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Transportschäden durch die Post - gibt es Entschädigung ?

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Iven Müller
Iven Müller
 
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16.Aug.03 10:57

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Guten Morgen.

Es waren ja nun im Forum etliche Fälle von Transportschäden durch die "Deutsche Post AG" zu lesen.

Hat denn schon jemand Erfahrungen gesammelt mit der Inanspruchnahme der Transportversicherung ? Immerhin sind die Sendungen ja bis 500 EUR versichert.

Mein Postbote machte mir allerdings kaum Hoffnung auf Erfolg.
Wenn der Karton nicht stark beschädigt ist - so die Aussage - bedeutet das fast automatisch für die Post, dass auch sachgemäss mit dem Paket umgegangen wurde. naja...

Das trotz intakter Verpackung der Inhalt zu Schaden kommt ist uns ja bekannt und die Ursachen liegen auf der Hand.

Wer hat schon Geld zurück bekommen :-) ?

viele Grüße

Iven


 

 

Este artículo fue corregido 16.Aug.03 10:57 por Iven Müller .

Michael Süssholz
Michael Süssholz
 
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16.Aug.03 16:32

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Hallo!

Ich habe unterschiedliche Erfahrungen mit der Post gesammelt. In einem Fall hat das mit der Entschädigung einwandfrei hingehauen. In einem weiteren Fall hat man mich regelrecht abgezogen. Ich hatte das beschädigte Packet mit zur Postfiliale genommen. Dort hat sich der Schalterbeamte zunächst einmal damit herauszureden versucht das, das Packet ja schon geöffnet sei und man deshalb nicht mehr nachvollziehen könne, ob es auch bestimmungsgemäß verpackt gewesen sei. Auf meinen Einwand hin, das ich das Packet schließlich nicht bekommen hätte um es verpackt in der Ecke stehen zu lassen und das auch der Schaden nur auffallen kann wenn das Packet aufgemacht wird, wollte er es zunächst zu einer Schadenstelle einschicken. Auch hiermit war ich nicht einverstanden, erst recht, da dies auch im ersten Schadenfall nicht verlangt wurde. Nachdem er sich, auf mein Drängen hin, telefonisch bei einem Vorgesetzten schlau gemacht hatte, gabs dann endlich das Schadensformular. Doch Achtung jetzt folgte der Trick: Meiner Schadensbeschreibung fügte er seine Ansicht über die angeblich mangelhafte Verpackung hinzu (obwohl er doch zuerst der Ansicht war, man könne dies wegen des bereits geöffneten Packetes nicht mehr feststellen). Die Post teilte mir daraufhin schriftlich mit, das sie wegen der mangelhaften Verpackung keine Versicherungsleistung auszahlen kann. Und - das ich mit meiner Unterschrift auf dem Formular die Ansicht des Postbeamten zur schlechten Verpackung schließlich bestätigt hätte! So geschehen in der Postfiliale Rheinhausen (Duisburg).

Gruß

Michael Süßholz

Eilert Menke
 
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Hallo Iven und alle anderen "Postgeschädigten",

der Weg ist folgender: Das Paket samt Füllstoff und Inhalt beim Zustellpostamt vorführen, dort wird der Schaden protokolliert - aber gleichzeitig wird es auch zur nächsten Schadenbegutachtungsstelle verbracht, d.h. zunächst ist das Radio wieder weg! Sollte die Begutachtung tatsächlich positiv verlaufen, was ich bezweifle, bekommt der Versender, denn der hat ja die Post beauftragt, den materiellen Schaden vergütet. Vom Versender mußt Du dir das Geld dann zurückholen. Ob die Post das Gerät anschließend wieder herausgibt ist fraglich, da rein rechtlich durch die Schadensregulierung die DPAG Besitzansprüche am beschädigten Gut geltend machen könnte.

Kurzum, ein sehr unbefriedigender und "feindlicher" Umgang mit dem Kunden. Außerdem ist ja der emotionelle Ärger über das beschädigte Gerät um ein Vielfaches größer als der pekuniäre Sachschaden! Selbst wenn die DPAG den Schaden dem Grunde nach anerkennt, wird sie Dir bei der Wertermittlung (Was ist ein altes Radio wert?) große Schwierigkeiten bereiten!

Fazit: Immer abholen, oder falls das nicht möglich ist zumindest kein Versand mit der DPAG!

MfG E.M.

PS: Während des letzten Jahres habe ich ca. 15 Geräte durch die DPAG zugestellt bekommen, wovon 6 Geräte - also weit über ein Drittel - hier trotz größtenteils ausreichender Verpackung nicht unbeschädigt ankamen (Extrembeispiele Sachsenwerk Olympia 502W und RFSR Rochlitz 5E62, hier im RM.ORG)!

Da ich mir neben der Enttäuschung wegen der beschädigten Geräte weiteren Ärger über die Sinnlosigkeit einer Schadenbeanstandung ersparen wollte, habe ich immer darauf verzichtet.

Este artículo fue corregido 16.Aug.03 19:48 por Eilert Menke .

Alexander Schmitz
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16.Aug.03 22:23

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Hallo,

Ich habe einmal ein Radio mit der Post verschickt, danach war selbst das Chassis verbogen und alle Röhren aus den sehr schwergängigen Keramiksockeln herausgeflogen. Der Käufer musste das Packet bei der Post wider abgeben und einige Zeit später erfuhr er dann, dass er sich das Packet wider abholen könne und er den Schaden aufgrund der angeblich schlechten Verpackung nicht ersetzt bekommt.

Ich selber hatte mal einen Feutrun Stelltrafo zugeschickt bekommen, bei dem dass Gehäuse total zersplittert war, den konnte ich bei der Post dann sofort wider mitnehmen, bekam auch eine Durchschrift auf der unter anderem zu erkennen war, dass das Packet nach Postvorschriften Verpackt war, habe jedoch nie wider etwas davon gehört.

Iven Müller
Iven Müller
 
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18.Aug.03 09:47

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Hallo Michael, Eilert und Alexander.

Danke für Eure Berichte. Das die Post die (evtl.) entschädigte Ware einbehält - ok daran hatte ich noch gar nicht gedacht Eilert. Danke für den Tip.

Da das Gerät durch das Einschicken zur Schadenbegutachtungsstelle auch nicht besser wird - schon gar nicht in diesem Zustand, habe ich mich schon an das Reparieren gemacht, was solls.
Es geht schneller und viel Hoffnung Recht zu bekommen, hatte ich ohnehin nicht bei der DPAG.

Der Lautsprecher ist schon wieder funktionstüchtig und die Röhre ersetzt. Ich werde einen kleinen Bericht später einmal auf das Model laden.

danke nochmal an alle

viele Grüße - Iven

 

 

Hans Kamann
Hans Kamann
 
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23.Aug.03 21:39

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Zuerst sollte man dringend die Verpackung von allen Seiten photografieren. Danach den beschriebenen Weg zum Transportunternehmen - Es ist nicht alleine die Post die Schäden "produziert", in der Firma haben wir so etwas auch ab und zu bei anderen Speditionen.

Letztendlich sollte man sich fragen: Was nutzt es, vielleicht 50 Euro für ein defektes Gerät zu bekommen und das Gerät danach nie wieder zu sehen ? Oder eine zerbrochene Skalenscheibe zu haben in einem Gerät aus den frühen 50er Jahren wovon es nur noch wenige gibt ?

Deshalb auch mein Rat: alles wenn möglich abholen, ich fahre auch durch ganz Deutschland für ein Radio, meine Frau zweifelt schon manchmal meinen Verstand an ...

Die "glühenden Holzkisten" sind es wert !

 

Gruss Hans

Mario Tieke
Mario Tieke
 
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24.Aug.03 01:33

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Ich hatte mal per Zufall bei einen Trödler ein Radio Bj.39 ergaunert (5EUR) - sah noch top aus , alles bis auf den Netztrafo orginal aber beim Anheben  hatte ich nur noch das Dach in der Hand. Das Radio wäre sonst bei Ebay gelandet und der nächste Besitzer hätte einen Bausatz - Transportschaden oder nicht sichtbarer Mangel, den man als Transportschaden tarnt und aufs Transportunternehmen schiebt.

Wenn's in der Nähe  oder auf dem Weg liegt, dann hole ich auch selbst ab und meistens kann man auch noch Handeln um den Preis. 

Gruß Mario

  
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