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Problemfall AZ41:

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Forum » Valves / tubes - Semiconductors » VALVES/TUBES / SEMICONDUCTORS in RADIOMUSEUM » Problemfall AZ41:
           
Jacob Roschy
Jacob Roschy
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22.Aug.07 21:20
 
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 Nicht normgemäße und uneinheitliche Stiftbelegung !

Die Probleme beginnen bei der Belegung der Heizung auf Stift 7 und 8, satt auf Stift 1 und 8, wie normal. Dafür ist bei vielen AZ41- Exemplaren Stift 1 mit einem der oberen Federhaken verbunden, welche die Heizfäden gespannt halten.

Wird eine solche AZ41 versehentlich anstelle einer anderen Röhre im Empfänger eingesteckt, dann kommen die 6,3 V Heizspannung über Stift 1 und 8 auf ¼ der Heizfadenlänge, worüber normal nur 1 V abfallen sollten. Ein Durchschmelzen des Fadens ist damit fast sicher !
 

Jeder Anodenzylinder der AZ41 ist fast immer außer an dem vorgesehenen Stift noch an einem weiteren befestigt, - je nach Belieben des Herstellers jedoch nicht einheitlich, wobei auch vom gleichen Hersteller unterschiedliche Versionen möglich sind !
 

Die Heizfadenmitte ist ebenfalls immer mit mindestens einem Stift verbunden. Obwohl diese Mittelanzapfung zur Entnahme des Anodenstroms gut geeignet ist, wird diese Anzapfung im Sockelschaltbild nicht erwähnt und wird nur als "iV" (innere Verbindung) angegeben.

An einem vorhanden AZ41- Bestand wurde die Heizfadenmitte immer auf Stift 4 vorgefunden, z. T. auch parallel auf Stift 5, an anderen Exemplaren war jedoch Stift 5 mit Anode 2 verbunden.

Die Stiftbelegung der AZ41 und deren unerwähnte und nicht einheitlich festgelegte Verwendung von freien Stiften kann man als eine der unzweckmäßigsten Normierungen von Röhrendaten ansehen.

Was hätte dagegen gesprochen, die Stifte zur Abstützung von Anodenzylinder und Heizfadenabgriffen einheitlich festzulegen, da diese konstruktionsbedingt ohnehin unverzichtbar waren ?

Die Erwähnung des Abgriffs der Fadenmitte wäre ideal zur Abnahme der Anodenspannung gewesen und die Erwähnung der zusätzlichen Anodenanschlüsse hätte manche Verdrahtung erleichtert.

Was hätte dagegen gesprochen, die Heizfadenanschlüsse auf Stift 1 und 8 zu legen, wie bei den sonstigen Rimlock-Röhren ?

Wieviele AZ41, Transformatoren und sonstige Bauteile wurden durch diese Stiftbelegung wohl zerstört und wieviele unnötige Reparaturstunden wurden dadurch verursacht ?



 

Nachtrag EE vom 21.1.09:
Wir bringen Fakten wie ein nachrichtensprecher und bewerten keine andere Firma oder Menschen, ausser es sei Lob.

This article was edited 06.Feb.09 17:25 by Jacob Roschy .

Jean-Pierre Waymel
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10.Oct.09 00:31

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Hello Jacob,

Maybe it's already very well known...
If yes, sorry to waste your time !

On 2 x AZ41 (Telefunken) I have,
pin 1 is connected to one anode (pin2),
pin 5 is connected to the other anode (pin6)
pins 3 and 4 are connected together, heater center point (that is already known).

But I remember that on another AZ41, it was not the case ! I have to re-find it from my
stock to re-verify and I'll come back.

And sorry : I don't speak german.

Best regards.

oups, I just see it's well known : http://www.radiomuseum.org/forum/az41_tungsram_stiftbelegung.html
sorry !!!

This article was edited 10.Oct.09 00:37 by Jean-Pierre Waymel .

Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauer
 
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11.Oct.09 11:09

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Sg. Herr Roschy,

ich habe von einer Philips AZ41 die Pinbelegung herausgezeichnet, damit man auch von dieser Variante die Sockelbelegung besser erkennen kann.

MfG. WB.

Jean-Pierre Waymel
Jean-Pierre Waymel
 
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13.Oct.09 15:51

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Hello Wolfgang and everybody on RMorg,

I have just posted on :

http://www.radiomuseum.org/forum/az41_tungsram_stiftbelegung.html?thread_id=181130

a drawing of the heater like built by Neotron or Mazda...


And I now read your own post : you really have done the right drawing and schematic.
Sorry for my "redundancy" !
I shoud have read your post first...

Kind regards.
Jean-Pierre

This article was edited 13.Oct.09 16:00 by Jean-Pierre Waymel .

  
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