philips: D26K260/82 Ch= K9; Goya?

ID: 197139
Dieser Artikel betrifft das Modell: Goya D26K260/82 Ch= K9 (Philips Radios - Deutschland)

? philips: D26K260/82 Ch= K9; Goya? 
12.Aug.09 14:55
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Alexander Schmitz (D)
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Alexander Schmitz

 

Hallo,
 

Hat das Gerät wirklich den Namen Goya? Dieser ist wo nirgends auf dem Gerät zu finden und wurde von den Modelladmins ergänzt.

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Goya?  
12.Aug.09 17:44

Wolfgang Bauer (A)
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Wolfgang Bauer

Sg. Herr Schmitz,

Philips hat bei unzähligen Geräten Namen verwendet, die Sie nur in Prospekten und Gebrauchsanweisungen finden.
"Goya" klingt ja auch in der Werbung viel schöner als "D26K260/82".
Wenn ein Modelladmin solche Unterlagen besitzt, schreibt er das zum Modellvorschlag dazu, um Dubletten zu verhindern.
Sonst findet jemand in einem Prospekt den Namen und bringt einen neuen Modellvorschlag ein.
 

MfG. WB.

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Goya! 
12.Aug.09 18:00

Bernhard Nagel (D)
Ratsmitglied
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Bernhard Nagel

Hallo Herr Schmitz,

der Name Goya stammt aus dem zitierten VDRG-Katalog 1972/73, die Type ist dort mit D26K260 angegeben. Das habe ich dann so beim Modell eingetragen. Möglicherweise ist der Schriftzug bei Ihrem Gerät verloren gegangen, sehen Sie sich mal zum Vergleich die Bilder anderer Philips Goya-Modelle an. Viele tragen den Modellnamen an der Vorderseite.

Bernhard Nagel

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Philips Typenbezeichnungen 
16.Aug.09 14:00

Bernhard Nagel (D)
Ratsmitglied
Beiträge: 1684
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Bernhard Nagel

Unser Mitglied Franz Born schrieb mir zu diesem Thema:

Bezüglich der Typenbezeichnung ist Philips häufig zweigleisig verfahren.
Zumindest in Deutschland gab es die technische Typenbezeichnung und den Modellnamen.
Bei den Radios wurde je nach Qualitätsstufe dann pro Jahrgang eine Capella, ein Saturn,
einen Jupiter neben einer Philetta herausgebracht.
Für die Capella lautete die Typenbezeichnung zum Beispiel im Jahr 1955: BD 753.

Bei den Fernsehern wurde bei den Schwarz-Weiß Geräten ein Modellname neben der Typenbezeichnung vergeben.
Je nach Bildgröße lautete der lange Jahre Raffael oder Leonardo.
Je nach Ausstattung folgte häufig noch ein Buchstabe S für Standard oder L für Luxus.

Bei der Markteinführung der Farbgeräte hieß das jeweilige Flaggschiff von Anfang an Goya,
begleitet von Geräten mit kleinerer Bildgröße mit dem Namen van Gogh.
Für spezielle Vertriebskänäle wurden für den jeweiligen Goya fast baugleiche Geräte unter den Modellnamen Rubens und Dürer herausgebracht.
Die Modellnamen spielten in erster Linie im Vertrieb eine Rolle und fanden in den Prospekten ihren Eintrag, während die Typenbezeichnungen in den Dokumentationen (Schaltbilder) Eingang fanden.

An den Geräten selber war der Gerätename nicht immer vorhanden. Er kam als Schriftzug am Gehäuse oder als Aufdruck auf  Skala oder Rückwand vor.
Immer war jedoch die Typenbezeichnung am Gerät angebracht die Hinweise auf das Baujahr, die Fertigungsstätte und weitere Angaben enthält.

mfG
Franz Born

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