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RENS1294 (RENS1294)

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Jacob Roschy
Jacob Roschy
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07.Feb.12 21:00

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RENS1294

Regelpentode RENS1294

Anwendung: Regelbare HF- oder ZF-Verstärkung. Für Wechselstromheizung. Max. erzielbare Steilheitsänderung ca. 1 :400 bei 35 V Regelspannungsbedarf. Betriebswerte s. Tabelle. (Paralleltype RENS1894).

 

Aufbau und Verwendung: Indirekt geheizt, Dreigitter-Verstärkersystem, 5poliger Stiftsockel. Anode an die Kolbenkappe angeschlossen. Bremsgitter im Innern der Röhre mit der Kathode direkt verbunden und zusammen mit der Außenmetallisierung an Mittelstecker geführt.

Als regelbare Verstärkerröhre in HF- oder ZF-Stufen zu verwenden (s. Beschreibung der AF 3).

 

Zeitgemäße Nachfolgetype: Regelpentode AF3 bzw. EF11 oder EBF11; andere Sockelung, . E-Röhren andere Heizspannung, Steuergitter anders angeschlossen, kleinere Gitter-Anoden-Kapazität, Schnellheizkathode, günstiger Kennlinienverlauf für eine möglichst verzerrungsfreie Regelung (Steilheitsänderung max. ca. 1 :900 mit 55 V Regelspannung) bzw. „gleitende" Schirmgitterspannung.

Auswechslung erfordert Austausch der Sockelfassung. Zu beachten ist der höhere Anodenstrombedarf der AF3 und die etwas anderen Regelverhältnisse. Bei der AF3 stößt die Verwendung eines vorhandenen Spulensatzes mit fest verbundener Anodenkappe auf Schwierigkeiten.
 

Aus: "Rundfunkröhren Eigenschaften u. Anwendung" v. Ludwig Ratheiser, Berlin 1939.
 

  
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