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Steckspule

Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 825168) Radio part Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 116708) Radio part
Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 114344) Radio part Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 1783561) Radio part
Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 2122946) Radio part  
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Steckspule ; Cracoanu O. Huth- (ID = 825168) Radio part
Cracoanu O. Huth-: Steckspule [Radio part] ID = 825168 669x933
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For model Steckspule, Cracoanu O. (Huth-Spulen):
Langwellenspule 400 Wdg./ 9,9 mH. Eigenkapazität nur 13 pF !
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Cracoanu O. (Huth-Spulen)
Year: 1926 ?? Category: Radio part (not a module) 
Details
Power type and voltage No Power needed
Loudspeaker - - No sound reproduction output.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Steckspule - Cracoanu O. Huth-Spulen
Source of data Radiokatalog Band 2, Ernst Erb

Model page created by Konrad Birkner † 12.08.2014. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Cracoanu O. (Huth-Spulen)
Here you find 1 models, 1 with images and 0 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Cracoanu O. Huth-: Steckspule
Threads: 1 | Posts: 18
Hits: 3616     Replies: 17
huth: Steckspule
Georg Schön
26.May.05
  1 Hallo,
ist die Biene auf dem Sockel dieser Spule
Firmenzeichen von Huth?
Oder ist das das Logo des Herstellers/Lizenzgebers
dieser "Honeycomb"-Spule?
Georg Schön

Hello,
is the Honeybee on the socket of this coil the
logo of Huth?
Or is it the logo of the true maker of
this "Honeycomb"-Coil?
Georg Schön
Uwe Ronneberger
26.May.05
  2 Sicherlich meinen Sie dies :





Konrad Birkner † 12.08.2014
26.May.05
  3 Stimmt: Biene = Huth.
Georg Schön
27.May.05
  4 Hallo Hr. Birkner,
ich wäre überzeugter, wenn ich auf irgendeinem
Huth-Gerät (außer solch einer Honeycomb)
die Biene sehen würde.

Grüße
Georg Schön


Konrad Birkner † 12.08.2014
01.Jun.05
  5 Hallo Herr Dr.Schön,

Ihr Einwand liess mich nicht ruhen und ich forschte weiter. Schliesslich erhielt ich von Herrn G.Abele die Auskunft, dass diese sogenannten Huth-Spulen (mit der Biene) von Ing.O.Cracoanu in Berlin stammen, der das Huth-Patent verwendete. Die Firma wird im RMorg angelegt.

Man lernt eben nie aus!

Viele Grüsse
KoBi

Wolfgang Bauer
04.Jun.05
  6 Auch von Czeija, Nissl & Co. Wien wurde das Huth-Patent unter der Österreichischen Patentnummer: 97025 verwendet.

MfG. WB

Georg Schön
04.Jun.05
  7 Hr. Bauer,
das ist keine "Honigwabenspule".
Honeycombs sind wie Kreuzwickel, nur "luftiger".
Die Bauform auf Ihrem Bild wurde Flachspule, Korbspule und
auch Korbbodenspule genannt, weitere Namen
sind möglich, das ist in der mir zur verfügung
stehenden Literatur ziemlich chaotisch.
Die Stifte, die radial zwischen der Wicklung stecken,
sind die original, wenn ja, aus welchem Material?
Oder sind das Metallstifte, die Sie eingesteckt haben,
um die Spule zu "stabilisieren"?
Grüße
Georg Schön
Konrad Birkner † 12.08.2014
04.Jun.05
  8 Hier eine originale Honeycomb = Honigwabenspule
von deForest, ab ca 1919/20 nachweisbar, vermutlich schon eher.
Der Begriff wurde praktisch für alle Kreuzwickel mit "Luft" , also einer Art Zellenstruktur, verwendet.

Gowen, ein für deForest arbeitender Ingenieur, war vermutlich der "Erfinder" dieser Spulenart. Er hatte die Erlaubnis seine Entwicklung zu erarbeiten und mit der Firma Coto-Coil Co. die Fertigung dieser Spulen auszuhandeln. Das war Anfang 1919. Der Chef von Coto-Coil war Thomas P.Giblin, der andernorts als Erfinder der Honeycomb-Coil genannt wird. Er hatte später eine eigene Fertigung und arbeitete auch mit REMLER zusammen (Giblin-Remler coils).

Möglicherweise entstand in diesem Rahmen auch der Sockel, aber hierüber konnte ich nichts finden. Jedenfalls erschienen diese Spulen ab 1919 bei deForest´s Geräten, z.B. dem 15-Panel Set (deForest Katalog vom Mai 1919) oder dem T-200 vom Dez.1919.




Übrigens: honeycombed heisst auch löcherig. Die deutsche Übersetzung Honigwabe ist zu wörtlich genommen.
Konrad Birkner † 12.08.2014
04.Jun.05
  9 H.Schön,
diese Spule ist ersichtlich nicht abgebunden, bedarf also einer tragenden Struktur, hier sind es Speichen.
Ich glaube auch kaum, dass jemand mit metallenen Speichen die Spule kräftig zu bedämpfen und zu verstimmen versucht. War das ein Versuchsballon?
Daki hat auch solche Spulen gebaut mit einer Speichenstruktur aus Zelluloid (Vermutung, weil ich nicht mit dem Lötkolben die Geruchsprobe machen möchte)

 DAKI
 
Wolfgang Bauer
04.Jun.05
  10 Sg. Herr Schön,
ich habe nur auf das Patent der Firma Huth aufmerksam machen wollen.

Diese Stifte sind Original so, ist ein harter Kunststoff (bakelitartig). Davon habe ich einige in verschiedenen Dimensionen.




Zwei der Spulen tragen dieses Logo. Weiß jemand die Firma? Dann könnte ich die Spulen dort anlegen.

 
Georg Schön
04.Jun.05
  11 Hr. Bauer,
auf dem ersten Bild war nur eine Reihe Stifte zu sehen
und die glänzten so metallisch, weswegen ich auf eine
"Flach"-spule schloß. In der Tat ist Ihre Spule
schon eine "Honeycomb", wenn auch relativ flach bzw.
mit wenigen Zellen nur. Man könnte sie als
Übergang von der Flachspule zur Honeycomb auffassen.
Könnten die Stifte auch Hartgummi sein?
Bakelit kommt erst ab ca 1928/29 ernsthaft auf den Markt,
vorher hat man meist Hartgummi zu Isolierzwecken
verwendet.
Grüße
Georg Schön
Konrad Birkner † 12.08.2014
04.Jun.05
  12 Hallo H.Bauer und alle anderen

diese unbekannte Spule bitte hier als Bild (mit Legende) hochladen
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=80020

und die andere als Modell Steckspule bei Czeija anlegen und dann das Bild folgen lassen.

danke,
KoBi
Konrad Birkner † 12.08.2014
04.Jun.05
  13 Hallo H.Schön:

ich habe hier einen Katalog von 1923, wo Knöpfe, Skalen und Frontplatten aus Bakelit angeboten werden, nicht erst Ende der 20er..

Quelle: Catalogue R-6 Radio Supplies Andrae, September 1923.


Nachtrag: es wird noch besser, denn im William B.Duck Catalog No.16 von 1921 wird auch schon Bakelit angeboten, besonders häufig von Remler. siehe hier:
http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=55140 
und da http://www.radiomuseum.org/dsp_modell.cfm?model_id=55139
ebenso Knöpfe, Skalen(-knöpfe) und Stecker.

Georg Schön
04.Jun.05
  14 Hr. Birkner,
das widerspricht meiner Aussage überhaupt nicht.
Bakelit wurde um 1908 erfunden, und 1928 fielen die Patente.
Zusammen mit den Gestehungskosten für die Chemikalien
(Es gab da noch keine billigen petrochemischen Basischemikalien )
und den Schwierigkeiten in der Verarbeitung, Formenbau etc.
ergab sich daraus, daß Bakelit zunächst so teuer war, daß
es nur für relativ kleine komplizierte Stücke konkurrieren konnte.
Erschwerend kam hinzu, daß in Deutschland während des Weltkriegs
unausgegorene "Kunststoffe" verwendet wurden, was zu einem negativen
Image aller "Surrogate" führte, alles sollte wieder in
"Friedensqualität" sein
Vertrauenswürdig in technischen Anwendungen wurde es erst im Laufe der
20er, nachdem eine unabhängige Qualitätskontrolle aufgebaut war.
Alles in allem ist noch 1928 in Deutschland die Gesamttonnage
unter 100 Jato, Ende 30er sind es tausende Jato,
die genauen Zahlen habe ich hier nicht parat.

Hr. Bauer,
können Sie an Ihren Spulen mit den Speichen erkennen,
ob diese aus einem Stück mit dem Kern bestehen?
Oder sind die in Bohrungen eingesetzt?

Grüße
Georg Schön
Wolfgang Bauer
04.Jun.05
  15 Sg. Herr Schön,

die Spulenkörper sind sicher aus einem oder zwei ganzen Teilen gefertigt, je nach Ausführung der Spule. In Bohrungen steckt nichts.
Nach Aufbringung des Wickels wurde der Sockel mit 2 Laschen am Spulenkörper festgeklebt.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

MfG. WB
Michael Seiffert
09.Jun.05
  16

Wer kennt den Hersteller Pfalz Radio? Wenn ich mich recht erinnere, lag die Spule mal einem Gerät aus einer Versteigerung vom Dorotheum bei, Herkunft muß also nicht unbedingt deutsch sein.
M. Seiffert

Attachments

Georg Schön
09.Jun.05
  17 Hr. Seiffert,
an welche Pfalz denken Sie dabei?
Grüße
Georg Schön
Michael Seiffert
10.Jun.05
  18 Hallo Herr Schön!

Ich habe eben gar keine Vorstellung, sicher legt der Name die Verbindung zur Pfalz am Rheinland nahe, die Spule stammt aber warscheinlich von einem Gerät vom Dorotheum Wien. Das meiste, was ich von dort habe, hat österreichische Wurzeln . Pfalz kann einfach auch nur ein Eigenname sein. In Katalogen (deutschen) habe ich nichts gefunden.
Bin gespannt, ob jemand was weis.

Grüsse!

M. Seiffert
 
Cracoanu O. Huth-: Steckspule
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