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TROBA - Trocken-Akku

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Wolfgang Eckardt
Wolfgang Eckardt
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12.Aug.06 18:06

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Ich fand in einer Verpackung eine "Flachbatterie", die sich dann als ein "TROBA" - Trockenakku entpuppte.
Die vorsichtig auseinandergefaltete Schachtel sieht so aus:


und der Inhalt so:


Die linke Anschlussfahne ist abgebrochen, aber sonst hat dieser Akku genau die Maße einer Flachbatterie 3R12.
Laut Verpackung arbeitet er auf Blei-Basis mit 2 V und ist " ...beliebig oft aufladbar" (wer das glaubt ....?).

Wer weiß etwas zu dem Hersteller (TROBA - mir nicht bekannt) und vielleicht auch etwas zum Zeitraum, wann diese Dinger hergestellt wurden.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es eine "Sparvariante" darstellt, als Batterien langsam Mangelware wurden in der Zeit, als  Rohstoffe für Kriegszwecke dringender benötigt wurden.

Wolfgang Eckardt

Christian Bruckner
 
 
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16.Aug.06 17:34

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2 Hallo,

nun, leider kann ich keine näheren Angaben zu diesem Interessanten Teil geben, aber ich möchte die
Bezeichnung Trocken Akku näher hinterleuchten. Handelt es sich dabei etwa um eine Variante der
heute weit verbreiteten Blei-Gel Akkus bzw. Vlies-Akkus (die umgangssprachlich auch oft als Gel Akku
bezeichnet werden) oder aber wollte der Hersteller damit nur einen dichten Schraubverschluß des
an sich klassischen Säureakkus bezeichnen ?


Christian
Wolfgang Eckardt
Wolfgang Eckardt
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15.Nov.14 12:12

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Ich möchte Anfragen zu diesem "Trockenakku" neu aktivieren.

W.E.

Otmar Jung
 
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15.Nov.14 21:02

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Zu TROBA kann ich leider nichts beitragen.
Ein Hinweis zum Produktionszeitraum:
Die Firma Alfred Luscher hat von etwa 1920 bis 1937 Taschenlampen-Bleiakkus in dieser, bzw. ähnlicher, Bauform hergestellt. Einzellige Akkus mit Glaswolleseparator, der auch die Füllsäure der Zelle teilweise binden konnte.

Literatur: Luscher Preislisten und "Ratgeber für die Werkstatt" 1908-1937
Drucker-Finkelstein, Galvanische Elemente und Akkumulatoren, AVG, 1932

  
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