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nad: NAD-Empfänger-Verstärker C715 einfach nutzlos

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Ernst Erb
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03.Sep.21 21:01

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Dieser CD Receiver C715 mit CD-Player der Firma NAD (New Acoustic Dimension in Canada) ist für mich ab dem ersten September nutzlos geworden.: Der Kabelbetreiber hat alle UKW Kanäle am 1. September abgeschaltet - ohne jede Vorinformation.

Dabei hatte die Aktion von Roger Schawinski in der Schweiz zum Resultat geführt, dass UKW in der Schweiz noch bis 2024 laufen "darf". Siehe den Beitrag Digitalradio in der Schweiz. Wolfgang Lill kann ich nur danken für sein Engagement, das sicherlich auch dazu beigetragen hat, dass dieser positive Entscheid zustande kam. Nur kann man an dem ersehen, wie sich die Industrie darum futiert. Die Kunden sind egal ...

Das Gerät stand seit 2007 in unserer Essküche und war quasi täglich mehrmals gebraucht, weil mit Fernbedienung versehen und vor allem mit einer Uhr mit programmierbarer Einschaltfunktion im Sinn des Einschaltens des einprogrammierten Senders - in unserem Fall die Mittagsnachrichten. Speicher für 30 Stationen UKW und AM separat. Der Verstärker mit 25 Watt pro Kanal war gerade richtig dimensioniert und bespielte auch einen Bass-Lautsprecher. Ein USB-Stick brachte eigene Musik oder der CD-Spieler ...

Und jetzt?
Die Suche nach einem Nachfolger als Internetradio mit Fernsteuerung, auch 30 Speichern, Weckfunktion überfordert mein Zeitbudget, denn ich möchte wenn möglich USB mit Random-Play und wenn möglich mit der Möglichkeit von Ordnern für meine grosse Sammlung (Jazz). Bluetooth in und out sollte es haben und wenn möglich LAN-Anschluss statt nur WLAN. Auf DAB bzw. DAB+ verzichte ich aus Prinzip und gehe direkt ins Netz. Es kommt sicher ein nächstes DAB, doch das Netz bleibt.

Kann mich jemand orientieren, weil er z.B. ein geeignetes Gerät betreibt oder so? Bitte einfach die Funktion unten "Mail an Autor" verwenden. Danke für eine Mithilfe. Gäste erreichen uns mit "Kontakt" ganz unten auf der Seite.

Ernst Erb
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10.Sep.21 19:22

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Danke für die Antworten per eMail von Kollegen. Die schlagen allerdings ähnliche Lösungen vor, wie ich sie am Arbeitsplatz betreibe:
Verstärker mit Bluetooth-Empfänger, den ich mit dem iPhone als "Streamer" anspiele. Es gibt zahlreiche Streamingdienst-Apps und ich verwende "Jazz Radio", wo ich nur etwa 60 Sender zur Auswahl habe, eingeteilt in acht Gruppen. Doch das genügt mehr als ...

Viele dieser Sender bringen nur Musik, doch andere unterbrechen zwischen den Stücken mit Reklame, doch lasse ich die aus. Meistens Sender zeigen auch das Orchester und das gespielte Stück an.

Der grosse Nachteil: Man hat zwei Geräte zu bedienen und damit etwas mehr Mühe, falls man mit Shazam mehr Informationen über das Stück holen möchte.

Es wäre technisch einfach, einen Hi-Fi-Vollverstärker mit Touchscreen auszurüsten (optimal direkt in der Fernbedieung zur Senderwahl etc. und den benötigten Handy-Chips ohne SIM-Karte, doch mit LAN-Anschluss zum sicherlich bestehenden integrierten WLAN-Empfänger, evtl. mit Speicher und/oder USB-Anschluss, um eigene Musik oder andere Musikträger abspielen zu können. Vielleicht habe ich mir einfach zu wenig Zeit genommen, um so etwas zu finden?

Ernst Erb
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13.Oct.21 13:01
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Die einfachste Möglichkeit praktisch alle Rundfunksender inkl. TV zu empfangen ist direkt per Smartphone oder gar Smart-Watch - direkt. Dazu installiert man sich ein paar APPs wenn man das effizient nutzen möchte. 

So kann man bei einigen Sendegruppen, z.B. "Play SRF" Swiss einzelne Programme streamen. Dies entweder indem man die laufende Sendung hört/sieht oder bei einzelnen Programmen wie z.B. "Radio Swiss Classic" oder "Radio Swiss Jazz" per scrollen durch vergangene Programme wandert und selektiv das zeitversetzt hört/sieht, was einem gefällt.

Allerdings benötigt man dazu unbeschränkte Surfzeit, die man kostengünstig nur für das eigene Land hat. Bei Auslandsaufenthalten ist man dann auf ein WLAN angewiesen oder hat seine eigene Musik auf dem Smartphone. Meine alten Schallplatten und CDs habe ich eigentlich immer "mit dabei", da ich die vor langer Zeit gerippt hatte - mit ca. 50 - 60 GB ergibt das wochenlange Unterhaltung. Das dient mir auch bei Waldläufen oder in den Bergen wo es gelegentlich Funklöcher hat - natürlich dann via Ohrstöpsel empfangen. Gut ist, wenn man Ordner für verschiedene Stile angelegt hat und z.B. mit der Uhr gewisse Stücke überspringen kann, die man sowieso nach dem Zufallsprinzip abspielt.

Will man Qualität, also HiFi -
Nachdem ich den NAD CD Receiver C715 (unser Küchenradio) mit einem Internet-Radio von Albrecht, DR 460 C, für 60 Euro internettauglich machte, stiess ich wieder auf das gleiche Problem: Weitere Fernbedienung und viel zu aufwändige Einprogrammierung von Sendern. Ich weiss, es ist eine Billigstlösung und entsprechend fummelig zu bedienen, nichts für mich, doch um vorstellen zu können. Denn will man nur wenige Sender hören, z.B. für Nachrichten, dann genügt das.

Geht das viel einfacher
Will man besseren Ton als aus dem Smartphone, dann ist die einfachste Lösung ein sogenannter Bluetooth-Lautsprecher, eigentlich ein Bluetooth-Empfänger mit einem oder mehreren Aktivlautsprechern. Einige davon, wie z.B. Echo Dot (momentan 2,62 Euro) haben sog. "intelligente Funktionen" mittels Sprachsteuerung, z.B. über Alexa.  Diese steuert man via Bluetooth mit dem Smartphone an und verändert Sender und Lautstärke direkt mit dem Smartphone.

Ich habe es satt, dass die industrie die Analogtechnik eigentlich aufgegeben hat - und jetzt über Digitalfunk auch immer wieder andere Standards bringt, also löse ich mich ganz davon uns schaffe mir keinen Internetradio mit DAB oder DAB+ oder? an (evtl. mit Spotify Connect, Amazon Music und wie die alle heissen), sondern empfange über mein Smartphone.

Wo mich Qualitätsmusik begleiten soll, nehme ich den DALI Katch mit, auch wenn er 1,13 kg wiegt. Er bietet erstaunlichen Klang mit wenig Gewicht.

Wir haben eine Kategorie "Digital terrestrisch, Internet- und SAT-Receiver (auch analog)". Die hat erst 270 Modelle (ab 1983) zu zeigen, doch das wird massiv ansteigen. So aber auch die neue Kategorie "Bluetooth-Empfänger (und -Lautsprecher)", die ich erst angelegt habe. Da hinein gehören auch sog. Bluetooth-Adapter, also z.B. USB-Receiver mit 3,5 mm-Stecker für den AUX-Eingang eines Verstärkers, also nicht für WLAN. 

Diese beiden Kategorien weisen in die Zukunft - ersetzen unser gewohntes Radio. Schon ein Billig-Smartphone von (neu) weniger als 100 Euro kann als intelligente Fernbedienung dienen, die zudem das Programm per Bluetooth sendet.

This article was edited 13.Oct.21 13:07 by Ernst Erb .

  
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