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ZF - Bandbreite erhöhen ?

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Jacob Roschy
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13.Oct.07 21:54

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Viele ältere nur-AM - Röhrenempfänger haben sehr schmalbandige ZF- Filter und klingen deshalb entsprechend dumpf.

Kann man nun in solchen Fällen mit einfachen Mitteln und Aufwand deren Bandbreite erhöhen ?

Da sie ja normalerweise induktiv gekoppelt sind, könnte man beide Spulen näher zusammenbringen und sie dadurch fester koppeln. Leider ist das in den seltesten Fällen ohne Probleme möglich.

Sehr einfach wäre jedoch, die vorhandene induktive Kopplung um eine kapazitive Kopplung zu ergänzen, indem man die heißen Enden beider Schwingkreise mit einem Kondensator überbrückt.

Wäre dies eine brauchbare Lösung ? Ist damit eine etwa trapezförmige Durchlasskurve in brauchbarer Breite zu erreichen, oder entstehen dabei unerwünschte Nebeneffekte ? (z. B. unzulässige, nicht mehr nachstimmbare Abweichung der Frequenzen ?)

Falls doch brauchbar, welche Kondensatorwerte kämen zur Anwendung, bzw. wie kann man diese berechnen ?

Für Ihre Tipps danke im Voraus !

M. f. G. J. R.

Hans M. Knoll
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13.Oct.07 23:30

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Hallo Herr Roschy,

ich habe einmal was geschrieben, es kann aber noch vertieft werden wenn's sein soll.

Gruss Knoll

 Text der Anlage leicht erweitert, Grund: bessers Verstaendniss!

Dazu habe ich einen Beleg zum Blaupunkt 4GW647 gefunden, der Text ist daher geaendert.

Jetzt mit neuer Software  (Danke an G. Richter ) kleiner daher kann es  hier stehen

 und in TEXTE      vergroessern_der_am_zf_bandbreite_mit_zusatz_c

Attachments:

This article was edited 16.Oct.07 18:08 by Hans M. Knoll .

Georg Beckmann
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14.Oct.07 14:29

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Hallo Herr Knoll und Herr Roschy,

einer meiner ersten Sammlerstücke war ein Novera Virtuose aus Belgien.
Der hat eine einstellbare Bandbreitenregelung. Damit war es möglich, starke Ortssender
mit besserem Ton und schwachte Fernsender trennscharf zu empfangen.

Den Schaltplan musste ich selbst zeichnen, da kein originaler aufzutreiben war.

Herr Knoll hat mir die Erklärung dafür geliefert, was der Sinn der verstellbaren Kopplung der
Bandfilter sein kann.

Eine ausführliche Erklärung in Zusammenhang mit Saba liefert auch Herr Freudenberg +  in seinen Berichten hier im Rm.

Noch zu erwähnen wäre, dass diese Technik mit der rasanten Einführung des UKW Rundfunks nach dem 2. Weltkrieg rasch an Bedeutung verlor, so dass auch Saba diese Technik nicht mehr weiter verfolgte.

 

Gruß

 

Georg Beckmann

 http://www.radiomuseum.org/r/novera_virtuose_637.html

 

This article was edited 14.Oct.07 14:30 by Georg Beckmann .

Konrad Birkner † 12.08.2014
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19.Oct.07 11:31

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Wozu das Ganze?

Ich erlaube mir, hierzu eine andere Meinung zu haben: das nenne ich bestenfalls Überrestaurierung!

Warum baut man nicht gleich ein UKW-Teil in den VE301, samt besserer Endstufe und Lautprecher ? Es gibt Leute die so etwas machen, und freuen sich halbtot...

Oder den sinnlosen Verschleiss historischer Endröhren in oftmals kindisch-pubertär anmutenden Verstärkerprojekten ? Hier gilt genau das gleiche!

Auf dem Oldtimer-Autosektor ist ähnliches z.B. in den USA seit langem im Schwange. Sicher ist es irgendwie witzig und auf seine Weise auch faszinierend, wenn ein bescheidener 1930er Chevrolet mit einer Achtzylindermaschine und Automatikgetriebe ausgestattet plötzlich einen 300SL stehen lässt.
Der Spaßfaktor ist unbestritten, aber mit Sammeln im Sinn der Erhaltung historischer Dinge hat das nichts zu tun.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen was er macht, aber es wäre doch zu überlegen, ob derartige Verbesserungen nicht behutsam, d.h. reversibel gemacht werden können. Damit bleibt einem späteren Besitzer immer noch die Wahl frei, das Gerät in der modifizierten Form zu verwenden oder es wieder in den originalen Zustand zurück zu versetzen. So wie man defekte Originalteile in einer Tüte zum Gerät packt und sie durch gute moderne Komponenten ersetzt (falls man die Mühe der Restaurierung scheut, was oft verständlich ist).

Ich möchte hier niemanden bevormunden und fühle mich auch nicht als puristischer Gralshüter .
Ich bin aber sensibilisiert, weil ich schon viele "verbesserte" Uraltgeräte sah, bei denen man sich sehnlichst den Originalzustand zurückwünscht. Auch wenn eine 1929 erfolgte Maßnahme einem Gerät von 1925 zu ungeahnter Verbesserung verholfen haben mag: die verbohrte Frontplatte ist nie mehr zu reparieren, und den ausgetauschten Originaltrafo bekommt man auch nicht mehr, auch wenn die RC-Kopplung besser klingen mag..

Mit dem zeitlichen Abstand ändert sich zwangsläufig die Betrachtungsweise.

Ein Beispiel: Mein Vater "modernisierte" etwa 1935 einen Regulator aus der Jahrhundertwende, indem er den unmodernen "schwülstigen" gedrechselten Zierat entfernte und damit ein glattes Gehäuse erhielt. Das fand man damals toll. Heute denkt man anders darüber und hätte gern das verzierte Gehäuse zurück. (Dem Uhrwerk ist es egal. Es geht noch heute).

Meine Absicht hier ist ein wenig zum Nachdenken anzuregen, ob ein Umbau auch noch in 10, in 20, 30, 50 Jahren so geschätzt würde, oder ob vielmehr der spätere Besitzer dem evtl. längst dahingeschiedenen Verbesserer einen Fluch ins Grab nachschickt "... schade; hätte er doch nur die Finger davon gelassen!"

Nochmals: Es ist jedem freigestellt was er tut. Aber wo ist die Grenze? wie ist es bei einem sehr seltenen Gerät? von dem nur noch ganz wenige existieren! Darf man da auch ? Wo ist die Grenze.....? Wirklich erst dort, wo das Original eine Menge Geld kostet, das man nicht verlieren will? Beginnt der Respekt erst beim Preis??

Bitte: Niemand soll sich hier angegriffen fühlen. Ich möchte nur zum Nachdenken anregen.

This article was edited 20.Oct.07 21:44 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Georg Beckmann
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Hallo Herr Birkner,

im Grunde teile ich Ihre Meinung, ich habe die Frage von Herrn Roschy so verstanden, dass es um die Funktion und das Prinzip der Bandbreitenverstellung geht. ( Früher sagte man dazu Regelung, wie der Lautstärke-Regler )

Das ist ein durchaus interessantes Gebiet, vor allem, weil es da sofort mathematisch sehr anspruchsvoll zugeht.

Dass das heutzutage keinen praktischen Nutzen hat, tut dabei nichts zur Sache.

Ich kann allen Interessierten die og. Quellen zur Lektüre empfehlen, auch wenn man das jetzt nicht unbedingt alles praktisch nachempfinden muß.

mhg_schaltung

( Korrektur: statt der PDFs findet man jetzt den Verweis auf diese PDFs )

Wieso gibt es zu diesm Thema jetzt eigentlich 3 Einträge ? Könnte man das nicht zusammenschieben ?

Schöne Grüße

 

Georg Beckmann

 

This article was edited 21.Oct.07 14:39 by Georg Beckmann .

Hans M. Knoll
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20.Oct.07 17:44

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Herr Beckmann

Sie fragen: Wieso gibt es zu diesm Thema jetzt eigentlich 3 Einträge ? Könnte man das nicht zusammenschieben ?

Wenn Sie den Anfang des 2. und 3. Beitrages gelesen haetten, wuessten Sie:

Mein Beitrag mit den Bildern war 505 KB gross erzeugt mit dem suendteuren ADOBE Distiller.

Das FORUM laesst solche Groessen nicht zu.

Herr Richter hat mich angemailt und gezeigt dass er mit einer anderen Software den Artikel viel kleiner machen kann.

Ich habe mir von meinem privaten Geld das Programm gekauft und die Bilder verfeinert. Jetzt ist der Artikel winzig.

Es ist aber Brauch und sinnvoll, dass Artikel die allgemein abgefasst also nicht nur bei einem Typ gelten, unter TEXTE erscheinen "duerfen" oder sollen.

Das machen wir schon lange so. Auch geht die Diskussion schon immer dahin:

soll man Fachartikel (die in TEXTE) stehen, auch beantworten koennen?

Das ist so, wenn auch nicht immer fruchtbar, weil gegen Ende niemand mehr den Sinn des Artikels ersehen kann, falls es viele Einwaende oder Nachtraege gibt! 

Den 3.Beitrag gibt es, weil H. Tzenow keine Antwortrechte beantragt hatt und einfach gegen die Regel einen neuen Thraed begonnen hat.

In den Beitraegen 1 und 2 (Roschy, Knoll) sind jeweils Links eingetragen, wenn Sie das nicht fuer sinnvoll halten was ich hier vorlegte, mailen Sie H. Erb ihre Bedenken.

Gruss Hans M. Knoll

 

This article was edited 20.Oct.07 18:08 by Hans M. Knoll .

Ernst Erb
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20.Oct.07 18:44

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7 Grüezi Herr Beckmann und Herr Knoll
Ich habe das nun gesehen und den 3. Thread im Talk entfernt, da ein Redakteur dort Antwort gab, was im Talk gerade NICHT sein soll. Diese zwei (je einer im Forum und uner "Texte" möchten wir belassen und ich nehme an, dass sie gegeneinander verlinkt sind.

Diesen Post von mir möchte ich (oder soll jemand bitte) entfernen, sobald die Hinweise auf 3 Threads bei Euch weg sind, dann ist das Ganze versachlicht.

Wir haben nun beide Ansichten hier vertreten - die des Mahners, Originalität beizuhalten und die des technisch interessierten. So soll es auch bleiben. Ich hatte hier eine sehr unsachliche Entgegnung gestrichen. Wir sind ein Fachforum ...
  
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