• Year
  • 1934/1935
  • Category
  • Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
  • Radiomuseum.org ID
  • 142

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 Technical Specifications

  • Number of Tubes
  • 4
  • Main principle
  • Superheterodyne (common); ZF/IF 232 kHz
  • Tuned circuits
  • 4 AM circuit(s)
  • Wave bands
  • Broadcast, Long Wave and Short Wave.
  • Power type and voltage
  • Alternating Current supply (AC) / 110-240 Volt
  • Loudspeaker
  • Permanent or electro-dynamic (moving coil), system not known yet.
  • Material
  • Wooden case
  • from Radiomuseum.org
  • Model: Super-Geatron 303aWLK - AEG Radios Allg.Elektricitäts-
  • Shape
  • Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor decorative).
  • Notes
  • geänderte ZF!
  • Price in first year of sale
  • 235.00 RM
  • Circuit diagram reference
  • Lange + FS-Bestückungstabellen

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 Forum

Forum contributions about this model: AEG Radios Allg.: Super-Geatron 303aWLK

Threads: 1 | Posts: 2

Bei meinem AEG Super-Geatron 303aWLK scheint v.a. im Bereich des Lokaloszillators eine deutliche Änderung zum hinterlegten Schaltplan zu bestehen:

1) Die Kathoden-RC-Kombination der selbstschwingenden Mischröhre hat nicht 7 kOhm und 1 nF sondern 2 kOhm und 10 nF. Hierzu sind zwei Bilder im Anhang hinterlegt.

2) Der LO-Bereich für Langewelle wird nicht wie im Schaltplan gezeigt mit einer parallel geschalteten 340 pF Kapazität erzielt sondern es ist eine eigene Langwellen-LO-Spule vorgesehen, die im deutlichen Abstand zur MW-LO-Spule dicht unter der Decke des Schirmbechers angeordnet ist (auch im Foto ersichtlich). Deshalb hat meine Gerätevariante auch im LO-Becher zwei Wirbelstrom-Abgleichringe: Einer unten für MW (wie auch sonst bei der Version mit 340 pF) und einer, der von oben zu verdrehen geht für LW. In einem meiner Forumsbeiträge beim 303 GLK habe ich beschrieben, dass mit der 340 pF-Lösung ein genaues Anvisieren von vier LO-Eckfrequenzen auch nicht ganz so einfach ist. Möglicherweise hat der Hersteller deshalb irgendwann die 340 pF-Version verlassen und entsprechend geändert.

3) Auch die Röhrenbestückung ist anders. Das ist auf den Pertinaxröhrensockeln so eingestanzt und auch auf der Rückwand so gezeigt (s. hochgeladenes Detailfoto). Statt der Tetrode RENS1264 wurde die Nachfolgepenthode RENS1284 verwendet.

Weiß jemand näheres zu diesen Schaltungsänderungen?

Noch eine Anmerkung zu der geänderten Kathoden-RC-Kombination: Bei meinem 303 GLK ist es schwer, den LO zum Schwingen zu bringen. Er schwingt entweder nur mit neuartigen umgesockelten Penthoden deutlich höherer Steilheit (z.B. UF80) oder nur mit der Originaltetrode RENS1818, nicht aber mit den Nachfolgepenthoden RENS1894. Doch auch mit der Tetrode musste ich nachhelfen: Kathodenwiderstand halbieren (s.o. unter 1 - geht in diese Richtung). Ferner ist zum Gitter 1 eine leichte kapazitive Rückführung vom Anodenkreis mittels eines um die G1-Zuleitung herumgewickelten Drahtes vorhanden (nur in dem 3-Sparrenschaltplan angedeutet). Diesen Effekt musste ich mit einer 1,5 pF Festkapazität erhöhen, damit letztlich der LO auf MW und LW über den ganzen Bereich sicher schwingt.

Auch hier wäre ich dankbar, falls jemand nähere Erfahrung dazu einbringen kann.

Ralph Oppelt

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Ralph Oppelt, 19.Feb.16

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