Model: Fantasia 622






Antique radios, Old Time Radios

Fantasia 622
hell
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1958 / 1959
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 21666
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Schematics etc.: 10 (for
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Principle
Super-Heterodyne (Super in general); IF-Freq. 460 kHzSuperhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
8 AM circuit(s);
13 FM-circuit(s)
Wave bands
Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).
Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110-240 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.
Loudspeaker/pwr.out
4 Loudspeakers4 built-in loudspeakers of any principle.
4 haut-parleurs.
4 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.
www.radiomuseum.org
Model: Fantasia 622 hell
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
680 x 395 x 305 mm / 26.8 x 15.6 x 12 inch
Valves / Tubes
9:
ECC85
(more
for members)
Notes
helles Gehäuse, Gegentakt-Endstufe, Schallkompressor. Magisches Auge abschaltbar.
Net weight
15 kg / 529.1 oz
Price in first year of sale
458
DM
Collectors prices
14 Collector prices (for members)
External source of data
Erb
Source of data
HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1958/59Das Gerät ist gelistet im Handbuch des Rundfunk-& Fernseh-Grosshandels von 1958/59 durch VDRG, Verlag für Radio-Foto-Kino.
Quelle: ebay
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Fantasia 622 hell (Graetz, Altena (Westfalen))
Hallo Herr Dehne,
es ist schon reichlich merkwürdig, dass sich die besagte Spannung (90V) an der Kathode während des Betriebes aufbaut. Dies kann schon daher nicht mit rechten Dingen zugehen, da im Schaltbild die Anodenspannung der ECF80 mit etwa 60 Volt angegeben wird.
Da das Schaltbild an der Kathode keine Gegenkopplung auf eine Anode der nachfolgenden Stufen aufzeigt, kann hier auch kein lecker Kondensator die Ursache sein.
Ich würde auf eine mechanische Verbindung von Kontakten, die eigentlich nicht verbunden sein dürften, tippen. Irgendwo liegt vielleicht ein Kurzschluss. Untersuchen Sie auch gegebenenfalls die Röhrenfassung. Falls diese aus Pertinaxplatten besteht, könnte sich innerhalb der Fassung eine Kurzschlussbahn gebildet haben. Ich hatte das schon in zwei Fällen. Allerdings sollte dann die Verstärkerwirkung der Röhre gegen null gehen und die Kathodenspannung sehr nahe an der Anodenspannung liegen. Wenn der Kurzschluss so deutlich ist, könnte er sich auch im ausgeschalteten Zustand mit gezogener Röhre messen lassen.
Ich hoffe ich konnte etwas helfen.
Viel Erfolg,
Roland Ronken.
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Hallo Radiofreunde,
angeregt durch den Beitrag http://www.radiomuseum.org/forum/graetz_622_fantasia.html habe wir durch Experimente ein unterschiedlich starkes 50Hz-Brummen bei der Verwendung verschiedener Röhren ECF80 in diesem Gerät feststellen können.
Es geht hier um die Triodenstufe, der Phasendrehung (Katodynschaltung). Festgestellt wurde, dass eine Brummspannung über die Heizung in das System der Triode gelangt. Wurde die Röhre E C F80 fremdgeheizt, also Heizstrom von außen zugeführt ohne elektrische Verbindung zum Gerät, ist kein Brummen wahrnehmbar.
Die Heizspannung 6,3VAC liegt im Gerät einseitig an Masse. Das Datenblatt der E C F80 nennt eine maximale Spannung zwischen Heizung und Katode von 100V (V/Kf bzw. U/Kf).
Hier mein Messergebnis bei 220VAC Netzspannung:
Während der Anheizphase ergibt sich sogar ein maximaler Wert (PP) von 126V auf Masse bezogen, der sich dann auf knapp 100V (PP) stabilisiert. Mit einem hochohmigen Multimeter wird eine Spannung von etwa 90V an der Katode ( Triode E C F80) gegen Masse gemessen.
Frage an die „Röhrenexperten“: Ist das für die Röhre zulässig? Müssen hier „brauchbare“ Exemplare für diese Anwendung ausgesucht werden?
(Alle meine bisher verfügbaren Röhren ECF80 brummen an dieser Stelle mehr oder weniger, die original bestückte brummt nicht, klirrt aber bei geringster Erschütterung.)
Wir freuen uns über Hinweise und danken schon mal! Jens Dehne
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Hallo, habe meinem "Graetz Fantasia 622" jetzt eine "Frischzellenkur" unterzogen. Dh. beide El95, die ECC85, sowie die ECH81 sind wie auch etliche Kondensatoren, "Isotest6" sei Dank, gewechselt worden. Das Radio hat wieder einen guten Klang und ist bei AM- und FM- Empfang empfangsstark und spielt auch mehrere Stunden am Stück ohne Probleme. Heute ist mir beim Staubwischen, das Radio war auf UKW eingeschalten, etwas aufgefallen, was mir unerklärlich ist. Bei dem Radio ist es möglich, während des Betriebes, das Mag. Auge (EM34) abzuschalten. Jetzt folgendes Phänome: 1. Ist das Mag. Auge ausgeschalten, und ich fahre mit der Hand auf der Skalenscheibe über das Mag. Auge, habe ich, wie ich mich der EM34 nähere, ein Brumm. Lautstärke des Brumm ist unabhängig von eingestellter Lautstärke am Gerät gleich. Ist das Mag. Auge aber eingeschaltet, ist dieser Brumm nicht feststellbar. Genauso bei Mittelwellenempfang ist es egal, ob die EM34 eingeschaltet ist oder nicht, da ist kein Brumm feststellbar. 2. Bei großer Lautstärke flackert der Fächer der EM34 im Takt der Musik, ähnlich wie bei einer Aussteuerungsanzeige. Aber komischerweise wieder nur bei UKW- Empfang. Bei Mittelwelle ist der Fächer der EM34 bei gleicher Lautstärke stabil. Meine Fragen an die Experten. Sind solche Fehler bekannt (Gerätetypisch)? Wie ist der beste Lösungsansatz (evtl. defekte Masseverbindung)? Wie gesagt, Kondensatoren, die beim "Isotesten" durchgefallen sind, sind gegen Neue ausgewechselt. Widerstände an der Fassung der EM34 sind laut Meßgerät auch in Ordnung. Stromaufnahme vom Gerät ist in Ordnung. Ist die Goldschicht auf dem Glaskolben der EM34 evtl. eine Abschirmung, und wenn ja diese vielleicht fehlerhaft? Ich bin leider kein gelernter Rundfunkmechaniker, finde die alten Geräte trotzdem, vor allem wenn sie funktionieren, faszinierend. In Ratlosigkeit und mit freundlichen Grüßen... Matthias Hasenmayer
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