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Hochantenne, Blitzschutz per Feinsicherung: NIE

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Helmut Weigl
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04.Mar.05 19:13

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   1 Hallo zusammen,

ich möchte mir eine Hochantenne (LMK) bauen, habe aber bisher noch keine Adresse ausfindig gemacht, die einen Blitzschutz liefern kann. Die üblichen Elektronik-Versender haben nur Blitzschutz für Sat-Anlagen, CB-Geräte oder dergleichen. Auch bei den Röhrenlieferanten oder Restpostenversendern wie Oppermann oder Pollin bin ich nicht fündig geworden.

Kann mir jemand eine Lieferadresse nennen? (danke)
Martin Renoth
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04.Mar.05 20:18

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   2 Hallo Herr Weigl,
sollte Ihnen evtl. dieses hier weiterhelfen? :http://www.stabo.de/pdf/antennen_zubehoer.pdf
oder Sie suchen im Netz nach Blitzschutzpatrone.
Diese Patronen werden im Amateurfunk sowie auch im CB Funk verwendet und im Falle des Einschlags unbrauchbar,(Einsatz/Patrone muß dann erneuert werden) ich habe bis jetzt das Glück gehabt solche nicht zu benötigen, sollten aber auch für Ihre Zwecke genügen. Bezug ist bei fast jedem größeren Funkfachhändler Wimo, Andys Funkladen, UKW Berichte usw. möglich
Gruß M.R.

Questo articolo è stato modificato il 04.Mar.05 20:26 da Martin Renoth .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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04.Mar.05 20:44

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Dies der Stand der Technik etwa 1937:

Für Hochantennen verwendete man sogenannte Blitzschutzautomaten, die im einfachsten Fall eine Grobfunkenstrecke (ca1-2mm) nach Erde aufwiesen. Parallel dazu befand sich oft noch eine Glimmlampe als"Feinsicherung". Manchmal kam dann in die Empfängerableitung (nicht nach Erde!) eine Schmelzsicherung.
Gerade bei mehreren Teilnehmern verbietet sich die Erdung über einen Schalter durch einen der Teilnehmer, weil die übrigen dann auch (fast) nichts mehr kriegen. Deshalb diese sog. "Blitzschutzautomaten".

Bei einem Einzelanschluss lässt sich einfacher ein Antennenschalter einsetzen, der bei Nichtbenutzung die Antenne direkt erdet und das Radiogerät trennt.
Im Betrieb liegt eine Grobfunkenstrecke und evtl eine Glimmstrecke zwischen A und E, wobei auch auf die Feinsicherung für den Geräteeingang nicht verzichtet zu werden braucht.

Derartige Schalter tauchen immer wieder auf Flohmärkten auf.  Ich hätte auch noch einen solchen einfacher Bauart abzugeben (gegen Portoerstattung, gewissermassen als Nachwuchsförderung).

Sooo abwegig ist übrigens die Feinsicherung gar nicht, da sie parallel zur Funkenstrecke den Antenneneingang des Empfängers durchaus zu schützen vermag. Natürlich darf sie nicht im Weg Antenne - Erde liegen! aber im Nebenzweig durchaus.

Viel Erfolg beim Antennenbau und
nicht runterfallen!


Eilert Menke
 
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04.Mar.05 20:58

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   4 Hallo Herr Weigl,

die alten "Blitzschutzautomaten" in Pilzform zur Montage am Festerstock gibt es schon lange nicht mehr. Ich würde mich auf solche Geräte alleine nicht verlassen, ein solider Umschalter, der die Zuleitung Antenne - Empfänger auftrennt und die Antenne nach Erde schaltet, ist allemal wirkungsvoller als ein automatisiertes Gimmick. Natürlich ist bei einem Volltreffer sowieso nichts zu retten. Wenn es Ihnen generell um die Ableitung elektrostatischer Aufladungen geht und Sie der Antenne keine Sendeenergie zuführen, nehmen Sie doch einen Glimmspannungstabilisator OB2 oder eine solide Glimmlampe. So verhindern Sie zu hohe Spannungen am Empfängereingang; dies wird auch in der Profi-Empfangstechnik praktiziert (z.B. Siemens E566).

Ansonsten gilt immer noch der Spruch aus der Anfangszeit des Amateurfunks:

"OMs, vergeßt nicht eure Antennen zu erden, bevor sie euch erden!"
Werner Hauf
Werner Hauf
 
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04.Mar.05 22:13

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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   5 Als alter Telehoner noch aus der Freileitungszeit wurden wir des öfteren belehrt, dass es keinen absoluten Blitzschutz gibt, sondern nur in begrenztem Umfang einen Überspannungsschutz, wobei es auch da zum Lichtbogen kommen kann. Möchte dies nur als Hinweis zum Problem hinzufügen.
Ernst Erb
Ernst Erb
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03.Nov.08 09:08

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Für den Ausdruck Blitzschutzautamat (Einzahl) erhalten wir bei Google das Modell Heliogen-Ginor Nr. 10032. Dazu habe ich einen Kurzbeitrag zur Zusammenfassung unserer wichtigsten Unterlagen zum Thema mit Titel "Heliogen: Blitzschutzautomat Ginor 10032 und andere" geschrieben. Bitte verlinken Sie weitere wichtige Beiträge oder Modellbeispiele zu dem Beitrag im Link - oder hier, denn bei Mehrzahl kommt dieser hier an erster Stelle, beide sind nun miteinander verlinkt.

Es lohnt sich, dort Zusammenfassungen zu erstellen, wo eh schon der Spitzenplatz ist. So ersparen wir uns lange Sucharbeit, weil ein Mensch die Ergebnisse kurz beschreibt und Überblick schafft. Unsere Daten und Berichte sind so umfassend, das sich das Bilden von Schwerpunkten aufdrängt - auch wenn es nur ein "Nebenthema" ist.

  
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