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telefunken: 8001WK; Spitzen-Super: Bandbreiteneinstellung

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Andreas Steinmetz
 
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06.May.06 00:35

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Beschreibung der Bandbreiteneinstellungs-Mechanik

Description of the selectivity-control mechanism
Please refer to post No. 3 for the english version.


Liebe Kollegen,

die Spitzensuper der Hersteller Telefunken bzw. AEG aus den Jahrgängen 1937/38 und 1938/39 sind sehr kompliziert aufgebaut. Auch die Einrichtungen zur Beeinflussung der Bandbreite machen da keine Ausnahme. Diese Beschreibung soll helfen, typische Fehler bei Reparaturen an den Bandbreite-Einstelleinrichtungen zu vermeiden. Die Geräte erreichen nur dann ihre sehr hohe Leistungsfähigkeit, wenn das Zusammenspiel aller Komponenten korrekt eingestellt ist.


1. Allgemeines:

Die Bandbreiten-Einstellung erfolgt bei den GW-Geräten (T7000GWK/T8000GWK/AEG97GWK) bzw. W-Geräten (T7001WK/T8001WK/AEG107WK/AEG108WK) manuell mit dem Oberteil des mittleren Drehknopfes. Dabei beeinflußt der eine Seilzug (Seil 1) die Kopplung des am Eingang befindlichen HF-Bandfilters (nicht bei Kurzwelle), der andere Seilzug (Seil 2) beeinflußt die Kopplung der ZF-Filter. Gleichzeitig wird auch der Frequenzgang des NF-Verstärkers verändert: im Hochtonbereich mit einem Tonblende-Potentiometer, im Tieftonbereich mit Hilfe mehrerer Kontakte, die verschiedene Kondensatoren in den Signalpfad schalten. Außerdem wird der Hochtöner ein- oder ausgeschaltet.
Die Mechaniken der Geräte sind unterschiedlich: die W-Geräte sind etwas komplizierter als die GW-Geräte, denn sie haben einen nach links erweiterten Einstellbereich. Schon ohne Öffnung der Geräte kann man feststellen, daß der Verstellbereich bei den GW-Geräten mit ca. 180 Grad deutlich kleiner ist als bei den W-Geräten mit ca. 255 Grad. Die GW- und W-Geräte haben auch unterschiedliche Bandfilter.
Eine Sonderstellung nimmt das Exportgerät T7001WKK (Aida) ein. Es hat auf allen Bereichen einen Vor- und Zwischenkreis, also kein HF-Bandfilter. Dadurch entfällt die Kopplungsklappe incl. dem ersten Seilzug. Die restliche Mechanik ist die gleiche wie bei den GW-Geräten.


2. Beschreibung der Mechanik:

Seil 1 (Originallänge: 470 mm, Stahlseil, Durchmesser: 0,3 mm) ist beim GW-Gerät direkt an dem nach innen zeigenden Ende der Achse befestigt, umschlingt diese im Gegen-Uhrzeigersinn und führt dann über zwei Umlenkrollen zur Koppelklappe des HF-Bandfilters. Beim W-Gerät wird eine andere Achse verwendet, an deren Ende eine spezielle Seilnockenscheibe so montiert ist, daß sie innerhalb eines bestimmten Winkels verdrehbar ist. Das Seil ist an dieser Seilnockenscheibe befestigt, umschlingt sie ebenfalls im Gegen-Uhrzeigersinn und führt ebenfalls über zwei Umlenkrollen zur Koppelklappe. Die Gegenkraft zum Seilzug wird durch eine Drehfeder an der Koppelklappe erzeugt.

Seil 2 (Originallänge: 246 mm, Stahlseil, Durchmesser: 0,3 mm) ist nicht an der Drehachse befestigt, sondern an dem Mitnahmestift eines Exzenters, ebenfalls Seilnockenscheibe genannt. Beim GW-Gerät ist diese mit einem Splint durch ihr dünnes Loch auf der Achse fest montiert. Bei den W-Geräten hingegen wird zwar die gleiche Seilnockenscheibe benutzt, aber der Splint geht hier durch das große Langloch und wirkt gleichzeitig als Anschlag. Dadurch ist auch diese Seilscheibe, genau wie die HF-Seilnockenscheibe, wieder innerhalb eines bestimmten Winkels verdrehbar gegenüber der Achse.
Der Verlauf des Seiles 2 ist bei allen Modellen gleich: In der Mittelstellung des Bandbreiten-Knopfes ist das Seil einmal um die Achse herumgeführt (!) und berührt anschließend den Mitnahmestift gerade so eben. Nach einer Umlenkrolle gelangt das Seil durch ein Loch in der vorderen Chassiswand zur Verstellmechanik der ZF-Bandfilter.
Die Drehbewegung wird bei allen Geräten dadurch begrenzt, daß ein Zapfen der ZF-Seilscheibe oben bzw. unten an die große Blattfeder stößt. Zur Einstellung des Seilzuges kann auch die Position der Umlenkrolle verändert werden. Die Gegenkraft zum Seilzug wird durch die drei Drehfedern der ZF-Filter erzeugt.

Die Seilzüge bewegen sich nicht proportional zur Drehbewegung, sondern innerhalb begrenzter Winkelbereiche mit sehr unterschiedlicher Übersetzung bzw. Geschwindigkeit! Zur Orientierung nehmen wir mal an, die Senkrechtstellung des Bandbreiten-Knopfes (Markierung zeigt nach oben) sei die Mittelstellung; der zugehörige Drehwinkel betrage 0 Grad. Dann entspricht der Linksanschlag beim GW-Gerät einem Drehwinkel von -90 Grad, beim W-Gerät aber -165 Grad! Der Rechtsanschlag entspricht bei beiden einem Drehwinkel von +90 Grad.

Zusammenhang zwischen Drehwinkel und den Seilbewegungen beim GW-Gerät:

  Drehwinkel in Grad:   Bewegung Seil 1 (HF):   Bewegung Seil 2 (ZF):
  -90  ...     0   langsam   langsam
     0  ...  +90   langsam   schnell


Zusammenhang zwischen Drehwinkel und den Seilbewegungen beim W-Gerät:

  Drehwinkel in Grad:   Bewegung Seil 1 (HF):   Bewegung Seil 2 (ZF):
  -165  ...  -90   schnell   Stillstand
   -90  ...     0   Stillstand   langsam
      0  ...  +90   Stillstand   schnell


3. Einstellvorschriften:

Um das richtige Zusammenspiel der Komponenten zu erreichen, müssen die Seilzüge an bestimmten Referenzpunkten genau eingestellt werden. Das "Telefunken-Abgleichbuch 1932/38/39/40" schreibt dazu folgende Prozeduren vor:

GW-Geräte:
"In der linken Anschlagstellung ist das Seil (2) für die ZF-Bandfilter so zu spannen, daß der Anschlag der Drehspulen gerade noch nicht gelüftet ist. In der rechten Anschlagstellung ist das Seil (1) für das HF-Bandfilter so zu spannen, daß die Klappe mit den Spulen gerade an der Spulenplatte des zweiten Vorkreises anliegt."

W-Geräte:
"Das Seil (1) für das HF-Bandfilter ist so zu spannen, daß die Klappe mit den Kopplungsspulen gerade an der Spulenplatte des zweiten Vorkreises anliegt, wenn die Seilnockenscheibe für die Klappe beim Weiterdrehen über 70 (bis 75) Grad stehen bleibt. Das Seil (2) für die ZF-Bandfilter ist so zu spannen, daß der Anschlag der Drehspulen gerade noch nicht gelüftet ist, wenn die ZF-Seilnockenscheibe vom Mitnahmestift gerade mitgenommen wird."

(...): Ergänzungen von mir.
 

4. Typische Fehler:

a) Besonders beim W-Gerät kann man oft beobachten, daß in bestimmten Stellungen die Seile durchhängen. Meistens liegt das an abgebrochenen Anschlägen der Seilnockenscheiben, manchmal auch an falscher Justierung.  Wegen der Kurzschlußgefahr durch die Stahlseile und zur Vermeidung von Folgefehlern bei der Seiljustierung muß unbedingt die Ursache gefunden werden. 
Oftmals ist beim W-Gerät der Anschlag der HF-Seilnockenscheibe für das Seil 1 abgebrochen. Die Funktion muß unbedingt vor allen Justierarbeiten wie folgt kontrolliert werden: Beginnend bei der linken Anschlagstellung des Bandbreiten-Knopfes muß die Seilnockenscheibe bei etwa -90 Grad mit ihrer überstehenden Nase an das Blech des Schaltkontaktgehäuses anschlagen, so daß sie sich ab hier nicht mehr bewegen kann. Sollte das nicht der Fall sein, ist die Nase höchstwahrscheinlich abgebrochen. Eine Reparatur ist mit Hilfe eines kleinen Blechwinkels, der unter der rechten M3-Schraube des Schaltkontakt-Gehäuses befestigt wird, leicht möglich. Durch Verbiegen des Bleches kann die Begrenzung genau eingestellt werden. Siehe dazu Bild W_Type_SelContr_-90Pos_Detail1a.jpg im Anhang.
b) Die ZF-Seilnockenscheibe des Seiles 2 hat eine Anschlagfunktion in Form eines Zapfens, der an die große Blattfeder stößt. So wird auch das Durchhängen des Seils 2 verhindert. Leider ist auch dieser Anschlagstift oft abgebrochen. Das läßt sich aber recht einfach durch Einsetzen eines Metallstiftes anstelle des abgebrochenen Zapfens in die Seilnocke beheben.
c) Leider findet man heute sowohl bei den GW- als auch W-Geräten sehr oft falsch verlegte und falsch eingestellte Seilzüge. Bitte nehmen Sie bei Reparaturen die Bilder des Anhangs zu Hilfe und achten Sie insbesondere auf die Seilführung im Bereich der Seilnockenscheiben.


5. Bildteil:

Im Anhang finden Sie Bilder, die den Stand der unterschiedlichen Mechaniken jeweils bei Linksanschlag, Mittelstellung und Rechtsanschlag des Bandbreiten-Knopfes zeigen. Anhand der (englischen) Bildernamen ist eine eindeutige Zuordnung möglich. Die Bilder stammen von verschiedenen Chassis, die den typischen Reparaturfall widerspiegeln, also auch mit mehr oder weniger starken Verbastelungen.


Viel Erfolg bei der Reparatur!

Andreas Steinmetz

Attachments:

This article was edited 08.Aug.06 12:26 by Andreas Steinmetz .

Zenonas Langaitis
Zenonas Langaitis
 
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Thank you, Andreas

Your  job is very good and helpful !

I start working  with my 8001 ..

Regards
Andreas Steinmetz
 
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Dear friends,

it took a longer time, but now the english version is available here. I decided to open this new post for the english version to avoid a too long original post (No.1). Furthermore I edited the original post so that you can find all the english informations concentrated here now. For the pictures please refer to post No. 1.
Thanks a lot to our collector at the other end of this world, who immediately contacted me and offered me his help for the translation, and who doesn´t want to be named here. When he contacted me for the first time, he didn´t know how much work that would be, but he kept his promise! These are the moments, when you forget all the work you had, when you are happy for all the things you could manage and when you are thankful for having the internet and such institutions like RM.org...
It was not easy to describe the mechanism in geman language, and it was more difficult to use the correct technical expressions in english.
Examples:
-"HF-Seilnockenscheibe": This expression seems to be a synthetic expression in german language. Never heard before. Taken from the "Telefunken Abgleichbuch (Telefunken Adjustment Book)", which I possess only in german language. We decided to translate it into "RF cam disc for the drive cord", short form: "(RF-)cam disc".
-"ZF-Seilnockenscheibe": The same story. We decided to translate it into "IF cam disc for the drive cord", short form: "(IF-)cam disc". But in the international edition of the "Telefunken Werkstattbuch (Telefunken Workshop Manuel)" this part is called "Mitnehmer für ZF (Schaltnocke)", and the english expression is "moulded cam for IF coil drive".
-"Koppelklappe": This is the turnable part of the coupler, which carries a small part of the couple-coils for the secondary resonance circuits of the input bandpass filter. We simply call it coupler or coupling flap.

Here is a short vocabulary table with often used expressions:

-"Röhrenfassung" -> "valve socket", "tube socket"
-"Tonblende" ("Klangfarbeneinsteller") -> "tone control"
-"Hochtöner" -> "tweeter"
-"Knopf (Knebel) für Bandbreite(neinstellung)" -> "handle for bandwidth control"
                or: "handle for selectivity control"
-"Zugseil, Seilzug" -> "drive cord", "drive wire"
-"Seilrolle" -> "wire roller"
-"Umlenkrolle" -> "pulley"
-"Drehfeder" -> "torsional spring"
-"HF" -> "RF"
-"ZF" -> "IF"

But now let´s start!



Description of the bandwidth adjustment mechanism
(Some may refer to this also as selectivity control mechanism)


Dear Colleagues,

The top-of-the-line superheterodyne sets made in 1937/38 and 1938/39 by Telefunken and AEG respectively, are in design and construction quite complex. This also applies, of course, to the means used to adjust the bandwidth. With this description it is attempted to help avoid typical mistakes made on repairing bandwidth adjustment devices. It goes without saying, that these sets will reach their very high performance characteristics only if all components are correctly aligned to act in unison.


1. General:

At the GW-radios (T7000GWK / T8000GWK / AEG97GWK), and the W-radios (T7001WK / T8001WK / AEG107WK / AEG108WK) respectively, the bandwidth adjustment is effected manually with the help of the upper portion of the central control knob. With that, one of the drive cords (cord 1) affects the coupling of the RF bandpass filter at the input stage (but not for short wave), while the other drive cord (cord 2) affects the coupling of the IF-filter. Simultaneously, the frequency curve at the audio frequency output changes: In the high frequency range by means of a tone control poti, at low frequencies via several contacts that switch various capacitors within the signal path. In addition, the tweeter will be turned on or off.
The mechanisms differ from model line to model line: the W-sets are somewhat more complicated as their range of adjustment is expanded to the left. That becomes obvious already without opening a set as the range of approx. 180 degrees at the GW-sets is noticably smaller then that of a W-set where it extends to approx. 255 degrees. Also, GW-sets use different IF-bandpass filters than W-sets.
The export version T7001WKK (Aida) occupies a special position in this. It features a preselection and an intermediate circuit in each range instead of an RF-bandpass filter. As a result the coupling flap, including drive cord 1, become redundant. The remaining parts of the mechanism are identical with those of the GW-models.


2. Description of the Mechanism:

On the GW-models, the drive cord 1 (original length 470mm, steel cable, 0.3mm diameter) is fastened directly to the inward pointing end of the shaft. It loops around it counter-clockwise and proceeds from there via two transfer pulleys to the coupling flap of the RF-filter. The W-models utilize a different shaft at the end of which there is a special cam disc for the drive cord. It is mounted in such a way that it will pivot within a certain angle. The cord is secured to the cam disc, loops around it counter-clockwise and likewise proceeds via two transfer pulleys to the coupling flap. Counterforce to the drive cord is brought on by a torsion spring at the coupling flap.

Drive cord 2 (original length 246mm, steel cable, 0.3mm diameter) is not fastened to the rotary shaft but goes instead to the collector pin of an eccentric. This part is also called a cam disc for the drive cord. At GW-models it is firmly mounted to the shaft by means of a cotter pin. While on W-models the same cam disc is used, here the cotter pin is put through the oblong hole and serves at the same time as a stop. With that, this cord disc, exactly as the RF-cam disc, will pivot within a certain angle against the shaft.
The routing of cord 2 is identical at all models: In the center position of the bandwith control knob, the cord passes once around the shaft(!) and subsequently just touches the collector pin. After being led over a transfer pulley, the cord reaches the adjustment mechanism of the IF band filter through a hole in the front part of the chassis.
For all models, restricting the rotary motion is achieved with the aid of a dog point at the IF-cord disc which will strike the top, or bottom respectively, of the big leaf spring. Adjustments to the cord drive may also be carried out by changing the position of the transfer pulley. Counterforce to the cord drive is produced by the three torsion springs of the IF filters.

The drive cords do not move proportionally to the rotary motion but within limited angle ranges at substantially differing ratios or speeds! To visualize this, let it be assumed that with the bandwith control knob in its perpendicular position (mark points up), we have in fact center position and the pertaining turn angle is at 0 degrees. That corresponds at GW-models to a turn angle of -90 degrees at the left stop; at W-models, however, it will be -165 degrees! A turn angle of +90 degrees at the right stop is the same for both.

Interrelation of turn angle and cord drive movement at GW-models:

 Turn angle
 in degrees:
 Movement of cord 1 (RF):   Movement of cord 2 (IF):
  -90  ...     0   slow   slow
     0  ...  +90   slow   fast


Interrelation of turn angle and cord drive movement at W-models:

 Turn angle
 in degrees:
 Movement of cord 1 (RF):   Movement of cord 2 (IF):
  -165  ...  -90   fast   stopped
   -90  ...     0   stopped   slow
      0  ...  +90   stopped   fast


3. Adjustment Directions:

To arrive at the perfect interplay of all components, the correct setting of the cord drives at certain reference points is of utmost importance. The "Telefunken-Abgleichbuch 1932/38/39/40" drescribes the following procedures for that:

GW-Models:
"In the left stop position, tighten drive cord 2 for the IF-band filter just enough so that the stop at the moving coils is not yet aired. In the right stop position, drive cord 1 for the RF band filter is to be tightened in such a way that the flap together with the coils just touch the base of the coils for the second preselection circuit." 

W-Models:
"Drive cord (1) for the RF band filter is to be tightened in such a way that the flap meets the coupling coils exactly at the base of the coils for the second pre-selection circuit. If correctly carried out, the cam disc for the flap will come to a standstill at 70 (up to 75) degrees when continued to be turned. Drive cord (2) for the IF band filter is so to be tightened that the stop at the coils is just short of being aired when the IF cam disc starts being moved by the collector pin."

(...) Supplementary comments by myself.


4. Typical Mistakes made:

a) Especially with W-models it can be observed quite frequently that in certain positions the drive cords will sag. That's caused most often by stops broken off at the cam discs; occasionally incorrect adjustments are to be blamed. Sagging steel cables carry a risk of causing shorts and likely further damage. It is, therefore, absolutely imperative that the cause of any malfunctioning in this area is found and corrected.
At W-models, quite often the stop for the RF cam disc is broken off. Before any adjustment work is undertaken, it is important to check this function as follws: Commencing from the left stop position of the bandwidth control knob, at about -90 degrees the stop lug of the cam disc must hit the outside of the switch control box und thus come to a standstill. If this does not occur, the most likely cause is that the stop lug is broken off. Remedial action is relatively easy. A small sheet metal piece (bent to an angle) is to be inserted under the right M3 screw of the switch control box. Exact limit adjustment is possible by bending this sheet metal lug. On this subject, see the picture W_Type_SelContr_-90Pos_Detail1a.jpg in the attachments of post No. 1.

b) The IF-cam disc of drive cord 2 has a stop function in the form of a collector pin which strikes the big leaf spring. It also functions to prevent the sagging of cord 2. Unfortunately, this collector pin is quite often broken off as well. However, this can easily be rectified by simply fitting a metal pin to the cam disc in lieu of the broken off part.

c) Regrettably one finds these days in GW-models, as well as in W-models much too often improperly routed and incorrectly adjusted drive cords. When restoring one of these sets, please make use of the attached pictures in post No. 1 and pay special attention to the routing of the cords in the area of cam discs.


5. Picture Section:

Attached at the end of post No. 1, you find pictures documenting the respective settings in left stop, center position and right stop of the bandwidth control knob for the various mechanisms. Picture names are in English for clear and easy identification. Different chassis were used to take these pictures. They reflect the model-typical repair cases and also portray several stages of amateur "restorations".


Wishing you success in your repair efforts!

Andreas Steinmetz

This article was edited 19.May.06 10:22 by Andreas Steinmetz .

Ernst Erb
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18.May.06 23:34

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4 Lieber Andreas
Das ist eine sehr hilfreiche Arbeit, die Du da erstellt hast. Das wird sicher vielen Sammlern helfen.

Ich habe trotzdem zwei Anregungen - sofern Du einmal dazu kommst:

1)
Sprachen
Die Sprachflagge richtet sich nach dem ersten Post in einem thread - dort kann man auch nachträglich die Sprach nach der effektiv geschriebenen umstellen. Die meisten Amerikaner werden wohl andere Sprachen als Englisch (und evtl. Spanisch) ausblenden, kommen also nicht zu Deinem englischsprachigen Teil.

2)
Bilder
Der Beitrag wäre um ein Vielfaches attraktiver mit im Text eingebetteten Bildern.
Ich weiss, da kommt zuerst das Problem der Bild-Speichergrösse. Das kann man aber mit Qualität erreichen. Dann kommt die Mehrarbeit des Importierens und Darstellens. Allerdings kannst Du einmal in Deinem WYSIWYG gespeicherten Bilder öfters anwenden (hier jetzt 2 Mal) ohne dass dies mehr Speicherplatz benötigt (nur die Adresse dazu).

Fazit:
Ich empfehle Dir, gelegentlich den englischen Teil mit Sprachwahl Englisch neu zu posten, dabei die Bilder in den WYSIWYG-Editor laden, platzieren und sie dann im deutschsprachigen Text nochmals zu platzieren. So findet man die Bilder gerade bei der entsprechenden Textstelle und hat den Überblick oder kann Ausdrucke erstellen etc. Die Anlagen wären dann zu löschen.

Ich würde wegen der grossen Anzahl Bilder in logischer Abfolge den Inhalt auf mehrere Posts aufteilen - und Du solltest den Text selbst nciht einfach übernehmen und am neuen Ort hinein kopieren, sondern über den Windows-Editor gehen, der alle versteckten Zeichen entfernt und so viel Speicherplatz spart.

Einen Nachteil hat die Sache dennoch: Die Ladezeit steigt wegen den mehr als 30 Bildern im Thread, der dann fast ein Megabyte gross wird, also muss vielleicht ein gewisser Kompromiss her: einige unwichtigere Bilder doch als Anlage, besonders wenn viel Speicherbedarf für das Bild.
Nicht ganz trivial, so ein grosser Beitrag. Die andere Variante wären einige (ca. 3?) PDFs (Anlagen), doch das ist optisch nicht so attraktiv. Ist eine interessante Optimierungsaufgabe, denke ich. Wir sehen uns ja am Samstag ;-) 
Andreas Steinmetz
 
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19.May.06 00:01

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Sali Ernst,

ja, Recht hast Du ganz gewiß, und ich hatte auch zuerst vor, die Sache anders zu realisieren. Doch dann fehlte wieder mal die Zeit, und um die Geduld der Leser nicht weiter zu strapazieren, entschied ich mich dann, die Sache wenigstens überhaupt mal zu bringen. Das ist zwar nicht optimal, aber immer noch besser als ein Ideal, das überhaupt nicht oder viel zu spät zustande gekommen ist.
Trotzdem: Sobald Zeit ist, werde ich noch einmal Hand anlegen. Die Idee mit den Sprachflaggen hatte ich auch schon; nun weiß ich wenigstens, wie man sie umsetzen kann.


Andreas


P.S.: Ich denke, wir sehen uns schon am Freitag!

This article was edited 19.May.06 00:03 by Andreas Steinmetz .

Andreas Steinmetz
 
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27.Nov.19 15:38
Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6

Soeben ist ein sehr interessanter Fachbeitrag von Herrn Rudolph mit dem Thema Eingangs-Selektion bei AM-Großsupern erschienen. Dort wird u.a. das bei der Gerätefamilie Telefunken 7000/7001/8000/8001 (bzw. bei den AEG-Parallel-Geräten) verwendete Eingangsbandfilter mit veränderbarer Kopplung genau beschrieben und fotografisch dokumentiert. Diese Unterlagen sind meines Wissens sonst nirgendwo zu finden und können bei einer Reparatur bzw. Restauration wertvolle Hilfe leisten.

  
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