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Deutscher Kleinempfänger (ohne 1938!) DKE Sparmodell ohne Entbrummer

Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer; Gemeinschaftserzeugn (ID = 61295) Radio
 
Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer; Gemeinschaftserzeugn (ID = 259555) Radio
Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer; Gemeinschaftserzeugn (ID = 1217782) Radio Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer; Gemeinschaftserzeugn (ID = 92887) Radio
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Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer; Gemeinschaftserzeugn (ID = 1217782) Radio
Gemeinschaftserzeugn: Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer [Radio] ID = 1217782 933x952
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For model Deutscher Kleinempfänger (ohne 1938!) DKE Sparmodell ohne Entbrummer, Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg:
Bild aus Prospekt.
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Year: 1940–1944 perfect model Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 2: VCL11 VY2
Main principle TRF with regeneration
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage AC/DC-set / 110-220? Volt
Loudspeaker Magnetic loudspeaker (reed) of high quality (free mooving - only possible past 1931).
Power out
from Radiomuseum.org Model: Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer - Gemeinschaftserzeugnisse
Material Bakelite case
Shape Tablemodel without push buttons, Mantel/Midget/Compact up to 14
Dimensions (WHD) 240 x 240 x 120 mm / 9.4 x 9.4 x 4.7 inch
Notes Alle Varianten der verschiedenen Einsparungsstufen. Gemeinsam istdas Fehlen des Entbrummers (siehe Rückwand), Lautsprecher mit "Ohren" befestigt anstatt mit Metalllaschen. Dazu kamen verschiedene weitere Maßnahmen.
A C H T U N G: fiktives Modell um alle Änderungen wegen Einsparmaßnamen zusammenzufassen; siehe weitere Informationen ; DKE 1940 ist das erste "Sparmodell", gefolgt von weiteren Sparmassnahmen 1943 und 1944 (diese hier). Äusserlich und Beschriftung gleich (also ohne 40, 43 oder 44)- einzig Spannung nur bis 220 Volt. Letzteres auch nur in den Schaltungssammlungen. Die 3 Spannungsbereiche waren wie schon früher 110 bis 130V ohne Widerstand/ 150V an der mittleren Abgreifschelle/ 220 bis 240V mit dem ganzen Widerstand. Lediglich die Schaltungssammler haben hier etwas weggelassen. Dies lässt sich leicht an einer Rückwand überprüfen. Siehe Forumsbeitrag über Sparmodelle "DKE40, DKE43 und DKE44 - Änderungen gegenüber DKE38.
Price in first year of sale 35.00 RM
Source of data Radiokatalog Band 2, Ernst Erb

Model page created by Iven Müller. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Here you find 58 models, 47 with images and 37 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.


 


Forum contributions about this model
Gemeinschaftserzeugn: Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer
Threads: 5 | Posts: 18
Hits: 2620     Replies: 9
brandt: «DKE38 II»;
Peter Steffen
19.Jul.10
  1

Hallo Zusammen,

ich habe einen DKE von Brandt, das Gerät wurde in einem Zwischenboden bei einem Hausabriss noch verpackt gefunden, dem Zustand nach ( habe es nicht gereinigt )  wurde es vermutlich nie gebraucht.

Ist das nun eventuell der DKE 38 II, es steht allerdings nur DKE GW auf der Rueckwand.

Die Frage ist nun bei welchem DKE soll ich diese Bilder hochladen.

 

 

 

Für Informationen wäre ich Dankbar.

Grüsse

Peter Steffen

Rüdiger Walz
19.Jul.10
  2

Konrad Birkner beschreibt hier die verschiedenen Varianten. Vergleichen Sie doch mal Ihr Gerät mit diesen Angaben. Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu diesem Fund ! Unglaublich, was machmal die Jahre überlebt.

Rüdiger Walz

Wolfgang Bauer
19.Jul.10
  3

Hallo Peter,

für mich ist das der DKE (Sparmodell).

MfG. WB.

Wolfgang Holtmann
19.Jul.10
  4

Hallo Peter

Es ist ein "Sparmodell", weil der Regler für die neg. Vorspannung durch einen Festwiderstand ersetzt wurde. Die Siebdrossel ist jedoch noch vorhanden! Daher DKE 40.

Schade, dass die VCL11 repariert wurde....

MfG

 

 

Peter Steffen
20.Jul.10
  5

Ein recht herzliches Dankeschön an Euch Alle für die schnellen Antworten.

So werde ich nun die Bilder beim DKE Sparmodell anlegen.

Grüsse Peter

 

 

Peter Steffen
22.Jul.10
  6

Hallo Wolfgang,

das ist gut, dass Du die Bemerkung gemacht hast mit der VCL11, das ist ja gar nicht die Originalroehre, ich wollte zuerst den DKE ueber den Regeltrafo mal in Betrieb nehmen und habe aus Sicherheitsgruenden eine andere VCL11 eingesetzt. Danach hatte ich mich aber entschieden, den DKE so zu belassen wie er ist, ohne ihn in Betrieb zu nehmen, war mir irgendwie zu schade, wenn sonst was kaputt gegangen waere. Die Originalroehre habe ich dann allerdings vergessen wieder einzusetzen. Das werde ich natuerlich jetzt nachholen.

Gruesse Peter

Wolfgang Holtmann
22.Jul.10
  7

Lieber Peter

Vielleicht ist es ein "alter Hut" für Dich, aber trotzdem erlaube ich mir folgenden Hinweis:

Gerade bei diesen DKEs ist es ganz wichtig, vor dem ersten Einschalten die beiden dicken Kondensatoren (2x 4 µF) zu erneuern!

Diese sind natürlich in der Zwischenzeit ausgetrocknet und würden unter Spannung durchschlagen. Das hat zur Folge, dass die (zu) dünne Katodenzuleitung in der VY2 durchbrennt, wie eine Sicherung!

Daran hatte man damals nicht gedacht, daher den schon oft beschriebenen Tipp, vor die Anode der VY2 einen Strombegrenzungswiderstand einzulöten.

 MfG, Wolfgang

 

Peter Steffen
23.Jul.10
  8

Lieber Wolfgang,

Danke für Deinen guten Rat, das war eben mitunter auch ein Grund den DKE doch nicht in Betrieb zu nehmen, weil ich deswegen die Originalität nicht mehr hätte beibehalten können. Man kann das zwar wieder Rückgängig machen, doch man sieht es trotzdem, dass da mal was gelötet wurde.

Dieser bleibt jetzt als einziger in meiner Sammlung so wie er ist und wird nicht in Betrieb genommen.

Grüsse Peter

P.S. die Originalröhre ist jetzt wieder im Gerät.

Konrad Birkner † 12.08.2014
23.Jul.10
  9

Hallo Peter,

Ich gratuliere zum Erhaltungszustand! Lobenswert auch die Erhaltung des Originalzustandes. Schliesslich hat man sicher auch noch andere Möglichkeiten Radio zu hören... Durch den "Funktionsfähigkeitswahn" ist schon viel zu viel zerstört worden. Bei einem Exemplar, das schon mal repariert wurden war, ist es noch etwas anderes. Aber im absoluten Originalzustan? Finger weg!

Nun zum Gerät: Das Chassis ist sicher ein Sparmodell, ebenso die Rückwand. Allerdings hat der Lautsprecher noch keine "Ohren" sowie den kleinen Magneten. Da die einzelnen Sparmassnahmen aber seinerzeit nicht koordiniert wurden, gibt es natürlich alle möglichen Kombinationen. Welche davon original erfolgten und welche anlässlich einer Reparatur oder in Bastlerhand vorgenommen wurden (um aus verschiedenen Fragmenten ein Gerät zu komplettieren), das lässt sich nicht nachvollziehen. Deshalb ist eine Erfassung nach den Regeln der Kombinatorik aussichtslos, zumal die Schaltplansammlungen Dinge und Namen erfanden, die es in der Realität überhaupt nicht gibt. 

Dazu kommt, dass nur vom Chassis und von der Rückwand die Herkunft bestimmbar ist, während Gehäuse und Lautsprecher keine Firmenbezeichnung tragen.

Meines Erachtens ist das fragliche Gerät hier die Kombination eines unbekannten Gehäuses mit einem Vorkriegslautsprecher (DKE 38), einem Sparchassis und einer Spar-Rückwand. Das scheint mir eine anachronistische Merkwürdigkeit, aber interessant.

Im vorliegenden (Zweifels-)Fall würde ich die Bilder genau hier bei diesem Modell hochladen (und dafür aus dem Forum entfernen).

Viel Freude damit!
Kobi

Peter Steffen
24.Jul.10
  10

Hallo Konrad,

ja das werden wir wohl nie genau erklären können, wie dieses Gerät entstanden ist.

Es war aber auf jedenfall so:

Der DKE war in einem Packpapier verpackt mit einer Schnur zugebunden, das Papier war noch Staubig und an einer Stelle aufgerissen, wahrscheinlich vom reinschauen was da drin ist. Es hat gar nicht so ausgesehen, dass jemand diesen Zustand extra herbeigeführt hätte. ( 100%ig ist man natürlich nie sicher ) Der DKE selber hat auch nicht nach einem Reinigungsmittel gerochen, sondern eher leicht etwas modrig, oder eben so wie solche Sachen riechen, wenn diese lange irgendwo herumstehen. Er war wie oben schon erwähnt Blitzblank sauber im Papier drin. Ich traute meinen Augen kaum als ich ihn heraus nahm, deshalb hatte ich auch daran gerochen ob dieser eventuell gereinigt und poliert wurde.

Vielleicht hat man ja auch aus verschiedenen Restbeständen diese Spargeräte zusammengebaut. Das würde auch die unterschiedlichen Versionen erklären. Ich habe noch so einen DKE allerdings nicht mehr so schön und von C.Lorenz, dieser hat aber beim Lautsprecher Ohren und auch den grossen Magneten. Sonst sieht das Chassis gleich aus. Weil es schon so viele DKE`s gibt, habe ich aber von diesem Modell keine Bilder hochgeladen.

Grüsse Peter

P.S. Die Bilder sind beim Modell hier angelegt.

 

 
Hits: 2303     Replies: 2
gemeinsch: DKE Sabotage ?
Konrad Birkner † 12.08.2014
27.Dec.06
  1

Es gibt von Sparmodellen Gehäuse mit einem merkwürdigen Schreibfehler auf der Pressmarke:

RIECHSRUNDFUNK statt REICHS...   

Versehen? Wehrkraftzersetzung?  Weiß jemand, wo WD 94 RU hergestellt wurde? Das sagt allerdings noch nichts über den Entstehungsort der Pressform.

Das Bild wurde freundlicherweise von Herrn Christian Engel zur Verfügung gestellt. Danke.

Konrad Birkner † 12.08.2014
28.Dec.06
  2

Natürlich heisst es WD94RJ (nicht RU).

Danke, Herr Hasselmeier.

Jürgen Stichling
29.Dec.06
  3 siehe hier.
Allerdings ist hierzu noch die entsprechende Pressmarke notwendig, aus der abgebildeten lässt sich das nicht ablesen.

Gruß
Jürgen Stichling
 
Hits: 1817     Replies: 2
gemeinsch: DKE (Sparmodell)
René Goebel
20.Aug.06
  1 Hallo,
habe heute auf dem Flohmarkt in Münchweiler einen DKE38 erstanden; nicht das Sparmodell ohne Drossel; aber ich habe diesen thread bewusst auf das Sparmodell gestellt.
Nachdem ich mir die meisten Forumsbeiträge zum DKE durchgelesen habe, habe ich nun folgende Frage?
Die Kosteneinsparungen durch den Wegfall der Drossel  und die anderen dafür notwendigen Änderungen kann ich noch verstehen.
Aber warum hat man den vorher galvanisch getrennten Antenneneingang bei der Sparversion nun über einen Kondensator mit der Gerätemasse verbunden, und vorher nicht ?
Hatte dies eine technische Notwendigkeit, ausser das man nun beim Einstecken der Erde evtl. einen leicht gewischt bekommt,wenn man beide Kontakte gleichzeitig berührt.
Mich würde die Funktion dieser kapazitiven Verbindung Erde Antennenkreis  zu Chassis (Kondensator beim DKE hat auch immerhin 3 KV Prüfspannung) interessieren.

Gruß, René Goebel
Konrad Birkner † 12.08.2014
23.Aug.06
  2 Ganz einfach: Man braucht keine Erde, weil das Netz als Gegengewicht wirkt.
Bei der  induktiven Ankopplung muss ein HF-Strom fliessen können.  Also zur Erde oder einem Gegengewicht, hier eben dem Netz.
Man konnte somit auch einen Erdanschluss als Antenne verwenden, z.B. wo keine solche angelegt werden konnte, etwa im Luftschutzkeller.  Wasserleitung  oder Heizungsrohre eignen sich vorzüglich. Ausprobieren!
René Goebel
24.Aug.06
  3 Hallo Herr Birkner,
vielen Dank für die Erklärung. Ich werde das mit der Erde erst in einigen Tagen ausprobieren können, da ich das Gerät jetzt noch nicht unter Spannung setzen will. Da sind noch einige C´s zu wechseln , vor der VY2 möchte ich noch einen Schutzwiderstand einbauen und die Sicherung im Wert verringern.

Gruß, René Goebel
 
Hits: 1477     Replies: 0
gemeinsch: Ergänzung
Eilert Menke
16.Sep.04
  1 Änderungen gegenüber DKE38 siehe auch

http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=21340
 
Hits: 1494     Replies: 0
gemeinsch: DKE-Versionen
Dirk Becker
16.Sep.04
  1 siehe auch http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=21344 sowie http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=21346 wegen den verschiednen (Spar-)DKE Versionen!
 
Gemeinschaftserzeugn: Deutscher Kleinempfänger DKE Sparmodell ohne Entbrummer
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