Richtfunk und Sendestelle Torfhaus Teil 2

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Richtfunk und Sendestelle Torfhaus Teil 2 
05.Mar.23 18:15
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Wolfgang Lill (D)
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Wolfgang Lill

Willkommen im Teil 2 .

In Torfhaus gab es zwei Sendestellen. Mit dem ersten TV Sender geht es weiter.

im Bild: Rfs. Harz – FS – Umsetzer 1955

links Baracke, in der Bildmitte Rohrmast, 40m hoch, Standort; 821 m über dem Meeresspiegel.

S&H – FS – Empfangs- u.  Sendeantenne   Foto privat 

Dieser 40 Watt Umsetzer wurde am 15.November 1954 in Betrieb genommen. Es war in dem Sinne noch kein selbständiger Sender sondern nur ein "Umsetzer". Er empfing das TV- Signal von einem anderen Sender und es wurde auf einem anderen Kanal wieder ausgestrahlt.

Im Betrieb war diese Anlage täglich etwa fünf Stunden. Fernsehen gab es von 16,30 Uhr bis 17,40 Uhr und das Abendprogramm von 20,00 Uhr bis 22,30 Uhr.

Ein Testbild wurde cirka 90 min täglich gesendet.

Bereits am 19.Dezember 1955 wurde die Anlage wieder abgebaut und nach Wuppertal zur Sendestelle Langenberg umgesetzt.

Die Goslarsche Zeitung berichtet am 16.11.1954, daß für den geplanten Fernsehsender Torfhaus , welcher auf dem 829 m hohen Lerchenkopfberg errichtet werden soll, mittels Hubschaubereinsatz die Masthöhe bestimmt wurde. Die größtmögliche Reichweite wurde errechnet. Dabei waren über 20 Techniker aller westdeutschen Rundfunkanstalten mit insgesamt sieben Meßfahrzeugen. Eingespart wurde damit der kostspielige Aufbau eines Versuchsmastes. 

Im Ergebnis wurde vor Ort ein 200 m hoher Rohrmast mit 2 m Durchmesser aufgebaut. darauf noch ein 50 m hoher Gittermast. Die Gesamthöhe war anfangs 250 m. Die Inbetriebnahme des neuen Senders erfolgte bereits am 20.12.1955. 

Schauen wir uns ein paar aus dieser Zeit erhaltene Fotos an:

Der Rohrmast wurde von innen heraus gebaut.  Foto 2 x privat

Am Fußpunkt die Kabel 

Hier ein Foto vom Sendermast, allerdings etwa 1961 . 

Dazu wurde auch ein Sendergebäude errichtet, wo die Sendeanlagen, weitere technisch notwendige Geräte sowie Arbeitsräume für die Sendertechniker vorhanden sind. 

Foto privat 

Die Inbetriebnahme dieses Grundnetzsenders war sicher auch ein Wettlauf mit der Deutschen Post, die auf dem Brocken Fernsehen ausstrahlen wollten. 

Dazu im Postbuch der  DDR folgender Vermerk

Am 23.Juli 1955 wurde der Sender auf dem Brocken mit einer Leistung von zunächst 3 kW im Kanal 4 OIRT (169,25/ 175,75 MHz) in Betrieb genommen.  Ab 14.Februar 1956 sendet er dann mit 10 kW. Über die Qualität der Ausstrahlung gibt es keine Information. Die Bildqualität war unscharf, denn der Videofrequenzgang betrug nur 2 MHz.

Es war für Zuschauer in Niedersachsen und Hessen sicher möglich, den Deutschen Fernsehfunk zu empfangen, aber dazu brauchte man ein Zweinormenfernsehgerät. Ob das damals jemand in Serie fertigte in der BRD ist mir bis jetzt nicht bekannt. Für Hinweise wäre ich dankbar.

Das Problem der "unscharfen Bllder wurde gelöst, indem auf dem Brocken ein 10kW Bild / 2kW Tonsender der Firma Siemens "zu Ehren des 10. Jahrestages der DDR" (7.10.59)  bereits vorfristig am 6.10.59 in Betrieb genommen wurde. Dazu kam ein neuer 50 m hoher  Antennenträger auf den 1938 gebaute Stahlbetonkonstruktion des Fernsehturmes.  Der Brockensender war auf VHF- Kanal 6 in CCIR-Norm zu empfangen. 

 

Aus einer Chronik, herausgegeben vom NDR anlässlich des 50- jährigem Jubiläums im Jahre 2005, konnte ich einige interessante Fakten entnehmen:

So waren am 21.12.1955 bereits zwei UKW- Hörfunkprogramme ( Köln auf 96,3 MHz  und Hamburg auf 88,5 MHz) in Betrieb gegangen. Diese mußten jedoch über eine schnell errichtete Behelfsantenne an einem transportablen 60 m hohen Mast gesendet werden.

Die Spannseile endeten in mit Erde gefüllten Blechkästen, welche als Fundamente dienten. Die auf dem großen Rohrmast montierten UKW Sendeantennen waren Ende November 1955 durch Vereisung zerstört worden. Innerhalb nur einesTages hatten sich etwa 50 Tonnen Eis an der Antenne gebildet,

Bis dahin heißt der Betreiber noch NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) . Ab 1.1.1956 NDR (Norddeutscher Rundfunk).

Am 29.September 1956 wird die reguläre UKW- Antenne am Rohrmast in Betrieb genommen.  Die zwei UKW Programme werden nun mit ERP 100 kW abgestrahlt.  Am 1. Dezember 1956 kommt ein drittes UKW Programm, NDR Kultur, dazu, was allerdings in den ersten Jahren nur abends von 20,15 Uhr bis 22,30 Uhr sendet. 

Im Jahre 1956 erhält die kombinierte VHF-TV und UKW-Antenne einen Schutzzylinder gegen Eisansatz aus glasfaserverstärktem Polyester. Dieser Schutzzylinder wiegt immerhin 50 Tonnen.

Mit dem Fernsehsender auf Kanal 10 horizontal, Leistung 10 kW Bild, 2 kW Fabrikat Siemens konnten große Teile der DDR mit dem Deutschen Fernsehen versorgt werden.

Das ging auch in weiten Teilen des ehemaligen Bezirkes Dresden. bis zur Umstellung des Kanal 10 Senders  (damals Standort Radebeul) zum 08.August 1960.

Damit war außer bei Überreichweiten auch an gut liegenden Stellen (grüner Bereich) kein Empfang des Deutschen Fernsehens mehr möglich. Bei Kanal 4 störte der Cottbuser Sender den Ochsenkopf, In Berliner Richtung war auf Kanal 7 bei uns ein Umsetzer auf dem Borsberg bei Graupa bei Dresden und die anderen Großsender lagen wegen der Geländestruktur nicht an.

So manche Nacht stieg ich auf das Dach und legte die VHF Antenne um, Dresden (Radebeul) strahlte vertikal ab, Torfhaus horizontal. Nach Programmende des Deutschen Fernsehfunks wurde der Sender in Dresden  (meistens) abgeschaltet und da war zumeist an Wochenenden noch der späte Film im Deutschen Fernsehen zu sehen. 

Ich muß hier mal einlenken, nicht die DDR-Funktionäre waren die Bösen. Wir und auch die BRD hatte vorgegebene Standorte mit Frequenzen. 

Wie sollte es damals gehen? VHF Band I  hatte Kanal 2-4  und dann kam das Band III Kanäle 5-12. Da waren normalerweise Versorgungsgebiete geplant und darüber hinaus gab es keine Garantie zum Empfang der Fernsender.

Und noch ein Ereignis, was den Standort Torfhaus und den Brocken verbindet :

Der sowjetische Staatschef Chrustschow reiste 1960 nach Westeuropa. Um dieses Ereignis übertragen zu können, wurde eine mobile Richtfunkstrecke Typ TM110 vom Brocken von und nach Torfhaus in Betrieb genommen. Es war für viele Jahre die einzigste offizielle Verbindung zwischen Eurovision und intervision. 

Bei den paar VHF-Kanälen blieb es jedoch nicht, bereits im November 1961 wurden im Auftrag der Bundespost UHF Bild- und Tonsender getestet.

Das ZDF ging dann am 1. April 1963 auf Sendung und das Dritte  (zunächst heißt es NDR III) am 4.Januar 1965. Diese Programme kommen jedoch vom zweiten Standort, dem sogenannten Postsender, welcher damals 150 m hoch war.

"Postsender " hier ein Eigenfoto aus dem Jahre 2021, wo er schon auf ca. 120 m zurückgebaut ist und nur noch 3 UKW- Programme abstrahlt.

Ab 9. Januar 1964 werden Farbfernsehversuchssendungen im PAL-System über den Sender Harz- West übertragen, dies von Montag bis Freitag von 8,00 Uhr bis 9.45 Uhr.

Am 25.August 1967 eröffnet der damalige VIZE-Kanzler Willy Brandt mit dem symbolischen Knopfdruck das PAL Farbfernsehen für die BRD auf der iFA in Berlin.

Auch wir in der DDR erfuhren davon, dies können Sie hier nochmal nachlesen.

 

Im Teil 3 geht es weiter

 

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Richtfunk und Sendestelle Torfhaus Teil 2 
09.Apr.23 09:36
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Wolfgang Lill (D)
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Wolfgang Lill

Der "Postsender" auf der Nordkuppe der Lerchenköpfe 801 m NN übertrug das ZDF auf UHF Band IV Kanal 25  und das dritte Programm ( NDR) auf UHF Band V Kanal 53, beide mit ERP 500 kW.

Foto privat

Die zwei Richtfunktürme hatte ich im Teil 1 schon ausführlich beschrieben.

Aktuell befindet sich heute noch ein Richtfunk- Stahlfachwerkturm neben diesem Sendemast. Er ist 57 m hoch und mit zwei Spiegeln mit je 18 m Durchmesser wurden bis 1995  zwei Richtfunkstrecken im 1,9 GHz- Bereich Richtung Berlin Schäferberg betrieben.

In welchem Umfang er heute noch genutzt wird, konnte ich leider bisher von niemanden exakt erfahren. Besitzer ist gegenwärtig die Deutsche Funkturm GmbH. Die Parabolantennen Richtung Berlin sind Ende der 90iger Jahre abgebaut worden. Einen Nutzungszweck sehe ich im Mobilfunk.

Foto; Arne Wichern, Senderfotos.de aus dem Jahre 2014 vielen Dank.

Zurück zu dem anderen Standort;  Sender Harz- West 

Foto aus der Sammlung von Dirk Weddemar

Am 1.April  1972 gibt es wieder eine interessante Sache, Ab diesem Datum werden alle NDR-Sender in Ost- und  Niedersachsen über Fernwirkanlagen gesteuert und überwacht, 

Am 4.12.1990 wird eine neue Fernsehantenne in Betrieb genommen. Dazu wurde der Mast auf 279,50 m aufgestockt. 

Ab 1.August 1998 werden auch die Sender des NDR in West- Niedersachsen übernommen . Von Torfhaus aus werden nun sämtliche Sender in Niedersachsen gesteuert und überwacht. 

Im Jahre 2014 wird der Gittermastaufsatz abgebaut, damit entfiel eine komplette Abspannebene, die neue Masthöhe ist nunmehr 235 m. Es waren Sicherheitsgründe dafür maßgebend, die Gefahr herabstürzender Eisbrocken.

Die Umstellung auf Digitales Fernsehen erfolgt am 29.März 2017. Es werden die Programmpakete ARD digital und ARDregional von hier gesendet.

Von dem Mast werden weiterhin abgestrahlt

89,9 MHz NDR Kultur    ERP 100 kW

92,1 MHz NDR 2            ERP 100 kW

98,0 MHZ NDR 1           ERP 100 kW

99,5 MHZ NDR INFO    ERP   50 kW

Diese Sender sind aufgrund der günstigen Lage in etwa 150 bis 200 km Umkreis zu empfangen. 

Auch eine Relaisstation für Funkamateure - DBoHW - im 70 cm Band befindet sich hier. 

Aktuell will ich unsere Leser noch über ein Bauprojekt, den Harzturm informieren. Die nacholgenden Informationen erhlelt ich von der Harzturm GmbH:

"Der Spatenstich für den Harzturm fand Ende Mai 2021 statt. Aufgrund der bekannten Krisen (Corona, Ukraine-Krieg etc.) blieben wir auch nicht verschont von Lieferverzögerungen und Materialbeschaffungsproblemen, welche zu Verzögerungen am Bau führten. Nicht zuletzt seit Mitte Dezember 2022 das schlechte Wetter, was teilweise eine Fortsetzung der Bauarbeiten auf solch einer Höhe nicht ermöglichte.

Die Fertigstellung ist nun für Ende Mai 2023 geplant.

Der Turm erreicht insgesamt eine Höhe von 65 Metern. Neben 2 Panorama-Plattformen, wird es auch einen gläsernen Skywalk (auf 45m) geben - ein Glaspodest für diejenigen, die den Nervenkitzel mögen.

Die Besucher des Harzturmes können die Aussichtsplattformen zu Fuß über eine Treppe oder per Lift erreichen. Der Abstieg ist genauso möglich oder mit einer rasanten Abfahrt in unserer Erlebnisrutsche „Rasantia“. Auf einer Länge von 110 m erleben die Gäste ein magisches Rutschabenteuer bei bis zu 25km/h.

470 Kubikmeter Holz und 260 Tonnen Stahl werden im Turm verbaut.

Das Land Niedersachen und der Bund unterstützt den Bau des Harzturmes als Leuchtturmprojekt. "

Foto  vom 01.März 2023 aktueller Bautenstand 37 m Quelle ´Harzturm GmbH´ Bild oben und unten

... und so wird der Turm fertig aussehen:

Ein Grund mehr mal eine Reise anzutreten. Diese Attraktion wird dann sicher im Ausflugsprogramm dabeisein !

 

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Richtfunk und Sendestelle Torfhaus Teil 2 
15.Aug.23 15:14
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Wolfgang Lill (D)
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Der höchste Aussichtsturm Deutschlands ist leider noch nicht eröffnet. Begründet wird die weitere Verzögerung   nunmehr mit dem schlechten Wetter . Die anderen Sehenswürdigkeiten sind jedoch  zu besichtigen. 

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Richtfunk und Sendestelle Torfhaus Teil 2 
02.Nov.23 13:57
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Wolfgang Lill (D)
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Wolfgang Lill

Jetzt ist er fertig und kann besucht werden ! Ab 02.11.2023 ist er für alle offen.

Wer also einen Besuch des Brockens einplant sollte Torfhaus nicht vergessen und auch  den Harzturm, den höchsten Aussichtsturm Deutschlands, in sein Besuchsprogramm aufnehmen.Foto; Harzturm GmbH, vielen Dank,von der Eröffnung für geladene Gäste am 01.November 2023

 

Hier noch eine aktuelle Presseinformation zu diesem Bauwerk.

Der HARZTURM eröffnete für Besucher am 02.11.2023 / Deutschlands höchster Aussichtsturm in Holz-Stahlkonstruktion

Ein neues Kapitel der Tourismusgeschichte auf Torfhaus und in der gesamten Harzregion beginnt.

Mit der offiziellen Eröffnung am 02.11.2023 startet der HARZTURM-Abenteuer in 65 m Höhe auf Torfhaus, der höchstgelegenen Ortschaft mit 812 m im Oberharz seinen Betrieb. Nach dem Spatenstich im Mai 2021 hatten sich die Bauarbeiten durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, der Ukraine- und Energiekrise und der damit verbundenen erheblichen Beschaffungsschwierigkeiten im Bereich der Baumaterialien leider erheblich verzögert.

Das Warten hat sich gelohnt. An einem der bekanntesten Standorte im gesamten Harz ist ein neuer touristischer Leuchtturm mit entsprechender Strahlkraft entstanden.

Inmitten der herrlichen Natur des Oberharzes erhebt sich der 65 m hohe Harzturm auf Torfhaus. Die hölzerne, sich in Richtung Panoramaaussicht hochschraubende Turmskulptur wird für alle Besucherinnen und Besucher ein magischer Anziehungspunkt und Begegnungsort inmitten der unverwechselbaren Natur- und Kulturlandschaft des Oberharzes sein.

Die 65 m hohe, hölzerne Turmschraube imitiert einen hohlen, drehwüchsigen Baumstamm. Dafür haben sich die österreichischen Planer- Architekt Dietmar Kaden und Tragwerksplaner Markus Lackner- das intelligente Naturdesign des aufgehenden Fichtenzapfens zum Vorbild genommen.

Wer den Harzturm besteigt oder den Aufzug benutzt, kommt auf zwei 360° Panoramaaussichtsplattformen an, die einen einzigartigen Blick zum Brocken und auf den gesamten umliegenden Harz und den Nationalpark bieten. Der Harzturm ist bis zur ersten Plattform barrierefrei.

Aus dem Bauwerk führt ein gläserner Skywalk, der in 45 m Höhe für einen besonderen Nervenkitzel in schwindelerregender Höhe sorgt. Hinunter geht es im Aufzug oder per Treppe. Abenteuerlustige nutzen hingegen die Erlebnisrutsche „Rasantia“, die aus Edelstahl die Turmschraube umschlingt. Die Nutzer erwartet eine Rutschpartie mit einer Länge von 110 Metern mit rasanten Kurven und magischen Sound- und Lichteffekten.

Der Turmzugang wird durch das lichtdurchflutete Eingangsgebäude, welches vornehmlich aus Holz errichtet ist, erreicht. Im Gebäude befinden sich unter anderem Serviceräume und ein Souvenirshop.

Die Bauteile des barrierefreien Gesamtensembles sind überwiegend aus dem Naturbaustoff Holz konstruiert.

Am Vortag, den 01.11.2023, wird der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam mit den Investoren im Rahmen einer Feierstunde mit geladenen Gästen den traditionellen Banddurchschnitt vornehmen und damit den Harzturm eröffnen.

Ab dem 02.11.2023 ist der Turm für die Öffentlichkeit, jedoch zunächst eingeschränkt, zugänglich. Aufgrund der Wetterlage in den letzten Tagen konnte die Erlebnisrutsche noch nicht vollständig montiert werden. Ebenfalls ist der Aufzug noch nicht fertiggestellt. Daher werden während der Öffnungszeiten zwischen 10.00 und 16.00 Uhr jeweils zur vollen und zur halben Stunde Turmbesichtigungen durch einen

Mitarbeiter mit Gruppen von maximal 9 Personen zu Fuß durchgeführt. Das Mindestalter beträgt 12 Jahre. Bei den Führungen können der Skywalk und die Aussichtplattformen besichtigt werden.

In den kommenden Wochen wird der Harzturm dann mit der Rutsche und dem Aufzug vollständig betriebsbereit sein.

„Mit dem Harzturm haben wir für jedes Alter eine ganz besondere Attraktion geschaffen. Unsere Besucher werden die Schönheit unserer Region aus einer vollkommen neuen Perspektive entdecken. Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgehen kann!“, so Hannes Mairinger, Geschäftsführer der Harzturm GmbH.

Die Gäste des Torfhaus Harzresorts und des Schierke Harzresorts haben im Übrigen freien Eintritt, um den Harzturm zu genießen.

„Mit der Errichtung des Harzturmes steigert sich zudem die Aufenthaltsqualität für unsere Resortgäste auf Torfhaus“, ist sich Hannes Mairinger sicher.

Die Harzturm GmbH hat ca. 10 Millionen € in diesen einmaligen Panoramaturm investiert. Das Land Niedersachsen wird dieses Projekt zusammen mit dem Bund mit einer Summe von ca. 1,4 Millionen € fördern.

Ebenfalls wird auf dem Großparkplatz Torfhaus am 01.11.2023 ein neuer E-Ladepark mit insgesamt 14 Ladepunkten eröffnet. Damit können zukünftig 14 Elektrofahrzeuge auf dem Großparkplatz laden. Errichter und Betreiber des neuen E-Ladeparkes ist die Harz Energie aus Osterode.

Bei der Entwicklung und Realisierung des Projektes ist die Harzturm GmbH von der Lüder Unternehmensgruppe aus Hildesheim als Dienstleister unterstützt worden.

Zu den touristischen Aktivitäten der Lüder Unternehmensgruppe gehört auch die Torfhaus Harzresort GmbH, die das Bergdorf Torfhaus komplett neu entwickelt und in den vergangenen 17 Jahren zu einem ganz besonderen touristischen Highlight in Niedersachsen geführt hat. Die Grundstücksflächen auf Torfhaus stehen über die Torfhaus Harzresort GmbH zum überwiegenden Teil im Eigentum der Lüder Unternehmensgruppe und deren Gesellschafter.

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