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neuberger: WE237 (WE 237); Röhrenprüfgerät Prüfung E-Röhren

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Joachim Herzig † 10.2.19
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08.May.09 11:55

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Hallo zusammen,

Gibt es eine Möglichkeit per Adapter die E-Röhren aus den 50er Jahren zu testen ? Ich habe eine Menge von diesen Röhren, wie EABC80, EL84, EF89 etc und würde diese gerne auf Funktion testen.

 

Viele Grüße

Joachim Herzig

 

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
Manfred Kröll † 2.9.2013
 
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Hallo Herr Herzig,

ich habe bei meinem Neuberger W252 einen Adapter ECL11 auf ECL86 gefunden als ich dieses gekauft habe. Einen weiteren von EF13 auf E80F.

Mit röhrenspezifischen Adaptern sollte das machbar sein, Ihr Gerät hat die Fassungen fix verdrahtet. Sie werden also viele Adapter bauen müssen da das WE237 keinen Sockelschalter besitzt wie die Nachfolgemodelle.

Aber: Es fehlen die Einstelldaten. Die in beispielsweise Franzis Röhrentaschentabelle angeführten Werte können nicht verwendet werden, denn das WE237 ist ein Wechselstromprüfer. Vielleicht hat HTS Zeit um das zu beantworten, er hat dieses Gerät auf seiner Homepage sehr gut präsentiert und ich denke er kennt die Arbeitsweise dieses Gerätes gut.

Die Frage muss also aufrecht bleiben...

viele grüsse,

fred

This article was edited 11.May.09 14:03 by Manfred Kröll † 2.9.2013 .

Hans-Thomas Schmidt
Hans-Thomas Schmidt
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12.May.09 12:07

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Hallo Herr Herzig, hallo Fred,

ein einfaches Prüfen von Novalröhren ist mit dem We237 möglich. Es ist keine Elektrodenschlußprüfung möglich, die muß entweder extern stattfinden, oder aber die Spannungen des We237 müssen sekundärseitig abgesichert werden.

Ein Adapterkästchen beinhaltet also eine Umschaltvorrichtung für die Sockelpins, Sicherungen und die gängisten modernen Fassungen. Die Spannungen werden über eine der Hexodenfassungen entnommen. Die Umschaltvorrichtung kann aus zwei Reihen Telefonbuchsen, eine für die zur Verfügung stehenden Spannungen und eine für die Fassungspins bestehen. Verbunden wird immer von einer zur anderen Reihe.

Die Einstelldaten bekomen Sie aus den ausführlichen Röhrendatenblätter der Röhrenhersteller. Das Ganze ist aber mangles genauer Einstell- und Meßmöglichkeiten nur ein überschlägiger Funktionstest.

Neuberger hat übrigens einen Fassungsadapterkasten herausgebracht. Es war der Universalzusatz UZ360.

Mit den Koffermaßen bitte ich noch um etwas Geduld.

Beste Grüße, Hans-Thomas

Joachim Herzig † 10.2.19
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14.May.09 21:20

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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die vielen Hinweise. Ich werde mal den UZ360 studieren und sehen. ob ich da das eine oder andere nachbauen kann.

Kann mir noch jemand die elektrischen Daten der beiden Lampen verraten ? Die über dem Anzeigeinstrument fehlt und die neben dem Spannungswähler ist defekt und ich bekomme diese nicht zerstörungsfrei heraus. Gibt es noch Bezugsquellen dafür ?

 

Viele Grüße

Joachim

 

Manfred Kröll † 2.9.2013
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Guten Morgen Herr Herzig,

ich verwende für das Neuberger 7V/0,3A Birnchen als Sicherungslampen. Die gibt´s bei Conrad oder in der eigenen Bastelkiste (Skalenlämpchen).

Einen Neuberger UZ360 suche ich selbst schon länger - das Ding ist leider rar. Ich habe für den UZ360 seinerzeit alle wichtigen Prüfkarten für moderne Röhren erstellt, wenn Ihnen dieser Fassungskasten mit dem Kreuzschienenverteiler unterkommt ist von der Beschaltung der Röhren her alles paletti. Aber die angegebenen Einstelldaten und Sollwerte sicher nicht. Also für Sie nur äusserst bedingt einsetzbar.

Ich denke, die von HTS vorgeschlagene Version ist zweckmäßiger und leichter herstellbar.

Mein ehrlicher Rat wäre - ein zweites Röhrenprüfgerät zu kaufen, mit dem die Prüfungen der modernen Röhren möglich ist. Tipp: W18N - gibt es noch relativ billig und dieses misst mit den Prüfdaten vom Funke W19.

Mfg

Fred

This article was edited 15.May.09 08:42 by Manfred Kröll † 2.9.2013 .

Joachim Herzig † 10.2.19
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... 

Hallo Herr Kröll,

 

ja Sie haben Recht, ich werde bei Gelegenheit nach einem jüngeren RPG Ausschau halten.

Ich habe jetzt noch ein Problem mit dem 237er: Beim Prüfen z.B. einer RE134 zeigt das Instrument nur ca. 1/4 des Stromes an. Gemessen auf einem W20 bringt die Röhre 11 mA, auf dem 237 nur 3 mA. Ich habe alle Widerstände überprüft. Diese liegen alle auf Sollwert.

Hat jemand einen Tipp wo ich da suchen kann ? Was hat es mit dem kleinen Anzeigeinstrument oberhalb des Heizreglers auf sich ? kann ich da den Heizstrom ablesen ? Egal wie ich den Heizregler stelle, es wird nichts angezeigt. 

Bin für jeden Tipp wirklilch dankbar !

Viele Grüße

Joachim Herzig

Joachim Herzig † 10.2.19
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16.May.09 10:18

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Nachdem ich jetzt die Anodenspannungen gemessen hatte und bei drei Schalterstellungen 0 V gemessen wurden habe ich mir den Drehschalter für die Anodenspannung etwas genauer angesehen. Die Lötösen sind dort auf die Schaltkontakte aufgenietet. Durch Korrosion war der Kontak t überhaupt nicht vorhanden, bzw. der Übergangswiderstand so groß, daß eine um 50 V niedrigere Anodenspannung anlag. Beim Auseinanderbauen fielen zwei Lötösen auch schon ab. Ich habe jetzt versucht die Lötösen erstmal provisorisch auf die Kontakte zu löten. Ob das eine dauerhafte Lösung ist, mag ich noch nicht zu sagen.

Hat vielleicht jemand einen Originalschalter mit 6 Schaltstellungen (0, 100, 150, 200, 205, 250 V) eines Neuberger Röhreprüfgerätes übrig? Dann könnte ich das RPG originalgetreu wieder herstellen.

Oder hat jemand Erfahrungen mit der Wiederherstellung solcher Schalter ?

Viele Grüße

Joachim Herzig

 

  
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