- Country
- Germany
- Manufacturer / Brand
- Imperial Rundfunk und Fernseh (Kuba-Imperial, auch General Electric); Osterode/Harz, Hemmingen
- Year
- 1973/1974
- Category
- Television Receiver (TV) or Monitor
- Radiomuseum.org ID
- 116493
- Number of Tubes
- 1
- Valves / Tubes
- A61-120W
- Number of Transistors
- 21
- Semiconductors
- Main principle
- Superheterodyne (common)
- Wave bands
- Wave Bands given in the notes.
- Power type and voltage
- Alternating Current supply (AC) / 220 Volt
- Loudspeaker
- Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) - elliptical
- Material
- Wooden case
- from Radiomuseum.org
- Model: FT493 - Imperial Rundfunk und Fernseh
- Shape
- Tablemodel with Push Buttons.
- Dimensions (WHD)
- 720 x 490 x 390 mm / 28.3 x 19.3 x 15.4 inch
- Notes
- 8 ICs. VHF/UHF.
- Net weight (2.2 lb = 1 kg)
- 35 kg / 77 lb 1.5 oz (77.093 lb)
- Source of data
- Handbuch VDRG 1973/1974
- Author
- Model page created by Bernd P. Kieck. See "Data change" for further contributors.
- Other Models
-
Here you find 452 models, 422 with images and 216 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.
All listed radios etc. from Imperial Rundfunk und Fernseh (Kuba-Imperial, auch General Electric); Osterode/Harz, Hemmingen
Forum contributions about this model: Imperial Rundfunk: FT493
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Der Imperial FT 493 ist mit dem Chassis CH211 ausgestattet, das Anfang der 1970er Jahre auch in verschiedenen Telefunken-Schwarzweißfernsehern zum Einsatz kam. Dazu zählt etwa der Telefunken FE 230 LS. Nicht nur das Innenleben, sondern auch die Gestaltung der Bedienelemente zeigt die enge Verwandtschaft der Geräte.
Vor der ersten Inbetriebnahme erfolgte zunächst eine gründliche Sichtprüfung. Anschließend wurde der Fernseher über einen Regeltrafo langsam hochgefahren, wobei die Stromaufnahme kontinuierlich überwacht wurde. Bereits bei einer Netzspannung von etwa 100 Volt lag der Strom mit rund 1 Ampere deutlich über dem zu erwartenden Wert. Wenige Sekunden später trat Elektrolyt aus dem Netzteilelko aus, sodass dieser eindeutig als defekt identifiziert werden konnte.

Da kein passender Ersatzbecherelko zur Verfügung stand, wurde dieser zunächst provisorisch durch vier einzelne Elektrolytkondensatoren ersetzt. Ein weiterer Elektrolytkondensator im Netzteil mit einer Kapazität von 4,7 µF wurde vorsorglich erneuert.
Nach der Reparatur erfolgte eine erneute Inbetriebnahme über den Regeltrafo. Bereits nach kurzer Zeit war das typische Rauschen des Tonteils hörbar. Bei einer Netzspannung von etwa 150 Volt erschien schließlich das erste Bild auf dem Bildschirm. Anschließend wurde das Gerät an einem UHF-Testsender betrieben. Bild- und Tonqualität waren ausgezeichnet, sodass ein längerer Probelauf begann.
Während der ersten 45 bis 50 Minuten arbeitete der Fernseher völlig unauffällig. Danach wurde das Bild jedoch innerhalb weniger Minuten langsam dunkler, bis es schließlich vollständig verschwand. Der Ton blieb weiterhin vorhanden, sodass die Fehlersuche auf den Bildsignalweg und die Helligkeitssteuerung konzentriert wurde.
Da für den Imperial kein Serviceunterlagen verfügbar waren, diente der Schaltplan des Telefunken FE 230 LS mit baugleichem Chassis CH211 als Grundlage für die weitere Diagnose. Zunächst wurden die Kondensatoren C371 und C373 im Bereich der Helligkeitsregelung überprüft. Anschließend erfolgte eine Spannungsmessung am Schleifer des Helligkeitsreglers. Dort lag zwar eine negative Spannung von etwa minus 150 Volt an, diese änderte sich jedoch beim Betätigen des Reglers nicht.
Daraufhin wurde die positive Versorgungsspannung U4 von etwa +220 Volt überprüft. Diese war am Ausgang des Netzteils vorhanden, erreichte den Helligkeitsregler jedoch nicht mehr. Die Ursache war schließlich schnell gefunden. Der Widerstand R377 mit 820 kΩ war hochohmig geworden und unterbrach dadurch die Spannungsversorgung der Helligkeitsschaltung.

Nach dem Austausch des Widerstands war das Bild sofort wieder vorhanden. Ein anschließender längerer Probelauf verlief ohne weitere Auffälligkeiten. Der Fehler zeigt einmal mehr, dass bei älteren Fernsehgeräten nicht nur Kondensatoren, sondern auch hochohmig gewordene Widerstände als thermisch bedingte Fehlerursache in Betracht gezogen werden müssen. Besonders tückisch sind dabei Defekte, die sich erst nach längerer Betriebsdauer bemerkbar machen und zunächst den Eindruck eines komplexeren Fehlers im Videoverstärker oder in der Bildröhre vermitteln.

Der Imperial FT 493 ist mit dem Telefunken-Chassis CH211 ausgestattet, das Anfang der 1970er Jahre auch in verschiedenen Telefunken-Schwarzweißfernsehern zum Einsatz kam. Dazu zählt etwa der Telefunken FE 230 LS. Nicht nur das Innenleben, sondern auch die Gestaltung der Bedienelemente zeigt die enge Verwandtschaft der Geräte.
Vor der ersten Inbetriebnahme erfolgte zunächst eine gründliche Sichtprüfung. Anschließend wurde der Fernseher über einen Regeltrafo langsam hochgefahren, wobei die Stromaufnahme kontinuierlich überwacht wurde. Bereits bei einer Netzspannung von etwa 100 Volt lag der Strom mit rund 1 Ampere deutlich über dem zu erwartenden Wert. Wenige Sekunden später trat Elektrolyt aus dem Netzteilelko aus, sodass dieser eindeutig als defekt identifiziert werden konnte.

Da kein passender Ersatzbecherelko zur Verfügung stand, wurde dieser zunächst provisorisch durch vier einzelne Elektrolytkondensatoren ersetzt. Ein weiterer Elektrolytkondensator im Netzteil mit einer Kapazität von 4,7 µF wurde vorsorglich erneuert.
Nach der Reparatur erfolgte eine erneute Inbetriebnahme über den Regeltrafo. Bereits nach kurzer Zeit war das typische Rauschen des Tonteils hörbar. Bei einer Netzspannung von etwa 150 Volt erschien schließlich das erste Bild auf dem Bildschirm. Anschließend wurde das Gerät an einem UHF-Testsender betrieben. Bild- und Tonqualität waren ausgezeichnet, sodass ein längerer Probelauf begann.
Während der ersten 45 bis 50 Minuten arbeitete der Fernseher völlig unauffällig. Danach wurde das Bild jedoch innerhalb weniger Minuten langsam dunkler, bis es schließlich vollständig verschwand. Der Ton blieb weiterhin vorhanden, sodass die Fehlersuche auf den Bildsignalweg und die Helligkeitssteuerung konzentriert wurde.
Da für den Imperial kein Serviceunterlagen verfügbar waren, diente der Schaltplan des Telefunken FE 230 LS mit baugleichem Chassis CH211 als Grundlage für die weitere Diagnose. Zunächst wurden die Kondensatoren C371 und C373 im Bereich der Helligkeitsregelung überprüft. Anschließend erfolgte eine Spannungsmessung am Schleifer des Helligkeitsreglers. Dort lag zwar eine negative Spannung von etwa minus 150 Volt an, diese änderte sich jedoch beim Betätigen des Reglers nicht.
Daraufhin wurde die positive Versorgungsspannung U4 von etwa +220 Volt überprüft. Diese war am Ausgang des Netzteils vorhanden, erreichte den Helligkeitsregler jedoch nicht mehr. Die Ursache war schließlich schnell gefunden. Der Widerstand R377 mit 820 kΩ war hochohmig geworden und unterbrach dadurch die Spannungsversorgung der Helligkeitsschaltung.

Nach dem Austausch des Widerstands war das Bild sofort wieder vorhanden. Ein anschließender längerer Probelauf verlief ohne weitere Auffälligkeiten. Der Fehler zeigt einmal mehr, dass bei älteren Fernsehgeräten nicht nur Kondensatoren, sondern auch hochohmig gewordene Widerstände als thermisch bedingte Fehlerursache in Betracht gezogen werden müssen. Besonders tückisch sind dabei Defekte, die sich erst nach längerer Betriebsdauer bemerkbar machen und zunächst den Eindruck eines komplexeren Fehlers im Videoverstärker oder in der Bildröhre vermitteln.

Gerd Weichhaus, 08.Jul.26