• Anno
  • 1970 ??
  • Categoria
  • Strumento da laboratorio
  • Radiomuseum.org ID
  • 109480
    • Brand: Voltcraft

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 Specifiche tecniche

  • Numero di tubi
  • 2
  • Gamme d'onda
  • - senza
  • Tensioni di funzionamento
  • Alimentazione a corrente alternata (CA) / 220-240 Volt
  • Altoparlante
  • - - Nessuna uscita audio.
  • Materiali
  • Mobile di metallo
  • Radiomuseum.org
  • Modello: CTR Röhrenvoltmeter HRV-260 - Conrad Electronic Voltcraft,
  • Forma
  • Soprammobile verticale (sviluppato in altezza; no cattedrale, sin decorazioni).
  • Dimensioni (LxAxP)
  • 140 x 225 x 160 mm / 5.5 x 8.9 x 6.3 inch
  • Annotazioni
  • Zusätzlicher Verstärkerausgang für Frequenzen im Bereich 10 Hz bis 1 MHz.
  • Peso netto
  • 2.5 kg / 5 lb 8.1 oz (5.507 lb)
  • Prezzo nel primo anno
  • 195.00 DM
  • Bibliografia
  • -- Original-techn. papers.

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Discussioni nel forum su questo modello: Conrad Electronic: CTR Röhrenvoltmeter HRV-260

Argomenti: 2 | Articoli: 6

Das CTR-Röhrenvoltmeter HRV-260 ist mit einem 100 Ohm Entbrummtrimmer ausgestattet.

Wenn ich den Eingang des Messgerätes kurzschließe und den Trimmer drehe, kann ich am Verstärker-Ausgang des HRV-260 weder Brummen noch sonstige Unterschiede hören. Also habe ich den Trimmer einfach auf Mittelstellung eingestellt.

Gibt es eine Messmöglichkeit, die empfindlicher ist, als das menschliche Gehör, mit der ich eine korrekte Einstellung vornehmen kann, oder soll ich mich nur einfach freuen, dass der HRV-260 nicht brummt? 

Michael Buschmann, 14.Feb.26

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Die Eingangsröhre ist als Einweg-Anodengleichrichter beschaltet.
Wegen der gewählten Gitterspannung von Ug = -3 V (Ua = 124 V)befindet sich der Arbeitspunkt der Eingangsröhre in der Nähe der Gitterspannung, bei der die Röhre sperrt. Nur die positiven Halbwellen können passieren, bei negativen Halbwellen sperrt die Röhre. Eine Eingangsspannung von 1 Veff beträgt daher hinter der Röhre nur noch ca. 0,707 Veff..Die Wechselspannung wird somit in eine Gleichspannung umgewandelt und anschließend verstärkt. Der Vorteil ist, dass bei einem Anodengleichrichter weder Strom fließt noch eine Diodenspannung zu überwinden ist..  

Der Spannungsteiler hinter der Eingangsröhre: 
Die 3er-Skala hat bei Vollausschlag einen kleineren Ausschlag, als die 1er-Skala.
Der Unterschied beträgt 5 mV. D.h. die 1er-Skala benötigt für den Vollausschlag auf die Skalenziffer "1" einen Eingangspegel von 10 mV und die 3er-Skala benötigt nur 9,5 mV.  
Der 5 stufige Spannungsteiler hinter der Eingangsröhre mit den im Schaltplan angegebenen Widerstandswerten erzeugt ohne Berücksichtigung der Widerstandstoleranzen beim Messbereich von 1V die größte systematischen Abweichung vom idealen Wert, nämlich -0,24 %. Alle anderen Werte liegen unter 0,0 % Abweichung. 

Der Spannungsteiler am Eingang vor der Eingangsröhre:
Im Schaltplan ist für den oberen Widerstand "10M" und für den unteren "30 MΩ" angegeben. Die Angabe von "30 MΩ" ist ein Druckfehler, wie eine Nachrechnung ergibt. Richtig ist ein Wert von ca. 30 kΩ!

Bei meinem Gerät sind beide Widerstände gedriftet und eine Nachmessung ergab die folgenden Werte:
     Oberer Widerstand = 10,510 MΩ
     Unterer Widerstand = 31,657 kΩ
Der richtige Wert des unteren Widerstandes wäre aber gemäß Nachrechnung 33,387 kΩ
Dies füht dazu, dass beim Umschalten des Messbereiches von z.B. 1 V auf 3 V der Ausschlag des Zeigers einen zu niedrigen Wert anzeigt.

Um diese fehlerhafte Anzeige zu eliminieren, wurde der 31,657 kΩ-Widerstand um 1,74 kΩ vergrößert, damit der Ausschlag des Zeigers auch nach dem Umschalten auf einen Messbereich von 3V bis 300 V stimmt.
Mit dieser Widerstandvergrößerung ergibt sich am unteren Widerstand ein Ausgangssignal von 9,5 mV, wenn am Spannungsteiler 3 V angelegt werden (3er-Skala).

Das Ergebnis ist, dass nunmehr alle Werte auf der jeweiligen Skala (1er- oder 3er-Skala) richtig angezeigt werden.

Beseitigung des konstruktionsbedingten Sicherheitsrisikos an der Sicherungshalterung.

Der Sicherungshalter (32 mm, amerikanische Feinsicherung) ist auf das Chassis geschraubt und die Sicherheitsabstände der stromführenden Anschlüsse zur Masse liegen deutlich unter dem Mindestabstand von 6 mm. Um dieses Risiko zu beseitigen, wurde ein Sicherungshalter für 5 x 20 mm Feinsicherungen an dieselbe Stelle, aber mittels Abstandshalter leicht erhöht, geschraubt. Hierdurch wird der Abstand zwischen Anschlüssen und Chassis vergrößert und wenn man dann zusätzlich noch zwei (klebenden) Schrumpfschläuche über die Zuleitungen und Anschlüsse schiebt, ist der Sicherheitsmangel abgestellt. Es wurde eine Sicherung von 100 mA/T eingesetzt.

Einbau einer vernünftigen Zugentlastung für das Netzkabel

Die Netzzuleitung ist mit einer sehr mangelhafter Zugentlastung ausgestattet. Daher wurde eine Netzkabeldurchführung mit einer integrierten Zugentlastung eingebaut. 

Ersatz des Einstelltrimmers durch 10-Gang-Poti 

Beim Abgleich erwies sich der vorhandene 100 Ohm-Trimmer als sehr empfindlich. Deshalb wurde der Trimmer ersetzt durch ein 10-Gang-Spindelpoti. Hierdurch wird der Abgleich wesentlich einfacher.

Ersatz von Kondensatoren:

Die vorhandenen Elkos waren alle in Ordnung, was für ein 50 Jahre altes Gerät erstaunlich ist. Der Koppelkondensator zwischen der ECC81 und ECF81 wies Leckstrom auf und wurde deshalb ausgetauscht.

Entbrummer:

Die Verstellung des Entbrummer-Trimmers zeigte kein hörbares Ergebnis und er wurde deshalb einfach auf Mittelstellung eingestellt.

Frequenzkompensation am Eingangsspannungteiler:

Mir ist unklar, mit welchem Messaufbau man den 30 pf-Trimmer über dem 10 MΩ-Widerstand am Eingang einstellen soll. Macht man das, wie beim Tastkopf mit einem Rechtecksignal? Vielleicht kann mir jemand hier auf die Sprünge helfen...

Michael Buschmann, 14.Feb.26

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