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EF27

Information - Help 
ID = 19704
       
Country:
Austria
Brand: Siemens-Austria (WSW); Wien
Tube type:  Vacuum Pentode   RF/IF-Stage 
  Late but very rare. ***
Identical to EF27

Base Loctal-8, B8G (Sylvania, 1938)
Was used by Radio/TV-reception etc.
Filament Vf 6.3 Volts / If 0.47 Ampere / Indirect / Parallel, (AC/DC)
Dimensions (WHD)
incl. pins / tip
27 x 95 x mm / 1.06 x 3.74 x inch
  ef27_umgebung.png
  EF27: g.heigl
Gerhard Heigl
 
ef27.jpg
EF27: aus admin.de
Egon Strampe

 
lo6_g_2~~1.gif
EF27: RTT Schwandt
Günther Stabe

 
daten_ef27_1.png
EF27: Radiopraktiker
Gerhard Heigl


from Just Qvigstad


Forum contributions about this tube
EF27
Threads: 1 | Posts: 7
Hits: 4164     Replies: 6
EF27, selten?
Gerhard Heigl
14.Aug.05
  1 2 Stück davon befinden sich in meiner Sammlung. Eine davon ist nur bruchstückhaft beschriftet. In meinen Datenbüchern konnte ich keinen Hinweis auf diese Röhre finden. Kennt jemand die EF27 ? Ich habe nach Anleitung von Herrn H.T.Schmidt versucht die PIN-Belegung herauszufinden. Richtigkeit kann nicht garantiert werden:
 
Heizung: 6,3V / 450mA
Die Elektroden wurden mit dem Isotest 6 bei einer Prüspannung von ca. 30V gefunden:
Minus auf k, gegen g1             0 MΩ
                 gegen g2             3 MΩ
                 gegen a           100 MΩ
                 gegen Träger    500 MΩ
                 gegen ?         unendlich
ich vermisse g3.
Am Metallsockel der Röhren sind die Nummern 914 und auf der anderen 915 gestempelt.

Vielen Dank, Gerhard
Jacob Roschy
15.Aug.05
  2

Hallo Gerhard,

ich denke auch, dass dieser Röhrentyp sehr selten ist, zumindest außerhalb Österreichs. In meinen Unterlagen finde ich nichts, auch nicht in Ratheisers Röhrenhandbuch 1955 ! (Wien !)

Wenn die Bauform nicht für Siemens-Austria sprechen würde, könnte man sie eher Tungsram zuordnen, die ja für eine Anzahl exotischer Typen bekannt sind.

Erstaunlich ist der hohe Heizstrom, der schon eher für eine Endröhre spricht (6V6, EL90).

Gitter 3 ist wohl schon intern mit Katode verbunden ?

Röhrengrüße

JR

Hans-Thomas Schmidt
15.Aug.05
  3 Hallo Herr Heigl,

schön, dass es mit der Sockelidentifikation so gut geklappt hat.

Die hohen Widerstandwerte entstehen dadurch, dass sich ein nicht angeschlossenes Gitter negativ auflädt und den Kathodenstrom sperrt. Sie lassen sich deutlich verringern, indem man die identifizierten und kathodennahen Gitter auf Kathodenpotenzial legt.

Der Bauweise nach tippe ich auf Philips Miniwatt, Wiener Fertigung (siehe UBL 21).

Die Heizung passt zum Beispiel auf die EF 14.

Viele Grüße, H.-T. Schmidt
Gerhard Heigl
18.Aug.05
  4 Von einem österreichischen RM.org-Mitglied habe ich folgendes mail erhalten:

Hallo Herr Heigl,
 Aus irgendeinem Grund kann ich auf Ihr Posting im RM nicht mit einem
 Beitrag antworten, also hier mein Kommentar per email: Ich habe vor
 einigen Monaten auf eine EF27 in ebay gesteigert, sie aber leider
 nicht erworben. Mir war auch die ungewohnte Typennummer aufgefallen,
 die Röhre existiert also offenbar tatsächlich. Ich habe die
 ebay-Adresse des Käufers, könnte ihn also evt. kontaktieren,
 vielleicht hat er Unterlagen.
 Mit freundlichem Gruss
 Hermann Scharfetter

Nach Absprache mit Herrn Scharfetter wird er sich mit dem Käufer und eventuell mit dem Verkäufer in Verbindung setzen, um mehr über diese Röhre zu erfahren. Das folgende Bild stammt aus der ebay-Versteigerung. Wenn es Neues zu berichten gibt, werde ich mich wieder melden.
Danke Hermann für Deine Bemühungen.
Gerhard Heigl
15.Aug.07
  5 Durch Zufall bin ich im "Radiopraktiker" auf die EF27 gestossen. Sie wurde im Frühjahr 1958 von der Fa. Wien Schall zum Preis von 16 ATS angeboten. Darauf hin wurden im "Radiopraktiker" einige Schaltungen mit dieser Röhre veröffentlicht: UKW-Empfangsteil mit 3 x EF27 und NF-Verstärker mit 2 x EF27. Jetzt habe ich die richtige Sockelschaltung hochgeladen.
Gerhard Heigl
30.Dec.07
  6 In einer Radiopraktiker-Beilage aus dem Jahre 1954 habe ich die Röhrendaten der EF27 entdeckt. Aber nirgendwo ein Hinweis auf den Hersteller.
Jacob Roschy
31.Dec.07
  7
Entsprechend der Daten handelt es sich bei dieser EF27 um eine steile HF- Pentode ähnlich der Typen EF14, EF42, EF50, EF80 und 6AC7, ohne jedoch die gleichen Daten einer dieser Röhren zu haben.
Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass ihr System identisch ist mit einer dieser Röhren und nur andere Arbeitspunkte gewählt wurden, um ihre Herkunft zu verschleiern, wie dies schön öfter praktiziert wurde.

Im Heizstrom entspricht sie exakt der EF14 und ist immer noch ähnlich der 6AC7 mit 0,45 Af.

Die Sockelschaltung ist identisch mit fast allen Locktal-HF-Pentoden: 7A7, 7AH7, 7AG7, 7B7, 7C7, 7G7, 7H7, 7L7, 7T7, 7V7, 7W7, entspricht demnach Locktal- Standard.


M. f. G.  J. R.

 
EF27
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