Polo III (3) Type 9042
Schaub und Schaub-Lorenz
- Country
- Germany
- Manufacturer / Brand
- Schaub und Schaub-Lorenz
- Year
- 1956/1957
- Category
- Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
- Radiomuseum.org ID
- 3214
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- Number of Tubes
- 4
- Number of Transistors
- Semiconductors
- E15C250/E150C30
- Main principle
- Superheterodyne (common); ZF/IF 472 kHz
- Tuned circuits
- 6 AM circuit(s)
- Wave bands
- Broadcast (MW) and Long Wave.
- Power type and voltage
- Line / Batteries (any type) / 110; 220 / DEAC D2 & 75 Volt
- Loudspeaker
- Permanent Magnet Dynamic (PDyn) Loudspeaker (moving coil) / Ø 10 cm = 3.9 inch
- Power out
- 0.2 W (unknown quality)
- Material
- Bakelite case
- from Radiomuseum.org
- Model: Polo III Type 9042 - Schaub und Schaub-Lorenz
- Shape
- Portable set > 8 inch (also usable without mains)
- Dimensions (WHD)
- 240 x 170 x 80 mm / 9.4 x 6.7 x 3.1 inch
- Notes
-
Das Handbuch des Rundfunk- und Fernseh-Grosshandels (VDRG) 1956/57 nennt abweichend eine ZF von 460 kHz.
Siehe auch Schaub Lorenz Polo III Type 9242
- Net weight (2.2 lb = 1 kg)
- 2.9 kg / 6 lb 6.2 oz (6.388 lb)
- Price in first year of sale
- 173.00 DM
- Source of data
- HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1956/57 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
- Mentioned in
- Handbuch Rundfunk Phono Fernsehen 1956/57 (Thiele)
- Literature/Schematics (1)
- -- Original-techn. papers.
- Other Models
-
Here you find 975 models, 836 with images and 694 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.
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Collections
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Forum contributions about this model: Schaub und Schaub-: Polo III Type 9042
Threads: 2 | Posts: 6
Was würde man dazu sagen: Man gibt das Radio zur Reparatur… und erhält es 10 Jahre später repariert zurück? – Man wäre hell begeistert, ich weiss es.
Vor zehn Jahren kommt das Radio zu mir. Ein Fachmann hat die Ferritantenne ersetzt. Statt der alten LW und MW-Antenne ist ein kürzeres Exemplar eingebaut, nur MW. Es gibt eine extra Buchse, in die von aussen Anoden- und Heizspannung eingespeist werden können. Das Radio hat aber auch sein eigenes Netzteil, damit spielt es einwandfrei. Der Abstimmknopf fehlt.
Im Laufe der Zeit geht immer mehr kaputt, mache ich immer mehr kaputt, verpfusche ich das Radio stets weiter (Zutreffendes unterstreichen). Man will nämlich gewiss nicht hinnehmen, was man vorfindet. Man lässt sich ausserdem so viel Zeit beim Abarbeiten der Pendenzen, dass man am Schluss nicht mehr weiss, was man sich alles hat einfallen lassen, trotz der wirklich ganz akribischen Reparaturberichte im Computer.
Das Radio hat Mittelwelle und Langwelle. Die Langwelle ist dem Radiofreund wichtig. In der Zeit, da es zu ihm kommt, gibt es noch BBC4, Radio Eire, vielleicht noch einen Franzosen, Luxemburg, gewiss aufnehmbar auch Rumänien. Jetzt ist das alles von der Zeit hinweggefegt, jetzt kommt die Reparaturwerkstatt mit der Aufforderung, das Langwellen-Radio doch endlich einmal abzuholen.
Was hat denn so lange gedauert? – Nun, die kluge Reparaturwerkstatt hat festgestellt, dass eine andere Antenne Not tut, eine mit LW und MW. Da die MW ja funktioniert hat, waren die Anschlüsse von der Spule auch bekannt. Es gibt keinen Lageplan. Den Schaltplan hat man zwar, sobald man die Schalter im Kopf endlich korrekt positioniert hat, unterbricht man den Prozess, und Monate später geht es von neuem los. Es muss funktionieren, aber es funktioniert nicht. Bald einmal funktioniert gar nichts mehr. Röhren werden hin- und hergetauscht, eine neue DK96 muss her. Die Heizspannung muss hinunter, sie muss hinauf. Nichts will oszillieren. Plötzlich oszilliert wieder etwas, wie und wo aber die nötige Veränderung stattgefunden hat, das verschweigt der Reparaturbericht. Das Auge sieht aber, dass in der Zwischenzeit auch die Antenne wieder einmal ersetzt worden ist – es ist wie verhext.Wenn nun aber die Mittelwelle spielt, und die Langwelle nicht spielt… wäre man dann nach all den Jahren und allen Eingriffen genau gleich weit wie damals, als das Radio eingetrudelt ist? Ja, aber der Abstimmknopf?
Das ist doch der Hammer, das kann doch gar nicht wahr sein!
Nach reiflichem Studien der Anschlüsse, nach tausendfachem Verdrehen der Schalter im Kopf kommt der Schluss: alles stimmt. Aber LW funktioniert nicht! – Was der Tropf jahrelang nicht wagt, wagt er endlich doch: Die kleine Spulenplatine wird gelöst. Wenn die Langwelle nicht oszillieren will, muss der Fehler doch in der Oszillator-Spule stecken. Es wird ein Bruch in einem fadendicken Anschlussdrähtchen gefunden. Der wird mit zitternden Händen zusammengekleistert. Man ist sich sicher, jetzt kommt Oszillation. Sie kommt nicht. Habe ich gesagt, dass es keinen Verdrahtungsplan gibt, und im Kopf ein grosses Durcheinander? – Was unterscheidet denn überhaupt den LW-Oszillator vom MW-Oszillator? Es sind doch eigentlich nur ein paar Bauteile, sollte man die denn nicht finden können? Der Scheiss muss einfach oszillieren. Jetzt gilt es, die Bauteile endlich einmal korrekt zu identifizieren… ja, und dabei merkt man endlich, dass etwas fehlt… Vielleicht fehlt sogar noch etwas anderes, da ich es auch nicht finde, aber experimentell macht es am Ende keinen Unterschied…
Der Vorbesitzer hat bei der Fehlersuche langsam einiges entfernt. Da er beschlossen hat, mit einem Nur-Mittelwellen-Empfänger zufrieden zu sein, hat er die entfernten Bauteile nachher natürlich nicht wieder eingebaut. Bestimmt steht alles in seinem akribischen Reparaturbericht…

Jetzt läuft es, das Radio. Sauber bringt es die Mittelwelle, und abends spät gibt es Radio Algérienne, Chaine 3. Wenn wir die elende Sommerzeit erst los sind, kann ich am Abend die Elf-Uhr-Nachrichten aus Algier hören – denn jetzt kommen sie erst um zwölf, und man ist im Bett. Die Algerier sind nämlich klüger als die Europäer und drehen nicht unentwegt an der Uhr herum…
Wenn es der schnellen Reparaturwerkstatt gelingt, eine Reparatur in zehn Jahren abzuschliessen, sollte es da der Europäischen Union nicht gelingen, in zehn Jahren die elende Sommerzeit abzuschiessen? Damit der geneigte Höhrer die Nachrichten aus Algerien auf Langwelle im Wachsein serviert bekommt...
Bruce Cohen, 20.Aug.26
Der Schaub-Lorenz Polo III 9042 ist ein Lang- und Mittelwellenempfänger.
Mein Gerät hat seine Original-Ferritantenne verloren. Sie wurde durch eine kleinere ersetzt, mit nur einer einfachen MW-Spule.
Da die Langwelle mir lieb ist, würde ich den Ersatz gern erneut ersetzen. Hat jemand das Gerät, und kann er mir die Löt-Anschlüsse der drei Spulen fotografieren oder zeichnen?
Mein Dank ist gross.
Bruce Cohen, 22.Apr.17