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Mittelwellen Oszillator-Schaltpläne gesucht

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Lukas Loeffel
Lukas Loeffel
 
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26.Feb.08 14:29

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   1 Ich würde seit längerem gerne einen kleinen Mittelwellen oder Langwellensender mit geringer Reichweite selber bauen, habe mich im Internet etwas "schlau" gemacht aber wenig brauchbares gefunden, meist nur Schemas für UKW-Sender. Nun möchte ich die Möglichkeit nutzten im Forum des Radiomuseums dieses Thema anzuschneiden! Wenn dann noch brauchbare Schemas von anderen "Bastlern" ans Tageslicht kommen wäre das Super!
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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26.Feb.08 14:42

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   2
 

Wäre das hier das richtige?

http://www.radiomuseum.org/forum/heimsenderlein_3.html

HDH

Lukas Loeffel
Lukas Loeffel
 
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26.Feb.08 15:34

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   3 Ist nicht schlecht! Wäre toll wenn es noch etwas minimalistischer gehen würde, ein Colpitt mit nur ein paar Transistoren oder sogar etwas in Röhrentechnik ohne Halbleiter!?

MfG Lukas
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
Hans-Dieter Haase † 5.2.18
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26.Feb.08 15:43

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   4

Den Röhrenmodulator haben wir auch, aber wahrscheinlich für Sie zu aufwändig, dafür aber sehr gut.

HDH

 

This article was edited 25.Mar.08 14:05 by Hans-Dieter Haase † 5.2.18 .

Vinzenz Fest
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26.Feb.08 17:19

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   5 Hallo Herr Loeffel,

Ich habe einmal einen kleinenes Gerät gebastelt dessen Herzstück ein Dualgate-FET ist. Am Ausgang kann man einen Kleinen Übertrager (z.B. aus Schalenkernen) anschließen. So lässt sich an 3-4m Draht ein Raum gut versorgen. Das viereckige mit den 5 Anschlüssen im Schaltplan ist eine Spule mit veränderlicher Induktivität.

forumdata/users/3060/transsend.GIF

Wenn Sie wollen kann ich ihnen das Eagle Projekt schicken.
Ich bin jedoch kein Profi. Ich weis nichts über die Ausgangsdaten sowie Oberwellengehalt etc. Es ist ein reines Bastelteil.

Die Endstufe würde ich heute auf jeden Fall anders Bauen um Übernameverzerrungen zu reduzieren. (Siehe z.B. Schaltplan der Nordmende Microbox).
Uwe Schulze
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26.Feb.08 17:40

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   6

Herr Loeffel.

Wir Hatten mal einen Beitrag :  http://www.radiomuseum.org/forum/einfachst_modulator.html   

Das war diese Schaltung die ich entwickelt hatte.

Es wurden sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Gruß, Schulze

 

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Lukas Loeffel
Lukas Loeffel
 
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27.Feb.08 17:02

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   7 Kann als Diode eine AA144 eingesetzt werden?
Uwe Schulze
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27.Feb.08 18:10

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   8

Herr Loeffel,

Ich Kenne jetzt nicht die Daten der AA144.

Am besten sind Germaniumdioden die in Transistorradios aus den 60er Jahren eingebaut wurden. Wie OA525, OA645. OA720, GA100, GA101, also Germaniumdioden die zur Demodulation dort verwendet wurden. Bei der verwendung von Siliziumdioden sind bei der Modulation bei zu geringen oder zu hohen Pegel verzerrungen aufgetreten.

F.G. Uwe Schulze

Gerd Gareiss
Gerd Gareiss
 
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01.Mar.08 13:29

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   9 Hier noch eine Adresse mit einfacher Schaltung, die evtl. auch Ihren Ansprüchen genügt:

http://www.radio-ghe.com/umkb.htm

Viel Erfolg, mfG

Gerd Gareiss
Wolfgang Eckardt
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01.Mar.08 14:53

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   10

Hier noch zwei Literaturangeben zum Nachbau einfacher "Senderlein" mit alter Röhren-Technik aus den 40er/50er Jahren.

1. Funktechnik Nr. 10/1949 mit ECH11 und EF11
        Schaltbild und Text dazu jeweils als Anlage.

2. Radio und Fernsehen Nr. 4/1955 mit ECH11.
        Schaltbild als Anlage.

Den ersten Generator habe ich etwas verändert 1958 nachgebaut (ECH81, EF85, Stabi StR150/30, Neumann-Spulensatz Sp122) und habe ihn heute noch in Betrieb als "Heimsenderlein" mit Fremdmodulation über CD-Player!!!

Bei Bedarf liefere ich gern weitere Informationen.

Wolfgang Eckardt

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This article was edited 03.Mar.08 09:35 by Wolfgang Eckardt .

Lukas Loeffel
Lukas Loeffel
 
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03.Mar.08 17:08

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   11 Tolle Schaltpläne! Werde sofort einen Nachbau starten, habe noch einen Resonator mit 980kHz

Herzlichen Dank für den Link!

MfG Lukas
Lukas Loeffel
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03.Mar.08 17:11

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   12 Der erste Schaltplan des AM-Generators ist ein Versuch wert!
Muss noch die Röhrenhandbücher nach einem Equivalent zu den 11er Röhren durchforsten!

Besten Dank

MfG Lukas
Bernhard Nagel
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03.Mar.08 18:33

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   13
Die interessante Schaltung aus der Funktechnik 10/1949 kann natürlich auch mit "moderneren" Röhren gebaut werden.
Es bieten sich an:

ECH11: ECH42 oder ECH81
EF11:   EF41 oder EF89

Zu beachten ist, dass bei der ECH81 das Steuergitter des Triodenteils vom G1 der Heptode getrennt herausgeführt ist. Diese Verbindung muß extern am Röhrensockel geschaffen werden.

Die übrige Bauteiledimensionierung sollte 1:1 übernommen werden können.

Bernhard Nagel
Jacob Roschy
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11.Mar.08 21:03

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 Die AM- Generator Schaltung, welche Herr Eckardt in Post 10, als Auszug aus der Funktechnik (10/1949) mit ECH11 und EF11 vorstellt, mag zwar dem Schaltbild nach schön nostalgisch aussehen, von ihrem Nachbau möchte ich jedoch abraten.

Der Grund: sie beinhaltet praktisch alle Unzulänglichkeiten, die in einer solchen Schaltung möglich sind, - die man aber ohne großen Aufwand vermeiden kann.

Erster Fehler ist die Wahl der Röhre ECH11, - eine ganz normale Mischröhre, die zum Zwecke des Rundfunk-Empfangs mit einer Regelcharakteristik ausgestattet ist. Hier ist diese Charakteristik aber schädlich, da sie nur einen minimalen linearen Modulationsgrad erlaubt, bei höherer Aussteuerung entstehen jedoch zunehmend immer stärkere Verzerrungen.

Richtig ist an dieser Stelle eine ECH84, die keine Regelcharakteristik hat. Sie ermöglicht dadurch eine hohe Aussteurung, ohne dass unerträgliche Verzerrungen entstehen.

Bei Modulator- Schaltungen nach den hier vorgestellten Prinzip ist auch erforderlich, dass das Gitter mit dem Niederfrequenz- Signal gegenüber Hochfrequenz- Schwingungen mit abgeblockt sein muss, um eine saubere Modulation zu erhalten. Hier hängt jedoch das Gitter 1 der ECH11 nur an hochohmigen Widerständen und ist damit offen für HF- Einkopplung.

Als weitere Unzulänglichkeiten sind hier keinerlei stabilisierte Spannungen für Schirmgitter und Gittervorspannung vorhanden, obwohl man bequem eine stabilisierte Schirmgitterspannung an der Stabi-Röhre STV280/40 hätte abgreifen können.

Lobenswert ist jedoch, dass diese überhaupt vorhandenen ist, auch wenn sie nur zur Hälfte benutzt wird. In der hier gezeigten Schaltung hätte eine viel billigere einfache Stabi-Röhre für 140...150 V völlig ausgereicht.

Die nach der ECH11 folgende Verstärkerstufe mit der EF11 mag in der hier ursprünglich vorgesehenen Schaltung als Prüfsender einen Sinn gehabt zu haben, - nicht um zu verstärken, sondern um das Signal regelbar abschwächen zu können.

Im hier gewünschten Fall als "Heimsender" ist sie unnötig, dafür ist sie jedoch eher eine Quelle zusätzlicher Verzerrungen, die man sich ersparen kann. Hier ist weniger besser !

Der Signalpegel an der Anode der Mischröhre (ECH..) ist in allen nur denkbaren Fällen völlig ausreichend, so dass keine weitere Stufe danach notwendig oder sinnvoll wäre.

Dafür ist hier am Ausgang keinerlei Filterung gegenüber Oberwellen vorhanden, was für einen "Heimsender" doch schon eher zu empfehlen ist. Auch wenn die Reichweite nur gering ist, sollte man trotzdem die Umgebung von HF-Müll verschonen.

Mit Schaltungen, welcher dem hier beschriebenen ECH11- AM- Generator Schaltung sehr ähnlich waren, begann ich vor vielen Jahren zu experimentieren. Doch damals schon zeigten sich Unzulänglichkeiten, die für mich Ansporn waren, diese zu überwinden.

Daraus entstand dann im Laufe der Jahre eine Schaltung, die alle Anforderungen für eine qualitativ hochwertige Übertragung erfüllt und sich von professionellen Rundfunksendern nicht unterscheiden lässt.

Sie ist hier im RM ausführlich beschrieben:  F
Sie ist keinesfalls aufwändiger als die hier behandelte ECH11- Schaltung.

Wie es sich gehört, arbeitet sie mit der linearen ECH84 als Modulator- Röhre. Auf eine hier nicht notwendige Ausgangsstufe (EF11) wird verzichtet, dafür ist eine NF- Vor- und Treiberstufe vorgesehen, welche für eine qualitativ gute Modulation sehr entgegenkommend ist.

Da meine Modulator- Schaltung so konzipiert wurde, dass sie auf einem Schlachtradio aufgebaut werden kann, wobei man viel Teile in ihrer original Anordnung und Funktion verwenden kann, ist der Aufwand sogar ganz erheblich geringer als der der ECH11- Schaltung, wo alles von Grund auf neu zu beschaffen und aufzubauen zu ist.

Auf dem oben genannten Link kann man in Post 16 die Geschichte meiner Modulator- Entwicklung nachlesen und sehen, dass mein damaliges Konzept sehr viel gemeinsam mit der ECH11- Generator- Schaltung hat.

Alle Einzelheiten, in denen meine heutige Schaltung von der damaligen abweicht, sind nicht ihrer selbst willen oder aus purer Willkür, sondern als Resultate aufwändiger Untersuchungen entstanden.


M. f. G. J. R.



Wolfgang Eckardt
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25.Mar.08 10:19

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Zu den Ausführungen von Herrn Roschy gibt es keine Einwände. Wenn man bessere Qualität wünscht, sind Kompromisse über die Besonderheiten eines Prüfsenders für das Abgleichen nicht die beste Wahl.
Doch wenn jemand auch bereit ist, mit solchen HF-Generatoren zu experimentieren, so möchte ich hier noch eine Seite aus der Funkschau 7/1946 vorstellen. Da wird beschrieben, wie man einen einfachen Einkreiser mittels der Rückkopplung als Prüfsender nutzen kann.
Also wie gesagt - keine "HiFi-Ergebnisse" erwarten, das ist etwas zum experimentieren ....

Viel Spaß wünscht

Wolfgang Eckardt

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This article was edited 25.Mar.08 14:30 by Wolfgang Eckardt .

Dietmar Rudolph
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25.Mar.08 11:51

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Reply  |  You aren't logged in. (Guest)   16 Im Thread  "558 KHz closing down"    wird auf einen Bausatz für ein MW Oszillator hingewiesen, der recht interessante Daten hat und für alle geeignet ist, die ohne Selbstbau ein solches Gerät erwerben wollen.

MfG DR
Jacob Roschy
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25.Mar.08 22:41

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Natürlich möchte ich niemanden vorschreiben, welche Schaltungen sich jemand bauen sollte oder nicht. Ich wollte nur darauf hinweisen, auf was es ankommt und was man zu erwarten hat.

Auch ich möchte speziell Anfänger dazu ermuntern, zunächst mit ganz einfachen Schaltungen zu experimentieren, um Erfahrung zu sammeln. Allmählich kann man diese dann immer mehr verbessern und erweitern.

Bei dem von Herrn Rudolph vorgeschlagenen »SSTRAN AMT3000 AM Transmitter Kit« scheint es sich um eine seriöse und brauchbare Entwicklung zu handeln. Mit PLL- Frequenzaufbereitung, Modulationskompressor und -Limiter ist es schon sehr professionell, und bei dem derzeitigen Wechselkurs ist ein Preis um 90 $ recht attraktiv.

Bei einer Bestellung sollte man die Version für das hier in Europa übliche 9 kHz Kanalraster »AMT3000-9K« wählen, möglichst jedoch ohne das hier nutzlose Netzteil für 120 V. Stattdessen sollte man sich ein Netzteil für 15÷20V AC oder 20÷24V DC, 300mA besorgen.

Die in der Beschreibung erwähnte Frequenz 531 kHz ist im deutschen Sprachraum nicht zu empfehlen. Hier sind z. B. 729 oder 819 kHz besser geeignet.

M. f. G. J. R.

  
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