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selbstbau: Modern Homodyne

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Aren van Waarde
Aren van Waarde
 
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09.Apr.10 22:40

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Geehrter Herr,

Land: "Österreich/Austria" ist leider nicht korrekt. Es sollte sein: Land: "England/United Kingdom". 

Beste Grüße,

Aren van Waarde

 

Martin Bösch
Martin Bösch
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10.Apr.10 09:45

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Hallo, das Problem liegt darin, dass in der Datenbank Hersteller und Herkunftsland verknüpft sind, sie müssten also einen englischen Hersteller eingeben.

Dort heissen Eigenbauten "Homebrew", unter der Herstellerliste für GB finden sich verschiedene Einträge für "Homebrew", aus meiner Sicht dürfte "Homebrew - RECENT but NOT Replica GB" die bei Ihnen passendste Variante sein. Es handelt sich ja um einen technischen Nachbau, nicht aber um ein dem Original nachempfundenes Äusseres (das wäre dann "Homebrew - REPLICA") und auch nicht um einen zeitgenössischen Eigenbau aus den Dreissigerjahren (der wäre dann unter "Homebrew - ORIGINAL" einzuordnen).

Für Ihr Modell können (sollten, dass es kein anderer für Sie tun muss und Sie gleich gelernt haben, wie es geht) Sie selber einen Änderungsvorschlag machen: Auf der Modellseite > Reiter "Uploads und Fragen", dann "Änderungsvorschlag", ins Feld Hersteller am besten "Homebrew RECENT but NOT Replica GB" gleich einkopieren, sonst gibt's eine Scroll down - Liste, wo Sie die richtige heraussuchen müssen.

Sollte das Gerät in Holland gebaut worden sein, gäbe es auch noch "Homebrew Europe" mit Länderbezeichnung EU...

Lieber Gruss Martin Bösch

Aren van Waarde
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10.Apr.10 10:47

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Vielen Dank, Herr Bösch. Alles klar ! Ein Änderungsvorschlag ist gespeichert. Beste Grüße, Aren van Waarde

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
 
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10.Apr.10 12:53

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Hier scheint einiges schief gelaufen zu sein:

1) dies ist erstens weit nach 2000. Somit eigentlich nicht mehr für RMorg. (Bitte keine Präzedenzfälle zitieren. Was wir als Ausnahme akzeptieren wird von uns von Fall zu Fall entschieden).

2) solche Nachbauten sind keine eigenen Modelle, denn sie sind nicht suchbar. Unter Nachbauten bzw Home brews bitte den Text bei der "Firma" lesen! Da steht eindeutig, dass nur Bilder zu den einzelnen Kategorien geladen werden und alle Info in die Bildlegende gehört. Denn dort kann nur nach Kategorien gesucht werden.

3) Homodyne ist ein modernes Kunstwort, das kein outsider kennt. Es steht auch auf keinem relevanten Teil. Man stelle sich vor, jemand bekommt ohne Kommentar ein solches Exemplar. Was soll er suchen, wenn nichts draufsteht? Oder steht etwas auf der Frontplatte, von der kein Bild gezeigt wird?

4) ein Bausatz oder ein Bauplan hat einen Urheber, der als "Firma" anzulegen wäre. Dann könnte das Gerät als eigenständiges Modell geführt werden.

Hier besteht Klärungs- und Handlungsbedarf.

mfG,KoBi

 

This article was edited 10.Apr.10 14:04 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Ernst Erb
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Das Modell "Modern Homodyne" hat sich nun dorch "durchgesetzt". Konrad Birkner hat das auch auf den richtigen "Hersteller" gebracht. Ich finde es gut, dass man jetzt bei uns auch ein Modell und einen Schaltplan zu diesem Empfangsprinzyp oder -Verfahren einsehen kann.

Offensichtlich ist es bei diesem Modell zu Verständigung und Zusammenarbeit gekommen - so wie es sich gehört. Ich hatte mir den Thread wegen Post 4 wieder zukommen lassen, denn es interessierte mich, wie es da weiter geht. Inzwischen habe ich auch das voreingestellte Jahresdatum bei der Suche von 1900-1999 auf 1600-heute verändert, damit wir auch ganz moderne Bauvorschläge oder interessante Modelle aufnehmene können - oder auch eine Leydenerflasche ;-)

Homodyne ist ein "altes Empfangsverfahren" - eines, das wir mal in einer Liste mit Links der ganz verschiedenen Verfahren in einen Überblick aufnehmen sollten. Dazu hat sich noch niemand gemeldet. Auch müssten mehrere Personen daran arbeiten, denn wie hier gesehen, sind diese Verfgahren zum Teil völlig in Vergessenheit geraten - bei einigen zu Recht. Interessant für uns sind sie trotzdem - oder gerade deshalb (Nachschlagewerk).

In "Radios von gestern" hatte ich auf Seite 60 (2. Spalte unten) das Folgende darüber gebracht:
Beim Synchrodyne-Empfänger, dem von D. G. Tucker/J. Garlick wesentlich verbesserten Homodyne-Prinzip [Electronic Engineering, März, Aug., Sept. 1947, Feb. 1948] versucht man den Überlagerer auf die Empfangsfrequenz abzustimmen und die Differenz zu bilden. Mit der ZF gleich Null gewinnt man die NF direkt, doch scheitert das Prinzip an den Schwierigkeiten, den Überlagerer phasenstarr mit der Trägerfrequenz zu führen.


Der Brite Francis Morley Colebrook hatte das Prinzip 1924 als "oszillierenden Detektor" angegeben. Eigentlich war aber F.N.H. Robinson im März 1922 ein Vorreiter. Mit dem Prinzip Homodyne kann man eine störfreie, echt lineare Gleichrichtung erzielen, doch brauchte es dazu noch weitere Entwicklungen, um das in der Praxis anwenden zu können.

Nachzutragen ist dem, dass man heute diese Schwierigkeiten überwinden kann (PLL). So wird oder wurde das bei Farbfernsehen angewendet. Man kann sich um den namen Homodyne oder Synchrodyne streiten, weil Synchrodyne eigentlich das Gleiche ist wie ein weiter entwickeltes Homodyne. Der nächste Schritt (zu PLL) war wohl 1931 durch Henri de Bellescize getan, der Homodyne mit AFC vorstellte - eigentlch schon.

Weil der Begriff Homodyne wohl mit diesem Thread am Besten zu finden ist, zitiere ich noch vom dazu noch unvollständigen Wikipedia:

"Homodyne Detektion ist eine Methode um frequenzmodulierte Schwingungen durch nichtlineare Mischung mit Schwingungen einer bekannten Referenzfrequenz zu detektieren. Ein ähnliches Prinzip wird in der heterodynen Detektion verwandt. ... In der Funktechnik wird nicht zwischen der Quelle des lokalen Oszillators sondern der verwendeten Frequenz unterschieden. In der heterodynen Detektion ist der lokale Oszillator frequenzverschoben während er in der homodynen Detektion die gleiche Frequenz wie die zu untersuchende Strahlung hat. Siehe auch: Überlagerungsempfänger."

Zudem bringt Wikipedia noch eine andere Anwendung:

"Der Begriff homodyn in der optischen Interferometrie drückt aus, dass die Referenzstrahlung (der lokale Oszillator) aus der gleichen Quelle wie das Signal, jedoch vor dessen Modulierung, gewonnen wird. Im Fall eines Streuexperiments mit einem Laser zum Beispiel, wird der Laserstrahl in zwei Teile geteilt. Einer ist der lokale Oszillator, während der andere auf das zu untersuchende System gelenkt wird. Das gestreute Licht wird dann mit dem des lokalen Oszillators im Detektor gemischt. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass sie unempfindlich gegenüber Schwankungen in der Frequenz des Lasers ist. Für gewöhnlich ist der gestreute Strahl schwach, so dass die nahezu konstante Komponente des Detektorsignals als Kennzeichen der Intensität des lokalen Oszillators verwendet werden kann. Intensitätsschwankungen des Lasers lassen sich somit ausgleichen. In einigen Fällen wird der lokale Oszillator frequenzverschoben um die Signalverarbeitung zu vereinfachen oder das Auflösungsvermögen von niederfrequenten Merkmalen zu verbessern."

Es gibt heute zwei gute Beiträge im WWW in Englisch - die muss man aber beide zugleich berücksichtigen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen! (Stichwort Arcane Radio Trivia und "thevalvepage.com") Wer schreibt einen ausführlichen Beitrag in Deutsch? Ich frage mal Dietmar Rudolph. Er wird das hier sicherlich lesen.

Nachtrag:
Auch
dieser Thread in Englisch, gestartet von Bryce Ringwood, ist dazu interessant - und das hier von Joe Sousa wohl auch.

This article was edited 18.Apr.10 09:51 by Ernst Erb .

Dietmar Rudolph † 6.1.22
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18.Apr.10 14:29

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In der GFGF FG 180/2008 wurde ein sehr guter Beitrag zu diesem Thema von Prof. Dr. Berthold Bosch veröffentlicht (mit Fortsetzung in der FG 181/2008). Weiterhin ist eine Beschreibung eines selbstentwickelten Homodyn-Empfängers in der FG 180/2008 zu finden, verfaßt von Werner Häusle.

Beide Beiträge sind sehr instruktiv und geben einen guten Einblick in die Themenstellung. 

Es wäre daher sehr empfehlenswert, wie in der Vergangenheit schon des Öfteren geschehen, diese Beiträge  unter "Texte" hier im RM.org zu veröffentlichen. [Könnte das jemand bitte in die Wege leiten?]

Einen Homdyn-Demodulator mit Röhren habe ich entwickelt und gebaut, um zu untersuchen, wie eine solche Schaltung in der Praxis arbeitet. Hierbei handelt es sich nicht um eine PLL, sondern der Oszillator wird von der Trägerschwingung synchronisiert ("mitgezogen").

Hier die Schaltung, ohne weitere Erklärung. Diese wird dann im Rahmen der geplanten Beitragsserie über Homodynempfang erfolgen.

 

MfG DR

Aren van Waarde
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18.Apr.10 21:09

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Geehrter Herr Erb und Herr Rudolph,

Vielen Dank für ihren interessanten Beiträgen! Die Publikationen von Colebrook und Tucker waren mir bekannt, aber die andere Publikationen kennte ich noch nicht.

Gerne möchte ich auf folgenden Seiten hinweisen:

Maurice Woodheads website : Scans von G.W.Shorts Publikationen (1972).
G.W.Short radio site : Auch hier können Shorts Artikel heruntergeladen werden.
Mike Tuggle’s Homodyne : Ein Homodyne mit Korfspule statt Ferritantenne
Dan Schmarder’s Homodyne : Ein Homodyne mit Flachspule statt Ferritantenne
Jim Kearman’s Homodyne : Ein Homodyne mit Silizium HF Transistor statt AF239
 
Meine selbstgebaute Kopie von Shorts Gerät (nur das Hochfrequenzteil ist identisch, das Niederfrequenzteil ist anders) funktioniert sehr gut. Die Audio-Qualität der MW Empfang ist  für solch eine einfache Schaltung überragend. Nachbau lohnt sich sicher. Ich bin begeistert.
 
Beste Grüße,
 
Aren van Waarde
 
NB Wenn Sie Frontplatte des Geräts sehen möchten, könnte ich natürlich ein Bild hochladen.
 
 

 

This article was edited 18.Apr.10 21:10 by Aren van Waarde .

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
 
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19.Apr.10 11:53

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Bild 

Ja, Herr van Waarde,
bitte ein Bild der Frontansicht hochladen.

Danke,
KoBi

Dietmar Rudolph † 6.1.22
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19.Apr.10 15:41

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Mehr zu Synchron-, Homodyn-, Synchrodyn-, PLL-, Empfang ist hier zu finden.

MfG DR

Aren van Waarde
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24.Apr.10 12:10

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Guten Tag Herr Birkner,

Ein Frontansicht ist heute auch hochgeladen.

Beste Grüße,

Aren van Waarde

 

 

 

  
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