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Wer kennt dieses Detektorgerät?

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Eilert Menke
 
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18.Jun.03 11:52

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Es handelt sich um einen Primärkreisempfänger für übliche Aufsteckdetektoren und das gebeizte Eichenholzgehäuse hat die Abmessungen 195 x 115 x 70 mm. Die Bauteile sind auf der frontseitigen Hartgummiplatte montiert. Im Innern befindet sich eine herkömmliche Luftspule (Durchmesser ca. 70 - 80 mm), in deren Mitte der Luftdrehko befestigt ist. Die Bauteile haben keine Herstellerbezeichnung und sind mit blankem Kupferdraht verschaltet. Das "Telefon" läßt sich sowohl an den Buchsen als auch an den unteren Apparateklemmen anschließen; Antenne und Erde nur an den oberen Apparateklemmen. Insgesamt macht der Aufbau einen professionellen, nicht selbstgebastelten Eindruck:

Ich bedanke mich schon mal im voraus für jeden Hinweis.

This article was edited 19.Jun.03 10:32 by Eilert Menke .

Eilert Menke
 
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19.Jun.03 10:38

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Hier ein Bild vom Innenleben:

In der Tat sind Frontplatte, Drehknopf und die Apparateklemmen aus Hartgummi. Die vier Befestigungsschrauben sind nicht in der Frontplatte versenkt. Es wurden dafür Rundkopfausführungen vorgesehen.

This article was edited 19.Jun.03 14:03 by Eilert Menke .

Gerald Gauert
 
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19.Jun.03 17:07

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Ich denke nicht, dass es sich um einen Eigenbau-Drehko handelt. Die Firmen Radiofrequenz und Stassfurter Licht und Kraft stellten ihre Drehkos 1924/25 ebenfalls nur mit Hartpapier-Isolierplatten her. Dabei ist die Prägung vom Stanzwerkzeug teilweise nur sehr schwach zu erkennen.

Hier das Foto eines Radiofrequenz-Drehkos:

Noch ein Drehko, Quelle Radiokatalog Sachsenfunk Leipzig 1925:

This article was edited 19.Jun.03 22:20 by Gerald Gauert .

  
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