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Revox A76

Revox A76; Studer-Revox; (ID = 98187) Radio
 
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 98188) Radio
 
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 98198) Radio
 
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 806320) Radio
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 84134) Radio Revox A76; Studer-Revox; (ID = 654440) Radio
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 654444) Radio Revox A76; Studer-Revox; (ID = 84135) Radio
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 230802) Radio Revox A76; Studer-Revox; (ID = 230803) Radio
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 255182) Radio Revox A76; Studer-Revox; (ID = 489974) Radio
Revox A76; Studer-Revox; (ID = 489976) Radio Revox A76; Studer-Revox; (ID = 654439) Radio
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Revox A76; Studer-Revox; (ID = 84134) Radio
Studer-Revox;: Revox A76 [Radio] ID = 84134 907x389
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For model Revox A76, Studer-Revox; Schweiz
 
Country:  Switzerland
Manufacturer / Brand:  Studer-Revox; Schweiz
Year: 1969–1978 Type: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Semiconductors (the count is only for transistors) 43:
Principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 10700 kHz
Tuned circuits 12 FM circuit(s)
Wave bands FM Radio only
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 130; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker - For headphones or amp.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Revox A76 - Studer-Revox; Schweiz
Material Wooden case
Shape Book-shelf unit.
Dimensions (WHD) 415 x 160 x 245 mm / 16.3 x 6.3 x 9.6 inch
Notes 27 Dioden; ab 1970 = 29 Dioden.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 7.8 kg / 17 lb 2.9 oz (17.181 lb)
Price in first year of sale 1,340.00 DM
Collectors' prices  
External source of data erb
Source of data Handbuch VDRG 1969/1970 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb

All listed radios etc. from Studer-Revox; Schweiz
Here you find 54 models, 49 with images and 30 with schematics.

 


Forum contributions about this model
Studer-Revox;: Revox A76
Threads: 4 | Posts: 9
Hits: 1465     Replies: 0
studer: A76 (A 76); Revox: Skalenseil
Dietmar Rudolph
14.Aug.10
  1

 

2.3. Skalensaite einziehen (siehe auch Bild 2.3.-1) ReVox A76
 
2.3.1.Stahlsaite:
 
  • Stahlsaite an der grossen Rolle (1) in die linke Öse einschlaufen und 1½ Windungen aufwickeln. Rolle (1) auf die Achse aufstecken und festklemmen (z.B. mit einer grossen Krokodilklemme).
  • Stahlsaite über Skalenzeigerebene durchschlaufen und auf der abmontierten Antriebsrolle (2) einhängen.
    Drehkondensatorachse im Gegenuhrzeigersinn an den Anschlag drehen.
 
  • Antriebsrolle (2) mit Schlitz nach unten auf die Drehkondensatorachse aufstecken.
  • Antriebsrolle (2) in Uhrzeigerrichtung an den Anschlag drehen. (Rolle (1) lösen.) Auf der Antriebsrolle (2) müssen exakt 2 Windungen der Stahlsaite aufgewickelt sein.
 
2.3.2. Kunststoffsaite:
 
  • Um die Antriebsachse (3) 2 Windungen der Kunststoffsaite aufwickeln (etwa in der Mitte der Saite).
  • Antriebsrolle (2) abziehen und das rechte Ende der Saite einhängen.
  • Antriebsrolle ( 2 ), mit Schlitz nach oben, wieder auf die Drehkondensatorachse aufstecken.
  • Rolle (1 ) im Uhrzeigersinn bis an den Anschlag drehen und die Kunststoffsaite über die Feder (4) an der freien Öse einhängen.
  • Skalenantrieb einige Male von Anschlag zu Anschlag drehen und kontrollieren, ob sich die Saiten richtig aufwickeln.
 
2.3.3. Skalenzeiger einstellen
 
  • Antriebsachse (3) in Gegenuhrzeigerrichtung an den Anschlag drehen (Drehkondensatorplatten eingefahren).
  • Stahlsaite im Kunststoffträger des Skalenzeigers einklemmen.
  • Bei aufgesetzter Frontplatte, den Skalenzeiger auf das linke Ende des waagrechten Skalastriches schieben (5).

 

 

MfG DR

(Diese Seite als .png hat sich nicht bei "Schaltbilder" hochladen lassen.)

 
Hits: 1031     Replies: 3
studer: A76 (A 76); Revox ZF Übertrager gesucht
Ottmar Rollmann
26.Dec.08
  1

Hallo Radiofreunde,

habe heute einen Revox A76 Tuner zum Leben erweckt. Leider sind an diesem Gerät schon Vorgänger aktiv gewesen, so daß neben "natürlichen"  Fehlern auch solche durch Gewalteinwirkung entstandende entdeckt wurden. So sind ein kleiner und ein großer ZF Übertrager durch Abgleichversuche zerstört, die ich nun suche.

 Die Anschlussdrähte von einem Pilotton-Übertrager waren abgerissen, konnten aber wieder angelötet werden. Eine ZF-Stufe wurde zunächst einmal überbrückt, das Gerät funktioniert, besitzt aber nicht die volle Empfindlichkeit.

Viele Grüße, O.R.

Dietmar Rudolph
26.Dec.08
  2

Hallo Herr Rollmann,

der A76 hat in der ZF ein 8-kreisiges Filter mit Gauß-förmiger Durchlaßkurve. Darin sind "große" Filter verbaut. Im Anschluß daran kommt ein mehrstufiger Begrenzer-Verstärker mit CA3028 und jeweils ein einfacher 10,7MHz Einzel-Kreis dazwischen. Der ist "klein" und entspricht der Sorte, wie er üblicherweise in (früheren) FM ZF-Stufen zu finden ist.

Diese Einzelkreise können m.E. problemlos durch entsprechende andere Einzelkreise ersetzt werden, wobei das Übersetzungsverhältnis halbwegs stimmen sollte.

Problematisch wird es jedoch, wenn ein Filter das 8-kreisigen Gaußfilters beschädigt ist. Da wird man um einen aufwändigen Neuabgleich nicht herum kommen. (Im Ernstfall hierzu bei Revox nachfragen. Da gibt es noch jemand der Service macht.)

Allein, aus Ihrer bisherigen Beschreibung des Problems geht nicht hervor, welche Filter tatsächlich defekt sind.

MfG DR

Ottmar Rollmann
26.Dec.08
  3

Hallo Herr Rudolph,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich muß zum einen das Filter hinter dem ersten CA3028 ersetzten (L201). Diese Stufe habe ich mit einem C überbrückt. Der Tuner spielt eigentlich den ganzen Tag schon einwandfrei. Hier kann ich natürlich ein kleines 10,7 Mhz Filter aus einem alten Schlachtchassis einsetzen.

Der andere nicht mehr zu bewegende und zerstörte Kern sitzt in der letzten Stufe des 8-kreisigen Bandfilters (FT208, "groß"). Diesen habe ich nunmehr zerlegt und es wird wohl genügen nur einen neuen Spulenkörper mit Kern einzubauen. In der originalen Abgleichanweisung werden alle 8 Kreise ohne Wobbler einfach auf Maximum eingestellt.

Wie gesagt, das Gerät arbeitet zufriedenstellend, mir geht es nur um die Originalität.

Beim Letzten Niederrheinstammtisch haben wir übrigens zusammen eine Res164 aus ihrem Sockel ausgelötet. Morgen findet der nächste Stammtisch dieser Reihe bei mir statt. Kommen Sie auch wieder mit Herrn Oellers?

LG, O.R.

 

 

 

Dietmar Rudolph
27.Dec.08
  4

Mit dem Gaußfilter haben Sie insoweit Recht, als es nur auf Maximum abgegelichen werden muß. Das gilt aber nur dann, wenn die Güte des betreffenden Kreises den richtigen Wert hat. Und das hängt auch vom
Material des Kerns und der Geometrie der Spule ab. Passen diese Werte nicht, stimmt der Phasenverlauf des Filters nicht und die Gruppen-Laufzeit tgr(f) wird dann auch nicht mehr eben. Dämpfungsverlauf und Gruppenlaufzeit des ZF-Filters siehe Anlage.

Das wirkt sich dann besonders bei Stereo in etwas höheren Verzerrungen aus, die (mit etwas Glück) aber möglicherweise nur gemessen, jedoch nicht unbedingt gehört werden können.

MfG DR

 
Hits: 1520     Replies: 2
studer: A76; Revox: Multipath-Indikator
Dietmar Rudolph
11.Jan.08
  1 In gebirgiger Landschaft leidet der UKW Empfang unter Störungen durch Mehrwege-Empfang. Insbesondere Stereo-Sendungen sind davon stark betroffen, während der Empfang bei Monosendungen noch erträglich sein kann. Hier wird insbesondere eine Richtantenne empfohlen, weil sich damit Störungen teilweise ausblenden lassen. Bleibt die Frage, wie man erkennt, ob die Richtung der Antenne günstig ist.
Beim Revox A76 gibt es dafür 2 Indikatoren. Da ist zunächst eine (näherungsweise logarithmische) Feldstärkeanzeige und zum zweiten ein "Multipath-Indikator" in Form einer (kleinen) roten Lampe.  Die blitzt oder flackert immer dann, wenn das Empfangssignal über mehrere ungefähr gleich starke Wege empfangen wird, also, wenn starke Echos vorhanden sind.
In einem solchen Fall ergeben sich im demodulierten Signal starke nadelförmige Störimpulse, die sich wegen ihrer Form stärker auf das "höherfrequente" Differenz-Signal auswirken als auf das Summen-Signal, welches letztere das Mono-Signal darstellt.
Ein (vereinfachtes) Beispiel für die Sörung einer mit einer Cosinus-Schwingung modulierter FM durch einen unmodulierten ähnlich starken Träger ist in der Anlage zu sehen.  Dies ist ein Fall von Co-Channel-Interferenz.
Der "Multipath-Indikator" empfängt diese Nadelstörungen über einen Hochpaß und steuert damit ein Monoflop an, welches die Lampe treibt.
Mir ist kein Empfänger von einer anderen Firma bekannt, der ebenfalls einen Multipath-Indikator hätte.

MfG DR
Hans M. Knoll
11.Jan.08
  2

Hallo Herr Rudolph.

1978 gabe es bei Grundig einen Hifi-Receiver R 45 mit Multipath-Anzeige.
ausserdem einen Hifi-Preceiver X55 (Tuner-Vorverst. fuer Aktivboxen)

Dazu ist noch anzumerken. Fast jeder Hifi-Tuner und Autoradios,  das waren sicher nicht wenige,
hatten diese Auswertung fuer das Stopp-Kriterium
Die ueblichen Merkmale: ausreichend Feldstaerke und Null-Durchgang des Demodulators, reichen nicht aus um einen eindeutigen Stopp zu erreichen. Bei der Senderbelegung wie sie mit den Privatsendern und den Konkurenzsendern der oeffentlichen Anstalten die Regel wurden, blieb der Suchlauf auch zwischen oder neben den Stationen stehen.
Zwischen zwei Sendern gibt es ja auch irgendwo einen Nulldurchgang oder Null Volt, bei hohem Pegel der von den beiden Stationen erzeugt wird.

Unsere Laboreigene Messtechnikabteilung hat dazu einen UKW-Sender mit zwei Frequenzen und mit einstelbarer Laufzeit der NF. Signale gebaut, um das zu entwickeln bzw. zu Testen. In der Laborsprache hies der „künstlicher Berg“


Der Suchlauf stoppt, im Display steht. TEST, dabei wird genau das ausgewertertet von dem Sie hier berichten. Nur eben nicht schon 1965. Im übrigen gibt es einen Test vom IRT. Ich werde den mal suchen bei mir.

Hans M. Knoll

Dietmar Rudolph
12.Jan.08
  3 Per Mail erreichte mich folgende Information zu einem Sharp Optonica ST3000, der ebenfalls Multipath-Signale auswertet.

Hallo,
ich besaß (vielleicht ist er auch noch da, im Keller ) das HighEnd der Firma SHARP.
Dort gab es Ende der 70er die Produktlinie OPTONICA.
Der OPTONICA Tuner hat X und Y Ausgänge für ein XY Oszilloskop (Chinch). Gedacht und vorgesehen für die Ausrichtung der Richtantenne, zur Minimierung der Störungen durch Mehrwegeempfang.
Soweit ich erinnere war das Ziel eine unmodulierte Diagonale für den Empfang ohne Mehrwegestörungen.
Ich hatte tatsächlich eines angeschlossen, kommerzieller 19" Telefunken Einschub, es machte Sinn.

mfg Werner
P.S. das ist er:
http://www.retro-optonica.de/Geraete/st3000.html

mfg werner
Einen habe ich noch,

das Ding hatte einen zweiten Indikator, das Ohr.
In einer Stellung "Multipath" drehte man die Antenne bis man NICHTS hörte.
Auch die Ratio- oder Feldstärkeanzeige verhielt sich entsprechend, keine Auslenkung.
Das entsprach einer Diagonalen auf dem Skope, ohne Modulation.
Also ohne Beeinträchtigung durch Mehrwegeempfang.
Dann war es OK.

mfg werner
(wbzuhause[at]gmx.net)

Zwischen Ende der '60er und Mitte der '70er gab es offenbar doch einige UKW-Empfänger mit Multipath-Anzeige. Das war zu einer Zeit, wo das UKW-Sendernetz noch nicht so eng war wie heute und auch UKW-Fernempfang von Interesse war. Kabel-Empfang war auch noch nicht alltäglich.
Was war wohl das späteste Gerät mit Multipath-Anzeige?

MfG DR
 
Hits: 1152     Replies: 0
studer: A76; Revox
Dietmar Rudolph
15.Feb.05
  1

Im Jahre 1969 erschien im Heft 16 der Funkschau (S. 533 - S. 536) eine Beschreibung des ReVox Tuners A76 unter dem Titel "FM-Stereo-Tuner mit ungewöhnlicher Schaltung", s. Anlagen. Autoren waren Marcel Siegenthaler und Ernst Mathys, beide Mitarbeiter der Firma Willi Studer in Regensdorf/Schweiz.

Bei diesem Tuner wurden alle physikalischen Kenntnisse zur FM-Empfangstechnik kompromißlos umgesetzt. Was es zur Frequenzmodulation alles zu beachten galt, konnte man z.B. dem 1965 erschienenen Buch "P.F. Panter: Modulation, Noise, and Spectral Analysis" (McGraw Hill 1965) entnehmen. Im ReVox A76 fand sich dann die Realisierung z.B. eines ZF-Filters mit Gauß-förmiger Durchlaßkurve und ebener Laufzeit (Bilder 2, 3 und 4) , eines mehrstufugen Begrenzerverstärkers (Bild 2), eines extrem breitbandigen (und damit verzerrungsfreien) Diskriminators mit Leitungen (DL 301, DL 302 in der Schaltung Bild 6), eines Phasen-Regelkreises (PLL) zur Hilfsträgerregeneration.

Kein anderes UKW Radio hatte zur damaligen Zeit ähnliche Features aufzuweisen, wie ein Rundgang auf der IFA '69  bestätigte. Der ReVox A76 mußte her, auch wenn dies damals mehr als ein Monatsgehalt eines Dipl.-Ing. kostete. Die Anschaffung habe ich nie bereut. Der A76 dient noch heute brav dem UKW Empfang, auch dem UKW Fernempfang: NDR vom Harz, was von Berlin aus jenseits des Radio-Horizontes liegt.

 
Studer-Revox;: Revox A76
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