Model: Hellas Plastik 841W (841 W)






Antique radios, Old Time Radios

Hellas Plastik 841W (841 W)
Country:
Germany
Manufacturer/Brand:
Loewe-(Opta); Deutschland
Year: 1955 / 1956
Type:
Radio or TunerBroadcast receiver (Radio).
Im Gegensatz zu Radioempfängern für kommerzielle und/oder militärische Zwecke und den frühen Empfängern für Morsezwecke nennen wir hier Radio bzw. Rundfunkempfänger. Aber: Gemäss internationaler Sprachregelung führt der Radiokatalog Band 1 alle Empfänger mit aktiven Bauteilen als RADIO. Wir unterscheiden hier ebenfalls nicht, ob mit Röhren bestückt, hybrid, mit Transistoren oder/und ICs.
Mod.-ID = 20224
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Schematics etc.: 2 (for
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Principle
Super-Heterodyne (Super in general)Superhet - normally without a preamplification stage (as far as known). Please use «To add informations to model» if you know more! Thanks.
Récepteur TSF superhétérodyne. Normalement sans préamplification de HF.
Superhet ohne Vorstufe.
Nicht immer war bei der Erfassung klar, ob der Empfänger eine Vorstufe aufweist oder nicht. Im Zweifelsfall kam das Gerät in diese Kategorie.
Tuned circuits
11 AM circuit(s);
13 FM-circuit(s)
Wave bands
Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM.AM (long-, medium- and short waves) and FM (VHF). GO, PO, OC et MF (onde ultra-courte, bande FM).
LW, MW, KW und UKW
Wahrscheinlich sind keine Bänder unterteilt. Bei älteren europäischen Geräten ist der UKW-Bereich noch nicht bis auf 108 MHz erweitert (87,5 oder 88 bis 100 oder bis 104).
Power type and voltage
Alternating Current supply (AC) / 110-220 VoltAC set plus voltage range.
/ = 2 different voltages
- = voltage from-to
* = «Special»
Apparareil à courant alternatif. Tensions mentionnées.
/ = 2 Spannungswahlen
- = von-bis
* = Fabrikwahl/«Spezial»
Normalerweise sind diese Geräte mit einem Trafo mit Primär- und Sekundärwicklungen versehen. Dadurch führt das Chassis kein gefährliches Potential.
Loudspeaker/pwr.out
4 Loudspeakers4 built-in loudspeakers of any principle.
4 haut-parleurs.
4 Lautsprecher, meist permanentdynamisch. Mischformen sind möglich - z.B. für Hochtöner. Diese Daten finden Sie eventuell in den Bemerkungen zum Gerät.
www.radiomuseum.org
Model: Hellas Plastik 841W (841 W)
Material
Wooden caseWooden case. Most radios have a wooden cabinet until the WW2. Caisse en bois.
Die meisten Heim-Rundfunkempfänger führen von Beginn an bis etwa Ende 60er Jahre Holz als Gehäuse. Auch frühe Reiseempfänger zeigen Holz (speziell in den 20er Jahren) oder Holz mit Stoffüberzug etc.
Shape
Tablemodel with Push Buttons.
Dimensions (WHD)
670 x 420 x 300 mm / 26.4 x 16.5 x 11.8 inch
Valves / Tubes
9:
ECC85
(more
for members)
Notes
mit oder ohne beleuchtete Schallwand (Ergänzung im Katalog 443).
Net weight
18 kg / 634.9 oz
Price in first year of sale
469
DM
Collectors prices
17 Collector prices (for members)
External source of data
Erb
Source of data
HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1955/56Das Gerät ist im Handbuch des Rundfunk-& Fernseh-Grosshandels 1955/56 der VDRG aufgeführt (Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik GmbH)
Literature/Schematics
-- SchematicEin Mitglied hat dieses Modell auf Grund eines Schaltplanes gemeldet.
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Hellas Plastik 841W (841 W) (Loewe-(Opta); Deutschland)
Hallo zusammen,
vor einigen Wochen hatte ich zwei gleiche Geräte dieses Typs in ebay gesehen. Beide standen hier in der Nähe meines Wohnortes. Ich neige eigentlich dazu, meine ebay-Käufe selbst abzuholen, da ich der Versendung nicht recht traue. Bedauerliche Berichte hier im Forum taten ihr übriges.
Bei dem ersten Gerät habe ich schlicht den Termin verpaßt, um mitbieten zu können. Bei dem zweiten Gerät war der Startpreis 20 Euro, die ich dann leichtsinnigerweise mal geboten habe. Erstaunlicherweise fanden sich keine Mitbieter, ob die die richtige Nase hatten ? Jedenfalls wurde ich ein paar Tage später Besitzer des Gerätes. Bei der Abholung in einem kleinen Dorf unweit von Aachen präsentierte mir der noch jugendliche Verkäufer, der sich auch gleich als ebay-Verkaufsagent vorstellte, mit stolzgeschwellter Brust das doch "schön erhaltene" Radio. Naja....auf dem Foto hatte das wirklich nicht so schlimm ausgesehen, wie auch immer der das gemacht hatte. Das Gerät jedenfalls stand immerhin komplett da, aber mit dermaßen nachgedunkeltem Holz, so etwas habe ich noch nie gesehen. Und überall eingestaubt, weit schlimmer als der Durchschnitt der sogenannten Dachbodenfunde.
Kaum hatte ich das Ding im Kofferraum, habe ich natürlich mal versucht, die Skalenzüge durchzudrehen, erfolglos, beide waren richtig fest. Zuhause dann mal kurz angestöpselt: immerhin, die Röhrenheizungen und Skalenbeleuchtungen gingen (alle 3!). Nicht funktionsfähig hingegen war der eigentliche Gimmick des Geräts: die Schallwandbeleuchtung. Deswegen hatte ich es ja eigentlich erst gekauft.
Am nächsten Morgen habe ich mir dann hier im rm.org den Schaltplan gezogen und gestaunt: Gegentaktendstufe mit 2*EL84 und eine PCL81 (!) für die Seitenlautsprecher. Ein Gerät mit dermaßen aufwendiger Endstufe hatte ich noch nicht ! Weiß jemand, wieso gerade PCL, hatten die damals nichts anderes ?
Dann habe ich das Gerät auseinandergebaut und erstmal den Grund für die festgegangenen Skalenzüge herausgefunden: beide Skalenzeiger laufen an übereinander gebauten Führungsstangen. Die waren beide völlig rostig. Beim vorsichtigen Bewegen des AM-Zeigers ist mir dann der Skalenzug gerissen, na klasse ! Da habe ich dann die Gestänge ausgebaut, entrostet und neu in Öl gelegt, außerdem bei den Führungsschlitten den feinen Nadelfilz erneuert. Den Grund für diese aufwendige Konstruktion kenne ich: beim Vorgängermodell 552 W/P kratzen die Skalenzeiger dauernd hinter dem Skalenglas entlang, für ein Topgerät der damaligen Zeit ist das sicher nicht standesgemäß.
Auch war der blecherne Skalenhintergrund rostpickelig, so daß ich den ausbauen wollte, um ihn neu zu lackieren. Leider war es nicht mit dem Lösen zweier Schrauben getan, nein, das Blech war auch noch mit zwei umgequetschten Führungsnasen im Chassis verankert. Man vergebe mir, aber die habe ich abgeknipst, weil ich sonst den großen Ausgangsübertrager und ein Bandfilter hätte demontieren müssen. So hatte ich den Skalenhintergrund runter und flugs neu lackiert.
Tja und dann kam das Skalenseil. Ich hatte noch nie eines neu aufgezogen, hatte bisher immer Glück gehabt. Das hat zwei Stunden gedauert und einige üble Flüche provoziert, aber am Schluß hat es dennoch geklappt. Allein: Der Skalenzeiger wollte immer noch nicht, nichts bewegte sich. Aber vorher waren doch alle Riemenscheiben und Umlenkrollen gängig gewesen ? Alle bis auf eine, die wichtigste. Die Riemenscheibe am Drehko bewegte sich nicht. Also habe ich die Madenschrauben gelöst und es klappte. Nur der Drehko ging natürlich nicht mit. Der war auch fest ! Ein paar Tropfen MoS-Spray brachten hier Heilung. Damit war der Seilzug wieder OK.
Unnötig zu sagen daß dann immer gleich beide Skalenzügen mitgingen, oder ? Also auch der Duplexautomat war hungrig nach dem gängig machenden Spray. Überall bei diesen Details ist doch erkennbar, wie ungemein hochwertig
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