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telefunken: 4 (4Z); Arcophon

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Roland Biesler
 
 
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05.Feb.13 17:59

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Hallo,

kann mir jemand etwas über die Impedanz der LS-Spule sagen ?

Fand keine Angaben darüber.

Habe jetzt die Spule neu gewickelt und komm nun auf 3,7kOhm Gleichspannungswiderstand.

Könnte das passen ?

Vielen Dank

Roland Biesler

 

Konrad Birkner † 12.08.2014
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07.Feb.13 11:32

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Mein Modell ist etwas früher, aber ich nehme an, dass die Werte vergleichbar sein könnten:

Gleichspannungswiderstand 730 Ohm, Impedanz bei 1 kHz 4,3 kOhm.

Frage: womit wurde beim neu gewickelten System der Widerstand gemessen?
Digitale LRC-Messgeräte messen bei 1000 Hz (die hohen Werte bei 100 Hz). Nur digitale UIR-Geräte arbeiten mit Gleichstrom!

Im ersten Fall wäre die Impedanz gemessen worden, was gut passen würde. Als ohmscher Wert wären 3,7 kOhm zu hoch. Das passte allenfalls für Kopfhörer oder Trichterlautsprecher.

Roland Biesler
 
 
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07.Feb.13 14:11

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Hallo,

gemessen hab ich nicht "Z" sondern den Gleichspannungswiderstand (3,68kOhm)
Folgender Ablauf wie es zu dem Wert kam:
Auf der Original-Spule die eine Unterbrechung hatte befand sich 0,052mm CuL Draht.
Der Spulenkörper war bis zum Rand gewickelt.
Ein gleichmäßiges Abwickeln und zählen der Windungszahl war nicht mehr möglich

(vermutlich durch Überhitzung teilweise verklebt, Windungsschluß).
Nach beseitigen der alten Wicklung und neu bewickeln mit 0,056mm Cul ergab sich

eine Windungszahl von 12300 Wdg. bis der Spulenkörper wieder so voll war wie

vorher.
Konnte das Problem also nur rein "mechanisch" lösen, aber dennoch müssten sich dabei

ähnliche Werte ergeben, denn es sind ja nicht mehr sondern aufgrund des größeren

Querschnitts des CuL eher weniger Windungen als vorher auf dem Spulenkörper ?

Viele Grüße
Roland Biesler

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Konrad Birkner † 12.08.2014
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07.Feb.13 19:07

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Ich führte jetzt einige Messungen durch, um Vergleichswerte zu gewinnen.
Zu meiner Überraschung sind die Unterschiede sehr groß.

Die erste Zahl ist der Gleichstromwiderstand, die zweite die Impedanz bei 1 kHz. Beide Werte in Ohm.

Telefunken RFL 3.....730 / 8400
Siemens 080...........3000 / 8000
Blaupunkt 49 z........2000 / ca.10 000
Blaupunkt 49 MZ.....2000 / ca.10 000
Blaupunkt 59 P.......1500 / 3200
Loewe EB 85..........1700 / 5800
Celestion C 10........1600 / 6300
Celestion C 12........1800 / 7200

Bei den Modellen mit Klangschalter (Tfk, Siemens) wurde zur Messung der Kondensator ausgeschaltet.

Widerstandsmessung mit Hong Chang 6010
Impedanzmessung mit Voltcraft 4090

Gerald Gauert
 
 
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08.Feb.13 21:46

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Hallo Herr Biesler,

ich messe bei meinem ARCOPHON-Lautsprecher 1030 Ohm. Außerdem habe ich noch ein optisch baugleiches Magnetsystem mit einem Widerstand von 700 Ohm.
Sie sollten mit der neuen Wicklung einen Gleichstromwiderstand von 1000 bis 1500 Ohm anstreben, dass passt dann auch zur Messreihe von Herrn Birkner.

0,056mm Draht erscheint mir für eine Lautsprecherwicklung zu dünn. Selbst die Primärwicklung von NF-Übertragern wurde mit Drahtstärken von 0,07 bis 0,1mm gewickelt. Wie haben Sie die Drahtstärke gemessen? Mit den spitzen Messschenkeln eines Messschiebers wird der Draht etwas gequetscht, genauere Ergebnisse erhält man durch sanfte Messung mit einer Mikrometerschraube mit Rutschkupplung.

Roland Biesler
 
 
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09.Feb.13 09:05

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Messe Cul immer mit der Mikrometerschraube und somit kam ich auf den Wert von 0,052mm

Als Ersatz hatte ich 0,056mm auf Lager und dachte damit könnte es gehen ?

Sehr merkwürdig, zumal die Spule meiner Ansicht nach Original war.

10% Tolleranz hätte ich in Kauf genommen aber das ich soweit daneben liege ist mir immer noch ein Rätzel.

Das System ist mittlerweile wieder zusammengebaut und der Lautsprecher funktioniert einwandfrei an einem Verstärker mit 100V Ausgang.

Ist zwar eine Fehlanpassung nach Oben aber ich möchte jetzt das System nicht mehr zerlegen um evtl. weitere Schäden zu vermeiden.

Vielen Dank an alle für die Mithilfe

Roland Biesler

 

  
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