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Volksempfänger mit UKW?

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Gerhard Heigl
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06.Oct.03 15:09

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Für verrückte Ideen war ich immer schon zu haben, hoffentlich werde ich von den ernsthaften Sammlern nicht gesteinigt, für den Stilbruch den ich begehe. Es gibt einige Möglichkeiten den VE auf UKW zu adaptieren. Eine einfache Möglichkeit ohne Eingriffe in das Gerät vorzunehmen ist der UKW-MW-Konverter. Ein kleiner MW-Sender wird mit der NF eines UKW-Radios moduliert und liefert damit UKW auf Mittelwelle. Eine Alternative wäre der versteckte Einbau eines UKW- Empfängers in den Volksempfänger. Das bedeutet allerdings einen massiven Eingriff in das Gerät, was ja unter echten Sammlern verpönt ist. Die 3. Möglichkeit ist so einfach, daß es fast unglaublich ist. Man benötigt dazu einen Apparat (um das Geheimnis noch eine Weile zu wahren nenne ich ihn Adapter, es ist aber kein Sender!), der überall um billiges Geld erhältlich ist (Kosten: 5 - 10 Euro). Dieser Adapter muß leicht modifiziert werden damit es funktioniert. Der Umbau ist kinderleicht und erfordert keinen Eingriff in dieses Gerät. Nach dem Umbau wird der Adapter mittels Bananenstecker an Antennen- und Erdbuchsen des VE angeschlossen und jeder gewünschte UKW-Sender ist zu empfangen. Der Volksempfänger oder DKE wird nicht umgebaut oder verändert. Die Sender müssen am Adapter eingestellt werden, die Lautstärke kann am VE geregelt werden. Das Ganze befindet sich noch im Versuchsstadium und ob es wert ist das Geheimnis zu lüften, hängt ganz von der Reaktion der Kollegenschaft ab.

Grüsse

Gerhard

Franz-Josef Haffner
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ich nehm mal an es handelt sich nicht um die gleiche Erweiterung die ich hier:

http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=5612

beschrieben habe. Da lag ich mit 3 Euro plus etwas Kleinkram auch bei ca. 5 Euro. Aber für den VE muß dieser "Adapter" ja ein Signal im Empfangsbereich des Gerätes liefern .. Anschluß am Antenneneingang .. und für NF Einspeisung gibt es am VE ja auch keine Lautstärkereglung. Also da bin ich mal gespannt auf die Auflösung des Rätsels.

Olaf Toenne
 
 
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Hallo Herr Heigl,

auch ich möchte einmal diesen "Frevel" begehen! ;-)

Spannen sie uns bitte nicht zu lange auf die Folter.......!!

 

Gruß

Olaf

Gerhard Heigl
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Ja liebe Freunde, nun kommt des Rätsels Lösung. Franz-Josef Haffner war auf heisser Fährte, aber er konnte es nicht so richtig glauben.

 Jedes beliebige UKW-Portable-Radio mit Kopfhörer oder Lautsprecherbuchse kann dazu verwendet werden. Am besten eignen sich die kleinen  Scan-FM-Radios für Kopfhörer- oder Lautsprecherempfang, sie sind billig und haben eine hohe Empfindlichkeit. Die Tonqualität ist gut und sie sind leicht bedienbar. Die angegebene Länge des Hörerkabels sollte nicht wesentlich unterschritten werden, weil dieses Kabel meist auch als Antenne dient. Der 100 Ohm Widerstand reduziert die Stromaufnahme des Scanradios auf vernünftige Werte, die kleinen AAA-Batterien leben dadurch wesentlich länger.

Funktion: Die Eingangsspulen des VE wirken als Trafo, dadurch kann mit der Schwenkspule die Lautstärke geregelt werden. Mit dem Umschalter LW-MW wird ebenfalls die Lautstärke geändert.

Nachteil: Die einfache Wirkungsweise ohne Eingriffe in die Schaltung fordert ihren Tribut, der niederkapazitive Koppelkondensator mit 100pF zum Gitter der AF7 verhindert eine große Lautstärke und vor allem die Bässe. Die Klangqualität ist beschi..., pardon, bescheiden.

Weitere und vor allem bessere Möglichkeiten UKW mit alten Radios wiederzugeben findet Ihr auf meiner HP: www.radio-ghe.com/ukw-ve.htm

Michael Seiffert
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Rispondi  |  Devi effettuare l'accesso (Ospite)   5 Die Idee mit dem kleinen Vorsetzer ist sicher nicht schlecht, aber wenn es mir mal in den Sinn kommt, mit dem VE auf UKW hören zu wollen, habe ich eine einfachere Lösung. Ich greife ins Regal und nehme mir den VE von Hensi, der hat nämlich "richtiges UKW". Den brauche ich nur einzuschalten. Eine meiner Meinung nach sehr gute Replika des VE im Holzgehäuse. Das Teil wurde mal in der ehemaligen DDR für den Export in die Bundesrepublik hergestellt.

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Manfred Kröll † 2.9.2013
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die idee von gerhard ist wie immer sehr gut - jedoch als alltagsradio zum nachrichten und wetterhören ist mir das verheizen der teuren VE-Röhren zu teuer :-)

deshalb habe auch ich - um etwas "stilvoller" radio hören zu können so einen DDR-VE im Esszimmer. super Empfang, nur den Lautsprecher habe ich gegen ein gutes (grösseres) älteres Stück ausgetauscht, und jetzt klingt dieses Ding sogar richtig gut.

Im Wohnzimmer steht natürlich ganz original mein 10-Röhren Manufrance von 1937 - spielt hunderte MP´3 Titel aus den dreissiger Jahren und wird von dem von herrn heigl beschriebenen konverter über den Antenneneingang gespeist. ohne irgendetwas am gerät verändern zu müssen. für stilvolle musestunden toll - für echtes alltagsradio wär mir das natürlich auch zu schade. deshalb habe ich mich für den holznachbau des Ve301 entschieden, der hier in österreich auch nur sehr selten zu finden ist - und alleine deshalb mir auch schon sammelwürdig erscheint.

lg, fred

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J. H.
 
 
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Hallo

Hat jemand eine Bezugsquelle,wo die alt-neuen Geräte zu bekommen sind.

Habe da mehere Abnehmer!

Gruß

K. R.
 
 
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Bezug 

Hallo Josef,

diese DDR-Hensi-Dinger gibts ab und zu bei ebay für wenige Euronen. Habe sie schon für EUR 10,-- gesehen, aber nicht haben wollen. Ebenfalls bei den "Versteigerern" werden ständig total kitschige Ekelreplikas für max. 15 - 20,-- verkauft. Die haben dann UKW drin! Toll, was!? Und wer nicht genug davon haben kann findet ab und zu mal ein UKW-/MW-/Cassettenradio mit offenen Röhrenimitaten die mit eingebauten Glühlampen sogar leuchten. WOW!

Viel Spass,  Klaus.

 

Questo articolo è stato modificato il 10.Oct.03 18:17 da K. R. .

Franz-Josef Haffner
Franz-Josef Haffner
 
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10.Oct.03 21:33

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um noch mal auf Herrn Heigl's Idee zurück zu kommen: die NF mogelt sich also durch den Eingangskreis und den Audion. Ja das wäre mal einen Versuch wert.

Gruß
Franz-Josef

  
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