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studer: A76; Revox

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Dietmar Rudolph
Dietmar Rudolph
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15.Feb.05 15:22

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Im Jahre 1969 erschien im Heft 16 der Funkschau (S. 533 - S. 536) eine Beschreibung des ReVox Tuners A76 unter dem Titel "FM-Stereo-Tuner mit ungewöhnlicher Schaltung", s. Anlagen. Autoren waren Marcel Siegenthaler und Ernst Mathys, beide Mitarbeiter der Firma Willi Studer in Regensdorf/Schweiz.

Bei diesem Tuner wurden alle physikalischen Kenntnisse zur FM-Empfangstechnik kompromißlos umgesetzt. Was es zur Frequenzmodulation alles zu beachten galt, konnte man z.B. dem 1965 erschienenen Buch "P.F. Panter: Modulation, Noise, and Spectral Analysis" (McGraw Hill 1965) entnehmen. Im ReVox A76 fand sich dann die Realisierung z.B. eines ZF-Filters mit Gauß-förmiger Durchlaßkurve und ebener Laufzeit (Bilder 2, 3 und 4) , eines mehrstufugen Begrenzerverstärkers (Bild 2), eines extrem breitbandigen (und damit verzerrungsfreien) Diskriminators mit Leitungen (DL 301, DL 302 in der Schaltung Bild 6), eines Phasen-Regelkreises (PLL) zur Hilfsträgerregeneration.

Kein anderes UKW Radio hatte zur damaligen Zeit ähnliche Features aufzuweisen, wie ein Rundgang auf der IFA '69  bestätigte. Der ReVox A76 mußte her, auch wenn dies damals mehr als ein Monatsgehalt eines Dipl.-Ing. kostete. Die Anschaffung habe ich nie bereut. Der A76 dient noch heute brav dem UKW Empfang, auch dem UKW Fernempfang: NDR vom Harz, was von Berlin aus jenseits des Radio-Horizontes liegt.

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