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AZ41 Tungsram Stiftbelegung

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Gerhard Bischof
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09.Jan.09 20:10

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Hallo und guten Tag

Hiermit möchte ich meine Erfahrungen bezüglich Stiftbelegung der AZ41 Röhre von TUNGSRAM zur Verfügung stellen:

Besagte Röhre besitzt 2 Heizfäden, welche in Serie geschaltet sind. Die gesamte Belegung habe ich in folgender Skizze dargestellt.

mit freundlichen Grüßen

Gerhard Bischof

 

 

 

 

Ernst Erb
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25.Jan.09 11:39

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Danke, Herr Bischof
Es wäre sicher gut, wenn wir Ihr Sockelanschlussbild (Sockelbild) ebenfalls auf der Röhre erscheinen würde. Ich kenne die Details nicht über wer hat wie und wie unterschiedlich fabriziert, doch eventuell würde es sich lohnen, die verschiedenen Möglichkeiten in Varianten der AZ41 festzuhalten - oder nur die verschiedenen Sockelbilder ebenfalls anzulegen. Eines davon sicher. Danke.

Konrad Birkner † 12.08.2014
Konrad Birkner † 12.08.2014
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25.Jan.09 13:54

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Die Grundbeschaltung der immer erlaubten Stifte ist als Sockelschaltung längst angelegt.  Wer sich daran hält, liegt immer richtig. Innere Verbindungen liegen im Ermessen des Herstellers und sind nicht standardisiert. In der Praxis müssen sie ignoriert werden, was auch immer der eine oder andere Hersteller damit anstellte. Als Anwenderinformation leider unbrauchbar.

Die mit i.V. bezeichneten Stifte wurden unterschiedlich belegt und dürfen ohnehin nicht benützt werden. Da offenbar selbst bei gleichem Hersteller verschieden vorgegangen wurde, lässt sich nicht mal eine verlässliche Zuordnung treffen.

Ein ausdrücklicher Hinweis und eine ausführliche Beschreibung des Problems sind bei der Röhre zu finden.
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Bereits vor über 50 Jahren machte man die Erfahrung, dass auch die Industrie der Versuchung nicht widerstehen konnte, iV zweckentfremdend als Stützpunkt zu missbrauchen:

aus FUNK-TECHNIK 1954:
 
Vorsicht beim Ersatz von Gleichrichterröhren
Bei einem Industriegerät war eine AZ41 (Telefunken) defekt. Da nur eine
AZ41 (Valvo) greifbar war, wurde diese in die Fassung eingesetzt und das
Gerät angeschlossen. Die Stromaufnahme des Gerätes war unverhältnismäßig
hoch, so daß ein Fehler im Netzteil vermutet wurde. Die in Frage kommen-
den Bauteile waren jedoch einwandfrei. Es stellte sich dann heraus, daß
einige Lötfahnen der Fassung der AZ41 als Lötstützpunkte für andere
Stromkreise des Gerätes dienten. Nun sind bei beiden Fabrikaten der AZ41
jeweils verschiedene freie Sockelstifte als Stützpunkte für den System-
aufbau herangezogen worden, so daß dadurch ein unbeabsichtigter Kurz-
schluß im Gerät eintrat. Es wird daher empfohlen, bei Röhrenersatz auch
auf das Fabrikat zu achten.
An die Gerätehersteller sei bei dieser Gelegenheit wieder die Bitte ge-
richtet, keine freien Lötfahnen an Röhrenfassungen als Lötstützpunkte für
andere Stromkreise zu verwenden.                     E. Flötenmeyer

This article was edited 26.Jan.09 10:47 by Konrad Birkner † 12.08.2014 .

Jean-Pierre Waymel
Jean-Pierre Waymel
 
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13.Oct.09 15:44

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Hello,

Sorry for english, I don't speak german...

AZ41 tube
Some makers like NEOTRON, MAZDA have built a different wiring for the "forbidden" pins n° 1 and 5 :
see the drawing below.
Pins 1 and 5 are connected to the heater, at the two uppest points of this heater (1 point per diode).
A vertical metallic rod starts from pin 1 (idem for pin 5) and goes quite at the top of the tube.
At the top of each rod is connected a kind of horizontal hook where the heater is hung.
And pins 3 and 4, connected together, are the center heater point, like for other makers.

TELEFUNKEN maker (and others like TUNGSRAM) have their AZ41 forbidden pins as described by Gerhard Bischof :
pin 1 connected to pin 2 (one anode)
pin 5 connected to pin 6 (the other anode) and
pins 3 and 4, connected together, are the center heater point.
 

It is then clear that, whoever the maker was, the relevant pins are really "forbidden" both inside a radio set and when connected to a tubetester....

Kind regards.
Jean-Pierre

This article was edited 13.Oct.09 15:46 by Jean-Pierre Waymel .

  
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