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siemens: RT10; Taschensuper Schwingneigung LW

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Pius Steiner
 
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03.Feb.13 11:19

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Beseitigung von Schwingneigungen auf Langwelle
beim Taschensuper RT10

Durch das im Verhältnis zum technischen Aufwand kleine Gerät ließ sich konstruktiv nicht immer die elektrisch günstigste Platzordnung für alle Bauteile erreichen. Dies gilt vor allem für die Langwelle, deren Vorkreisspule am Ferritstab unmittelbar hinter dem Ausgangstransformator zu liegen kommt.

Die Endstufe arbeitet bis zu einem bestimmten Grad noch als Langwellenverstärker, so daß unter Umständen vom Ausgang der Endstufe über die Langwellen-Antennenspule auf den Eingang Rückkopplung zustande kommen kann. Diese Erscheinung wurde ursprünglich durch einen Bedämpfungswiderstand 130 kΩ parallel zur Langwellenvorkreisspule vermindert, bessere Abhilfe bringt aber ein Abschirmblech um den Ausgangsübertrager. An dieses Blech werden unterschiedliche Forderungen gestellt. Es muß ausreichend abschirmen und darf andererseits die Ferritantennenspule nicht zu stark bedämpfen. Dies wird durch ein zweiteilig zusammengelötetes Blech, bestehend aus einem Innenblech aus Weißblech und einem Außenblech aus Kupfer, erreicht (die Reihenfolge ist äußerst wichtig!).
Bei Verwendung von nichtisolierten Metallkappentransistoren in der Endstufe wird empfohlen, die Seitenfläche des Abschirmbleches mit Klebeband zu isolieren, um die Kurzschlußgefahr zu anderen Bauteilen über die Metallkappen zu beseitigen. Sollte ein Nachrüsten notwendig sein, können die Abmessungen zum Nachbau aus der Skizze entnommen werden.

Quelle: Siemens Werkstatt-Praxis März 1962

 

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