Transistor Philetta 12 X12T740 /30 Ch= T4

Philips - Österreich

  • Année
  • 1971
  • Catégorie
  • Récepteur de télévision ou moniteur
  • Radiomuseum.org ID
  • 112656

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 Spécifications techniques

  • No. de tubes
  • 1
  • No. de transistors
  • 26
  • Principe général
  • Super hétérodyne (en général)
  • Gammes d'ondes
  • VHF/UHF (voir details en note)
  • Tension / type courant
  • Secteur et Piles (tous types). / 220 / 12 Volt
  • Haut-parleur
  • HP dynamique à aimant permanent + bobine mobile
  • Matière
  • Plastique moderne (pas de bakélite, ni de catalin)
  • De Radiomuseum.org
  • Modèle: Transistor Philetta 12 X12T740 /30 Ch= T4 - Philips - Österreich
  • Forme
  • Modèle de table avec boutons poussoirs.
  • Dimensions (LHP)
  • 380 x 290 x 250 mm / 15 x 11.4 x 9.8 inch
  • Remarques
  • Empfangsbereiche UHF und VHF.

    Parallelgerät zum Horny WT31T047.

  • Poids net
  • 8 kg / 17 lb 9.9 oz (17.621 lb)
  • Schémathèque (1)
  • -- Original-techn. papers.
  • Auteur
  • Modèle crée par Wolfgang Bauer. Voir les propositions de modification pour les contributeurs supplémentaires.

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Ich hatte kürzlich einen Philips X12T740 auf dem Tisch, einen tragbaren Schwarz-Weiß-Fernseher aus den frühen 1970er Jahren. Das Gerät ist bis auf die Bildröhre vollständig transistorisiert und damit ein typischer Vertreter dieser Zeit.

Die erste Inbetriebnahme verlief zunächst überraschend positiv:

Das Gerät startete sofort und zeigte ein stabiles Bild. Allerdings blieb es komplett stumm. Auch bei korrekt eingestellter Betriebsspannung von 12 V sowie im Betrieb über das interne Netzteil änderte sich daran nichts. Gelegentlich war lediglich ein sehr leiser und stark verzerrter Ton zu hören, was zumindest darauf hindeutete, dass der Lautsprecher selbst noch funktionierte.

Die Fehlersuche konzentrierte sich daher auf die Audioendstufe. Am Eingang des NF-Verstärkers lag ein sauberes Signal an, sodass klar war, dass das Problem nicht im vorherigen Signalweg lag. Damit ließ sich der Fehler eindeutig auf die nachfolgende Verstärkerstufe eingrenzen, insbesondere auf die Treiber- und Endstufe. Dennoch brachte die Endstufe keinen brauchbaren Ton heraus.

Die Versorgungsspannung war vorhanden, jedoch zeigten Messungen, dass an den Basen der beiden Germanium-Endtransistoren keine korrekten Vorspannungen anlagen. Bei einer funktionierenden Gegentakt-Endstufe müssten hier definierte Spannungen anliegen, die den Arbeitspunkt stabil festlegen. Der Arbeitspunkt der Endstufe war also offensichtlich verschoben.

Daraufhin wurden schrittweise die beteiligten Komponenten überprüft, darunter Widerstände, der temperaturabhängige Widerstand sowie die Treiberstufe mit einem BC408C. Die gemessenen Werte der passiven Bauteile lagen dabei im erwarteten Bereich, und die Treiberstufe schien ein plausibles Signal zu liefern. Auch die beiden Endtransistoren (AC187 und AC188) wurden geprüft und erschienen im Tester Moment unauffällig. Dennoch blieben die Basisspannungen im Gerät unplausibel. Damit blieb als wahrscheinlichste Ursache nur noch die Endstufe selbst übrig.

Die eigentliche Ursache zeigte sich erst unter realen Betriebsbedingungen: Einer der beiden Germanium-Endtransistoren wies einen internen Fehler auf, der sich im Transistortester nicht vermuten ließ. Offenbar trat unter Betrieb ein erhöhter Leckstrom auf, im Betrieb führte dieser jedoch dazu, dass der gesamte Arbeitspunkt der Endstufe nach unten gezogen wurde.

Nach dem Austausch dieses einen Transistors (AC188) stellte sich sofort wieder die korrekte Vorspannung ein. Der Ruhestrom stabilisierte sich, und der Ton war wieder klar und ausreichend laut vorhanden.

Dieser Fall zeigt recht deutlich, dass gerade bei Germaniumtransistoren Messungen im ausgebauten Zustand nicht immer zuverlässig sind. Insbesondere Leckströme und temperaturabhängige Effekte können dazu führen, dass Bauteile im Transistor- oder Bauteiletester unauffällig erscheinen, im realen Betrieb jedoch versagen. Unter realen Betriebsbedingungen können sich Fehler zeigen, die im Transistortester verborgen bleiben.

Viele Grüße

Pièces jointes

Gerd Weichhaus, 09.Apr.26

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