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EF27, selten?

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Gerhard Heigl
Gerhard Heigl
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14.Aug.05 14:30

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   1 2 Stück davon befinden sich in meiner Sammlung. Eine davon ist nur bruchstückhaft beschriftet. In meinen Datenbüchern konnte ich keinen Hinweis auf diese Röhre finden. Kennt jemand die EF27 ? Ich habe nach Anleitung von Herrn H.T.Schmidt versucht die PIN-Belegung herauszufinden. Richtigkeit kann nicht garantiert werden:
 
Heizung: 6,3V / 450mA
Die Elektroden wurden mit dem Isotest 6 bei einer Prüspannung von ca. 30V gefunden:
Minus auf k, gegen g1             0 MΩ
                 gegen g2             3 MΩ
                 gegen a           100 MΩ
                 gegen Träger    500 MΩ
                 gegen ?         unendlich
ich vermisse g3.
Am Metallsockel der Röhren sind die Nummern 914 und auf der anderen 915 gestempelt.

Vielen Dank, Gerhard

Cet article a été édité 14.Aug.05 17:07 par Gerhard Heigl .

Jacob Roschy
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15.Aug.05 11:30

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Hallo Gerhard,

ich denke auch, dass dieser Röhrentyp sehr selten ist, zumindest außerhalb Österreichs. In meinen Unterlagen finde ich nichts, auch nicht in Ratheisers Röhrenhandbuch 1955 ! (Wien !)

Wenn die Bauform nicht für Siemens-Austria sprechen würde, könnte man sie eher Tungsram zuordnen, die ja für eine Anzahl exotischer Typen bekannt sind.

Erstaunlich ist der hohe Heizstrom, der schon eher für eine Endröhre spricht (6V6, EL90).

Gitter 3 ist wohl schon intern mit Katode verbunden ?

Röhrengrüße

JR

Cet article a été édité 15.Aug.05 15:25 par Jacob Roschy .

Hans-Thomas Schmidt
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15.Aug.05 19:06

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Hallo Herr Heigl,

schön, dass es mit der Sockelidentifikation so gut geklappt hat.

Die hohen Widerstandwerte entstehen dadurch, dass sich ein nicht angeschlossenes Gitter negativ auflädt und den Kathodenstrom sperrt. Sie lassen sich deutlich verringern, indem man die identifizierten und kathodennahen Gitter auf Kathodenpotenzial legt.

Der Bauweise nach tippe ich auf Philips Miniwatt, Wiener Fertigung (siehe UBL 21).

Die Heizung passt zum Beispiel auf die EF 14.

Viele Grüße, H.-T. Schmidt

Cet article a été édité 15.Aug.05 19:08 par Hans-Thomas Schmidt .

Gerhard Heigl
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18.Aug.05 10:59

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Von einem österreichischen RM.org-Mitglied habe ich folgendes mail erhalten:

Hallo Herr Heigl,
 Aus irgendeinem Grund kann ich auf Ihr Posting im RM nicht mit einem
 Beitrag antworten, also hier mein Kommentar per email: Ich habe vor
 einigen Monaten auf eine EF27 in ebay gesteigert, sie aber leider
 nicht erworben. Mir war auch die ungewohnte Typennummer aufgefallen,
 die Röhre existiert also offenbar tatsächlich. Ich habe die
 ebay-Adresse des Käufers, könnte ihn also evt. kontaktieren,
 vielleicht hat er Unterlagen.
 Mit freundlichem Gruss
 Hermann Scharfetter

Nach Absprache mit Herrn Scharfetter wird er sich mit dem Käufer und eventuell mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, um mehr über diese Röhre zu erfahren. Das folgende Bild stammt aus der ebay-Versteigerung. Wenn es Neues zu berichten gibt, werde ich mich wieder melden.
Danke Hermann für Deine Bemühungen.

Cet article a été édité 18.Aug.05 11:03 par Gerhard Heigl .

Gerhard Heigl
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15.Aug.07 16:38

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   5 Durch Zufall bin ich im "Radiopraktiker" auf die EF27 gestossen. Sie wurde im Frühjahr 1958 von der Fa. Wien Schall zum Preis von 16 ATS angeboten. Darauf hin wurden im "Radiopraktiker" einige Schaltungen mit dieser Röhre veröffentlicht: UKW-Empfangsteil mit 3 x EF27 und NF-Verstärker mit 2 x EF27. Jetzt habe ich die richtige Sockelschaltung hochgeladen.

Cet article a été édité 17.Aug.07 18:01 par Gerhard Heigl .

Gerhard Heigl
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30.Dec.07 18:07

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Répondre  |  Vous n'êtes pas connecté, mais en mode visiteur   6 In einer Radiopraktiker-Beilage aus dem Jahre 1954 habe ich die Röhrendaten der EF27 entdeckt. Aber nirgendwo ein Hinweis auf den Hersteller.

Cet article a été édité 01.Jan.08 08:05 par Gerhard Heigl .

Jacob Roschy
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31.Dec.07 17:39

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Entsprechend der Daten handelt es sich bei dieser EF27 um eine steile HF- Pentode ähnlich der Typen EF14, EF42, EF50, EF80 und 6AC7, ohne jedoch die gleichen Daten einer dieser Röhren zu haben.
Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass ihr System identisch ist mit einer dieser Röhren und nur andere Arbeitspunkte gewählt wurden, um ihre Herkunft zu verschleiern, wie dies schön öfter praktiziert wurde.

Im Heizstrom entspricht sie exakt der EF14 und ist immer noch ähnlich der 6AC7 mit 0,45 Af.

Die Sockelschaltung ist identisch mit fast allen Locktal-HF-Pentoden: 7A7, 7AH7, 7AG7, 7B7, 7C7, 7G7, 7H7, 7L7, 7T7, 7V7, 7W7, entspricht demnach Locktal- Standard.


M. f. G.  J. R.

  
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