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* Wahrheit - was gewisse Menschen daraus machen oder glauben

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Ernst Erb
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26.Mar.06 12:11

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Wie sehr eine Wahrheit bei gewissen Menschen zu einem absoluten Zerrbild werden kann, werden Sie hier unten stehend sehen. Ich bringe das (widerwillig), damit zu solchen abstrusen "Wahrheitsfindungen" jemand konkret antworten kann - einfach mit einem Link zu diesem Text. Nur: Die meisten Menschen übernehmen solche "Zerrbilder" wie das unten stehende völlig unkritisch - und tragen es als Wahrheit weiter.

Natürlich werde ich damit rechnen müssen, dass die gleichen Leute, das wieder zum Anlass nehmen, dass ich meine eigenen Taten rühmen würde - obwohl man das bei mir nie findet. Der Grund zu dieser Erwähnung der Wahrheit ist ganz klar - eine Gegenüberstellung von Wahrheit und der Sicht eines "Negativmenschen".

Ich musste in einem langen Weg lernen, NEM (Neid, Eifersucht und Missgunst) ertragen zu können. Ein Freund sagte mir dann: "NEM musst Du Dir durch viel erfolgreiche Arbeit zuerst erwerben können, sei froh, dass Du NEM erhaltest, sonst würde es Dir schlecht gehen."

Was ist das Radiomuseum.org?
Das www.radiomuseum.org ist ein Werk und zugleich eine virtuelle Organisation, die ich für die "Stiftung Radiomuseum Luzern" geschaffen habe. Eine Stiftung ist nach schweizerischem Begriff (Art. 80 ff. ZGB) eine juristische Person, die man mit einer Firma vergleichen könnte - und doch ist sie ganz anders:

Erstens kann man der Stiftung zugeführte Werte nie mehr zurückfordern. Ich zitiere aus der "Öffentliche Urkunde": "Ist die Auflösung der Stiftung unabwendbar, so wird die Liquidation durch die Geschäftsführer der Stiftung durchgeführt. Das Stiftungsvermögen muss im Falle der Auflösung der Stiftung einer anderen steuerbefreiten Institution mit ähnlichem oder gleichartigem Zweck zugeführt werden. Ein Rückfall des Vermögens an den Stifter ist ausgeschlossen."

Zweitens ist es eine Non-Profit-Organisation und ganz dem Stiftungszweck unterstellt.

Führung der Stiftung
Oberstes Organ einer Stiftung ist der Stiftungsrat (bei uns momentan 5 Mitglieder), mit dabei haben wir u.a. einen offiziellen Vertreter des "Verkehrshaus der Schweiz", der grössten ständigen Ausstellung in der Schweiz, einen bekannten Rechtsanwalt und den Vorsitzenden der GFGF, des grössten Sammlervereins der Radiofreunde Deutschlands. Die Stiftungsräte handeln nach dem Stiftungsreglement. Für die 1999 durch mich gegründete Stiftung mit definitiver Steuerbefreiung (vom 8. Feb. 2005) unter der Referenz-Nummer 31680/6 (52) amtet das "Finanzinspektorat Stadt Luzern" als Stiftungsaufsicht und kontrolliert jährlich deren Tätigkeit und Abrechnung.

Finanzen der Stiftung
Bis jetzt haben wir keinen Sponsor (gesucht), sondern ich habe bei der Gründung meine Sammlung, umfangreiche Technik-Literatur, 37 Glasvitrinen und Fr. 100.000.- in bar eingebracht. Dazu kamen einige weitere hunderttausend Euros Auslagen um in meinem Haus die Programme erschaffen zu lassen, die den technischen Teil des RMorg ausmachen. Auch die Bucheinnahmen und Förderpreise liess ich der Stiftung zugehen, nur die jeweiligen Kosten habe ich übernommen ;-)

Für den Radiokatalog Band 2, der ab April 2006 verfügbar ist, handle ich gleich: ich habe nur den Aufwand, nicht den Ertrag.

Obwohl ich 7 "eigene" Kinder habe, geht da ein Teil meines Vermögens in das Projekt auf - warum das? Meine Finanzen habe ich aus eigener Kraft erarbeitet und nicht mit Glück oder Erbschaft etc. Meine Kinder sollen diese Möglichkeit auch haben, denn aus einer Ein-Mann-Firma ein blühendes Unternehmen zu erschaffen (es gehört jetzt der Post) scheint mir eine besonders interessante Herausforderung zu sein. Das bescheidene Grundkapital dazu sparte ich in meinen Jahren bei IBM.

Motivation
Ich habe (wieder und wieder) etwas aus eigener Kraft geschaffen, weil mir Innovationen liegen und ich gerne "etwas Gutes aus dem Nichts" aufbaue. Trotz einem 12 bis 15-Stunden Tag - meist auch SA/SO - gibt es für die Mitglieder, Admins und für mich keine Entschädigung. Ja, wir haben nun gemeinsam und z.T. mit viel Herzblut etwas ganz Ausserordentliches geschaffen. Ohne den "besonderen Spirit", der dazu gehört, wäre das ganz unmöglich gewesen. Und da kommen wir auf den Charakter, den so etwas benötigt. Wenn schon klare Fakten total uminterpretiert werden, dann können Sie sich die möglichen Verzerrungen für die Beschreibung eines Menschen wie mich gut vorstellen.

Fakten und Dichtung
Die Fakten über die Stiftungsorganisation und das RMorg sind an mehreren Stellen erklärt - teilweise auch ganz einfach erreichbar auch über jede Seite mit den Fusslinks wie "Über Radiomuseum", "Kontakt" oder "Presse". Trotzdem haben wir im internen Board über diese Fakten und den Führungsstil "ein reinigendes Gewitter" am Laufen gehabt.

So ist z.B. klar ersichtlich, dass RMorg KEIN Verein ist. Ein Mitglied ist ein Gast mit besonderen Rechten und mit Pflichten, durch Mitarbeit oder seit Februar 2004 teilweise auch mit Eintrittskosten von 20 Euro. Es war nie anders. So gibt es viele Non-Profit-Organisationen, wo man durch einen Beitrag eine Mitgliedschaft erwirbt - aber da gibt es keine "Basisdemokratie", sondern auch Rechte und Pflichten.

Als ich diesen Punkt wieder einmal in einem Thread klar stellte, bekamen wir von einem Mitglied, das immerhin seit dem Jahr 2003 "dabei" ist die Antwort:

"Hier wurde eine Vielzahl von Mitgliedern des Radiomuseum.org mit einem Paukenschlag von Ihnen, Herr Erb, eines besseren belehrt. Allen haben Sie kundgetan, dass dies keine Demokratie ist."

Das will ich nicht direkt beantworten, weil man den Menschen fast nur blossstellen kann, da er klar eine Unwahrheit in die Welt setzt und von sich auf andere schliesst.

Selektive Wahrheit eines Gastes, der zwei Juxanmeldungen tätigte. Es ist nur EIN Beispiel (von vielen). Damit will ich die Relation von Verletzungen und Verleumdungen aufzeigen, die ich erlebe. Wie ist da die Relation zu einer etwas unwirschen Antwort eines Admins (auch das gibt es bei uns) ... ?

Zitat:

Hallo, Radiomuseum!
Um hier erstmal einiges klarzustellen:

1. Es ist ja wohl unerhört und rücksichtslos, dass Sie auf gut Deutsch sämtliche Schaltpläne und Bilder "einheimsen", und für die ja so  tolle 1x 20 EUR Anmeldung erst die Bilder freigeben!

Als wie wenn alle Leute, die diese Technik interessiert, 20 EUR für Ihren S c h e i ß auch noch Geld übrighaben und rausschmeißen!

Da fragt man sich wirklich, ob Sie überhaupt ein bisschen Verstand haben!

Für was brauchen Sie denn die 20 Euro überhaupt? Etwa für den Eigenbedarf, weil diese läppische Seite kann keine Unterhaltungskosten von 20 EUR aufweisen, und erst recht nicht, wenn dieser Betrag VON JEDEM der 2500 Mitglieder oder mehr eingesammelt werden! Wissen Sie, was da für eine Summe rauskommt?

Sagenhafte 50.000 EUR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Was stellen Sie denn mit so einem Haufen Geld an?

2. Was geht es Sie überhaupt an, was für Radios man sammelt? Wenn ich Informationen brauche, oder einen Schaltplan benötige, dann schreibe ich das ins FORUM, wo es jeder sieht!!!! Also müssen Sie gerade noch wissen, was ich für Radios sammle, und welche Fachliteratur ich lese!!!!!

3. Außerdem herrscht in Ihrer ach so tollen Radiogemeinschaft nicht ein mal
ein bisschen Anstand!

Warum wollen Sie bestimmt gerne wissen?
Ganz einfach:
WEIL ES SELBSTVERSTÄNDLICH IST; DAS MAN DEM ANDEREN SAMMLER INFORMATIONEN GIBT;DIE ER BENÖTIGT; WENN DERJENIGE DAS NICHT WILL DANN HINDERT IHN AUCH KEINER DARAN!
Aber nein, Sie müssen ja einen Wahnsinnsbetrag von 20 EUR verlangen!!!
Kein Wunder, dass Sie nur knappe 2.500 haben!!!! Anstatt sich über Leute zu freuen, die das Thema Röhrentechnik interessiert, vergraulen Sie diese. Das sehen Sie doch an den 5.000-10.00 Besucher am Tag, die eben auch nicht eingeloggt sind.

Ebenso ein Beispiel sollten Sie sich an JOGIS RÖHRENBUDE nehemn, selbst da kostet es keinen Cent Eintritt!!!! Das Problem ist nur, dass man da keine Schaltpläne zu den speziell gewünschten Geräten findet, ist ja auch kein Wunder, nachdem Sie alles haben, und Geld dafür verlangen!!!

3. Das gleiche passiert einem im Internet:
Man gibt
www.google.de ein, dann einen bestimmten Gerätenamen, dann kommen
zwar Bilder, Die jedoch halten Sie sich fest:
VON IHNEN SIND, und das ganze in so einem FUZZELIGEN format, das man JA
NICHTS erkennt, wenn man jedoch versucht, das Bild zu öffnen, sprich zu
vergrößern, was kommt dann?

Was wohl?
RADIOMUSEUM / UM DIESE BILDER UND SCHALTPLÄNE GRÖSSER ZU SEHEN, MELDEN SIE SICH BITTE AN und zahlen 20 Euro!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kommt Ihnen das bekannt vor? Also, ich erwarte von Ihnen, auch den anderen Interessierten NICHTmitgliedern, das Sie den S c h e i ß aufhören!!!! Sie machen sich damit KEINE FREUNDE!

Auf jeder anderen Seite ist alles kostenlos, aber Ihre Seite scheint ja was ganz besonderes zu sein. Was bilden Sie sich denn eigentlich ein?

Zusammenfassung:Alle Schaltpläne, Bilder und Radiodaten anschauen und herunterladen,
natürlich nach Ihren geschriebenen Konditionen, NICHT aber jedoch mit einer
20-EUR ANMELDUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß

Die persönlichen Qualifikationen, die ein solches Projekt verlangt und die Probleme, die sich da bieten probiere ich unter "Dompteur mit gemischter Raubtiernummer- schwierige Aufgabe!
" zu erklären.

This article was edited 27.Mar.06 21:53 by Ernst Erb .

Ernst Erb
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In einer Gemeinschaft kann es immer wieder mal zu Konflikten kommen.
Bei tausenden von Mitgliedern (wir sind jetzt gut 4200 Mitglieder) ist wichtig, dass eine neutrale Stelle mithelfen kann, solche Konflikte zu klären, zu vermitteln etc. Deshalb kann man bei uns (schon lange) an das Amt des Mediators gelangen.

Einen Mediator des RMorg erreicht man (auch als Gast) leicht über das Kontaktformular. Das findet sich zudem auf jeder RMorg-Seite ganz unten als "Fusslink" genannt "Kontakt".
Die Adresse ist ein IMAP, also kann das "Postfach" mehreren Personen zugeteilt werden, die sich die Arbeit teilen. Die Bestimmung eines Mediators erfolgt über den Rat (Officers), der mindestens 12 Personen umfasst, die auch ein völlig eigenständiges Denken und Lebenserfahrung haben sollten. Die Zusammensetzung des Rates kann jedes Mitglied einsehen und die Personen auch direkt ansprechen und durch deren Handlungen beurteilen.

Als Mediatoren wählt der Rat aus den Mitgliedern Persönlichkeiten, die im Berufsleben eine erfolgreiche verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben oder ausgeübt haben und meist auch den Doktortitel tragen. Wir haben im Verkehr zwischen Mitgliedern zwecks Kameradschaftlichkeit die Usanz, dass Titel wohl im Profil erscheinen können, wir sie aber nicht anwenden. Einige stellen das Titelfeld im Profil auch auf anonym (aber bitte nicht den Beruf bzw. Ausbildung).

Warum ist das Amt des Mediators anonym?
Wie wir alle, arbeitet ein Mediator freiwillig und ohne Entgelt. Je nach Problematik kann er einen "Fall" an einen Mediator-Kollegen weiter geben. Er kann mich - wo nötig - informieren, doch werde ich nie als Mediator antworten. Falls ich eingeschaltet werden muss, antworte oder agiere ich in meinem Namen.

Wer etwas anderes annimmt, der überschätzt meine Arbeitskraft und unterschätzt unsere Grösse gewaltig ...

Wie wir wissen, gibt es in unserer Gesellschaft einen Anteil an "ganz schwierigen Charakteren" bis hin zu "gestörten" oder "kranken" Personen. Bei Mitgliedern können wir diesen Prozentsatz durch die beim Eintritt vorhandenen Hürden (Ablauf des Eintritts, Bezahlung einer Eintrittsgebühr) verringern aber nicht vermeiden.
Eine Firma kann ihre Beschäftigten auswählen, wir die Mitglieder nicht!

Mir scheint die heutige "ichhafte" Gesellschaft (nach Dr. Fritz Künkel), die sich zudem mehr und mehr isoliert (Kontakt mit und über Medien statt persönlich) das Problem zu fördern. Wenigstens meine Wahrnehmung sagt mir, dass die (westlichen) Menschen rücksichtsloser und egoistischer geworden seien. Solche Menschen können auch "explodieren" und die unmöglichsten Reaktionen hervorbringen. 

Wir müssen Mediatoren davor schützen, persönlich angreifbar zu werden. Es genügt, wenn ich (als einziger Sklave hier) dann die Zielscheibe werde. Ich zeige das an einem Beispiel der letzten Tage, damit auch Sie verstehen warum "der Mediator" anonym bleibt:

Vorfall:
Ein  MItglied gelangt am 3. Oktober 2007 an mich - ich leite das in das IMAP "Mediator", Denn das Mitglied fühlt sich von einem anderen Mitglied wegen eines eBay-Kaufes "übers Ohr gehauen". Es geht nicht um viel Geld (Volksempfänger) aber um das Prinzip (verschwiegen wurde scheinbar dass das Gehäuse gut sichtbar verformt ist und der Netzschalter defekt, beides aus dem Angebot klar nicht ersichtlich). Ich habe ein anderes Mitglied über dan Fall orientiert, da der Verkäufer ihn beim Eintritt als Freund angegeben hat, weil sich abzeichnete, dass der Verkäufer gegenüber dem Mediator stur bleibt. Ein Freund könnte da besser klären. Zudem gab es eine Behauptung des Verkäufers auf meine Person bezogen, die absolut nicht stimmt.

Statt dass der Verkäufer sich fachlich dazu äussert, gibt er keinen Hinweis, dass die Beschuldigung zu Unrecht sei, sondern beleidigt den Mediator soweit, dass der Mediator mich bittet, ihn als Mitglied zu streichen, was ich auch getan habe - unter Orientierung eines weiteren Officers, weil der Fall "klar" ist: Der Verkäufer war bei uns schon mal wegen offensichtlichen Gemeinheiten herausgeflogen und hatte sich Mitte September 2007 als "Ingenieur" unter anderem Namen (vielleicht hat er ja durch Heirat den Namen gewechselt ;-) nochmals bei uns (unter anderer Nationalität) angemeldet. Sein Beruf war damals "Kapitän".

Hier im Wortlaut (Namen ersetzt, Hervorhebungen von mir) wie sich ein solcher wirklich "läppischer" Fall entwickeln kann, wenn eine Partei völlig unsachlich und stur bleibt - Kommentar wohl überflüssig - blau = Mediator, bräunlich = Verkäufer:

Guten Tag Herr (Verkäufer), 

soeben erreicht mich eine Nachricht von Herrn Erb mit der Bitte, Ihrem  Konflikt mit Herrn (Käufer) nachzugehen. Als Mediator des RMorg  fühle ich mich dem kameradschaftlichen Miteinander der Mitglieder des RMorg verpflichtet und will deshalb diesem Ansinnen nachkommen. 

Herr (Käufer) hatte von Ihnen über die Ebay-Auktionsnummer 280156154129 einen Volksempfänger gekauft, mit dem er jetzt einigermaßen unglücklich ist. Die Beanstandung betrifft wohl eine Verformung des Gehäuses, die Ihnen wohl tolerabel und nicht weiter erwähnenswert 
erschien, die aber Herr (Käufer) wegen der schlechten Qualität der bei Ebay eingestellten Bilder vor Kauf nicht erkennen konnte. Die Bilder der Auktion sind m.E. in der Tat von unzureichender Qualität, sie würden so bei einem Hochlader des RMorg nicht akzeptiert. Leider hat sich Herr (Käufer) darauf eingelassen. 

Sie sind erst kürzlich als Mitglied/Förderer des RMorg akzeptiert worden. Ihr Einstand bei RMorg wird durch diesen Handel und den in seinem Gefolge gemachten Behauptungen (warum erwähnen Sie im Schrift-wechsel ein Gespräch mit Herrn Erb, das nie stattgefunden hat ?) erheblich belastet. Besser also, den Handel rückgängig zu machen. 

Ich schlage vor, Herrn (Käufer) ein Rücknahmeangebot unter der Bedingung zu machen, dass er die Portokosten sowie die angefallenen Unkosten (Ebay-Gebühren etc.) übernimmt. Bitte unterrichten Sie mich, wie Herr (Käufer) auf ein solches Angebot reagiert hat.

Mit freundlichen Grüssen 
Mediator-RMorg


Im schlimmsten Fall könnte man nun wohl behaupten, dass das ein "einseitiger" Vorschlag ist, denn in Wirklichkeit kann der Mediator nicht wissen, ob die Behauptung stimmt, also wären sachliche Entgegnungen des Verkäufers sehr hilfreich gewesen. Stattdessen kam sofort als Antwort ohne Anrede:

Nun ich habe ihre unverschämte mail gerade an ebay und meinen anwalt gesendet fernner habe ich herrn (sein Freund) darüber informiert nun werde ich noch die finanzbehörden und das ordnungs amt der stadt leipzig in formieren da herr (Käufer) ein gewerblicher händler mit mindestens 6 ebay konten ist und diesen handel mit den volksempfängern gewerblich betreibt beweise liegen vor im übrigen hat herr (Käufer) von mir genau das bekommen was ich ihm verkauft habe und ich habe noch keinen verbogenen ve gesehen sie vielleicht
erwarte nun ihren telefonanruf unter ......
sollte dieses nicht innerhalb der nächsten 3 std. geschehen ergeht umgehend strafantrag und verletzung des daten schutzes 
meinen rechtsbeistand habe ich gerade informiert 
und mit herrn erb habe ich allerdings mehrfach telefoniert allerdings nicht über (Käufer) der ist doch so intelegent und schnallt das nicht woher wohl weis ich das der h.ee nun zum glück unten wohnt und früher oben wohnte.
mfg. Kapitän ad (ee: nicht mehr Ingenieur!) Verkäufer


Können Sie sich vorstellen, wie lange ein Mediator unter solchen Umständen das Amt ausüben würde, wenn er persönlich bekannt wäre? Seine Reaktion - nach Rücksprache mit mir - verstehe ich und ich habe seiner Bitte um Streichung entsprochen - weil es ein "U-Boot" war ...:

Guten Tag Herr (Verkäufer),
Ihre Nachricht vom Freitag, 5. Oktober 2007, 09:40 h, möchte ich wie folgt
beantworten :

Meine Bitte, einem anderen Mitglied entgegen zu kommen, haben sie abgelehnt. Das ist bedauerlich, da ich meine, dass diesem in seiner persönlich äußerst prekären Situation kameradschaftlich geholfen werden sollte.

Darüber hinaus versuchen Sie, RMorg und dieses andere Mitglied in unziemlicher Manier unter Druck zu setzen. Dieses in der Sache äußerst unangemessene Verhalten disqualifiziert Sie definitiv als Mitglied/Förderer des RMorg. Sie werden verstehen, dass ihr Mitgliedskonto ab sofort gesperrt ist. 
Mit freundlichen Grüssen Mediator-RMorg


An anderer Stelle hatte ich geschrieben, dass alle Botschaften zuerst das Emotionalhirn passieren - je nach Reizung und Charakter ist danach die "Ratio" beeinträchtigt oder ausgeschalten, weshalb ich immer vorschlage, dass man eine Nacht über als "unsachlich" oder etwas "unterstellende" Botschaften schläft, bevor man antwortet. Bei gewissen Individuen kann das sonst etwa so weiter gehen wie hier:

nun haben sie einenprozess am hals mit typen wie ihnen werde ich fertig sie
sind dochh selber ee und nun tanzen die puppen versprochen sie hatten ihre
chance


Und nochmals (er meint ich sei der Mediator ... :

nun dumme gibt es überall nur so dumme wie bei ihnen herr ee habe ich noch
nicht erlebt da hat so ein sozialschmarotzer die stirn am fiskus vorbei mit
6 ebay konten große geschäfte zu machen und was tun sie michen sivch
verbotener weise in ebay sachen ein wollen mich nötigen und als ich nicht
drauf eingehe werde ich gesperrt nun holger flug hatte unrecht als er sie
mit stalin verglich sie sind nämlich noch schlimmer als idi amin aber hier
nun haben sie einen gegner gefunden ich werde ihre machen schaften ins ebay
forum stellen und wenn es eine gerechtigkeit gibt und männer mit ehre nun
dann sind sie bald alleine in ihrer diktatur sie oberdiktator und straftäter
gegen die eigentums undatenrechte anderer leute mit nichthochachtungsvollen
grüßen


Hier hatte ich schon mal über das Thema "unfreiwilliger Austritt" geschrieben. Mit vernünftigen Menschen kann man fast alles regeln, unvernünftige oder kranke Menschen verhalten sich so eskalierend, dass auch der "Brävste" nichts mehr zu einer Deeskalierung beitragen kann. Es ist hier die Aufgabe, Mitglieder vor solchen Menschen zu schützen - auch wenn wir wissen, dass sie dann zu Giftspritzen gegen uns werden. 
Ich musste den Beitrag in mehreren Etappen schreiben, darum die Editierung.

This article was edited 06.Oct.07 18:34 by Ernst Erb .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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Dieser "Verkäufer" ist doch ein Fall für die Klapsmühle !
Rüdiger Walz
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RM.org (und gleiche Erfahrung habe ich innerhalb der GFGF e.V. gemacht) sollte sich nicht in Händel zwischen zwei Mitglieder einmischen. Das ist Sache zwischen Verkäufer und Käufer. Wenn dort etwas nicht in Ordnung ist, ist das Sache von ebay oder im Extremfall der Gerichte. Mitgliedschaft in einem Verein/ Teilnahme an RM.org ist kein Gütesiegel, auch wenn das manche Leute so auffassen und aus ihrer Sicht Maßnahmen gegen reale oder putative Ungerechtigkeiten durch den Verein/ RM.org fordern.

Wenn schon ein realistischer und freundlicher Vorschlag zur gütlichen Regelung gemacht wurde, kann man eine sachliche Antwort erwarten und wenn es nur die Bitte sei, sich da herauszuhalten. Ich halte es im Verhalten unter Käufern / Verkäufern (in der GFGF, rm.org oder ebay) für absolut fair, wenn einer der Betroffenen aus welchen Gründen auch immer den Handel kurzfristig (innerhalb weiniger Tage) auf seine Kosten rückgängig machen möchte. Das gehört zum guten Ton unter Sammlern. Wir verkaufen/kaufen/tauschen schwierig zu beschreibende alte Gegenstände und es kann immer zu Missverständnissen kommen.

Die erste Antwort des Verkäufers disqualifiziert ihn eindeutig für eine Mitgliedschaft im RM.org. Eine derartige Antwort zeigt deutlich, daß der Schreiber garnicht mehr am RM.org teilnehmen möchte und dem sollte man mit sofortigem Ausschluß Rechnung tragen. In der GFGF hätten wir sicherlich aufgrund einer solchen Antwort auch so reagiert. Wohlgemerkt aufgrund der Anwort, nicht aufgrund des Handels, den wir aus der Ferne nicht beurteilen können.

Ich frage mich, welche rechtlichen Schritte gegen welchen Rechtsbruch der Betroffene ergreifen möchte ? Er wurde nicht gesperrt, weil er nicht auf den Vorschlag des Mediators eingehen wollte, sondern, weil er sofort mit Gerichten und wer weiß was noch gedroht hat. Er erwartet danach doch wohl nicht, daß wir ihn in unserer Mitte dulden ?

Ich kann mich der Meinung von Konrad Birkner nur anschließen.

This article was edited 07.Oct.07 11:16 by Rüdiger Walz .

Ernst Erb
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Lieber Rüdiger
Danke für Deine Ausführungen, die Du als langjähriges Vorstandsmitglied bei der GFGF und kürzlich in unserem Stiftungsrat aufgenommener besonders erfahrener und menschlich autonomer Sammler eingebracht hast.
Bei zwei Aussagen muss ich Dir aber widersprechen:

1)
Wir sind ausdrücklich kein Verein oder ein Club, kennen also keine Basisdemokratie.
Wir sind eine Vereinigung, die versucht, soviel Aufklärung über unser Gebiet und soviel Hilfe an Sammler zu geben, wie sie kann. Sie untersteht dem Stiftungsrat der Stiftung Radiomuseum Luzern.

2)
Ich meine schon, dass wir uns der Aufgabe stellen sollten, eine Mitgliedschaft-Gönnerschaft in dieser Gemeinschaft an gewissen ethischen Grundsätzen zu messen und notfalls Ausschlüsse auszusprechen.
Das aber nur in krassen Fällen, wobei wir dann mit solchen Reaktionen wie oben rechnen müssen. Das ist ja nur ein Beispiel - es gäbe viel mehr. Solche Leute versuchen dann, uns bei anderen "unmöglich" zu machen. Das ist der Preis den wir dafür bezahlen müssen.

Grundsätzlich gehe ich mit Dir einig: Ein Händel zwischen einem Verkäufer und einem Käufer geht uns grundsätzlich mal nichts an.

Ich bin aber der Meinung, dass man Gerichtsfälle und grosse Animositäten dort vermeiden sollte, wo eine Partei das wünscht und wo beide Parteien überhaupt fähig sind, so etwas (wieder) zu versachlichen. Hier scheiterte das offensichtlich am Charakter einer Person. Solche Charaktere können einer Vereinigung grossen immateriellen Schaden zufügen (schlechtes Verhältnis zwischen Mitgliedern), belässt man sie im RMorg. Darum haben wir die Schlichtungsstelle "Mediator" geschaffen. Dieser hat aber bestenfalls zwei Parteiaussagen vor sich und es hängt von seinem Geschick ab, ob er den Fall überhaupt transparent machen kann.

Wenn nicht, dann ist die oben vom Mediator vorgeschlagene Lösung ein guter Ansatz für eine Beilegung des Konfliktes. Ein anderer Weg ist, dass zwei oder mehrere Parteien dem Mediator einen Preis nennen zu dem sie die Sache übernehmen würden, da der Zustand (erst) jetzt ja beiden bekannt ist. Nur der Mediator kennt vorerst die offerierten Preise und vergibt dem Meistbietenden - warum das nicht öfters bei Erbschaften angewandt wird, um die bekannten Familienfehden zu vermeiden? Gibt natürlich für Anwälte nicht viel her, da eine vollständige Versachlichung stattfindet statt Händel.

Rmorg und Gütesiegel
Natürlich können wir das nicht bieten, sondern nur bis zu einem gewissen Grad anstreben.
Und das sollten wir aktiv tun: Wenn jemand offensichtlich oder vermeintlich - vielleicht sogar wiederholt - getäuscht wurde, darf und soll er/sie via Kontaktformular an die Stelle "Mediator" schreiben - auch als Gast. Es soll nicht dazu dienen, andere anzuschwärzen, sondern Fälle zu klären, dient also der "Politik der offenen Türen" wie ich sie im Officer-Board erklärt hatte.

Wir haben mit mehr als 4200 Mitgliedern eine sehr breite Basis und sind damit nicht in der Gefahr, ein "elitärer Club" zu sein - aber wir wollen auch eine gewisse Sicherheit unter den Mitgliedern. Wir wollen uns aufeinander verlassen können. Ich weiss: Das ist der viel schwierigere Weg, als die Dinge einfach laufen zu lassen.

This article was edited 15.Oct.07 09:41 by Ernst Erb .

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