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grundig: TK25; Instabilität

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Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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27.May.05 15:15

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Hallo,
mein alter Grundig TK 25 blubbert bei Wiedergabe.
Habe fast alle kritischen Teile sowie Gleichrichter erneuert, weiß da kaum Rat.
Wer könnte weiterhelfen?

Herzlichst
Ihr K.-H.B.

Cet article a été édité 15.Oct.05 22:18 par Karl-Heinz Bradtmöller .

Henning Oelkers
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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   2 Hallo, Herr Bradtmoeller,

um dieses Problem sinnvoll anzugehen bietet sich folgende Vorgehensweise an:
Sie stellten fest, das die Anodenspannung schwankt. Mögliche Ursachen sind schwankender Verbrauch ( Anodenspannung oder Heizspannung ) oder Fehler im Netzteil. Sie können die Verbindung zum Netzteil auftrennen, und entweder das Gerät mit einem Ersatznetzteil ( so Sie haben ) betreiben, oder das TK25 Netzteil mit zu berechnenden Widerständen ( ggf auch Glühlampen ) belasten, und sehen, was passiert.

Bitte sicherheitshalber die Netzsicherung auf korrekten Wert prüfen, um Folgeschäden zu vermeiden!

Falls schwankende Belastung in Frage kommt, können Sie z. B. Steuergitter der Endstufe direkt an Masse legen, und sehen, ob es aufhört.

Falls Sie ein Oszilloskop haben, sollten Sie prüfen, ob irgendwelche Stufen ins Schwingen geraten. Auch das ist möglich.

 Bitte Denken Sie immer an Ihre Sicherheit!  

Viel Erfolg zunächst, ich werde den Thread weiter beobachten.

Henning Oelkers

Cet article a été édité 27.May.05 15:54 par Henning Oelkers .

Hans M. Knoll
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27.May.05 17:09

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Hallo Herr Oelkers,

ich will mich da nicht einmischen. Aber Zuliefern kann man ja.

Auf dem A/W Schalter gibt es den Kontakt "W1" der legt das Ende des AW - Kopfes an Masse an das die Aufnahme Spannung von hinten kommend  angelegt wird.
Ist dieser Kontakt nicht "niederohmig" also nahe null Ohm, wird der Amp. zum R/C Summer.
Wegen der notwendigen Tiefenanhebung (Kopf EMK) kommt das bei sehr tiefen Frequenzen!


Wenns nichts ist, auch gut!

Gruesse aus Franken von Hans M. Knoll

Cet article a été édité 28.May.05 20:19 par Hans M. Knoll .

Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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Hallo,
vielen Dank für die prompte Hilfe, nun, ich werde
nochmals Ratschläge befolgen, evtl. Röhren besorgen und austauschen.

Herzlichst,
Ihr K.-H.B.

Cet article a été édité 15.Oct.05 22:20 par Karl-Heinz Bradtmöller .

Henning Oelkers
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29.May.05 12:21

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   5 Hallo, Herr Bradtmoeller,

ich habe den gesamten Text nochmals gelesen, und bitte, soweit möglich, um nähere Angaben zu folgenden Fragen:

1. - Welche Röhren wurden ersetzt, und welche Röhrentypen wurden verwendet?
2. - Welche weiteren Bauteile wurden, und falls mit welchen abweichenden Werten ersetzt?
3. - Wurden zum Ersatz neue oder gebrauchte Bauteile verwendet?
4. - Auf welche Netzspannung ist das Gerät eingestellt, und welche Netzspannung liegt vor?


Um den Verdacht der Schwingneigung zu erhärten, schliessen Sie bitte parallel zum Lautsprecher ein Messgerät im Wechselspannungsbereich an, dieses sollte in Stellung Aufnahme nur anzeigen, wenn Sie auch was hören. 
Sie können jeweils das Steuergitter der einzelnen Stufen direkt an Masse legen, und beobachten, ob dabei die Schwingung aufhört. 

Zum Thema Netzteil noch einige Ideen. Ich gehe zunächst davon aus, das der wegen der Siliziumdioden eingebaute Vorwiderstand an den Kathoden der zwei Dioden angeschlossen ist, und der Elko C31 hinter dem Widerstand an der Hauptbetriebsspannung des Gerätes hängt.
Weiterhin können Sie die Elkos C21, C19 und C15 ( Betriebsspannungen Vorstufen )probeweise ersetzen.

Dieses erstmal als weitere Hinweise. Bis zum 06.06. bin ich im Urlaub, und stehe Ihnen danach gerne wieder zur Verfügung.

Gruß aus Berlin,

Henning Oelkers  
Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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29.May.05 17:11

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Hallo Herr Ölkers,
vielen Dank für die schnellen Tips.

Hier kurz ein Zwischenbericht:

Der Fehler bestand bereits vor Austausch der Bauteile. Die Radiohändler, die es reparieren sollten, wechselten meist die Röhren aus, der Fehler stellte sich trotzdem aber auch damals schon hin und wieder ein.

Zu Punkt 1:

Die jetzt eingesetzten Röhren sind ca. 10 Jahre alt, von "neu" kann man also nicht sprechen. Da das Gerät aber lange nicht benutzt wurde, sind sie aber wohl als neuwertig zu bezeichnen.

Rö1: Siemens EF86 (Zusatzaufdruck 471); Rö2: Siemens ECC83 (Zusatzaufdruck Rückseite N80), sollte eigentlich ECC81 sein, wurde mir aber als Äquivalenttyp damals so verkauft!!

Die anderen Röhren wurden nicht angetastet, entsprechen dem Originalzustand des TK25.

Zu Punkt 2 und 3:

Fast alle kritischen Bauteile, wie Elkos und Koppelkondensatoren habe ich gegen neue Teile mit höherer Spannungsfestigkeit und Aufdruck VDE560 ausgetauscht, da die Papier-Lack-Kondensatoren schon teilweise aufgeplatzt waren, aber noch funktionierten. So auch Ihrem Vorschlag folgend., die Siebelkos - mit höherer Kapazität, allerdings wertemäßig dergestalt, daß die Kapazitäten zum letzten "Verbraucher" hin niedriger werden.

Zu Punkt 4:
Gerät wird im Test über einen Regel-Trenntrafo, der ausgangsseitig 220V liefert betrieben.z Änderung der Netzspannung + - 10 % hatten keinen Einfluß auf die beschriebenen Effekte. Nur der Motor zieht nicht mehr so kräftig bei niedriger Netzspannung ab etwa 200 Volt.

Zum Punkte Selengleichrichterersatz: Es wurde ein 18 Ohm 5 Watt Drahtwiderstand in die Wechselstromseite gelegt, die Pluspole der Dioden liegen also direkt am Ladeelko, ferner bekam jede Diode noch einen 10 Nanofarad Überbrückungskondensator zur "Funkentstörung". Der gewählte Massepunkt entspricht dem Originallötpunkt, wo der Selengleichrichter angeschlossenn war. Ein Entladewiderstand ist wegen der Relaisschaltung der Motorbandendabschaltung nicht nötig. Man hört deutlich ca. 10 Sekunden nach Netz-Abschalten des Geräts das Abfallen der Relais. Das spricht auch für einen ausreichend dimensionierten Ladeelko.

Hier nun noch ein paar Versuchsergebnisse, mit dem "Schätzeisen", dem alten Philipsoszilloskop ermittelt:
Die Löschfrequenz beträgt etwa 80 kHz, sauberer Sinus, gut antriggerbar, angetestet am Kontakt der "Tricktaste".

Ihrem Vorschlag folgend, direkt am Lautsprecherausgang nun in Stellung Aufnahme, Platte, Lautstärkesteller Position 5:
Ein sauberer Sinuston von ca. 20 kHz mit ca. 0,5 Volt Amplitude. Nicht etwa die Lösch/HF-Vormagnetisierungsfrequenz. Man sieht beim Durchdrehen des Potis auch deutlich das "Anschwingen". Sehr gut antriggerbar, stabile Amplitude bei konstanter Potistellung.

Probeweise Rö2 entfernt:
Man hört nichts, außer einem schwachen Netzbrummen (100 Hz), unabhängig von den Potentiometereinstellungen.

Rö1 entfernt bei eingesteckter Rö2:
Sehr lautes Krachen und Rauschen, sowie wildes Ausschlagen des "magischen Auges", bei Lautstärkestellerposition 2 Blubbertoneinsatz, allerdings stark verrauscht. Auch in Potistellung Null noch Geräusch im Lautsprecher wahrnehmbar. (Alle genannten Röhren wurden mit masseseitig verbundenem Abschirmbecher betrieben!)

Nehme nunmehr an, daß ECC83 nicht äquivalent zu ECC81, entgegen anderslautender Meinung des Radiohändlers.

(P.S.: Habe alle Kontakte, sowie die Röhrenstifte nochmals, soweit zugänglich, mit Tunerspray gereinigt und "gefließpapiert".)

Haben Sie nochmals vielen Dank für schnelle Tips,

Herzlichst, und beste Wünsche für einen erholsamen Urlaub,

Ihr K.-H.B.

Wolfgang Bauer
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29.May.05 19:31

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Sg. Herr Bradtmoeller,

die ECC81 ist eine HF-Doppeltriode mit einer Steilheit von 5,5mA/V.
Die ECC83 ist eine NF-Doppeltriode mit einer Steilheit von 1,6mA/V.
Auch die anderen Daten weichen erheblich ab.
Sie sollten daher die Originalbestückung verwenden.

Außerdem wären die Spannungen an beiden Systemen der ECC81 (Rö2) interessant. Gitter-, Kathoden- und Anodenspannung.

MfG. WB

Cet article a été édité 29.May.05 19:39 par Wolfgang Bauer .

Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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31.May.05 08:38

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Hallo,
werde alsbald den geplanten Röhrentausch vornehmen. Bestellung ist schon raus.
Danke
Herzlichst, Ihr K.-H.B.

Cet article a été édité 15.Oct.05 22:21 par Karl-Heinz Bradtmöller .

Karl-Heinz Bradtmöller
 
 
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04.Jun.05 17:46

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Guten Tag,

hier noch die Ergebnisse weiterer Versuche:

Habe also die besagte Röhre ECC81/ Fabrikat ITT geliefert bekommen.. .

Nach dem ersten Einschalten des Geräts nach Röhrenwechsel von ECC83 nach ECC81 stellte sich sofort der alte Fehler wieder ein. -
Hier nun noch parallel zu den Anodenspannungselkos, die "weit ab" montiert sind, 0,1 Mikrofaradkondensatoren gelötet, dann noch zur Sicherheit parallel zum Lautstärkepoti einen Festwiderstand von 2 MOhm. Der Phasenschieberkondensator für den Motor scheint in Ordnung. Fehler somit weitestgehend behoben, dank der zahlreichen Tips.
Vielen Dank dafür nochmals.


Herzlichst,
Ihr K.-H.B.

Cet article a été édité 15.Oct.05 22:27 par Karl-Heinz Bradtmöller .

  
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