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braun: T4 (T 4); Taschenempfänger

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Helmut Post
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11.Oct.10 13:26

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 Ich habe eine grundsätzliche Frage zu diesem Gerät:

Es spielt auf allen Wellenlängen hervorragend und mit hoher Empfindlichkeit, nur eines stört mich:

Die für diese Modell angegeben Wellenbereiche stimmen bei meinem Gerät nicht zu 100%.

Kurzwelle: 5.9-7.65 ist ok.

Langwelle: 145-270 kHz auch ok.

Mittelwelle: 515-1620 angegeben- bei mir reicht der Bereich nur bis exakt 1560 kHz.

Ich bin nicht in der Lage, den Frequenzbereich auf das Soll einzustellen (trotz Einhaltung der Abgleichvorschriften in den Originalunterlagen von Braun).

Wenn ich die MW Oszillatorfrequenz verändere, verändert sich schaltungsbedingt auch der optimal eingestellte LW-Bereich- er verschiebt sich auch nach oben, dabei kann ich dann ab 145 kHz nicht mehr empfangen, sonder etwas höher- DLF auf Sender Donebach fällt dann weg.

Auch nach Einstellen der oberen Frequenz und des Gleichlaufs komme ich auf Mittelwelle nie über 1560 kHz. (Quetschtrimmer C9 und C11)

Was kann da falsch sein? Vielleicht eine Gerätespezifische Toleranz?

Vielen Dank für jegliche Info!

Helmut Post

 

Johann Leber
 
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11.Oct.10 19:18

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Hallo Herr Post.

Vorausgesetzt Ihr Messender hat eine genaue Frequenzanzeige, ist das Gerät bestimmt kein Ausreiser.Der MW-Bereich sollte schon bis mindestens 1610 kHz gehen. Üblich ist 1630 kHz als Endwert. Da die MW Oszillatorspule alleine Massgebend ist auch für LW. sollte man hier ansetzen.Fürdie obere Eckfrequenz ist der Trimmer C11 zuständig. C9 ist dann der Gleichlauftrimmer für den Vorkreis.In Ihrem Fall hat sich im Oszillatorkreis zuviel Kapazität gebildet. Vielleicht lässt sich C11nicht auf weniger kapazität, wie auch immer, einstellen. Zum Versuch einfach mal die Zuletung trennen. Wenn der MW Bereich stimmt (510 bis 1610 kHz) erst dann den LW-Bereich korrigieren.Also zuallererst den MW-Bereich,ohne auf den Gleichlauf zunächst achten, hinbiegen. Auf eine vergrösserung der Spulen-C schliesse ich aus, denn dann würde auch die LW nicht stimmen.

Helmut Post
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11.Oct.10 21:44

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 Hallo Herr Leber,

zunächst einmal vielen Dank für den Hinweis!

Der Trimmer  C11 (Schraube mit Teflonscheibe gegen geteilte Kupferfläche  auf der gedruckten Schaltung) ist schon maximal herausgedreht- drehe ich noch weiter, fällt die Schraube heraus. 

Was tun? Soll ich vielleicht die Kupferfläche reduzieren, und damit die Kapazität des Trimmers verringern? Ich möchte natürlich das Radio nicht ruinieren. C9 reagiert normal- aber eben C11 nicht.

 

Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe!

Mit freundlichen Grüßen,

Helmut Post

 

Helmut Post
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11.Oct.10 21:48

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 Mein Messender ist ein Digitalmessender der Firma Grundig, und arbeitet absolut genau- er ist erst letztes Jahr von einem ehemaligen Grundig Ingenieur überprüft worden.

Außerdem kann ich mit meinem Grundig Satellit 700 gegenprüfen.

Es stimmt tatsächlich- der Frequenzbereich ist beim T4 auf MW reduziert.

 

 

Johann Leber
 
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11.Oct.10 23:31

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Hallo Herr Post.

Es ist sehr wichtig das der Messender das Gerät nicht verstimmt.Speziell beim Vorkreisabgleich .In der Industrie wird dazu ein sogenanntes Rahmenfeld benutzt, in dem man den Empfänger hineinstellt, abgleicht und die Empfindlichkeit misst. Sie wollen das Gerät ja nur Abgleichen. Dazu brauchen Sie eine Spule mit ein paar Windungen, Durchmesser etwa 5 bis 10 cm und diese Spule am Ende des Messenderkabels löten, so als währe es ein Abschlusswiderstand.Diese Spule in die axiale fortsetzung des Ferritstabes gebracht, speist das Signal verstimmungsfrei in das Gerät ein. Löten Sie mal die Zuleitung zu C11ganz ab, ich kenne die Örtlichkeiten im Gerät nicht, ewtl. den Druck trennen. Dem Schaltbild nach sind im Oszilatorkreis bei MW keine grossen Kapazitäten, die den Bereich einengen könnten. Erst nach dem festlegen des MW-Bereichs,kann man den LW- Bereich mit C4 o. C35 korrigieren. m. f. Gruss J.Leber

P.S. Stimmt der MW-Bereich auf der "L" Seite = 516 kHz. Die Zf = 455 kHz Das alles können Sie mit der "Einblasspule" über den Ferritstab kontrollieren.

Helmut Post
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26.Nov.10 14:27

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 Seher geehrter Herr Leber,

das Gerät spielt jetzt im MW- Bereich bis ca. 1610 kHz- das Problem habe ich dadurch gelöst, daß ich die Kupferfläche des Trimmerkondensators C11 reduziert habe- es genügten bereits wenige Reduktionen der Kuperfläche, um  den gewünschten oberen Empfangsbereich zu erreichen.

Wahrscheinlich hat sich doch in der Oszillatorspule durch Alterung etwas an der verändert (Spulen-C vergrößert). Den LW Bereich kann ich leieder nicht unabhängig vom MW bereich einstellen, da die Grundfrequenz der Oszillatorespule auch den LW Bereich mit beeinflußt- es existiert keine separate Oszillatorspule für LW. Der LW Bereich stimmt aber einwandfrei. Ebenso der KW Bereich (separate KW Oszillatorspule).

 

Viele Grüße

Helmut Post

Johann Leber
 
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27.Nov.10 11:13

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Hallo Herr Post.

Aus Ihrem letzten Beitrag zu diesen Thema, entnehme ich das jetzt alles OK ist. Sie haben Recht der Langwellenbereich lässt sich mit der Oszillatorspule nicht mehr verändern bei  145Khz. Aber es gibt noch eine Möglichkeit diesen Bereich noch etwas zu korrigieren und zwar mit C35. Allerdings nur bei ca. 270 Khz. Dadurch verändert sich auch bei 145 Khz etwas, aber nicht so sehr viel.Falls hier ewtl. eine kleine Korrektur nötig ist können Sie es hier machen. Als untere Grenze kann man ruhig 148 Khz zulassen, so das man den ersten LW Sender bei 151 Khz noch bequem abstimmen kann.Ansonsten kann man diesen Thread somit schliessen. m.f.Gruss  J.Leber

  
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