funke: Position 13
? funke: Position 13
Guten Morgen in die Expertenrunde ! Während einer Reparaturarbeit an meinem W 18 ( die Spannung am Elko war viel zu niedrieg , nur 100 Volt , und dieses Manko konnte durch Austauschen desselben gelöst werden ) viel ein weiteres Problem auf , vorerst als Wackelkontakt , jetzt dauernd : während auf Position 12 der reduzierte Anodenstrom einer zu messenden Röhre regulär angezeigt wird geht er auf Position 13 auf Null zurück , obwohl hier immer der höhere Wert angezeigt wurde :-/ . Wo soll gesucht werden , was könnte passiert sein ? Was wird von 12 auf 13 geschalten ?
mit freundlichen Grüßen und in Erwartung einer geschätzten Antwort
Aichner Simon Brixen
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funke: Position 13
Hallo Herr Aichner.
Ich gehe mal davon aus, dass die Heizung der Röhre i.O. ist. Ebenso zeigt das Instrument einen Ausschlag in Stellung 13, also ist das nicht defekt.

Es muss irgendwo eine Unterbrechung im Anodenstromlauf geben.
Diesen Stromlauf in Stellung 12 habe ich herausgearbeitet für eine indirekt geheizte Triode bei Ua = 200V und Ia = 2,5mA.
Mit dem Ohmmeter kann man das verfolgen bei ausgeschaltetem RPG.
Viel Erfolg gewünscht.
MfG
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funke: Position 12
Wenn ich sie richtig verstanden habe, bei der Prüfung auf Steuerwirkung in Stellung 13 werden normale Werte angezeigt.
Denkbar wäre, dass durch eine schlechte Kontaktgabe -nur in Stellung 12- am Drehschalter die Plusspannung unterbrochen wird.....

MfG
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funke: Position 12
Vielen Dank in die Runde für die Hinweise ! Habe heute die Anodenspannung bei den Kontakten während dem Umschalten kurz kontrolliert. Die 2 Kontakte schienen einwandfrei zu schalten ... Nächste Woche werde ich nochmal drangehen . Wäre schon gut wieder Röhren prüfen zu können :-/ Es muß sich irgendwo ein Kabel gelöst haben , in dieser Kabeldichte sieht man aber so schlecht rein ... welche Brücke muß ich machen um " von außen " die Funktion herzustellen um anschliessend mich irgendwie an die Unterbrechung heranzumachen ... ?
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funke: Position 12
"... welche Brücke muß ich machen um " von außen " die Funktion herzustellen...."
Da kann ich nur von abraten!
Das Risiko besteht, dass man etwas verkehrt macht, was schlimmstenfalls zur Zerstörung des Messinstruments führt!
Ich vermute den Fehler im Drehschalter mit den weiteren Kontakten.
Welche Kontakte wann geschlossen werden, ist aus der gezeigten Tabelle ersichtlich.
MfG
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funke: Position 12
Ich kann nichts finden .... :-/ gibt es noch eine Idee .. ?
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funke: Position 12
Könnte es am minus - pol liegen bzw der Kathodenleitung ? Lâuft die auch über den Drehschalter ?
mfg Simon
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funke: Position 12
Guten Abend Simon,
ich begreife Deine Verzweifelung.
Der Minuspol geht nicht über den Drehschalter, wie das Schema zeigt.
Er kommt von den Anoden der AZ12, geht dann via 250 Ohm direkt zum Sammelpunkt "K" = Katode der Röhre.
MfG
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funke: Position 12
Jetzt mal einen einfachen Test,
ob überhaupt die Anodenspannung bis zu den Sammelpunkten A1 und K gelangt.

......Bild aus Jogis Röhrenbude....
Dazu wie oben abgebildet, nur zwei Stecker setzen: Ua = 200V und Ia Bereich 25mA.
Weiterhin als Ersatz für die Röhre einen Widerstand von 22k Ohm, 2 Watt in die Buchsen A1 und K einführen.
In Stellung 12 und 13 sollte dann ein Strom von ca. 10mA angezeigt werden. Die Spannung über diesen Widerstand wird so um die 200V, oder etwas mehr, liegen.
MfG
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funke: Position 12
Ok Stecker reingesteckt . Es liegt sowohl bei Pos 13 als auch bei 12 keine Spannung an , und Strom fließt entsprechend auch keiner ... :-/
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funke: Position 12
Hallo Simon
Vorraussetzung ist, dass der Trafo alle Spannungen liefert und die AZ12 i.O. ist.
Ich schlage vor, in fünf Schritten die Plusspannung bis zum 22k Lastwiderstand an A1 zu verfolgen.
Es werden jetzt drei Stecker gesetzt: Ua 200V, Ia 25mA, und neu Stecker 4. Diese drei nicht ganz tief einführen, sondern etwas zurückziehen, sodass man daran mit der Messspitze noch die Spannung messen kann!


Die fünf Messpunkte sind in grün markiert und sollten alle etwa 200 Volt in Stellung 12 und 13 anzeigen. Der Minus vom Voltmeter liegt an K.
Bin mal gespannt...
MfG
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funke: Position 12
Guten Abend Wolfgang !
Auf Meßpunkt 1 und 3 konnte bei Position 13 die 220 V Anoden - Leerlaufspannung gemessen werden . Auf 12 alles tot . Am Widerstand ebenfalls , auf beiden Positionen nichts zu messen :-/
grüße
Simon
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funke: Position 12
"......Auf 12 alles tot . Am Widerstand ebenfalls ....°
Lieber Simon,
wenn du auf Position 12 überhaupt keine Plusspannung am Messpunkt 1 feststellen kannst, dann sieht das nach einer Unterbrechung der Trafospannung aus!
Ursache könnte Kontakt "l" sein. Das ist der Netz Ein-Ausschalter !
Bei meinem W16 hatte ich diesen Fehler. Habe mir so geholfen, indem ich einen seperaten Kippschalter einfach dazu gebaut habe.
MfG
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funke: Position 12
Aber am Kondensator ist die ganze Zeit Spannung.... Werde diesen Kontakt trotzdem nochmal anschauen . Minus bzw die Kathode geht nicht über den Schalter , oder ? Habe immer noch nicht verstanden was bei 12 passiert damit der Anodenstrom steigt , abgesehen jetzt mal vom Fehler . Wird eine Gitterspannung angelegt ?
L. Grüße Simon
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funke: Position 12
Wenn am Kondensator in Stellung 12 immer Spannung anliegt, dann leuchtet auch der Glimmstabilisator, also ist nicht „alles tot!“ Kontakt „l“ ist somit i.O.
Der Plus vom Kondensator ist über Stecker Ua 200V mit Messpunkt 1 verbunden. Hier sollte ebenfalls ca. 220V zu messen sein. Oder gibt dieser Stecker keinen guten Kontakt? Was misst du an den Punkten 2, 3,4 und 5 in Stellung 12?
Der Minus von den Anoden der AZ12 geht über den Widerstand 250 Ohm an die Katode. Damit ist die Katode "hochgelegt". Den Widerstandswert kann man von außen messen zwischen den Buchsen K und VIII. Mach das bitte mal.
Die Stellung 12 ist für die Prüfung des Anodenstroms bei Ug = 0V vorgesehen.
In Stellung 13 wird geprüft, ob der Anodenstrom zurück geht, wenn eine kleine negative Ug an G1 gelegt wird (=Steuerwirkung). Dafür wird über Kontakt „f“ G1 direkt mit den Anoden der AZ12 verbunden.
MfG
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Unter alles tot habe ich gemeint daß auf 12 an keinem Meßpunkt eine Spannung zu messen war . Morgen oder übermorgen gehts weiter.....
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funke: Position 12
Guten Abend Wolfgang die Lösung , so wie bei dir mit dem Schalter , ist in Sicht ! Das Problem ist eingegrenzt ! Aber zuerst Mal zu den Nachmessungen : Auf Position 13 liegen alle Spannungen , von der Kathode aus gemessen normal an , auf 12 nichts , AUŚSER ich nehme den Minuspol des Meßgeräts hinten beim Kondensator . In dem Fall liegen alle Spannungen auf 13 und 12 korrekt an . Also wird die Kathode auf 12 weggeschalten !? Ich nahm immer schon den Minuspol als Problemzone an , und ich denke , da schon seit längerem ein Wackelkontakt vorliegt , ist dieser zu einem definitiv offenen Kontakt geworden :-/ .
Folgendes Experiment wurde weiters durchgeführt: da ja auf Position 13 die Messung regulär und Zuverlässig abläuft habe ich mal die Spannungsabfall an dem grünen Widerstand am Drehschalter gemessen : ca 20V ( negative Gittervorspannung wenn ich dich richtig verstanden habe ) wenn ich nun diesen Widerstand kurzschließe steigt der gemessene Anodenstrom an einer Teströhre auf das doppelte ca , was also sozusagen der gemessene Anoden - Nennstrom wäre .
Mein finaler Plan B , wenn der Fehlkontakt nicht bald auftaucht und ich gern den Tisch wieder mal frei hätte für „echte” ;-) Reparaturen und außerdem ein paar Fragezeichenröhren durchzumessen hätte , wäre die nicht funktionierende Position 12 als nicht funktioniernd zu kennzeichnen und die „Vakuumtaste” welche in 10 Jahren nicht 1 x benützt / benötigt wurde , für diese Funktion einzusetzen , also auf pos 13 würden beide Anodenströme gemessen mit der Taste . Die ordentliche Reparatur an dem Gerät kann ja der nächste Besitzer , wenn es bei mir mal soweit ist , durchführen, so langweilt der sich wenigstens nicht . Die Geräte überleben uns ja schließlich ....
Was hältst du von dieser Idee ?
lg aus Brixen Simon
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funke: Position 12
Auch guten Abend Simon.
Ich wiederhole nochmal:
Der Minus von den Anoden der AZ12 geht über den Widerstand 250 Ohm an die Katode. Den Widerstandswert kann man von außen messen zwischen den Buchsen K und VIII. Mach das bitte mal.

Der Minus von dem Kondensator ist über den 250 Ohm Widerstand mit dem Katodensammelpunkt K verbunden. Der Spannungsabfall daran beträgt nur wenige Volt!
Vermutung: Dieser 6 Watt Widerstand ist hochohmig geworden, oder die Drahtverbindung unterbrochen....?
Edit: Ganz einfach,
nehme einen 250 Ohm (2 Watt, nur zum probieren) Widerstand und schließe den zwischen den Buchsen K und VIII an. Was ist dann das Ergebnis?
Ziel ist, an allen von mir eingezeichneten fünf Messpunkten sollten etwa 220V= anliegen, in Position 12 sowie Position 13! Dafür ist der Stecker Messpunkt 4 gesetzt. Von einer Steuerwirkung ist keine Sprache, weil ja noch keine Verstärkerröhre angeschlossen ist.
Ich würde alles versuchen, um die Kiste wieder zum laufen zu bringen. Deine weiteren Ideen (das Experiment und der finale Plan B) kann ich deshalb nicht umarmen …..
Vielleicht mal eine Pause einlegen?
MfG
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funke: Position 12
Guten Abend Wolfgang !
also die Spannungsteilung würde ich sagen ist eher nicht unterbrochen , da alle Spannungen der Reihe nach anliegen , unabghängig von der Position des Wählschalters... Am 250 Ohm Widerstand liegen im Leerlauf ca 8 V an . Während einem Meßvorgang ( 6A7 ) liegen zwischen K und VIII auf pos. 13 ca 18 V . Diese Spannung steigt bei pos 12 auf 90 V . Wenn ich einen 280 Ohm Widerstand anlege beträgt die Spannung an diesem Widerstand ca 2-3 V . Außerdem stellt sich auf 12 ein Anodenstrom ein , allerdings um ca 10% geringer wie auf 13 . Sowohl auf pos. 13 als auch auf pos. 12 steigt der Anodenstrom um rund 50% , wenn ich das Gitter mutwillig mit K statt mit G1 verbinde ...
Sagt dir das was ?
lg Simon
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funke: Position 12
Hallo Simon, ich antworte +++ zwischen deinen Zeilen.
Am 250 Ohm Widerstand liegen im Leerlauf ca 8 V an.
+++ Das sieht normal aus. Laut Schaltbild liegt dieser 250 Ohm Widerstand(-swert) auch zwischen K und VIII an.
Während einem Meßvorgang ( 6A7 ) liegen zwischen K und VIII auf pos. 13 ca 18 V.
+++ Rechnerisch: 18 V an 250 Ohm = 72 mA
Diese Spannung steigt bei pos 12 auf 90 V.
+++ Rechnerisch: 90 V an 250 Ohm = 360 mA !!
+++ Beides ist unglaubwürdig !! Also stimmen die 250 Ohm nicht !!
+++ Du hast immer noch nicht den Widerstandswert zwischen K und VIII gemessen.
Wenn ich einen 280 Ohm Widerstand (zwischen K und VIII) anlege beträgt die Spannung an diesem Widerstand ca 2-3 V. Außerdem stellt sich auf 12 ein Anodenstrom ein , allerdings um ca 10% geringer wie auf 13.
+++ Ein Riesenunterschied! Das ist schon viel besser, aber noch nicht ganz i.O.
+++ FAZIT: Meiner Meinung nach liegt in deinem W18 ein Verdrahtungsfehler vor, welcher sich irgendwann bei einer Reparatur eingeschlichen hat. Das RPG hat ja mal richtig funktioniert......
MfG
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funke: Position 12
Sorry das hatte ich vergessen . Zwischen K und VIII besteht keine Verbindung im abgeschaltenen Fall . Die dort messbare Spannung ist instabil . Mittlerweile fließt auf 12 UND 13 kein Strom mehr , außer es liegt der 200 bzw 250 Ohm Widerstand an . Dann liegen natürlich nur ein paar Volt an . Das mit dem Verdrahtungsfehler kann natürlich auch nicht ausgeschlossen werden , da in den letzten Wochen mehrere kalte Lötstellen und gelöste Kabel entdeckt und wieder angelötet wurden .
vielen Dank auf jeden Fall für die aufgebrachte Zeit und Geduld !
mit freundlichen Grüßen
Simon
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funke: Position 12
Die gemessenen 90V zwischen K und VIII kann ich mir nur dadurch erklären daß die Verbindung zum Spannungsteiler unterbrochen ist...
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funke: Position 12 Abschluss
Guten Abend Wolfgang und Mitlesende ! Nachdem ich den Widerstandsblock abgeschraubt und etwas herausgezogen hatte kam ein gelöstes Kabel zum Vorschein welches an den 250 Ohm Widerstand angelötet wurde sodaß nun zwischen K und VIII stabil gut 250 Ohm zu messen waren . Der Anodenstrom der zu prüfenden Röhre stellte sich ebenfalls stabil auf 20 % der Skala ein . Zwischen K und G1 waren ca -5-6 V zu messen ( Messung mit normalem Meßgerät etwas wackelig wegen eines hochomigen Vorwiderstandes im RPG ) . Das Hin und Herschalten zwischen 12 und 13 ergab weiterhin kaum einen Unterschied , nur beim Verbinden von K und G1 steigt der Anodenstrom erwartungsgemäß ca auf den doppelten Wert , weil ja das Gitter auf Null „heraufgelegt” wird . Um zu einem Ende zu kommen hat diese Funktion nun die „Vakuumtaste” bekommen . Es genügte dazu einen Pol des dortigen Leitunspaars zu belassen und die freigewordene Klemme am Taster mit K zu verbinden , also an die Stelle wo sich auch das andere Kabel gelöst hatte . Da der Taster ein Öffner ist liegt nun sowohl auf pos 12 und 13 ca 0 Volt am Gitter , es wird der „höhere” Anodenstrom angezeigt . Beim Drücken der Taste liegt am Gitter minus 6 V an ; der Anodenstrom geht um die Hälfte zurück und ich bin endlich in der Lage mit dem fast verloren geglaubten Teil „normale” Messungen zu machen :-)
Angefangen hat die Reparatur ja mit der Fehlersuche wegen der viel zu niedrigen Anodenspannung ( ca 90 V ) wegen des unbrauchbar gewordenen aber wegen der Einweggleichrichtung eminent wichtigen Kondensators ... Naja Ende gut alles gut !
vielen Dank nichmal und schönen Abend allerseits !
Aichner Simon
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funke: Position 12 Abschluss
Hallo Simon.
Prima, dass du die Unterbrechung am 250 Ohm Widerstand gefunden hast. Aber dass du der „Vakuumtaste“ eine neue Funktion gegeben hast, gefällt mir gar nicht!
Ziel sollte m.E. sein, die ursprüngliche Funktion des RPGs wieder herzustellen und sich nicht mit einer Bastlerlösung zufrieden zu stellen …..
Vielleicht hilft diese Zeichnung, die Zusammenhänge, nur für die Funktion „Steuerwirkung in Position 13“, deutlicher zu machen. Dazu wurde alles weggelassen, was unwichtig ist:

Da die Vakuumtaste den 1 MOhm Widerstand überbrückt,
liegt in Position 12, G1 über 2000 Ohm an Katode. Die Kontakte h und k sind in beiden Positionen geschlossen. Damit ist die Gittervorspannung praktisch 0 Volt.
Sobald man nun auf Position 13 „Steuerwirkung“ schaltet, wird auch Kontakt f geschlossen! Damit gelangt die negative Spannung von ca. 5 Volt gegenüber der Katode (= 0 Volt) an G1, somit geht der Anodenstrom zurück!
Wenn man jetzt in Position 13 die „Vakuumtaste“ drückt, wird ein 1 MOhm Widerstand in die Gitterzuleitung gelegt. Im Idealfall fließt bei -Ug 5V kein Gitterstrom, also sollte sich der Ia auch nicht ändern. In der Praxis ist jedoch mit einem geringen Anstieg zu rechnen. Nur wenn der übermäßig stark ist, liegt ein Röhrenfehler vor!
Abschließend betrachtet: Ich hoffe dich auf andere Gedanken gebracht zu haben, aber, es ist und bleibt natürlich dein Gerät …....
MfG
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