Radio-Voltmeter TE 6/120 Volt

Neuberger, Josef; München

  • Jahr
  • 1930 ?
  • Kategorie
  • Service- oder Labor-Ausrüstung
  • Radiomuseum.org ID
  • 88047

 Technische Daten

  • Wellenbereiche
  • - ohne
  • Betriebsart / Volt
  • Keine Stromversorgung
  • Lautsprecher
  • - - Kein Ausgang für Schallwiedergabe.
  • Material
  • Metallausführung

Die GFGF Zeitschrift Funkgeschichte bringt interessante Artikel zu Radios, Funkwesen und Medien. Bei Radiomuseum.org finden Sie die vollständigen Hefte früherer Ausgaben als PDF zum Download.

  • von Radiomuseum.org
  • Modell: Radio-Voltmeter TE [6/120 Volt] - Neuberger, Josef; München
  • Form
  • Diverse Formen, unter Bemerkung beschrieben.
  • Abmessungen (BHT)
  • 55 x 85 x 20 mm / 2.2 x 3.3 x 0.8 inch
  • Bemerkung
  • Pocket voltmeter, 6 Volts and 120 Volts (Ri 150/3000 Ohm). In verschiedenen Spannungs-Kombinationen angeboten, mit zwei oder einem Messbereich - siehe Katalogblatt als Anlage.
  • Nettogewicht
  • 0.1 kg / 0 lb 3.5 oz (0.22 lb)
  • Originalpreis
  • 5.00 RM
  • Literaturnachweis
  • -- Original prospect or advert
  • Autor
  • Modellseite von Mario Coelho angelegt. Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.

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Forumsbeiträge zum Modell: Neuberger, Josef;: Radio-Voltmeter TE

Threads: 1 | Posts: 2

Ich habe ein Exemplar dieses Messgerätes von einem Nachbarn erhalten. Äußerlich und innerlich in unverändertem Zustand wunderte mich die tatsächlichen Messbereiche: im 6V-Bereich reichen 3V, im 120V-Bereich sogar nur 5V für den Vollausschlag.
Die Schaltung ist aufgrund teerartigen Versieglung der Komponenten erst auf den zweiten Blick durchschaubar, dann aber fast trivial:
von der grünen Tastspitze (Minuspol) geht es über einen 8 Ohm Widerstand (Widerstandsdraht auf der mittleren Spule) zum Messwerk (untere Spule) und von dort direkt zum 6V+ Messeingang. Dieser wiederum ist intern über die obere Spule mit einem Widerstand von 60 Ohm mit dem 120V+ Eingang verbunden.
Bei Vollauschlag fliessen in beiden Fällen ziemlich genau 30mA durch das Drehspulwerk, welches einen Widerstand von 90 Ohm (zuzüglich des 8 Ohm Vorwiderstands) hat. 
Mit ein bißchen Rechnerei ergibt sich, daß bei 6V ein Gesamtwiderstand 200 Ohm und bei 120V einer von 4kOhm erforderlich wäre, um das 30mA Meßwerk auszusteuern. Interessanterweiese stehen genau diese Werte bei anderen Ausführungen dieses Messgerätes in rot auf der Skala.

Im 6V Bereich konnte ich das mit einem Vorwiderstand von 100 Ohm bestätigen, wobei allerdings auffiel, daß das Instrument im unteren und mittleren Drittel immer zuviel anzeigte und erst am Skalenende genau wurde.
Den 120V Bereich konnte ich mit einem Vorwiderstand von 3900 Ohm leider nur mit 30V prüfen, hier zeigte sich aber das gleiche Verhalten: zu hohe Anzeige im unteren Bereich.

Daraus schließe ich:

  • zum Betrieb sind separate Vorwiderstände erforderlich, die in den Messaufbau eingefügt werden müssen.
  • die Spannungen entsprechen denen der Heiz- und Anodenbatterien der damaligen Radios - somit war eine Batterie gut, wenn das Gerät Vollauschlag zeigte. Geringere Spannungen deuten auf eine leere Batterie hin, der absolute Wert war nicht wichtig.

Meine Frage an die Spezialisten hier: liege ich hiermit richtig?

Klaus Ortwein, 13.Mar.26

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