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Ersatz der EM34 durch die 6E5C (6e5s)

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Jacob Roschy
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02.Aug.10 09:38
 
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Sofern es die Platzverhältnisse zulassen, kann als Ersatz der EM34 die russische 6E5C (6e5s) verwendet werden. Diese ist eine Octal- Version der amerikanischen 6E5 mit UX6-Sockel.  

Die EM34 hat zwei Leuchtwinkel unterschiedlicher Empfindlichkeit. Demzufolge ist in der Röhre eine Doppeltriode mit unterschiedlicher Verstärkung untergebracht.   

Im Gegensatz zur EM34 hat die 6E5C nur einen einzigen Leuchtwinkel. Eine Anzeigeänderung bewegt sich also nur in etwa ¼ des Leuchtfeldes, während der Rest nur ständig gleichmäßig vor sich hin leuchtet. Daher ist auch nur eine einfache Triode zur Vorverstärkung eingebaut.  

Die Octalfassung kann bei der 6E5C zwar beibehalten werden, muss aber unbedingt umverdrahtet werden, da sonst die volle Anodenspannung von 250 V über Stift 5 zum Steuergitter der 6E5C gelangt, wo sich bei der EM34 der Leuchtschirmanschluss befand ! 

Beachten Sie zur Umverdrahtung die Sockelschaltbilder der EM34 und der 6E5C !

Der 1 MOhm- Arbeitswiderstand R1 an Stift 3 (a1) bleibt erhalten, der bisherige Arbeitswiderstand R2 an Stift 6 (a2) entfällt.

 

 

 

 

Ersatz der EM34 durch eine EM84
 

In vielen Geräten lässt sich eine EM84 problemlos anstelle einer EM34 einbauen, wie hier am Beispiel eines Philips BF510A zu sehen ist. Ganz links ist die Anzeige ohne Empfangssignal, es geht also nichts vom Anzeigebereich verloren.

Die EM84 sollte seitlich des Leuchtbalkens in passender Farbe zur Umgebung abgeklebt oder abgedeckt werden (was nur im Betrieb vorgenommen werden kann).

Die EM34 hat zwei Leuchtwinkel unterschiedlicher Empfindlichkeit, demzufolge ist in der Röhre eine Doppeltriode mit unterschiedlicher Verstärkung untergebracht.

Im Gegensatz zur EM34 hat die EM84 nur einen einzelnen Leuchtbalken, daher ist auch nur eine einfache Triode zur Vorverstärkung eingebaut.

Beachten Sie zur Umverdrahtung die Sockelschaltbilder der EM34 und der EM84 !

Die beiden 1 MOhm- Arbeitswiderstände R1 und R2 entfallen, dafür erhält die EM84 einen neuen Arbeitswiderstand R3 von 470...500 kOhm. Außerdem ist an der EM84 eine Verbindung vom Steuersteg st zur Anode Triode aT vorzusehen ( Stift 7 nach 9).

Vergessen Sie natürlich auch nicht die Umverdrahtung der Heizung !

Cet article a été édité 02.Aug.10 10:22 par Jacob Roschy .

  
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