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Der Radiobote – Vorstellung der Radiosammlerfachzeitschrift

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Ernst Erb Jürgen Stichling Franz Harder 
 
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Wolfgang Scheida
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31.May.11 16:04
 
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 Der Radiobote – Eine Österreichische Radiosammlerfachzeitschrift stellt sich vor

 

In Deutschland, wie auch für den angeschlossenen deutschsprachigen Raum gibt es bereits eine jahrzehntelange erfolgreiche Herausgabe eines etablierten Fachmagazins.

In Österreich hatte sich ebenso eine Institution, das Wiener Radiomuseum etabliert, welches eine ganz eigene Atmosphäre des Sammelns, Präsentierens wie auch des Gedankenaustausches pflegte und sich so über die Jahre zum fixen Szenentreffpunkt entwickelt hatte.

Organisiert war das Museum als Verein, gegründet durch drei engagierte Radiosammler. Als passenden Ort fand man sich im gleichen Haus in der Eisvogelgasse, in Wien Mariahilf, in dem es auch den ÖVSV - Österreichischen Versuchssendeverband gab/gibt.

Das Museum selbst gibt es nicht mehr. Die absolut nennenswerten und beachtlichen Sammlungen sind leider ebenso in „aller Winde“ zerstreut und aus ihrem Gesamtkontext gerissen worden.

Zur Kommunikation nach außen hinsichtlich organisatorischer Belange der Sammlerszene, wie auch der Dokumentation und der Erschließung des Wissens und neuer Erkenntnisse wurde der Museumsbote als Fachzeitschrift von den damaligen Organisatoren ins Leben gerufen und hat sich in der österreichischen Sammlerszene auch oder gerade nach der Museumsschließung mit der Fortführung nunmehr als Radiobote fest etabliert.

Sowohl der Radiobote, wie auch der einstige Museumsbote können als Referenzliteratur bei Modellanlagen im RM.org gewählt werden.

Nun gibt es tatsächlich Fachthemen und Geräte-, wie auch Firmenvorstellungen, die in dieser Qualität weder im WWW, noch in den anderen bekannten Printmedien zu finden wären.

Als Beispiele anzuführen wären Österreichische Sendeeinrichtungen (RAVAG/ORF), aber auch die Röhrenentwicklung in Österreich, nebst sehr engagiert recherchierten Artikeln zu Wehrmachtsfunkgeräten, Detektorgeräten und dem dazugehörendem Umfeld.

Hinsichtlich des inhaltlichen Tiefganges des Radioboten, konnte sich dieser überzeugend aus dem unausgesprochenen Verdacht, doch nur ein „kleines Provinzblatt“ zu sein, schon lange befreien.

Um ein breiteres Publikum auf die beachtenswerte Qualität dieses Mediums, wie auch als späteres Nachschlagewerk aufmerksam zu machen führe ich nachstehend einen selbst erstellten „Index“ der aktuellen Ausgabe an.

Wenn ein solcher Index konsequent aufgebaut werden könnte, wie wir es von der Funkschau und der Funkgeschichte der GFGF her kennen, so bestünde eines Tages die Option, zu in Frage kommenden Geräten gezielt Artikel (Hefte) nachbestellen zu können (Derzeit nur in eingeschränktem Ausmaß möglich). 

Bezugsquellennachweis:Radiobote Österreich

Bitte beachten Sie, dass der Radiobote nicht als kommerzielles Medium geführt wird und sich nicht durch großzügige Mitgliedsbeiträge mitfinanziert. Als Träger fungiert der >Verein der Freunde der Mittelwelle<.

Als Fachautoren sind auszugsweise u.a. die Herren Thomas Lebeth, Fritz Czapek, Erwin Macho, David Schumnik, Werner Thote und Sepp Juster zu nennen.

Der Raum für rein lokales wie organisatorisches nimmt lediglich einen sehr geringen Platz auf das Notwendige reduziert ein. Selbst die Chronik wird auch nicht Österreichern Kurzweiligkeit beim Lesen garantieren.

 

Kurzchronik:

  • Herausgabe des Museumsboten in Verbindung mit dem Radiomuseum Wien, Organisiert Peter Braunstein in einer Auflagenzahl von etwas um die 200 bis zuletzt 320 Stück, getragen im Verein >Erstes Österreichisches Funk- und Radiomuseum e.V.<  der Herren Arthur Bauer, Richard Bauer und Peter Braunstein.
  • Als Museumsbotendebüt, noch als s/w Faltblatt wird der April 1989 genannt [No. 132].
  • Als 20 Seiten Farbdruckausgabe startete man in ein neues Niveau das seit dem Jänner – Februar 2000 in einer Auflage von 200 Stück auf zuletzt 320 Stück,  6 x jährlich in der Ausgabe 132 November – Dezember 2005 endete.
  • Weiterführung als >Radiobote< unter der organisatorischen Leitung der Herren Thomas Lebeth und Fritz Czapek in einer Auflage von ursprünglich 300 Stück bei nunmehr (2011) 350 Stück und 28 Farbseiten seit dem Januar-Februar Heft 2006.

Beispiel eines Index für den Radioboten:

Vollständig für den Jahrgang 1, erstes Erscheinungsjahr 2006 hier als PDF

 

 

 

Quelle

Einordnung

Thema

Hersteller

Gerät

Seite(n)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Firmengeschichte

Die Zeit der Aufrüstung: UKW-Empfangsteile

 

 

6

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Zehetner

Ultra-UKW-Einbausuper 454 U /554 U

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Zehetner

Ultra-UKW-Schatulle 554W

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Minerva

FMP2

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Minerva

Ultra-UKW-Superaggregat

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Minerva

UKW-Box

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Ingelen

UKW-Schatulle 554

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Siemens

Untersatzsuper 547 W / 547U

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Siemens

U4Wt, U4GWt

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Czeija & Nissl

Empf. 320/1

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Hea

UKW-Aggregat

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Kapsch

RZ 20409a / RZ 20409b

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

 

Radione

Einbauteil

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Detektorapparate

 

Czeija, Nissl & Co. Radio Hekaphon

Type 89007 Detektorapparat

3

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Portables

FF-Stern - ein schmuckes Eigenbaugerät

 

 

5

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Museen

Das Kapsch Museum

 

 

2

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Militärische Funktechnik

Tragbare UK Sende Empfangsanlage

Philips

Phi1UK41/43

5

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

Quellenauzüge

Radioschau 1951

 

 

 

Radiobote

Heft 30

November - Dezember

2010

 

ITT Austria 1884-1984 S42ff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

Firmengeschichte

Kobra Werke AG, Teil II

 

 

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

 

 

ER-HA

Universal-Radio-Schaltplatten Modelle

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

Detektorapparate

Radiophon-Taschenradio

 

 

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

Militärische Funktechnik

Auftragsbuch Behördenaufträge, Teil I

 

 

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

Buchbesprechung

Der österreichische Beitrag zur Röhrenentwicklung

 

 

 

Radiobote

Heft 33

Mai - Juni

2011

Röhren

Der Innovationsschub durch den Superhet (1933 bis 1935), Teil 2

 

 

 

 

© Wolfgang Scheida /Wien 5/2011

Die Intension des Artikels war es, die oft sehr große Arbeit die mit der Veröffentlichung eines solchen Mediums einher geht durch mehr Nutznießer auch außerhalb des Kernpublikums zu würdigen.

Die eines Tages mögliche „Vergleichbarkeit“ durch einen Index und einer (Teil?)Digitalisierung soll hingegen nicht zu einem Leistungswettbewerb hinsichtlich des Outputs an Seiten zwischen den Herausgebern unterschiedlicher Medien werden, sondern lediglich dem Anwender einen erhöhten Komfort und eine breiter gestaltete Informationsgrundlage bieten.

This article was edited 28.Apr.12 20:45 by Ernst Erb .

Ernst Erb
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Es freut mich sehr, dass die Macher von Radiobote aus Österreich auf uns zugekommen sind, um eine Zusammenarbeit zu offerieren. Der Radiobote ist eigentlich im Jahr 2006 durch die Einstellung des "Museums Bote" entstanden, weil damals die Witwe von Herrn Bauer, einem der Gründer des sehr interessanten Museums an der Eisvogelgasse 4 in Wien ihren Teil verkaufen wollte. Ein Partner, Peter Braunstein, war vor allem der Redakteur von "Museums Bote". Er hatte mir sehr geholfen bei der Recherche zum Band 2 des Radiokatalogs und wir waren natürlich auch im von ihm mitbegründeten Museum anzutreffen. Dabei hatte ich auch nette Kontakte zu Thomas Lebeth, Fritz Czapek und Erwin Macho. Aus beruflichen und familiären Gründen - und sicherlich auch aus Enttäuschen heraus, musste Peter das Handtuch werfen.

Mich hat immer wieder erstaunt, wie uneigennützig Peter und weitere Helfer die Zeitschrift herausgaben, die auch immer mehr Freunde gewinnen konnte. Nun ist sie von Thomas Lebeth und Fritz Czapek getragen - und erscheint mit Namen Radiobote. Sepp Juster ist dabei ein weiterer "Player", alle sind auch bei uns aktive Mitglieder.

Als Gast oder Mitglied kommen Sie jetzt in den Genuss von älteren Ausgaben im vollen Umfang - und ich hoffe, dass wir Mitglieder finden, die Daten aus solchen Ausgaben auch mit in die Datenbank übernehmen.
Bei einer solchen Zusammenarbeit ist es wichtig, dass beide Partner davon eindeutig profitieren - und sich nicht konkurrieren!
Wir haben deshalb vereinbart, dass wohl der ganze Heftinhalt bei uns veröffentlicht wird, doch nur nach drei Jahre. Natürlich zeigen wir auch das Inhaltsverzeichnis der neueren Hefte, doch nicht den Inhalt. Für diese Operation ist Sepp Juster zuständig.

Momentan sind bei uns 575 Mitglieder aus Österreich angemeldet, doch haben viele den zweiten Schritt (Bezahlung Einmalkosten) nicht getan, so dass wir 480 aktive Mitglieder aus Österreich zählen. Natürlich ist die Zeitschrift auch für Sammler aus Deutschland und der Schweiz interessant. Ich kann Radiobote nur empfehlen. Der Jahresbeitrag von Euro 22,- für 6 Ausgaben ist äusserst günstig.

Überzeugen Sie sich von der Qualität der Veröffentlichungen:
Radiobote 2006, Radiobote 2007 und Radiobote 2008 sind hier vollständig, Radiobote 2009 zeigt den Inhalt entsprechend dem Zeitverlauf, die weiteren Ausgaben zeigen ein Verzeichnis.

Die Macher habe ich auch ermuntert, interessante Beiträge bei uns zu übernehmen, wenn der Autor einverstanden ist. Selbstverständlich wird dann die Erstveröffentlichung und der Autor dort erwähnt.
Vielleicht erhalten Sie (4264 deutschsprachige Mitglieder - von insgesamt 9404) einmal ein eMail von mir, um Sie auf das Abo aufmerksam zu machen - evtl. schreibe ich auch an alle 5276 deutschsprachigen "Anmelder".

Ich bin gespannt wie viele Leser die Beiträge erhalten werden. Vor wenigen Tagen war die Hochladung und wir sehen 651 (seit 7.4.), 323 (17.4.) und 302, 339, 286, 232, 343 (seit 18.4.) Hits. Die viel grössere Anzahl betrifft aber direkte Aufrufe von PDFs über Google gemäss Stichwortsuche, was wir nicht zählen!

This article was edited 28.Apr.12 21:48 by Ernst Erb .

  
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