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Zusatzbezeichnung der Grundig- Radios fuer den Export

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Hans M. Knoll
Hans M. Knoll
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28.Apr.04 17:17

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Hier eine Aufstellung der Zusatzbezeichnung (Index) bei Grundig - Radios fuer den Export in alle Welt.

Diese Datei habe ich schon einmal im Dez. 2003 hochgeladen.

Hans M. Knoll

Diverse Erweiterungen der Typenbezeichnung bei Grundig.

Eine Übersicht, weil lückenhaft, Zusammenstellung der Typenbezeichnungen von Rundfunkgeräten der Firma Grundig. 

Nur zur Verwendung bei www.Radiomuseum.org. Copyright by Hans M. Knoll 2003-12-27

 

Erweiterter Text: 1.05.2004In der Zwischenzeit sind noch weitere Fragen zu den Bezeichungen mit Index aufgetaucht.  Es geht im Gegensatz zu dem bisher von mir bearbeiteten Bezeichnungen, um die Ergänzung der Typenbezeichnung mit lat. Kleinbuchstaben. z.B. TK14 e, oder Musik- Boy 208 und Musik-Boy 208a. Diese Bezeichnungen wurden für alle die Zwecke verwendet, um technische Modifikationen zu kennzeichnen, die in der laufenden Saison einflossen.  Das sind z.B. Nachbesserungen fuer die VDE- Sicherheit, der postalischen Vorschriften wie Störstahlung , Bereichsgrenzen , oder  Design - optimierungen. Der Grund warum das als Kennzeichen  erscheinen musste ohne das die Typenbezeichnung sich änderte, hat vielfältige Gründe.  Einmal musste ein exakt nachprüfbares Kennzeichen am Geraet zu finden sein, um beispielsweise bei Nachpruefungen sicher zu sein,  es ist eine fruehes oder spätes Modell. Ausserdem hätte eine Typenänderung die Werbung (Kataloge) und die Bestaende der Händler entwertet. Nicht unwesentlich wäre auch die Lagerhaltung der Ersatzteile gewesen. Wenn nu r 2% verändert sind, wozu alle Teile doppelt und dreifach ausweisen und anlegen?  Wenn einer jetzt denkt, dass sei incorrekt, ist das insofern falsch dass es eben notwendig und auch sinnnvoll ist, etwas Gutes noch zu verbesseren, oder wie schon oben erwähnt die Sicherheit zu optimieren.  Die Händler haben da ganz kräftig mitgemischt. Ein beliebtes Hifi- Studio des Jahres 1972 lief bis 1975 mit anhaltendem Erfolg.  Es gab 1972 die Version 2000 a/b/c, 1974 das 2000d und 1975 das 2000e.  Die eingebauten Dual- Plattenspieler wurden ausgetauscht, weil der Typ bei Dual zwischenzeitlich ausgelaufen war, oder neue Trendts wir "Beltdriver" "Directdrive" vom Markt  erlangt wurden.  Die Transistoren und Bauteile wurden vom Fortschritt eingeholt.  Letztendlich kann es dem Nutzer ja egal sein ob jetzt im Verstärker Transistoren mit der oder der Technologie sitzen, solange die propagierten Werte eingehalten sind. Zum Teil wurde aber die Anfangsstufe des NF- Teils im Satellit 205 zu 205a, vom PNP Germanium AC151r, auf NPN Silizium BC108A umgestellt, ohne die Gerätegrundtype zu ändern. Was haette es gebracht wenn der verbesserte Typ z.B. Sat. 206 geheissen hätte? Wenn die neuen Transistoren langfristig nicht rauschen, wieso soll das nicht einfliesen?

 

 Um das nun zu Ende zu bringen, es wird sich niemand finden, der das alles aufklaeren kann. Die Firma Grundig hat mir bei  Rückfragen stets die kalte Schulter gezeigt, weil es dort niemand gab, der dieses als ein Problem ansah.  Auch Herrn Stellmacher und H. Haffner ( damals noch Loewe Museum) bekamen von dort, ausser glatten Sprüchen nichts zu hören. 

Mittlerweile ist die Firma GRUNDIG mit etlichen Gebäuden, "eingeebnet", von dort wird nichts mehr kommen. Ich persönlich sehe das ausserdem nicht so eng wie viele Sammler es tun. Aber es ist auch einige Schuld bei denen zu suchen. Wenn die Herren nicht nur Fragen die aus dürren Worten bestehen ins Forum stellten. könnte manches trotzdem geklärt werden. Ein Photo wirkt da wahre Wunder. Man kann natürlich auch auf eine Wunder warten oder hoffen!  Sehr viel Mithilfe habe ich da noch selten vorgefunden. Es ist eben einfacher zu schreiben: der eine hat ein <x> der andere ein<y> am Ende. Was ist das? Wer weis was? 

MfG Hans M. Knoll

Was war z.Beispiel der Index TE, BE, WE ? Allgemein kann man sagen, Geräte mit der Endung „E" hatten je nach . Abnehmerland in fast allen Fällen abweichende Frequenzbereiche. Selten wurde die Langwelle eingebaut. Bei der Kurzwelle von nur einem Bereich , der je nach Land von 2..... Mhz „ Tropenband" beginnen konnte bis hin zu 25 .....Mhz als „Übersee- Empfang". Ausserdem gab es die Kombinationen: MW + 2KW, MW + 3KW, MW + 4KW. Oder den MW- Bereich und die unteren KW Bereiche durchgehend , die oberen KW Bereiche als gespreiztes Band. Das ganze dann noch mit UKW. Beispiel 5050 WE MWI 510 - 950 Khz, MWII 940 - 1620 Khz, KWI (SWI) 2,73 - 6 Mhz, SWII 5,95 - 8,4 Mhz, SWIII 8,4 - 12,1 Mhz, SW IV 12- 18 Mhz , dazu FM 87,5 - 100 Mhz. Oder den 5199WE mit LW 145 - 400 Khz, MW 510 . 1620 Khz, SWI 3,15 - 8,8 Mhz, SWII 8,6 - 22,5 Mhz und FM 87 - 108 Mhz. Das sind jetzt nur Netzgespeiste Typen. Es gab da noch Batterie - Geräte, Typen mit Netzteil und Zerhackerbetrieb, Transistor- Geräte mit und ohne Netzbetrieb aber stets mit Batterie. Aber auch solche nur für Netz. Kurzum, es gibt fast nichts was es nicht gab! 

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This article was edited 20.Feb.07 19:57 by Hans M. Knoll .

  
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