Netzstecker - Welche Epoche

ID: 30157
Netzstecker - Welche Epoche 
19.Aug.04 13:01
0

Hans Kamann (D)
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Hans Kamann

Ich habe in der Suche keine Ergebnisse zu diesem Thema gefunden deshalb hier meine Anfrage:

Bekommt man heute ein Röhrenradio sind oftmals neuere Netzstecker montiert, teilweise ergeben sich da die abenteuerlichsten Zusammenstellungen von Gerät und Stecker.

Ich möchte nun nicht einem Gerät von z.B. 1951 einen Netzstecker von 1975 verpassen. Hat jemand eine Idee wo man Netztstecker und Ihre Herstelljahre finden kann ? Bestimmt gibt es ja irgendwo sogar dazu eine WebSite.

Falls es so etwas noch nicht gibt könnten wir ja auch einen Text dazu erstellen in dem geläufige Stecker-Modelle incl. Bildchen mit ihren Epochenangaben gelistet werden.

Gruss

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 2
Gute Frage! 
13.Jan.05 00:56

Michael Münch (D)
Beiträge: 141
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Michael Münch

Hallo Herr Kamann,

das interessiert auch mich sehr, daher sei es mir erlaubt, diesen thread noch mal hervorzuholen, zumal es bisher noch keine Antworten gegeben hat.

Mir geht es auch gelegentlich so, dass aus irgendeinem frisch erworbenen 50er-Jahre-Radio ein nagelneues dreiadriges Netzkabel heraushängt, oder dass am Ende einer halb zerschlissenen stoffummantelten Leitung eines Notradios ein Plastiknetzstecker von "Eisen-Karl" oder von obi prangt. Ich gehe daher auch öfter mal auf die Suche bei ebay, ob es da etwas zu den Radios Passendes gibt, bin mir aber dabei unsicher.

Schlimm auch, wenn ein 40er-Jahre-Netzstecker mittels Feile so zurechtgestückelt wird, dass er in eine neuzeitliche Schutzkontakt-Netzsteckdose passt.

Bleibt die Frage nach der richtigen Zuordnung historischen Netzkabelmaterials nach Epochen.

Forum hilf! Gruß -
Michael Münch

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 3
vorsicht geboten!!! 
13.Jan.05 15:40

Günter Denoth (A)
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Günter Denoth

Hallo zusammen,

Also ich möchte bei diesem Thema darauf hinweisen, dass alles was in Bezug auf das Netzteil ist mit äusserter Vorsicht zu behandeln ist! Sicher ist es toll wenn ein Radio ganz original ist.ich halte aber nicht viel davon wenn ich ein Radio habe an dem ein altes meist poröses Netzkbale hängt das nie mehr die Isolationswertevon früher hat. Das macht mehr kaputt als hilft. Ebenso mit den alten fats immer ausgetrockneten Sieb Elkos. Doch die kann man ja als Deko drin lassen. Mein Vorschlag daher den ich nun seit fast 10 Jahren praktiziere: Alle Netzkabel, es sei den sie haben keine optischen Beschädigungen und gute Messwerte werden ausnahmlos getauscht. Im Baumarkt gibt es ja eh noch die alten braunen zweiadrigen Kabel der fünfziger und auch die alten schwarzen dicken Kabel, wie Sie Telefunken in den späten dreissigern verwendete sind noch zu bekommen. Nur bei den Stoffkabeln gibt es halt ein Problem, das sehe ich ein. Die schönen braunen oder schwarzen Stoffkabel bekommt man in österreich kaum mehr. Aber lieber ein gutes neues Kabel als eine kurzgeschlossene und kaputte Gleichrichterröhre (seit ich feststellen musste dass bei meinem Zerdik Z459U zwar optisch das kabel gut war (so altes Gummikabel anno 1948) aber intern die Isolierung zerbröselt war und der im Gerät befindlichen AZ1 deutlich schadetete tausche ich gerne).
Bei den Steckern hebe ich die originalen immer auf, tausche aber gegen nostalgisch aussehende braune Plastikstecker, da mit ihnen eine sichere Verbindung zur Steckdose hergestellt ist. Ein Rückbau auf die alten Stecker ist aber jederzeit einfachst möglich.
Wichtig ist meiner Meinung nach wenn man ein altes Gerät sicher betreiben will, dass man im Sinne der Schonung des Geräts und dessen Inhalts (der weit wertvoller ist als ein poröses Netzkabel) auf gewisse Standards wert legt.

Viele Grüsse aus dem Radiomuseum Neugötzens

Günter Denoth

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 4
Mögliche Beispiele ? 
15.Jan.05 15:05

Hans Kamann (D)
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Hans Kamann

Danke, dass dieser Thread nochmals aufgegriffen wurde. Ich stimme voll zu, wenn es um die Betriebssicherheit geht. Keine Frage dass dies oberste Priorität hat.
Mir geht es um eine mögliche Tabelle mit Netzsteckern, vielleicht gibt es ja irgendwo eine Art Galerie, die verschiedene Netzstecker mit ihren Baujahren zeigt. Wenn ich z.B. in meiner Box einen gut erhaltenen Stecker finde, wüsste ich gerne, ob der z.B. 1950 gebaut wurde. Dann könnte man ihn auch für ein Gerät z.B. aus 1950-1952 verwenden. Ein neues, zweiadriges Kabel aus dem Baumarkt ist dann sicherlich nicht das Problem.

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 5
Gleichrichterschaden? 
15.Jan.05 21:08

Michael Seiffert (D)
Redakteur
Beiträge: 543
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Michael Seiffert

Hallo Herr Denoth!

Ihre warnenden Hinweise bezüglich schadhafter Netzkabel sind richtig und bei einem Gerät, das alltagstauglich restauriert wird, auch unbedingt empfehlenswert. Nur ist mir nicht ganz klar, wie das schadhafte Netzkabel, selbst bei einem Kurzschluß, der hinter dem Netztrafo liegenden Gleichrichterröhre schaden kann. Ist der Schluß in der Anodenleitung, ist alles klar. Der Z 459 U ist doch ein Allstromer mit der UY1N, nicht mit der 4Volt AZ 1, da werden Sie sicher was verwechselt haben.
Ich für meinen Teil bevorzuge zumindest rein optisch in die Zeit der Fertigung passende Netzleitungen und auch Stecker. Nichts sieht schlimmer aus als  ein Dreißigerjahre-Gerät mit weißer PVC Anschlußschnur mit anvulkanisiertem Stecker!

 M. Seiffert

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 6
 
16.Jan.05 01:46

Günter Denoth (A)
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Günter Denoth

Hallo Herr Seiffert,

Nein, wie bei vielen Wechselstromsupern der Nachkriegszeit in Österreich sind diese mit Netzteil mit AZ1 oder AZ11 aufgebaut. Wie bei dem Zerdik kam es dann aber vor dass der Rest des Gerätes interessanterweise mit U Röhren bestückt ist! Der Schaden bzw drohende Schaden ging so aus, dass das Netzkabel keinen längerfristigen Kurzschluss, aber doch kurze aber häufige Überschläge gestattete. Die Sicherung löste dabei nie aus, die AZ1 glühte dabei aber zum Teil schon bedenklich (hat es aber überlebt), sonst hätte wohl auch die Sicherung ausgelöst. Anzumerken ist auch dass bei diesem NAchkriegsgerät alle Kabel im Bereich des Netzteiles sehr porös waren und von mir zur Gänze getauscht wurden.

Grüsse

Günter Denoth - Neugötzens

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 7
resistance power cord 
16.Jan.05 09:56

Michael Münch (D)
Beiträge: 141
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Michael Münch

Hallo am Sonntagmorgen,

so dunkel im Hinterkopf erinnerte ich mich an die Existenz von amerikanischen Netzkabeln, die einen Vorwiderstand für den Heizkreis schon eingebaut haben. Nach einiger Suche hier im RM.org ergaben sich zwei Fundstellen dazu:
Zenith 701 ACDC http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=67917.0 Dort wird ein "145 ohm resistance power cord" erwähnt.
RCA 9TX23 RC403A http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=54066.0 Hier gibts das auch im Schaltbild zu sehen (Ausschnitt):



Da haben wirs tatsächlich schwarz auf weiß. Ein solches Kabel darf man nicht einmal kürzen. Und wenns kaputt ist, wird bei Ersatz durch ein modernes Kabel der zusätzliche Einbau eines diskreten Vorwiderstandes ins Gerät fällig.

Gruß
Michael Münch

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 8
Netzstecker - welche Epoche 
16.Jan.05 12:14

Eckhard Kull (D)
Beiträge: 139
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Eckhard Kull

Hallo,

ich habe den Eindruck, wir entfernen uns von dem ursprünglichen Thema, bei dem es um
Netzstecker ging, immer weiter.
Es gibt auch Sammler, die ein Radiogerät in einem möglichst originalgetreuen Zustand sammeln
wollen, und für die die Frage der Funktionalität zweitrangig oder überhaupt nicht relevant ist.
Für diesen Sammlerkreis gehört ein originaler Netzstecker genau so zu dem entsprechenden
Gerät wie z.B. eine originale Röhrenbestückung.
Bekannt ist, daß die Radiohersteller lange Jahre ihre speziellen Netzstecker verwendet haben.
Diese sind im Laufe der Zeit auch modifiziert worden. So hat Grundig z.B. Netzstecker mit
dem Kleeblatt und später auch mit dem Schriftzug Grundig verwendet. Philips hat in den 50er Jahren ganz charakteristische Stecker aus schwarzem Pressstoff verwendet. Selbst der DKE hat
einen speziellen Billigststecker. In den späten 50er bzw. ab Anfang der 60er Jahre wurde dann
Netzkabel mit angegossenen Steckern verwendet, wobei hier jeder Hersteller seine eigene
Farbe verwendet hat.
Ich verstehe die Frage von Herrn Kamann so, ob nicht eine Möglichkeit besteht, wie man
anhand von Bildern, Beschreibungen usw. im Forum eine herstellerspzifische Datei
implementieren kann.
Um die Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen, sollte bei Steckern, die keine VDE-Zulassung
(VDE wurde nur beispielhaft aufgegführt) mehr haben ein entsprechender Hinweis angebracht
werden.
Das Thema Netzkabel und insbesondere die Betriebssicherheit der Netzkabel gehört meines Erachtens in einen besonderen thread.

Viele Grüße
Eckhard Kull

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 9
Netzteilvariante 
16.Jan.05 18:40

Michael Seiffert (D)
Redakteur
Beiträge: 543
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Michael Seiffert

Hallo Herr Denoth!

Es wäre nicht schlecht, wenn Sie die Netzteilvariante mit der AZ1 zum Allstromschaltbild hochladen könnten. Derartige Abweichungen vom Orginal sind mir auch bei Geräten anderer Hersteller schon untergekommen, gerade in der Nachkriegszeit bedingt durch Probleme bei der Bauteilbeschaffung seitens der Hersteller.
Das Problem der glühenden Gleichrichterröhre will ich hier an der Stelle nicht weiter aufdröseln, es führt den Thread in eine falsche Richtung.


Grüsse!
M. Seiffert

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 10
Es geht um Netzstecker! 
16.Jan.05 22:27

Michael Münch (D)
Beiträge: 141
Anzahl Danke: 26
Michael Münch

Hallo in die Runde,

möchte ja nicht nörgeln, aber die Frage, die diesem thread zugrunde liegt, ist die nach stilistisch richtiger Bestückung eines Gerätes mit einem Netzstecker, und vielleicht auch noch mit einem historisch richtigen Netzkabel. Dass diese restauratorische Maßnahme auch elektrisch einwandfrei vorgenommen werden muß, setze ich voraus.

Ein Netzkabel wird nicht dadurch zum Bösewicht, dass es dem Strom ermöglicht, im Inneren eines Gerätes ohnehin schon defekte Bauteile zu killen. Wenn ein Dach undicht ist, trägt auch nicht der Regen die Schuld, wenns im Haus nass wird.

Herrn Kamann, der der Urheber dieses Themas ist, und auch mir, der ich diesen thread noch mal aufgegriffen habe, ging es um genau das, was Herr Kull weiter oben richtig erkannt hat.

Anregung: bisher habe ich bei den Modellbildern noch nie das Foto des Netzkabelendes mit dem Stecker daran gesehen. Dabei wären diese Bilder recht hilfreich. 

Einen netten Ausklang des Wochenendes wünscht
Michael Münch

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 11
Anfrage an die Admins 
17.Jan.05 15:02

Hans Kamann (D)
Beiträge: 438
Anzahl Danke: 33
Hans Kamann

Ich frage das hier öffentlich, damit jeder der Beteiligten die Möglichkeit hat, evtl. nachfolgende Maßnahmen zu verstehen:

Liebe Admins, habt Ihr eine Möglichkeit die Beiträge in diesem Thread, die m.E. gar nicht hierein gehören, zu verschieben oder gar zu löschen ? Die Diskussion um Netzkabel sollte nach meiner Meinung woanders geführt werden und nicht in einem Thread über Netzstecker. Dies mag einem Wunsch nach Zensur gleichkommen aber im derzeitigen Zustand ist der Thread ziemlich wertlos.

Viele Grüße

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 12
 
27.Feb.05 18:10

Gerhard Heigl (A)
Redakteur
Beiträge: 931
Anzahl Danke: 38
Gerhard Heigl

Hier eine Liste mit Steckern. Vielleicht erkennt jemand anhand der Bilder wo oder wann diese Typen verwendet wurden.
Abbildung Verwendung Kabelabgang Beschriftung Firma Material Baujahr Info
1 Netzstecker

2 polig

seitlich

keine Bakelit

braun

 
2 Netzstecker mit Aufsteck-möglichkeit

2 polig

seitlich

250V 2A

Logo: WWEU

Ö. Patent Nr.185.863

Bakelit

weiß

 
3 Netzstecker mit Aufsteck-möglichkeit

2 polig

seitlich

250V 6A

GES. GESCH.

Minerva?

Bakelit

braun

 
4 Netzstecker

3 polig

seitlich

2A 250V

Logo

Bakelit

schwarz

 
5 Netzstecker

2 polig

oben

VIMAR Kunststoff

elfenbein

 
6      ?

2 polig

oben

Logo: Hirschmann

EINS ZWEI

+  -

Bakelit

schwarz

 
7 Netzstecker

2 polig

oben

6A

250V

Bakelit ?

schwarz

 Anfang 30er Jahre


Radione W2


G.Heigl
8 Netzstecker

2 polig

oben

Logo: SOLIS

6A 250V

S      DS     ASEV

Kunststoff

elfenbein

 
9 Netzstecker ?

2 polig

oben

keine Gehäuse

Metall

schwarz

 
10 Netzstecker ?

2 polig

oben

Logo ? Gehäuse

Metall

schwarz

 
11 Netzstecker

2 polig

oben

6 Amp. 250V

Logo: VDE 3333

D.R.G.M.

Logo: FELMAS

Bakelit

braun

 1938 ?

eventuell für VE oder DKE ?



G. Heigl
12 Netzstecker

2 polig

oben

6 / 250 Bakelit

braun

 
13 Netzstecker

2 polig

oben

Logo: D AEG

6 / 250

Bakelit

schwarz

 1936
Preise:
br/sw 0,21RM
ws 0,31RM




M. Tieke
14 Netzstecker

2 polig

oben

6A 250V Porzellan

weiß

 
15 Netzstecker

2 polig

oben

6 AMP.

250 VOLT

Porzellan

weiß

 
16 Netzstecker

2 polig

oben

6 Amp

250V

149B1 ?

 

Porzellan

weiß

 
17 Netzstecker

2 polig

oben

D.R.P.

Logo: TK oder FK ?

Logo VDE

6A - 250V

Porzellan

schwarz

 

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 13
Stecker 
28.Feb.05 20:13

Mario Tieke (D)
Beiträge: 185
Anzahl Danke: 36
Mario Tieke

Hallo

Erste Info zu Stecker Nr. 13: in der AEG-Preisliste von April 1936 in Farbe Braun(Schwarz ?)21RPf und in Farbe Elfenbein 31Rpf.

Gruß Mario 

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 14
No 6 Tonabnehmer? 
01.Mar.05 09:28

Georg Schön (D)
Beiträge: 268
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Hallo,
Betreffs Stecker Nr. 6 :
Ich meine mich an Stecker dieser Form
für Tonabnehmer und Zweitlautsprecher  zu erinnern.
(Teilweise hatten die dann aber 3 Stifte)

Gruß
Georg Schön

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 15
Nr. 6 - Tonabnehmer - Stecker 
01.Mar.05 10:52

Jens Dehne (D)
Redakteur
Beiträge: 659
Anzahl Danke: 25

Hallo Herr Schön, hallo Forum,

Stecker Nr.6 (Fa. Hirschmann) wurde mit flachem Mittelstift als Tonabnehmer- und in Ausführung mit rundem Mittelstift als Lautsprecherstecker verwendet.



Jens Dehne

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 16
Stecker 3 / Stecker 11 
01.Mar.05 13:43

Johannes Bernhauser (A)
Beiträge: 69
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Johannes Bernhauser

Liebe Sammlerkollegen, ich habe 2 Minerva Minola (BJ 1958/95) mit Stecker Nr. 3 (einmal in Kombination mit einem braunen Stoffkabel, das noch original sein dürfte, einmal mit einem braunen zweiadrigen Kunststoffkabel, das offensichtlich von einem Vorbesitzer montiert worden war) in meinen Sammlung, sowie einen DKE38 mit Stcker Nr. 11 an einem schwarzen Stoffkabel, das ebenfalls noch original sein dürfte (das bestätigt die Vermutung von Herrn Heigl).
Stecker, die optisch ähnlich der Nummer 13 sind, kenne ich von verschiedenen Geräten aus den 50er Jahren. Diese Bauform war offenbar lange Zeit gängig.

Mit freundlichen Grüßen, Johannes Bernhauser

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 17
Runder Lautsprecherstecker 
01.Mar.05 20:27

Georg Schön (D)
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Hallo,
anbei Bilder von einem Hirschmann
Netzstecker und Lautsprecherstecker
mit identischem Korpus.
Diese als auch die Form Stecker Nr 6
finden sich übrigens noch im
Katalog Radio Rim 1963
Grüße
Georg Schön Anlagen:

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 18
Tolle Hilfe 
02.Mar.05 21:21

Hans Kamann (D)
Beiträge: 438
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Hans Kamann

Danke für die zahlreichen, sehr guten Beiträge. Ich werde eine neue Excel-Tabelle anlegen, auf meine Homepage legen und hier verlinken. Dauert aber ein paar Tage.

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 19
3-polige Variante ? 
07.Jun.05 10:17

Jens Dehne (D)
Redakteur
Beiträge: 659
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Hallo Radiofreunde,

beim Radioflohmarkt in Erfurt fiel mir bei der Suche nach einem 19mm UKW-Antennenstecker dieser Stecker in die Hände.

Wofür wurde dieser 3-polige Stecker verwendet ?

Der Stiftabstand der äußeren 4mm Stifte beträgt 19mm, der mittlere Stift ist um 5mm versetzt. Das Steckergehäuse ist mit "RFT" markiert.

 

Ich freue mich auf Hinweise und grüße aus Erfurt

Jens Dehne

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 20
Antennenstecker 
07.Jun.05 10:53

Hans M. Knoll (D)
Redakteur
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Hans M. Knoll

Hallo Herr Dehne,

dieser Typ war 1949 bis ca. 1950 der Norm-Antennenstecker den kaum einer kannte oder hatte.

Siehe zwei Firmen von denen ich es wusste/ weiss.
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=1882

http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=5198

auch bei den Philettas finden man den.

http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=7046

damit sollte AM und FM kombiniert werden.
Bei Siemens und Philips war das so. Bei Siemens gab es einen 19mm UKW Stecker an der Einbauantenne


Gruss Knoll

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 21
 
07.Jun.05 12:32

Jens Dehne (D)
Redakteur
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Hallo Herr Knoll,

Danke für die Lösung!

1949 war das Stichwort, habe gerade mal einen "Rochlitzer" aus dem 1949-50er Regal gezogen und siehe da, der Stecker passt!
Mein "Lieblingshändler" meinte auch: "Na klar passen diese Stecker bei Rochlitzer Geräten..."


Bei Graetz hatte man sich wohl nicht auf diesen Normstecker eingelassen, dort verwendete man in den frühen 50er auch 19mm (300 Ohm) - UKW - Antennenstecker.


Viele Grüße!

Jens Dehne

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 22
Antennensteckdose - Stecker ? 
17.Jun.05 19:04

Jens Dehne (D)
Redakteur
Beiträge: 659
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Hallo Radiofreunde,

auch wenn dieses hier kein Netzstecker ist, passend aber zu dem o.g. 3-poligen Steckern.

Ich sehe gerade auf diese Antennenbuchse ( Graetz 158W / 158GW, Baujahr um 1952), hier könnte auch dieser 3-polige Norm-Antennestecker eingesteckt werden.

Wurde ein solcher oder ähnlicher Stecker seinerzeit hier auch vorgesehen oder sogar verwendet?

Hat vielleicht jemand einen passenden Stecker oder eine Ansicht aus Bundesdeutscher Fertigung, um diesen hier abzubilden?

Danke für die Mühen!
Jens Dehne

 

PS: Ich meine, wir könnten auch Netzstecker / Antennestecker  als "Bauteile" anlegen, um diese und ähnliche Informationen zu hinterlegen. Auch wenn diese "Bauteile" vielleicht noch etwas "jung" sind...

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 23
Noch ein Antennenstecker 
18.Jun.05 16:03

Georg Schön (D)
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Hallo Sammler,
die abgebildeten Stecker stammen aus einem wilden
Konglomerat (Nachlass eines Bastlers).

Die Steckerzungen sind beidseitig mit A bzw E graviert
und dem entsprechenden Symbol.
Die vernickelte Messingzunge misst L x B x Dicke : 20 x 7,5 x 1,5 mm .

Der Korpus ist Bakelit.

Kennt jemand diese Stecker?

Grüße
Georg Schön

Anlagen:

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 24
 
19.Jun.05 14:53

Jens Dehne (D)
Redakteur
Beiträge: 659
Anzahl Danke: 29


Hallo Herr Dr. Schön,

diese Stecker kenne ich auch (noch) nicht, habe (leider) auch keine solchen.

Hätte ich diese Stecker, dann könnte ich sehen, ob diese hier passen.

In diese "Kombibuchsen" für "Antenne" und "Erde" passen 4mm Rundstecker als auch (diese?) Flachstecker.
Verwendet wurden diese Buchsen (zumindest bei Graetz) ab 1947 bis etwa 1950.

Viele Grüße
Jens Dehne

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 25
Diese Technik war recht gefährlich (für Lautsprecher) 
21.Jun.05 23:17

André Moltmann (D)
Beiträge: 26
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Die Buchse zu diesen, von Herrn Schön in Antwort 17 beschriebenen 3-poligen Steckern waren ja recht verbreitet, und einen normalen Netzstecker in diese Buchsen zu stecken war ja möglich und ungefährlich. Aber an die Lautsprecher schloss man oft nur einfache (zweipoligen) Netzstecker an. Ich erinnere mich an den Musikunterricht in der Schule, bei dem unser Lehrer den Lautsprecher (niederohmig) statt in den Verstärker in die Steckdose steckte. Der Knall war recht eindrucksvoll. Die vorgesehene Schallplatte konnten wir nicht mehr hören...

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 26
Netzstecker D.R.G.M. 
27.Sep.05 17:56

Jens Dehne (D)
Redakteur
Beiträge: 659
Anzahl Danke: 36

Hallo Radiofreunde,

hier ein Netzstecker, war montiert an einem RFT - Gerät aus dem Jahre 1950.



Meine Frage: Passt der Stecker zum Gerät oder ist der Stecker aus Vorkriegsfertigung?

Danke schon mal und Grüße!
Jens Dehne

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 27
 
30.Sep.05 10:32

Uwe Ronneberger (D)
Redakteur
Beiträge: 472
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Uwe Ronneberger

Hallo Herr Dehne,

Ihren Stecker würde ich eher als Vorkriegsprodukt einordnen. Siehe auch Stecker Nr.11. Die Firma FELMAS ( Gustav Schortmann & Sohn KG, Leipzig, Naumburger Straße 34-36 ) hat zwar auch zu DDR-Zeiten die bekannten Geräte Steckvorrichtungen produziert, aber dieses Design dürfte älter sein. Meiner Meinung nach deutet auch das D.eutsches R.eich G.ebrauchs M.uster darauf hin oder wurde das auch später noch verwandt ?
Nochmals meine Anregung, die "Stecker-Kartei" weiter auszubauen und eventuell über Stichwort und / oder Logo zu den Herstellern zu kommen. Ähnliches wäre sicherlich auch mit Prüfzeichen machbar und man könnte so Geräte unbekannter Herkunft besser einordnen.

Grüße aus Jena

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 28
3-fach Verteiler aus Bakelit 
26.Jan.09 07:42

Martin Renz (D)
Ratsmitglied
Beiträge: 694
Anzahl Danke: 26
Martin Renz

Dieser 3-fach Verteiler aus Bakelit passt laut Ulli Salzwedel aus Dresden in Schukosteckdosen. Er soll bei ebay und auf Flohmärkten angeboten werden. Anwendung nur für Fachleute, die wissen was Sie tun, da vermutlich ohne Zulassung für den Netzbetrieb.

3-fach Verteiler

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 29
Netzstecker mit Brücke !? 
26.Jan.09 14:57

Reiner Scholz (D)
Beiträge: 292
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Reiner Scholz

Bei Sichtung meiner Netzsteckersammlung fiel mir ein Stecker auf, der nur fragende Blicke hinterläßt.

Steckerbauart einteilig mit Schlitzmuttern und Abdeckplatte. Kennzeichnung 250 Volt, 6 Ampere.

Auf die Steckerstifte ist eine metallene Brücke aufgesteckt!

 

 

 

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 30
Sicherung? 
26.Jan.09 19:26

Giovanni Cucuzzella (D)
Redakteur
Beiträge: 492
Anzahl Danke: 26

Ich kann mir vorstellen, dass dieser Stecker eine Schmelzsicherung in einer seltsamen Bauform sein könnte oder auch ein Hilfsmittel um die Zuleitungen zu einer Steckdose  mittels Durchgangsprüfer z. B. in einer Verteilerdose zu identifizieren. Natürlich im spannungslosen Zustand.

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 31
sicher keine Sicherung 
27.Jan.09 14:12

Andreas Steinmetz (D)
Redakteur
Beiträge: 690
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Dass die Brücke eine Sicherung sein soll, kann man mit Sicherheit ausschliessen. Sicher brennt sie schon wegen des sichtbaren, grossen Querschnittes nicht schon bei den aufgedruckten 6 Ampere Maximalbelastung  durch, eher bei deutlich höheren Strömen. Dann aber wäre die ganze Sache unsicher, z.B. wegen der Erhitzung bzw. Brandgefahr.
Ich kann mir nur vorstellen, dass der Stecker für Messaufgaben oder für den Betrieb an einer ganz speziellen Anschlussdose gedacht ist. So z.B. an einem alten Lautsprecher-Anschluss, um  irgendwelche Schaltaufgaben zu übernehmen. Oder es ist einfach ein Stecker im unberührten Zustand, an den erst noch eine Leitung angeschlossen werden muss. Und zwar mit Hilfe der Anschlussfahnen, die sich ergeben, wenn man die Kurzschlussbrücke in der Mitte durchtrennt und dort die Drähte anlötet.
Um das Wortspiel von oben abzuschliessen: Sicher ist derzeit noch gar nichts. Wir werden wohl noch weitersuchen müssen. Soviel ist sicher.

Andreas

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 32
Kurzschlußstecker oder Programmierstecker 
27.Jan.09 14:45

Uwe Ronneberger (D)
Redakteur
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Uwe Ronneberger

Ich würde es als einen Kurzschlußstecker definieren. In ähnlichen Ausführungen auch heute noch erhältlich, z.B. um an den Buchsen von einem Stromversorgungsgerät optional ein Amperemeter in den Stromkreis einzuschalten. Bei Nichtbenutzung dieser (Strom-)Meßstelle wird der Stromkreis mittels Kurzschlußstecker wieder geschlossen.

Sicherlich gab es derartige Anwendungen auch in Röhren- oder anderen Meßgeräten, um bestimmte Strompfade zu programmieren.

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 33
Antennen-Stecker (Post 23 & 24) 
27.Jan.09 16:15

Dietmar Rudolph † 6.1.22 (D)
Beiträge: 2492
Anzahl Danke: 27
Dietmar Rudolph † 6.1.22

Die Antennestecker aus Post 23 dürften in die in Post 24 gezeigten Buchsen passen.

Ich habe auch je einen roten (mit Prägung:  A und Pfeil nach oben) und einem schwarzen (mit Prägung: E und Zeichen für Masse).

Die Siemens Kammermusikschatulle 95W und der AEG Orchestersuper 709 haben dem Bild in Post 24 entsprechende Antennen- bzw. Erdbuchsen, wo diese Stecker passen.

MfG DR

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passende Stecker gesucht… (Post 24) 
27.Jan.09 17:22

Jens Dehne (D)
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Hallo Herr Rudolph,

die abgebildeten Flachstecker aus Post 23 passen leider nicht, sie sind „eine Nummer zu klein“. Herr Schön ließ mir seinerzeit freundlicherweise ein Pärchen zukommen. Diese Stecker sind zu schmal und zu flach für die Buchsen im Radio.
 
Vielleicht hat ja noch jemand den damals vorgesehenen Antennen- und Erdanschlussstecker oder Informationen dazu?
 
Viele Grüße!
Jens Dehne

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Nicht mitdrehende Unterlegscheiben 
27.Jan.09 19:24

Reiner Scholz (D)
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Reiner Scholz

Zum "Stecker mit Brücke"

Vielen Dank für die Lösungssuche. Ein Kurzschlußstecker war auch mein erster Gedanke. Aber warum so eine Notlösung mit zweckentfremdetem Netzstecker dazu oben offen. Wenn man schon keinen U-Bügel im Isolierstück herstellen wollte, dann hätte man wahrscheinlich eher 2 Bananenstecker mit kurzer Kabelbrücke verwendet.

Herr Steinmetz hat mich auf die Idee gebracht, mal die Montageschritte der Kabelmontage zu verfolgen.

Zunächst wird eine Ringöse geformt und evtl. verzinnt. Durch die Drehbewegung der Schlitzmutter besteht aber die Gefahr, das sich die Öse wieder aufspreizt. Nun wird zw. Muttern und Ösen das Scheibenpaar gelegt. Beim  Niederdrehen der Muttern können sich die Scheiben wegen dem verbindenden Bügel nicht  mitdrehen, sondern vollführen nur einen senkrechten Hub. 

Solche Konstruktionen (Abflachung o. Nase) gibt es auch u.a. bei Fahrrad Hinterachsen und Lenklager. (Scheibe darf Lagerkonus nicht mehr verdrehen sondern nur kontern)

Nach dem Festklemmen der Ösen wurde die Brücke beidseitig abgekniffen. Sie ist übrigens so spröde, daß sie mir schon beim Hantieren abgebrochen ist.

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Stecker Nr 8 - SOLIS existiert noch! 
27.Jan.09 23:01

Vincent de Franco (D)
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Vincent de Franco

Hallo Herr Heigl,

zu Nr. 8: Hatte einen Fön (Modell 111 von 1951) von SOLIS aus der Schweiz mit so einem Stecker.

SOLIS Föhn Geschichte HIER.

SOLIS existiert immer noch, und es gibt sogar neue Föhn-Modelle von 2008 mit 1950's Aussehen...

Est gibt wohl eine "Fön-Nostalgie", wie es sie auch bei Radios gibt !

Gruß,

Vincent

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 37
Stecker und Netzanschluß in den '20ern und '30ern 
28.Jan.09 13:19

Dietmar Rudolph † 6.1.22 (D)
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Dietmar Rudolph † 6.1.22

Das Handbuch der Funktechnik und ihrer Grenzgebiete Bd. 2 ist eine Fundgrube in Bezug auf Bauformen von damaligen elektrischen Komponenten. Hier Beispiele zum Thema Stecker.

Man beachte, daß die Stecker-Pins damals geschlitzt (federnd) waren, weil frühe Steckdosen nur starre Buchsen enthielten (entsprechend zu den frühen Röhrensockeln und Röhrenfassungen). Es gab auch zahlreiche Adapter, die heute nicht mehr zulässig sind.

 

Etwas abenteuerlich muten solche Adapter wie die "Steckerfassung" oder der "Schraubstöpsel" an. Man konnte diese in die Fassung von Lampen einschrauben und dann dort einen Stecker einstecken. Steckdosen waren zu dieser Zeit oft noch Luxus. In der "guten Stube" gab es zwar eine Lampe - und diese wurde eventuell sogar an der Fassung eingeschaltet, wodurch sich ein extra Schalter sparen ließ.

Eine extra Steckdose war dagegen eher selten und manchmal war diese an einer "unmöglichen" Stelle angebracht.

Es war daher nicht unüblich, Steckerfassungen zu verwenden, sei es zum Bügeln oder zum Radio hören.

  

Ein Beispiel für einen frühen Netzempfänger, der so betrieben werden konnte zeigt das nächste Bild.

Die Netzstrippe dieses Empfängers sieht (aus heutiger Sicht) nicht sehr vertrauenerweckend aus.

1928 gab es auch DIN-Entwürfe für Stecker für Rundfunkzwecke.

 

Einige Stecker für Lautsprecher von 1935.

Weitere Literatur: Funk-Bastler 1928 , 1929 & 1930; Handbuch der Elektrotechnik 1912.

MfG DR

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 38
Stecker 9 und 10 
28.Jan.09 18:32

Nikolaus Löwe (D)
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Nikolaus Löwe

Diese beiden Stecker mit Metallhaube kenne ich als Anschlußstecker von Kopfhörern. Siehe dazu das Modell Dfh.b. Beim Dfh.a ist der Stecker nicht fotographiert, sollte aber im Original ähnlich ausgesehen haben.

 

Viele Grüße,

Nikolaus Löwe

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? Französischer od. italienischer Netzstecker 
31.Jan.09 16:29

Marc Gianella (CH)
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Das Bild zeigt die Kupplung eines Netzsteckverbinders mit den Abmessungen 31mm x 13mm, Achsmass der Buchsen 18mm, Durchmesser innen der Buchsen 4mm.
Solche sind an mehreren französischen und italienischen Ausstellungsgegenständen, die restauriert werden. Weiteres ist nicht bekannt.
Kann jemand die Herkunft bestätigen?
Gesucht sind in dem Zusammenhang 3 Stück dieser Buchsen. Kennt jemand eine Bezugsquelle?

Vielen Dank! Marc Gianella

Edit: Bild - Danke an Herrn Renz für den Hinweis

 

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Netzanschluss 1927 
02.Mar.09 18:55

Wolfgang Eckardt (D)
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Wolfgang Eckardt

Hier mal ein Bild mit "Netzanschluss 1927" aus meiner laufenden Ausstellung in Neustadt a.d. Orla:

Im Original zu sehen der Netzanschluss über eine Lanpenfassung mit 2 Steckdosen (Porzellan) für das Netzteil Rfz10 von Siemens,

auf dem  Bild von 1924 die gleiche "Vorrichtung" damals im Gebrauch.

 

85 Jahre Unterschied - und noch funktioniert es.

W.E..

 

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? WISI Stecker  
26.Dec.09 19:10
9085 from 48604

Ansgar Ramesohl (D)
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Ansgar Ramesohl

Ich habe vor einigen Tagen zusammen mit einem alten Heizgerät eine Anschlußleitung bekommen, die den folgenden Stecker (links/Mitte) hatte: 

Die Aufschrift ist WISI 105, DRP sowie 10A 250V. Vom Aufbau her ein normaler Heißgerätestecker, aber da der Steckerkopf nicht aus Porzellan besteht, ist er sicher nicht für thermische Beanspruchung geeignet/gedacht. Mit WISI verbinde ich Produkte aus dem Bereich Antennen-/Empfangstechnik, jedoch nicht Netzstecker. Der rechte Stecker befand sich schon in meiner Sammlung. Er hat aber nur 6A Belastbarkeit. Daher gehören die beiden warscheinlich nicht zusammen.Eine Typennummer ist nicht angegeben. Vielleicht ist einem Mitglied bekannt zu welchen Geräten diese Stecker eigentlich gehören.

Gruß

Ansgar Ramesohl

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Stecker Nr.10 
27.Dec.09 11:02
9232 from 48604

Ansgar Ramesohl (D)
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Ansgar Ramesohl

Ich habe zu dem Kopfhörer Dfh.a zwei Bilder hochgeladen, welche den Stecker Nr.10 zeigen. Der Anschluß sieht original aus. Auf dem Hörer steht 44. Die relativ dünnen Kontaktbleche an den Steckerstiften lassen eine Verwendung als Netztstecker wohl nicht zu. Bei meinem Stecker wurde zusätzlich noch ein Pol mit einem gelben Farbpunkt gekennzeichnet (auf beiden Seiten).

Gruß

Ansgar Ramesohl

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Stecker 6, 9 und 10 
01.Jan.13 16:40
17336 from 48604

Gerhard Heigl (A)
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Gerhard Heigl

Berifft Post 12. Laut Herrn Peter Greil sind die Stecker Pos. 6, 9 und 10 keine Netzstecker sondern Kopfhörerstecker. Der Stiftabstand dieser Stecker beträgt 20mm. Netzstecker haben einen Stiftabstand von 19,05mm.
Danke für den Hinweis.
Leider kann Post 12 nicht mehr editiert werden um dies zu berichtigen.

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