saba: S35W (SKF); Sieger

ID: 186825
Dieser Artikel betrifft das Modell: Sieger S35W (SKF) (SABA; Villingen)

? saba: S35W (SKF); Sieger 
30.Mar.09 20:47
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Guten Abend,

 

Ich möchte wissen ob irgendwan in der Funkschau eine Besprechung erschienen ist über dieses Radio, un wenn ja, wann dies war.

 

mfG

 

Georges

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Menzel: SABA, die Produktion 1924 -1949 
06.Apr.09 12:40

Dietmar Rudolph † 6.1.22 (D)
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Dietmar Rudolph † 6.1.22

In diesem Buch aus der GFGF Schriftenreihe (Bd 5, Walz, 1995) informiert Wolfgang Menzel, Typenreferent der GFGF für SABA, auch über Literatur zur Produktion von Saba. Folgende Literatur könnte in diesem Zusammenhang von Interesse sein:

  • Radio-Händler 1930, H. 17, S. 886; Bericht über Saba auf der Funkausstellung 1930, in dem SKF und SKB beschrieben werden.
  • Rafa 1931, H. 4 S. 147; Bericht Sabaphon T35
  • Der Radiomarkt Pössneck, Nr. 3, Jan. 1932; Dipl.-Ing. Kurt Gutmann, Bericht Saba 41W

MfG DR

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Bericht in Rafa 1930 (9. Band) Heft 10, Seite 459-460 
13.Sep.10 18:22
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Jürgen Stichling (D)
Redakteur
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Jürgen Stichling

Die 7. Deutsche Funkschau Berlin 1930

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Ein sehr interessantes Gerät zeigt auch Abb. 400 ["Saba"-Schirmgitter-Kraftaudion-Fernempfänger mit Dreigitter-Endröhre; Abb. zeigt Frontansicht]: einen Schirmgitterempfänger der Saba-Werke, der je eine Schirmgitterröhre als Hochfrequenzverstärker und als "Kraft-Audion" enthält, während die Niederfrequenzverstärkung durch eine Dreigitter-Endröhre bewirkt wird. Derartige Ausgangsröhren mit drei Gittern, die zwar hohe Verstärkung ergeben, aber infolge ihres hohen inneren Widerstandes nur an entsprechend gebaute Lautsprecher angeschlossen werden können, sah man übrigens auch bei einer Reihe anderen Firmen. Nach mündlicher Auskunft ergibt der in Rede stehende "Saba"-Empfänger noch bei 16 Schwingungen etwa 45% der Energie der mittleren Frequenzgebiete, während bei der Frequenz 10 000 die Energie auf 28% des Höchstwerts abgefallen ist; das bedeutet eine ausgezeichnete Frequenz-Wiedergabe. Interessant ist an dem Gerät auch die Umschaltung auf die verschiedenen Netzspannungen (bei Wechselstrom). Der Eingangs-Transformator ist durch eine umsteckbare Sicherung geschützt. Durch das Umstecken dieser Sicherung wird der Transformator in einfachster Weise für den Anschluß an 110, 125, 145 oder 220 Volt geschaltet. Auch auf der Vorderseite ist eine sehr hübsche Umschaltung vorgesehen: Über dem mittleren Einstellknopf sieht man einen Ausschnitt in Form eines umgekehrten U, durch den sich mittels eines Handknopfes ein Arm leicht bewegen läßt. Steht der Knopf in einem der kurzen U-Schenkel, so schaltet eine Abwärtsbewegung des Knopfes den Empfänger aus, während die Aufwärtsbewegung die Einschaltung bewirkt.
Dagegen wird durch wagerechte Verschiebung des gleichen Knopfes im langen U-Schenkel die Umschaltung auf die verschiedenen Wellenbereiche besorgt.
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