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Dino P

Dino P ; SABA; Villingen (ID = 2503640) Speaker-P Dino P ; SABA; Villingen (ID = 2503642) Speaker-P
Dino P ; SABA; Villingen (ID = 2503643) Speaker-P Dino P ; SABA; Villingen (ID = 135235) Speaker-P
Dino P ; SABA; Villingen (ID = 2861) Speaker-P Dino P ; SABA; Villingen (ID = 47667) Speaker-P
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Dino P ; SABA; Villingen (ID = 2503640) Speaker-P
SABA; Villingen: Dino P [Speaker-P] ID = 2503640 1400x1242
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For model Dino P, SABA; Villingen:
Saba DinoP_Front
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  SABA; Villingen
Brand
 
Schwer & Söhne, GmbH
Year: 1931/1932 Category: Loudspeaker, headphone or earphone
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Powered by external power supply or a main unit.
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil)
Power out
from Radiomuseum.org Model: Dino P - SABA; Villingen
Material Bakelite case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 400 x 370 x 180 mm / 15.7 x 14.6 x 7.1 inch
Notes Lautsprecher zu 31W passend
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 8.5 kg / 18 lb 11.6 oz (18.722 lb)
Price in first year of sale 69.00 RM
Source of data Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Mentioned in Historische Radios (1-5) = zur Verknüpfung mit Modellseiten
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from SABA; Villingen
Here you find 1565 models, 1429 with images and 1057 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
SABA; Villingen: Dino P
Threads: 1 | Posts: 7
Hits: 1792     Replies: 6
saba: Dino P
Frank Ebinger
03.Jan.15
  1

Hallo liebe Radiofreunde, zum Dino P hätte ich eine technische Frage: Der originale Lautsprecher hat 10K-Ohm. Leider ist dieser defekt. Ersatzweise hätte ich noch einen Saba Lautsprecher mit 7 K-Ohm; ebenfalls aus den 30ern. Könnte man den ersatzweise verwenden? Was würde passieren wenn man den anschließt? Gibt es eine Möglichkeit der Anpassung; z.B. durch eine Drossel?

Mit freundlichen Grüßen

Frank Ebinger

Hans M. Knoll
03.Jan.15
  2

Hallo,

nehmen Sie doch diesen Text und besprechen das Thema mit Kollegen.

Dort steht zumindest was bei falscher Anpassung passiert. Eine Lösung nicht.

knoll

Rüdiger Walz
04.Jan.15
  3

Lieber Herr Ebinger,

ich nehme an, Sie meinen die Erregerspule ? Wenn ja, hatte ich ein ähnliches Problem bei einem SABA 311WL, der den gleichen Lautsprecher verwendet. Dort habe ich 3 kOhm vor die Erregerspule geschaltet um zu vermeiden, dass die Spule oder das Netzteil überlastet werden. Es hat gut funktioniert.

Rüdiger Walz

Frank Ebinger
06.Jan.15
  4

Hallo, zunächst mal möchte ich mich für den aufschlußreichen Link bedanken. Er hat mich der Technik ein großes Stück näher gebracht. Bisher habe ich mich hauptsächlich mit den "neueren" Röhrengeräten aus den 50er und 60er Jahren beschäftigt wo die Technik sich doch von der Vorkriegstechnik unterscheidet.

Da ich mich erst seit kurzem auch mit Vorkriegsmodellen beschäftige bin ich mit der älteren Technik noch nicht so bewandet. Darum sind solche Informationen sehr hilfreich.

Hallo Herr Walz, in meinem Falle ist es ein Lautsprecher für den Saba 31W; genau der Dino P.

Mittlerweile habe ich auch mehrere Schaltpläne von Sabas aus der Zeit durchgesehen (auch den 311er) und festgstellt das vom angegebenen Widerstand des Lautsprechers die Hauptsache auf die Netzdrossel entfällt.

Um als Beispiel zu nennen: Der Saba 311W dürfte (Laut Serviceunterlagen) ebenfalls den 10K Lautsprecher haben, Davon ist im Schaltplan die Netz- Drossel mit 10K-Ohm angegeben; die eigentliche LS-Wicklung mit 800 Ohm. Beide Wicklungen befinden sich im AÜ. Da müßte man doch theoretisch eine 7000Ohm Netz- Drossel mit einer vorgeschalteten 3000Ohm Drossel auf die ungefähre gesamte Ohmzahl von 10000Ohm bringen können. Liege ich da falsch?

Wenn nicht, bleibt mir nur das neu wickeln oder der Versuch einen  anderen 10K-Saba Lautsrecher zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Ebinger

Rüdiger Walz
06.Jan.15
  5

Hallo Herr Ebinger,

damit wir nicht aneinander vorbei reden:

Die SABA Lautsprecher, von denen wir hier reden sind alle elektrodynamische Lautsprecher. Ihr Magnetfeld wird durch eine Feldspule 7000 Ohm oder 10.000 Ohm je nach Typ erzeugt. Diese Spule befindet sich in der Mitte des Lautsprechers um die Schwingspule herum und nicht im Übertrager. Auffällig sind hier durchaus große Abweichungen. So habe ich einen original erhaltenen SABA DW20 Lautsprecher mit dem Aufdruck 10.000 Ohm auf der Erregerspule, messe aber nur 8,5 kOhm. Er kann natürlich Kurzschlüße haben, funktioniert aber gut.

Diese Lautsprecher wurden mit ihrer Erregerspule bei SABA zu jener Zeit parallel zum Netzteil geschaltet, dienen also nicht als Netzdrossel. Das ist auch logisch, da sonst die lautsprecherlosen Geräte nicht mit magnetischen Lautsprechern funktionieren würden.

Dadurch wird das Netzteil zusätzlich mit dem Erregerstrom belastet. Daher ist ein relativ hoher Widerstand von 10 kOhm in der Erregerspule notwendig. Nehmen wir das Schaltbild des 31 W als Beispiel. Hier liegen an der Erregerspule 250 V, also fließen I = U/R rund 25 mA durch die Erregerspule bei 10 kOhm. Bei 7 kOhm fließen maximal 35 mA. Das Netzteil und vermutlich auch die Drähte der Erregerspule sollten das ertragen können. Um sicher zu gehen, können Sie einen 3000 Ohm Widerstand vorschalten, schwächen dadurch aber das Magnetfeld. 

Geräte mit fest eingebautem elektrodynamischem Lautsprecher haben die Erregerspule oft als Netzdrossel geschaltet. Man spart sich ein Bauteil. Da aber der gesamte Anodenstrom des Gerätes durch die Erregerspule fließt, hat diese meist einen wesentlich geringeren Widerstand von rund 1000 -2000  Ohm +/-, sonst wäre der Spannungsabfall im Netzteil zu hoch.

Das notwendige Magnetfeld für den Lautsprecher hängt von der Windungszahl und dem Strom durch die Erregerspule ab. Dadurch kann man den ohmschen Widerstand der Spule durch Drahtstärke, Windungszahl und zu verarbeitenden Strom und damit anliegende Spannung variieren.

Der Übertrager hat hier eine Anodenwicklung von rund 800 Ohm, typisch für eine RES164.

Dietmar Rudolph
06.Jan.15
  6

Zur Verdeutlichung der Ausführungen in Post#5 hier eine Prinzipskizze für den Anschluß von elektrodynamischen Lautsprechern aus dem Beitrag "Die Technik der Lautsprecher".

Die Technik (B) wurde angewendet, als es Radios gab, die sowohl ohne Lautsprecher, als auch mit Lautsprecher angeboten wurden.

Radios danach bis zu Beginn der '50er Jahre verwendeten die Technik (A).

MfG DR

Frank Ebinger
06.Jan.15
  7

Hallo Herr Walz und Herr Rudolph! Da hat sich nun einiges aufgeklärt! Da bin ich bisher vom Schema A ausgegangen. Dann ist das hier noch ältere Technik! Ja, dann geht das nicht so. Dann werde ich mal solange ich keinen passenden Ersatz habe die 7000Ohm Variante mit dem Vorwiederstand (Vorschlag von Herrn Walz) anwenden. Bis der alte Saba allerdings wieder Töne von sich geben kann wird es noch lange dauern; der wurde schon mehrfach repariert und verändert. Bis ich den wieder im Originalzustand und mit dem richtigen Röhrensatz versehen habe kann es durchaus sein das ich bis dahin einen passenden Lautsprecher habe.

Vielen Dank für die Informationen und viele Grüße

Frank Ebinger

 
 
SABA; Villingen: Dino P
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