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Rundfunksender Moravská Ostrava Tschechien Teil 1

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Forum » Radio- and technical History » Decades of broadcasting » Rundfunksender Moravská Ostrava Tschechien Teil 1
           
Wolfgang Lill
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24.Apr.16 16:40

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Bereits 1927 begannen die Planungen für den Sender und das regionale Studio. Am 25. Mai 1929 startet man mit  Versuchssendungen und ab ersten Juli 1929 war es dann offiziell soweit.

Der 10 Kilowatt Sender der Firma International Standard Electric aus London begann 19,00 Uhr abends seinen Dauerbetrieb.

Errichtet wurde er auf einem kleinen Hügel in Svinov Vitkovice ( Ortsteil von Mährisch- Ostrau ) . 

Betriebsgebäude

Ostrava Sender 1929, die offizielle Leistungsangabe damals Abstrahlung 11,2 KW

Die ersten vier Bilder aus dem Buch "Die ersten 10 Jahre des tschechoslowakischen Rundfunks" Prag 1935

Auch ein Foto vom Gebäude in welchem das erste Studio untergebracht war; Die Feuerwache ( auf dem heutigen Smetana Platz). Hier wurden live- Sendungen produziert. 

Zunächst sendete man täglich eigene Sendungen von 19,00 Uhr bis 22,00 Uhr auf Welle 263 m. 

Dazu kamen nach Verlegung der entsprechenden Erdübertragungskabel Übernahmen von Programmen aus Brno und Prag.

Dank dieser Übertragungsmöglichkeiten kann man schon Anfang 1933 ein Vollprogramm senden, hier ein Tagesprogramm des Senders M. Ostrava vom 31. Januar 1933:

Das Regionalprogramm ist allerdings nur ein kleiner Anteil von nach wie vor etwa 3 Stunden täglich. Regionale Sendungen werden auch in das Zentrale Netz des Tschechoslowakischen Rundfunks eingespeist und in Prag, Brno, Kosice oder Bratislava ausgestrahlt. 

Am 10.12.1933 wird ein Sonderprogramm zum 10.Jahrestag des Rundfunks in der Tschechoslowakei ausgestrahlt. Der Minister für Post und Telegrafie Dr. Emil Franke hält in diesem Festprogramm, was landesweit ausgestrahlt wird, die Ansprache. 

Um 18,00 Uhr, im Rundfunkprogramm zu sehen, sendet jetzt übrigens der Sender Ostrava die Deutsche Sendung ! (täglich eine halbe Stunde)Im Jahre 1936 kommt es zum Umzug. Das Studio verlässt das Gebäude Feuerwache und zieht in das frisch renovierte Gebäude in der heutigen Smeralovastraße .

Am 30.09.1938 wird das benachbarte Hultschiner Ländchen von Deutschen Truppen besetzt. So erfolgte die Teilung des Gebietes, das Hultschiner Ländchen wurde dem Sudetenland angeschlossen, gehörte also dann zum Deutschen Reich,Sudetengau,

ab  16. März 1939  wurde von Hitler in Prag die Gründung des Protektorates Böhmen und Mähren  verkündet. 

die Gemeinden östlich der Stadt, das Teschener Land  wurden Anfang Oktober 1938 einfach von Polen besetzt.

Und nun gab es eine Geschichte, die weitgehend unbekannt ist. In Schönbrunn (Svinov stand der 11,2 KW-Sender auf 1231 KHz , dieser wurde nach der Gründung des Protektorates Böhmen und Mähren einfach weggenommen ( er liegt auf dem Gebiet  das laut Münchner Abkommen an Deutschland abgetreten werden musste) und als Sender Troppau eingesetzt !!!  Der Tschechoslowakische Rundfunk hatte damit zunächst keine Sender mehr in der Region M. Ostrava.

Ausserdem wurde er zeitweilig nachts  für die Ausstrahlung von Propagandasendungen in englischer Sprache genutzt.

Im Dezember 1938 begann in Marienberg (Mariánské hory) ein 1,5 kW starker Marconi- Sender auf der Frequenz 1158 kHz zu senden. Er hat über eine T-Antenne gestrahlt und ab Mai 1940 auf 1348 KHz gearbeitet.

SO WURDEN DIE IM PROTEKTORAT  vereinbarten Sendungen in tschechischer Sprache   von den Marianske Hory ( also mitten in der Stadt Ostrava auf dem ehemaligen Messegelände) ausgestrahlt. 

Seit Anfang 1945 fehlt dann die sonst übliche Angabe der Sendeleistung. Diese dürfte am Schluß des Krieges bei nur noch 500 Watt gelegen haben. 

Foto Archiv CR Ostrava

Durch einen Luftangriff zerstört, das Studiogebäude in der Smeralovastraße April 1945.

Fotos : Archiv CR Ostrava

 

Ein Teil des Archives konnte gerettet werden.

Am 30.04.1945 sprengte die Wehrmacht die Sendemasten in Svinov ...aus vorbei !

3 Fotos ; Staatliches Archiv Ostrava

 

Ende des ersten Teiles, ab 9.Mai 1945 geht es weiter im Teil 2


Bereits 1927 begannen die Planungen für den Sender und das regionale Studio. Am 25. Mai 1929 startet man mit  Versuchssendungen und ab ersten Juli 1929 war es dann offiziell soweit.

Der 10 Kilowatt Sender der Firma International Standard Electric aus London begann 19,00 Uhr abends seinen Dauerbetrieb.

Errichtet wurde er auf einem kleinen Hügel in Svinov Vitkovice ( Ortsteil von Mährisch- Ostrau ) . 

Betriebsgebäude

Ostrava Sender 1929, die offizielle Leistungsangabe damals Abstrahlung 11,2 KW

Die ersten vier Bilder aus dem Buch "Die ersten 10 Jahre des tschechoslowakischen Rundfunks" Prag 1935

Auch ein Foto vom Gebäude in welchem das erste Studio untergebracht war; Die Feuerwache ( auf dem heutigen Smetana Platz). Hier wurden live- Sendungen produziert. 

Zunächst sendete man täglich eigene Sendungen von 19,00 Uhr bis 22,00 Uhr auf Welle 263 m. 

Dazu kamen nach Verlegung der entsprechenden Erdübertragungskabel Übernahmen von Programmen aus Brno und Prag.

Dank dieser Übertragungsmöglichkeiten kann man schon Anfang 1933 ein Vollprogramm senden, hier ein Tagesprogramm des Senders M. Ostrava vom 31. Januar 1933:

Das Regionalprogramm ist allerdings nur ein kleiner Anteil von nach wie vor etwa 3 Stunden täglich. Regionale Sendungen werden auch in das Zentrale Netz des Tschechoslowakischen Rundfunks eingespeist und in Prag, Brno, Kosice oder Bratislava ausgestrahlt. 

Am 10.12.1933 wird ein Sonderprogramm zum 10.Jahrestag des Rundfunks in der Tschechoslowakei ausgestrahlt. Der Minister für Post und Telegrafie Dr. Emil Franke hält in diesem Festprogramm, was landesweit ausgestrahlt wird, die Ansprache. 

Um 18,00 Uhr, im Rundfunkprogramm zu sehen, sendet jetzt übrigens der Sender Ostrava die Deutsche Sendung ! (täglich eine halbe Stunde)Im Jahre 1936 kommt es zum Umzug. Das Studio verlässt das Gebäude Feuerwache und zieht in das frisch renovierte Gebäude in der heutigen Smeralovastraße .

Am 30.09.1938 wird das benachbarte Hultschiner Ländchen von Deutschen Truppen besetzt. So erfolgte die Teilung des Gebietes, das Hultschiner Ländchen wurde dem Sudetenland angeschlossen, gehörte also dann zum Deutschen Reich,Sudetengau,

ab  16. März 1939  wurde von Hitler in Prag die Gründung des Protektorates Böhmen und Mähren  verkündet. 

die Gemeinden östlich der Stadt, das Teschener Land  wurden Anfang Oktober 1938 einfach von Polen besetzt.

Und nun gab es eine Geschichte, die weitgehend unbekannt ist. In Schönbrunn (Svinov stand der 11,2 KW-Sender auf 1231 KHz , dieser wurde nach der Gründung des Protektorates Böhmen und Mähren einfach weggenommen ( er liegt auf dem Gebiet  das laut Münchner Abkommen an Deutschland abgetreten werden musste) und als Sender Troppau eingesetzt !!!  Der Tschechoslowakische Rundfunk hatte damit zunächst keine Sender mehr in der Region M. Ostrava.

Ausserdem wurde er zeitweilig nachts  für die Ausstrahlung von Propagandasendungen in englischer Sprache genutzt.

Im Dezember 1938 begann in Marienberg (Mariánské hory) ein 1,5 kW starker Marconi- Sender auf der Frequenz 1158 kHz zu senden. Er hat über eine T-Antenne gestrahlt und ab Mai 1940 auf 1348 KHz gearbeitet.

SO WURDEN DIE IM PROTEKTORAT  vereinbarten Sendungen in tschechischer Sprache   von den Marianske Hory ( also mitten in der Stadt Ostrava auf dem ehemaligen Messegelände) ausgestrahlt. 

Seit Anfang 1945 fehlt dann die sonst übliche Angabe der Sendeleistung. Diese dürfte am Schluß des Krieges bei nur noch 500 Watt gelegen haben. 

Foto Archiv CR Ostrava

Durch einen Luftangriff zerstört, das Studiogebäude in der Smeralovastraße April 1945.

Fotos : Archiv CR Ostrava

 

Ein Teil des Archives konnte gerettet werden.

Am 30.04.1945 sprengte die Wehrmacht die Sendemasten in Svinov ...aus vorbei !

3 Fotos ; Staatliches Archiv Ostrava

 

Ende des ersten Teiles, ab 9.Mai 1945 geht es weiter im Teil 2

This article was edited 24.Apr.22 16:33 by Wolfgang Lill .

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29.Apr.16 14:50

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Die sowjetischen Truppen hatten unerwartet von der Deutschen Abwehr die Region vom Westen her überrollt. Am 29./30.April 1945 waren schon weite Gebiete befreit und am 1.Mai konnten die Einwohner aufatmen.....

Die Zerstörung der Sendemasten und eines Teiles der Sendeanlagen in Svinov sowie auch des Senders auf dem alten Messegelände in Schönbrunn war die Stadt ohne Rundfunkversorgung.

Es gelingt den tschechischen Technikern einen Ersatzsender zu beschaffen. Ab 11.Mai 1945 sendet Schönbrunn auf der Frequenz 1175 kHz mit einer Leistung von 100 Watt – bis man die 1,5 kW-Sendeanlage (die vorher in Marienberg in Betrieb war – Anm.) wieder entdeckt hat.

Nach dem Aufbau zweier neuer Antennenmasten für eine T-Antenne wurde der 1,5 kW-Sender wieder eingesetzt und zwar ab dem 9.Juni 1945 auf 1348 kHz. 

Im Jahr 1948 begann der Betrieb wieder über die Sendeanlage der Firma Standard Electric (10 kW) auf 1284 kHz und später auf 1158 kHz von Svinov aus.  

Ab 12.März 1950 hat dieser Sender auf Langwelle  272 kHz gearbeitet – so lange bis der Sender Topolná im Jahr 1952 in Betrieb genommen wurde. 

Archiv CR Ostrava

Am 15.März 1959 wurde eine Sendeanlage eingeschaltet, die aus verschiedenen Einzelteilen zusammengebaut und „Marconi“ genannt wurde. Sie hat auf 1520 KHz gearbeitet mit 20 kW Leistung im Rundfunkbetrieb (Nennleistung: 25 kW).

Im Jahr 1953 wurden eine Sendeanlage der Baureihe SRV1 (TESLA) und eine Anlage der der Reihe SRV3 (TESLA) installiert, die bis 1964 in die L- und T-Antenne gearbeitet haben und das im „Spezialbetrieb“ (sprich: sie haben westliche Rundfunksender gestört , vornehmlich Radio Svobodna Evropa / Radio Freies Europa). Der SRV3 wurde später zur Sendestation Prievoz verlegt (bei Preßburg/Bratislava in der Slowakei - Anm.)

Im Jahr 1958 wurde der alte Langwellensender (Standard Electric, 10 kW) abgebaut und ersetzt durch einen SRV30, der aus Pilsen (Plzeň), genauer gesagt vom Standort Prestitz (Přeštice), nach Schönbrunn verlegt wurde und hier die Programmausstrahlung auf 1520 kHz übernommen hat. Der “Marconi“-Sender (25lW) hat fortan als Reserve gedient.

Im Jahr 1964 wurde der „Marconi“-Sender umgebaut und er hat auf 719 kHz mit 40 kW im „Spezialbetrieb“ gearbeitet (er hat Radio Free Europe/Rádio Svobodná Evropa aus München gestört – Anm.). Im Jahr 1966 wurde diese Sendeanlage abgebaut und verschrottet.

Im Jahr 1966 wurde nach Svinov/ Schönbrunn ein weiterer SRV30 verlegt, vom Standort Domamühl bei Mährisch Budwitz (Domamil bei Moravské Budějovice). Ab dem 1.Juli 1967 haben  beide SRV30 zu einer Gesamtleistung von 60 kW zusammengeschaltet über ein aus zwei Elementen bestehendes Antennensystem gearbeitet, das bestand aus zwei 70 Meter hohen Gittermasten mit Dachkapazität (zuvor wurde ein Parallelschalter für beide SRV30 installiert). So hat Schönbrunn auf 1520 kHz das Programm „Československo I.“ – unterbrochen von den Regionalsendungen für Nordmähren aus dem Studio Ostrau – verbreitet. 

Zur Ausstrahlung der Regionalsendungen wurde im Jahr 1973 eine T-Antenne aufgebaut. 

Ab 1.November 1974 wird das Programm „Hvězda“ (bis 31.August 1970 „Československo“) ununterbrochen auf 1232 kHz mit einer Leistung von 60 kW (2 x 30 kW = 2 x SRV30) gesendet. 

Am 16.Februar 1977 wird der Betrieb auf der Frequenz 1232 kHz beendet und ab 17.Februar 1977 wird das Programm „Hvězda“ auf der Frequenz 1520 kHz gesendet.

Ab dem 23.November 1978 wird im Rahmen der gesamteuropäischen Änderung des Rasters für Mittelwellensender das Programm „Hvězda“ auf 1521 kHz gesendet und das Nationalprogramm „Praha“ – unterbrochen von den Regionalsendungen für Nordmähren aus dem Studio Ostrau – auf 846 kHz (hier nur Tagbetrieb von ca. 8 bis 16 Uhr). (Tagsüber sendet der eine SRV30 auf 1521 kHz „Hvězda“ und der andere SRV30 auf 846 „Praha“ mit den Regionalsendungen aus Ostrava. Abends und nachts senden beide SRV30 zusammengeschaltet auf 1521 kHz „Hvězda“ – Anm.)

Am 16.Oktober 1981 beginnt einer der beiden SRV1T mit dem Nationalprogramm „Praha“ ohne Unterbrechung durch die Regionalsendungen auf der Frequenz 981 kHz mit dem Ganztagsbetrieb (4.30 – 24:00). (Die Versorgung des Großraumes Ostrava mit „Praha“ auf Mittelwelle war Jahrzehnte lang ziemlich dürftig. Denn der Sender Praha-Liblice 639 kHz liegt schon sehr weit weg und Brno-Dobrochov 954 kHz kommt auch nicht gerade mit starkem Signal dort an. – Annm.)

Am 23.Febuar 1981 kommt es zur Änderung der Frequenz für „Hvězda“ von 1521 kHz zu 1233 kHz (Hintergrund: Nach der polnischen Krise beginnt Radio Praha mit Propagandasendungen auf Polnisch und setzt dazu u.a. den starken Sender Košice-Čižatice in der Ostslowakei auf 1521 kHz ein! - Anm.). Gleichzeitig wurde die Betriebszeit des Senders auf 846 kHz angepasst (auch auf 846  kHz wurden die Propagandasendungen auf Polnisch verbreitet – Anm.). 

Am 23.Februar 1983 wird das Programm „Hvězda“ (30/60 kW) auf 1521 kHz (vorher 1233 kHz) verbreitet. (Die Propagandasendungen in Polnisch wurden eingestellt)

Am 2.Januar 1989 wird die Sendezeit der nordmährischen Regionalsendungen aus dem Studio Ostrava ausgeweitet. Zusätzlich laufen die Regionalsendungen von 7:15 bis 8:00 und von 12 bis 14:00 Uhr. (Zu dieser Zeit waren die tschechischen Regionalstudios mit ihren Sendungen in der Regel nur von 12 bis 12:30 und von 15 bis 16 Uhr zu hören – Anm.)

Ab 16.September 1989 arbeiten die beiden SRV1T zusammengeschaltet als SVN 51 (SVN03 + SVN04 – 2 kW) auf 981 kHz. 

Ab 1.Januar 1990 arbeiten die beiden SRv30 nicht mehr im (zusammengeschalteten) Parallelbetrieb. Das Programm „Československo“ (bis 16.Dezember 1989 „Hvězda“ – Anm.) wird vom Sender Schönbrunn nun nur noch in der Zeit von 17 bis 24 Uhr verbreitet.

Am 20.Februar 1991 wird nach der Umstimmung der Betrieb für „Československo“ (SV01) auf 1233 kHz fortgesetzt.

Nach einer Betriebsunterbrechung vom 24. bis 28.Mai 1993 wird in Schönbrunn wie folgt gesendet:

SVN01 – „Praha“ – 639 kHz – 30 kW

SVN02 – „Rádiožurnál“ (vorher „Hvězda“ bzw. „Československo“ – 1233 kHz – 30 kW

SVN03 + SVN04 – „Regina“ (gemeinsames Programm der böhmischen und mährisch-schlesischen – sprich: tschechischen – Regionalstudios) – 846 kHz – 2 kW

Am 1.Juni 1994 beendet der Sender SVN02 (1233 kHz – 30 kW) den Betrieb für „Rádiožurnál“. Nach Beendigung der Pause beginnt am 15.Juli 1994 der SVN02 auf der Frequenz 1233 kHz mit der Ausstrahlung von „Rádio Echo“.

Am 31.Dezember 1994 beenden SVN03 und SVN04 (846 kHz – 2 kW) – „Regina“ ihren Betrieb.

Am 1.Juli 1995 beendet „Rádio Echo“ seinen Sendebetrieb. Bis zu einer Frist von 30 Tagen werden die Sendungen nicht fortgeführt, deswegen wird nach den Bestimmungen des „Rates der Tschechischen Republik für Hörfunk- und Fernsehsendungen) der Vertrag mit der Betreibergesellschaft „ČMR“ zum 31.Augsut 1995 seine Gültigkeit. Das heißt: „Rádio Echo“ stellt zum 31.August 1995 seine Sendungen endgültig ein.

Am 1.Februar 1996 beginnt der SV02 mit der Ausstrahlung des Programmes „ČRo6/Rádio Svobodná Evropa“ mit einer Leistung von 30 KW auf 1233 kHz.

Zum 31.Oktber 2003 hat Český rozhlas den Vertrag zur Ausstrahlung von „ČRo 5“ (Regionalstudios) auf 846 kHz gekündigt. Der SRV1T (SVN09) wird abgeschaltet.

Zum 31.Dezember 2004 beendet Český rozhlas das Programm „ČRo 6“ und beendet damit auch seine Sendungen im ganzen Sendernetz auf 1233 kHz. Damit endet auch der Betrieb des SRV30 in Schönbrunn (SVN02).

Durch die Aufgabe von „ČRo 6“ werden die neuen Sender der Baureihe TRAM, die erst 2002 gekauft wurden, frei. Es wird entschieden, einen TRAM25S von Budweis (Česke Budějovice) nach Schönbrunn zu verlegen und so einen SRV30 (SVN01) zu ersetzen. 

Zum 1.Februar 2004 wurde der SVN02 auf die Frequenz 639 kHz umgestimmt. Er strahlt  über die T-Antenne. Im Lauf des Februars wird der SVN01 verschrottet und an seine Stelle ein TRAM25S installiert, der über die 70 Meter-Antenne (Gittermast) strahlt. 

Hier noch einige aktuelle Fotos vom Senderstandort , aufgenommen am 21.04.2016 , alle Fotos Wolfgang Lill

Der Zugang wurde mir leider diesmal nicht genehmigt. Wegen Terrorgefahr gibt es gegenwärtig verschärfte Bestimmungen laut tschechischer Radiokomunikace Brno

Vor diesem Standort werden gegenwärtig zwei Programme abgestrahlt;

Cesky Rozhlas plus ( ein reines Informationsprogramm ) auf Mittelwelle 1071 KHz mit 5 KW.

und der Privatsender

Radio Dechovka  auf 1233 KHz   ( Gleichwelle mit 4 weiteren Standorten in Tschechien) mit 2 KW

Der Betrieb der Anlage ist natürlich automatisiert.

 

Im Teil 3 sind wir zu Gast im Regionalstudio des Rundfunks in Ostrava

This article was edited 01.May.16 09:12 by Wolfgang Lill .

  
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