• Year
  • 1936/1937
  • Category
  • Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
  • Radiomuseum.org ID
  • 276382

 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 5
  • Main principle
  • Superheterodyne (common)
  • Wave bands
  • Broadcast, Long Wave and Short Wave.
  • Power type and voltage
  • Alternating Current supply (AC) / 110; 130; 150; 240 Volt
  • Loudspeaker
  • Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) / Ø 21 cm = 8.3 inch
  • Material
  • Wooden case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: 517 - Radiosolo, Société Lorraine de
  • Shape
  • Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor decorative).
  • Dimensions (WHD)
  • 395 x 465 x 270 mm / 15.6 x 18.3 x 10.6 inch
  • Net weight (2.2 lb = 1 kg)
  • 10 kg / 22 lb 0.4 oz (22.026 lb)
  • Mentioned in
  • Les Langues modernes, 1937
  • Literature/Schematics (1)
  • Bulletin de l'Instruction Primaire de la Vendée, Jan-Fév 1937, p.103
  • Author
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 Forum

Forum contributions about this model: Radiosolo, Société: 517

Threads: 3 | Posts: 9

Auf den etymologischen Wandel der Wörter wurde nun mehrfach hingewiesen und auch Herr Roschy, dem ich für seine Ausführungen zum Material herzlich danke,  hat das Wort Volksmund gleich in Anführungszeichen gesetzt. In weiten Teilen Deutschlands  wurde über Jahrzehnte hinweg, wahrscheinlich während der ganzen Produktionszeit von Röhren, nicht nur von Bastlern sondern auch  vom Handel (damit also ganz weit verbreitet, eher weniger wohl von den Technikern- siehe zum Beispiel Begleitbuch zum Funke W20) das Wort Sockel für den Gegenstand verwendet, den heute viele Fassung nennen. Ein  walhlloser Blick in Verkaufskataloge  bestätigt dies:  Radio-Quelle Leipzig 1927, Radio-Diehr Berlin1928/29, Schnorr Leipzig 1931, Prohaska Berlin 1935/36, Holzinger München 1956, etc, etc. Abschliessend bleibt festzuhalten, dass auch bei diesen Teilen international experimentiert wurde.  

Manfred Rathgeb, 22.Dec.15

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Sehr geehrter Herr Roschy,

Wie vieles im Leben: So gegensätzlich -wie sie es bezeichnen- sind die Teile dann doch nicht. Sie passen nämlich gut zu- und sogar ineinander, so dass man sie manchmal gar nicht mehr auseinanderhalten kann. Mein heutiger Blick ins Net half nicht viel weiter, auch Wikipedia weiss es nicht so recht.Eine Legaldefinition habe ich in der Kürze nicht gefunden.

Mir scheint, die Unsicherheit besteht auch im frz. Sprachraum. Sicher ist nur: In all meinen frz. Katalogen werden der Teil, in den die (fertig hergestellte) Röhre eingesteckt wird, als support bezeichnet. Meine etwas älteren Lexika bieten dafür -je nach Bedeutungssinn- verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten an, darunter Sockel, aber nicht Fassung. So allerdings - teilweise unklar- Leo und anscheinend neuere Wörterbücher. Bei Abfassung meines Beitrags schaute ich vorsichtshalber in das Dictionnaire de Radiotechnique von Michel Adam (Librairie de la Radio, erschienen ca. 1950). Dort steht bei Sockel =Support (de lampe) und bei Fassung=Douille. Die in den frz. Katalogen als douilles angebotenen Gegenstände sind jedoch ganz anderer Art.

In Den Thali habe ich schon gar nicht mehr geschaut, weil auch diesem die Etymologie der beiden Wörter (je Sprache) nicht zu entlocken ist. Mit meinem Beitrag wollte ich eigentlich nur auf die unterschiedlichen Werkstoffe hinweisen. die -wie angedeutet- auch bei deutschen Radios in diesem Bereich (man beachte die Nichtverwendung bestimmter Wörter) verbaut wurden. Leider konnte ich hierüber im Radiomuseum nicht all zu viel finden. Wurde -konsequenterweise- auch zum Fuss der Röhre in bestimmten Fällen ein besonderes Material verwendet?

Mit freundlichen Grüssen

Manfred Rathgeb

Manfred Rathgeb, 18.Dec.15

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Bei meinem 517 ist entgegen der Vorgabe auf der Rückwand an Stelle der EK2 eine ECH3 eingesockelt. Dies allein wäre im Hinblick auf die detaillierten Forumsbeiträge Birkner/Roschy zur EK2 nicht berichtenswert. Interessant wird es aber beim Blick auf den Sockel, der allem Anschein nach nicht später eingebaut wurde. Er ist nämlich nicht aus dem üblichen schwarzen Pressmaterial, wie auch die anderen Sockel des 517; sondern hell und fast durchsichtig wie Glas, wie ich solche auch schon anderweitig gesehen  habe. Auf dem Boden des Sockels steht "E.R.B." (wahrscheinlich der Hersteller) und " Ondes Courtes", also (speziell für)  Kurzwelle. Im Katalog  Au Pigeon Voyageur (G. Dubois) 2.E. 1937 Seite 23 werden neben den üblichen  schwarzen Sockel  "Clix Moulé" auch solche aus anderen Materialien angeboten: einer aus Trowillith (matière spéciale HF) und einer aus Stéatit, wahrscheinlich das Material meines Sockels. Der support stéatite erhältlich mit 5 bis 8 Pins wird sehr empfohlen für die Kurzwelle. Diese wohl kaum messbaren Empfehlungen werden anfangs ihren Preis gehabt haben!

Manfred Rathgeb, 17.Dec.15

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