radiomuseum.org
Please click your language flag. Bitte Sprachflagge klicken.

Geadem 33aw (33w)

Geadem 33aw ; AEG Radios Allg. (ID = 802539) Radio
 
Geadem 33aw ; AEG Radios Allg. (ID = 844273) Radio
Geadem 33aw ; AEG Radios Allg. (ID = 377974) Radio Geadem 33aw ; AEG Radios Allg. (ID = 1510473) Radio
Use red slider bar for more.
Geadem 33aw ; AEG Radios Allg. (ID = 377974) Radio
AEG Radios Allg.: Geadem 33aw [Radio] ID = 377974 534x379
Select picture or schematic to display from thumbnails on the right and click for download.
For model Geadem 33aw (33w), AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.:
Radio-Zentrale Alex.V.Prohaska GmbH Berlin 1030/31
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
Year: 1930–1932 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 5: RENS1204 REN804 REN1004 RE134 or RES164d RGN1054
Main principle TRF with regeneration; 1 Special; 2 AF stage(s)
Tuned circuits 2 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 220 Volt
Loudspeaker - This model requires external speaker(s).
Power out
from Radiomuseum.org Model: Geadem 33aw - AEG Radios Allg.Elektricitäts-
Material Bakelite case
Shape Tablemodel, slant panel.
Notes Pult [501, 569] REN904 + REN904 ist spätere Ersatzbestückung nach FS-Bestückungstabellen. Gehäuse Tenacit.
Price in first year of sale 305.00 RM +
Source of data Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1930/31 (dick) / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Mentioned in Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1931/32 (AEG-Mitteilungen H.8, 1930)


All listed radios etc. from AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
Here you find 802 models, 683 with images and 401 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
AEG Radios Allg.: Geadem 33aw
Threads: 1 | Posts: 2
Hits: 2189     Replies: 1
aeg: 33w Geadem, Thermosicherung
Wolfgang Eckardt
26.Oct.07
  1

Die Thermosicherung wird in den AEG-Mitteilungen Heft 8 vom August 1930 auf Seite 505 als ein Neuerung vorgestellt, die erstmals beim Geadem 33w angewendet wird.

Ich möchte den Text dazu allen daran Interessierten nicht vorenthalten, deshalb folgt hier ein OCR-Scan des Textes (2-Spalten-Formatierung aufgelöst).

 


 

Eine wichtige, erstmalig beim Geadem 33w angewendete Neuerung stellt die Thermosicherung für den Netztransformator dar. Umfangreiche Versuche wurden vorgenommen, um eine geeignete Sicherung für den Netztransformator zu finden, die ihn mit Sicherheit vor Beschädigung schützt, wenn ein Schaden an der Gleichrichterröhre eintritt. Der Aufbau der Hochvakuum-Gleichrichterröhre läßt zu, daß ein gerissener oder stark durchgebogener Heizfaden sich gegen die Anode legt und damit Schluß oder Kurzschluß auf der Sekundärseite des Netz-transformators hervorruft. Im Geatron 33w dient als Gleich-richterröhre eine AEG-Raytheon-Röhre (G 132) ohne Heizfaden; daher war die Aufgabe beim Geatron 33w von geringerer Be-deutung. Alle Bemühungen, einen Schutz durch kleine Schmelz-sicherungen oder Glühlämpchen zu erreichen, waren zur Erfolg-losigkeit verurteilt. Wenn man diese Sicherungen notwendiger-weise so empfindlich bemißt, daß sie schon bei einem Schluß ansprechen, der langsame Überhitzung des Netztransformators zur Folge hat, so setzen sie auch unbeabsichtigt das Gerät außer Betrieb, wenn beim Einschalten oder bei harmlosen Spannungs-schwankungen eine vorübergehende Erwärmung auftritt; bemißt man die Sicherungen aber so reichlich, daß sie diesen gelegent-lichen Überlastungsspitzen standhalten, so brennen sie wiederum nicht durch, wenn es darauf ankommt, Zerstörung des Transformators durch dauernde Überlastung zu verhindern.

Die von der AEG entwickelte Thermosicherung löst diese Schwierigkeiten. Sie besteht, wie Bild 3 in schematischer Darstellung zeigt, aus zwei Metallstreifen, die an einem Ende mit leicht schmelzendem Sonderlot zusammengelötet sind und in eine im Innern der Transformatorwicklung zwischen Primär- und Sekundärwicklung eingebettete Hülse eingesteckt werden. Die nach außen vorstehenden Enden der zusammengelöteten Streifen sind so ausgebildet, daß sie zwei Kontaktfedern zusammen-drücken, durch die der Primärstrom des Netztransformators fließt. Erreicht nun die Wicklung eine Temperatur, die ihr gefährlich werden kann, so kommt das Sonderlot zum Schmelzen, und die beiden Streifen werden durch den Federdruck der Kontaktfedern auseinandergezogen. Durch das Nachgeben der Streifen öffnet sich der Kontakt zwischen beiden Federn, und der Primärstrom wird sicher unterbrochen. Sobald die Ursache der Überlastung behoben ist, kann nach Zusammendrücken der Kontaktfedern ein neues Streifenpaar eingesetzt werden. Bild 4 zeigt, wie die Thermosicherung am Netztransformator angebracht und wie leicht sie nach Abheben der Isolierstoffhaube zum Einsetzen eines neuen Streifens zugänglich ist.
Die Thermosicherung schützt den Netztransformator nicht nur gegen Beschädigungen durch Schäden an der Gleichrichterröhre, sondern auch gegen alle anderen Einwirkungen, die eine Überlastung mit schädlicher Temperaturerhöhung hervorrufen, wie z.B. Überspannung des Lichtnetzes, irrtümlichen Anschluß an eine zu hohe Netzspannung oder des Wechselstromgerätes an ein Gleichstromnetz oder Kurzschlüsse im Gerät, etwa infolge Durchschlagens von Kondensatoren.
Die Vorschriften des VDE für Rundfunk-Netzempfänger sind am 1. Juli d. J. endgültig in Kraft getreten. Das Siegel darauf, ob ein Netzempfänger den Verbandsvorschriften Genüge leistet, ist das von der Prüfstelle zu erteilende VDE-Zeichen. Von manchen Erzeugnissen liest man die etwas subjektiv gehaltene Erklärung, daß sie nach den Vorschriften des VDE konstruiert seien. Es ist selbstverständlich, daß die AEG sich damit nicht begnügt, sondern für alle Netzempfänger das VDE-Zeichen beantragt und erhalten hat.

Ich hoffe, dass es einige Interessenten für diese Ausführungen gibt.
Wolfgang Eckardt
Dietmar Rudolph
27.Oct.07
  2 Thermosicherungen verwenden ein niedrig schmelzendes Speziallot. Haben diese ausgelöst, kann man - nach Beseitigung der Ursache - diese wiederum durch Erwärmen reparieren.
Wird für die Erwärmung ein Lötkolben verwendet, kann durch das daran befindliche Lötzinn das Speziallot so verändert werden, daß der Schmelzpunkt künftig höher ist.
Da man bei einem alten Radio mit Thermosicherung (AEG, Siemens, Telefunken; jeweils bis mindestens1939) nie weiß, ob diese schon einmal per Lötkolben "repariert" wurde, bleibt somit immer eine Unsicherheit bestehen, ob beim nächsten Defekt der Netztrafo erheblich überhitzt wird, ehe die Sicherung auslöst.
(Beim Siemens 95W könnte dies auch der Fall gewesen sein.)

Als Abhilfe läßt sich (ambulant) eine zusätzliche Schmelzsicherung einbauen.

MfG DR
 
AEG Radios Allg.: Geadem 33aw
End of forum contributions about this model

  
rmXorg