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loewe-opta: OE333 (OE 333); Ortsempfänger, rätselhafter Roto

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Reiner Scholz
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04.Jan.09 23:26

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 Heute fiel mir an meinem OE 333 (Fertigung Friedenau) ein dünnes unisoliertes Drähtchen auf. Es ist an diejenige Halteschraube angeschlossen, an der auch das Rotor - Spiralkabel befestigt ist und verschwindet in einer Bohrung der Hartgummiplatte der Skaleneinheit.

Eine Durchgangsprüfung zeigte keine Verbindung zur Skalenscheibe. Wer hat davon gehört, gelesen oder findet dieses Drähtchen ebenfalls?

 

 

 

 Die Bohrung ist wegen der darüberliegenden Glimmerscheibe nur verschwommen erkennbar.

Es ist mir nun gelungen, die Skalenscheibe aus ihrer Versenkung zu schieben. Das Drähtchen endet hier und soll offenbar doch eine Verbindung zur Skalenscheibe herstellen. Nach erneutem Messen tut sie das auch. Bleibt also die Suche nach Sinn und Zweck. 

 

This article was edited 05.Jan.09 00:15 by Reiner Scholz .

Rüdiger Walz
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Durch Vergleich mit anderen Gerätefotos kann man sehen, dass die Skalenscheibe am + 6,5 V Anschluß der Anodenbatterie mit angeschlossen ist und nicht an der "heissen" Seite des Kondensators, der am Gitter der ersten Röhre der 3 NF liegt.

Es ist zu vermuten, dass damit eine Abschirmung der Handkapazitäten erreicht weden sollte. Zumindest liegt damit die metallene Skalenscheibe zum Kondensator auf einem definierten Potential und man erreicht einen definierten Zustand.

In aufwändigeren Geräten wurde gleich das ganze Gehäuse mit Kuperblech ausgeschlagen

Rüdiger Walz

Reiner Scholz
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05.Jan.09 19:10

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 Herr Walz, vielen Dank für die Aufklärung. Ist ein solches Foto mit der umgekehrten Anschlussfolge im web auffindbar? Ich würde es gern gegenüberstellend zum Modell hinzufügen. Ich habe von der -Rotor an 6 Volt-Version ebenfalls noch ein weiteres Beispielfoto entdeckt. 

  
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