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Röhrenprüfgerät RPG61

Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157107) Equipment
 
Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157108) Equipment
 
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Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157112) Equipment
 
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Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157114) Equipment
 
Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157115) Equipment
 
Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 157116) Equipment
Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 54245) Equipment Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 54246) Equipment
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Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 174519) Equipment Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 174520) Equipment
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Röhrenprüfgerät RPG61; Elektromess Dresden; (ID = 54245) Equipment
Elektromess Dresden;: Röhrenprüfgerät RPG61 [Equipment] ID = 54245 728x700
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For model Röhrenprüfgerät RPG61, Elektromess Dresden; PGH (Ostd):
Das RPG 61 im täglichen Einsatz - hier mit einer AL5.
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Elektromess Dresden; PGH (Ostd)
alternative name
 
Bittorf, W.
Year: 1961/1962 Category: Service- or Lab Equipment
Valves / Tubes 1: GR20-12 or GR28-10
Semiconductors (the count is only for transistors) Selen
Wave bands - without
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 220 Volt
Loudspeaker - - No sound reproduction output.
Power out
from Radiomuseum.org Model: Röhrenprüfgerät RPG61 - Elektromess Dresden; PGH Ostd
Material Metal case
Shape Tablemodel, with any shape - general.
Dimensions (WHD) 365 x 180 x 405 mm / 14.4 x 7.1 x 15.9 inch
Notes Die letzten Modelle wurden schon mit GR28-10 = StR150/60 ausgerüstet wie Folgemodell RPG64
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 9 kg / 19 lb 13.2 oz (19.824 lb)
Collectors' prices  
Source of data Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Mentioned in -- Original-techn. papers.

Model page created by Hilmer Grunert. See "Data change" for further contributors.



All listed radios etc. from Elektromess Dresden; PGH (Ostd)
Here you find 34 models, 31 with images and 9 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Elektromess Dresden;: Röhrenprüfgerät RPG61
Threads: 5 | Posts: 19
Hits: 1231     Replies: 1
elektromes: RPG61 Röhrenprüfgerät Widerstände
Manfred Kröll † 2.9.2013
15.Feb.06
  1 Schönen guten Morgen!

Um mein Gerät einmal ordentlich durchzuchecken habe ich begonnen, die Bauteile durchzumessen und bin auf erhebliche Differenzen zwischen den Angaben der Bauteilliste hier im Rmorg (beim Modell) und den in meinem Gerät verbauten Teilen gestoßen:

Glättungsröhre GR20-12 oder GR28-10 lt. Teileliste hier im RMorg beim Modell - in meinem Gerät findet sich eine GR150DA

Folgende Widerstände weichen sehr stark in den angegebenen Werten ab:

W1  Liste: 30Ohm  gemessen 49,6Ohm
W5  Liste: 30KOhm  gemessen 20,3KOhm
W7  Liste: 47KOhm  gemessen 20,7KOhm
W9-W15 jeweils lt. Liste 240Ohm - eingebaut jeweils 1KOhm

W28  Liste: 2,7KOhm  gemessen 1,73KOhm

Ich kann mir nicht vorstellen dass meine Bauteile so daneben sind, sind auch alle noch original mit den Nummern am Bauteil versehen. Auch die GR150-DA ist in meinem Gerät mit Sicherheit original so eingebaut.

Mein Gerät weicht optisch vom Innenleben her auch in einigen Punkten - Bauteile betreffend von dem hier im Rmorg abgebildeten Modell ab. Bei Gelegenheit werde ich detaillierte Bilder zum Modell hochladen, muss aber erst das Gerät wieder zerlegen und fotografieren.

Hat jemand eine Teileliste in der die Widerstandswerte in etwa dem entsprechen was ich hier messen konnte? Ich würde mich sehr freuen!

Viele Grüsse,
fred
Hans-Thomas Schmidt
15.Feb.06
  2 Guten Morgen Fred,

ich hoffe, Du hast bei der Messung die Widerstände einseitig abgelötet, sonst misst Du die ganze Schaltung drum herum.
Aber die Abweichungen sind schon absehbar.
Das ist übrigens keine Überraschung, das habe ich schon bei mehreren Röhrenprüfern (auch Neuberger) erlebt. Ein Austausch wirkt da Wunder.

Mehr Probleme dürfte die GR150-DA bereiten. In einem früheren Thread hast Du geschrieben, dass da 132 V anliegen. An gleicher Stelle sind die Buchsen für 150V. Also kann man annehmen, dass da 150V sein sollen.
Laut Stückliste gehört da die GR20-12 hinein, die aber baugleich mit der GR150DA ist. Diese Röhre ist auf 135V selektiert. Jedenfalls funktioniert die Röhre.
In der Stückliste ist noch eine weitere Röhre als Alternative angegeben: die GR28-10. Das ist eine ganz andere Röhre als die GR20-12, da sie höhere Brennspannung hat und auch nicht selektiert wurde.

Fazit: Es sieht so aus, dass an den Buchsen für 150V nur 135V anliegen sollen. Unter einem Messgerät stelle ich mir aber etwas anderes vor.

Stelle mal die richtig gemessenen Widerstandswerte hier hinein. Vielleicht ist die Stückliste fehlerhaft. Vollständig ist sie jedenfalls nicht.

Gruß, Hans-Thomas
 
Hits: 1701     Replies: 1
elektromes: RPG61 (RPG 61); Röhrenprüfgerät
Horst Schneider
12.Feb.06
  1 Leider ist mein Beitrag nicht zu verwenden, da er nicht in der von mir geschriebenen Weise wiedergegeben wird.
Manfred Kröll † 2.9.2013
12.Feb.06
  2

Bitte diesen thread löschen, die Anfrage ist nun beim richtigen Gerät (RPG70) gepostet worden!

mfgf.

 
Hits: 2501     Replies: 5
elektromes: RPG61 Röhrenprüfgerät Prüfspannungen
Manfred Kröll † 2.9.2013
10.Feb.06
  1 Liebe Sammlerkollegen,

Ich habe bei meinem RPG61 unter Verwendung eines Vorschalttrafos (exakte Netzspannung 219V) die Prüfspannungen durchgemessen, und folgendes Ergebnis erzielt:

Alle Heizspannungen bis 40V sind in Ordnung, die Abweichungen bewegen sich nur im Zehntelbereich.

Ua
eingestellt: 200V - gemessen 234V
eingestellt: 150V - gemessen 132V
eingestellt: 100V - gemessen 094V
eingestellt: 060V - gemessen 057V
eingestellt: 020V - gemessen 019V

UsG
eingestellt: 200V - gemessen 234V
eingestellt: 150V - gemessen 132V
eingestellt: 100V - gemessen 094V
eingestellt: 060V - gemessen 057V
eingestellt: 020V - gemessen 019V

Durch Vergleichsmessungen mit meinem zweiten Röhrenprüfgerät konnte ich feststellen, dass diese Ungenauigkeit sich sehr stark auf das Prüfergebnis auswirkt.

Röhren die mit 200V Prüfspannung zu prüfen sind haben wesentlich bessere Anzeigewerte als beim Vergleichsgerät angezeigt werden, Röhren die mit 150V Prüfspannung zu prüfen sind zeigen ein wesentlich niedrigeres Ergebnis.

Deshalb habe ich erst mal alle Widerstände und C´s sind überprüft diese sind aber ausnahmslos in Ordnung.

Ich beabsichtige daher, einen regelbaren Lastwiderstand einzubauen, um die Prüfspannungen nachregeln zu können. D.h. es müsste die Spannung stufenlos von den tatsächlichen 234V auf 150V reduzierbar sein. Da alle Spannungen mit Buchsen aus dem Gerät geführt sind kann man das sehr gut mit einem externen Voltmeter kontrollieren.

Dasselbe gilt für die Gitterspannung, bei der ich exakt die selben Toleranzen messen Konnte.

Die negative Gittervorspannung ist von Haus aus zwischen 0V und 30V stufenlos regelbar.

Mit diesen Möglichkeiten würde das Ganze einer richtigen statischen Röhrenmessung nahekommen, ich könnte dann auch bei nicht vorhandenen Einstelldaten trotzdem nach den Röhrendaten des Electronic Vademecums messen und in mA ablesen.

Da ich aber bei solchen Umbauten noch immer Hilfe brauche (Schande!) wende ich mich mit 2 Bitten an die Redakteure:

Wo müsste ich diese beiden regelbaren Lastwiderstände genau einbauen? Vielleicht kann mir das jemand am Schaltplan zeigen - ich hoffe, ich finde das dann auch im Gerät...

Welche Lastwiderstände soll ich dafür kaufen? Am besten wäre Conrad, sonst hab ich nichts in der Nähe - und würde gerne am Wochenende basteln :-) Ich habe keine Ahnung wie hoch die Belastbarkeit dafür sein müsste und auch keine Ahnung wie hoch der Widerstand bemessen sein muß um die 150V zu erreichen.

Ich danke schon mal im Voraus!

Viele Grüsse,
fred



 

 
Hans-Thomas Schmidt
10.Feb.06
  2 Hallo Fred,

ein Umbau des RPG61 ist eigentlich nicht empfehlenswert, da solche Geräte zu teuer gehandelt werden. Abgesehen davon reicht eine Anodenspannung von 200 V oder weniger für viele Messungen nicht aus.

Technisch ist er aber möglich:
Dazu werden die Widerstände W23 bis W26 durch zwei Drahtpotis ersetzt. Die Potis haben dann etwa 5kOhm für die Anodenspannung und 10kOhm für die Schirmgitterspannung. Die entsprechenden Schaltbuchsen werden dann arbeitslos.
Aus Platzgründen und wegen der Abwärme sollten diese Potis in ein kleines fest verbundenes Gehäuse eingebaut werden (Ausserdem ist ein Rückbau möglich). Dazu liessen sich auch Spannungsmesser für Anoden- und Schirmgitterspannung einbauen.
(Plan B: Falls sich die Drahtpotis nicht beschaffen lassen, könnte man die Widerstandskette auch feiner aufteilen und mit zwei robusten Stufenschaltern mit vielen Schaltstellungen schalten. Die Spannungen sollten logarithmisch ansteigen, damit die Fehlertoleranz konstant ist. Die Widerstandwerte hängen von der Anzahl der Schaltstellungen ab. Ich bin gerne bereit diese ggf. zu berechnen.)

Gruß, Hans-Thomas

PS: Ich wusste gar nicht, dass Ihr im tiefsten verschneiten NÖ immer noch 120 V Netzspannung habt ;-)





Manfred Kröll † 2.9.2013
10.Feb.06
  3 Hallo Hans - Thomas,

ich freu mich ganz besonders wieder mal von Dir zu hören (lesen) denn dann kommt auch was "Gscheites" für mich dabei raus - Du hattest immer Supertipps, danke!

Zu unserer niederösterreichischen Netzspannung: 119Volt - da hat sich wohl ein Tippfehler eingeschlichen - ist aber schon korrigiert. Bekäme ich bei 119V Netzspannung 234V Anodenspannung raus - dann hätt´ich bestimmt ein gröberes Problem mit dem Gerät :-))

Wenn ich das richtig verstanden habe müsste ich also W23 bis W26 durch Drahtpotis ersetzen.
Kann man das auch für mich verständlich erklären? Ich weiss noch nicht, welche Widerstände was regeln. Ich hab das Gerät aber momentan auch nicht offen neben mir. Schaltplan ausdrucken ist jetzt auch nicht möglich, mein Hauptrechner hat sich heute morgen mit defektem Motherboard verabschiedet und ich muss jetzt erst mal mit dem Laptop auskommen.

Gibt es keine Möglichkeit das Ganze in die Zuleitung zu den Fassungen einzubauen? dann bliebe die "Normalfunktion" auch erhalten. Das externe Gehäuse ist eine sehr gute Idee.

Hab mal bei Conrad nachgesehen, da gäbe es 4,7k und 8,2k mit einer belastbarkeit von 20W ob das reichen würde? Die selben Widerstandswerte gäbe es auch noch bis 30W.

Wenn Du mir Dein W19 verkaufen würdest (wir haben bei deinem Besuch darüber geplaudert) könnte ich mir das alles ersparen und endlich die Module bauen, die mir eh wesentlich lieber wären :-))

Aber dieses Projekt ist ein anderes...

Ich wär sehr dankbar für die Information betreffend der Belastbarkeit der Drahtpotis - und ob die Einbaumöglichkeit "hinter" der ganzen originalen Spannungsregelung möglich erscheint.

Viele verschneite Grüsse!
fred



  

 
Hans-Thomas Schmidt
10.Feb.06
  4 Hallo Fred,

leider kann ich hier keine Bilder einsetzen, da ich aus Sicherheitsgründen nur mit Netscape browse. Dieser Editor unterstützt hier nur Texteingabe. Daher werde ich Dir 2 Schemas mailen. Vielleicht kannst Du sie hier einfügen, damit auch andere Mitlesende etwas von diesem Thread haben.

Im ersten Bild ist die Ausgangssitation gezeichnet.
Im zweiten Bild ein Umbauvorschlag zur stufenlosen Regelung der positiven Spannungen. Der Stabilisator ist hier überflüssig (Vorher war er eh nur für 150 Volt wirksam, was ja bei Deinem Gerät nicht funktioniert). Die Stabilisierung erfolgt nun manuell. Dh. die Spannungen werden eingestellt und stetig über die Spannungsmesser kontrolliert und ggf. nachgeregelt. Die beiden Elkos parallel zu den Messwerken sind weitere Siebglieder.

Die Dimensionierung der beiden Potis ergibt sich aus der Ruhestrombelastung. Beide Potis dürfen bei Parallelschaltung nicht 5kOhm unterschreiten. Also müssen beide Potis etwa 10kOhm haben. Günstiger wäre es, wegen der höheren Strombelastung der Anodenspannungseinstellung das betreffende Poti etwas niederohmiger zu machen und dafür das g2-Poti hochohmiger. Die Ruhestrombelastung liegt bei etwas unter 10W; reichlich doppelte Dimensionierung bringt hier Sicherheit.

Falls Platz im Gehäuse ist, kann man noch ein Messinstrument für die Steuergitterspannung einbauen.

Ein Einbau in die Zuleitungen zu den Fassungen ist nicht möglich, da zB. die Umschaltungen und Schlussprüfung nicht mehr funktionieren würde.

Gruß, Hans-Thomas
Manfred Kröll † 2.9.2013
12.Feb.06
  5 Hallo Hans-Thomas,

vielen Dank für die Mühe, selbstverständlich lade ich hier den Schaltungsauszug und den Umbauvorschlag ins Forum.






Die 10K/20W Potis konnte ich leider nicht bekommen, kann man das höher dimensionieren? 25K/30W hätte ich bekommen können, die 8,2K/20W sind zu wenig?

Die beiden 10µF C´s brauchen welche Spannungsfestigkeit?

Ich würde diese Schaltung gerne versuchen, hoffentlich finde ich mich damit im Gerät selbst zurecht, da drinnen sieht das für den Laien leider immer ganz anders aus... ;-)

Jedenfalls ist das sehr interessant so - denn mit diesem Umbau wäre dieses Gerät schon mal viel genauer.

Mich wurmt halt nur die geringe Anodenspannung, denn für richtige Messungen wären die korrekten Betriebsdaten einer Röhre natürlich zielführender. Und bei Endpentoden bin ich weit davon entfernt.

Lieber Hans Thomas, das selbstgebaute Röhrenmessgerät in Modulbauweise rückt immer näher...
Mir kommt langsam vor, dass das alles einfacher und zielführender wäre als diese ganzen Umbauten.

Aber - soferne rückbaubar sind diese Experimente für mich sehr gute Übungen für die Zukunft. Und deshalb stürze ich mich dann gerne in ein solches Abenteuer.

Ich wünsch noch ein schönes Wochenende!

Fred



Hans-Thomas Schmidt
12.Feb.06
  6 Hallo Fred,

die Elkos müssen natürlich die Spannungen aushalten können. Also sollten sie für mindestens 250V ausgelegt sein. Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du durchschlagsfeste MP-Kondensatoren verwendest.
Für den Anodenspannungspoti kannst Du 8,2 kOhm 20 W nehmen, für den Schirmgitterspannungspoti nimmst Du den nächsthöheren Wert mit 20W.

Du kannst ja die Schaltung erst mal extern aufbauen. Zum Probieren nimmst Du einen kräftigen Radiotrafo aus der Bastelkiste mit ca 230V-Wicklung, eine Diode 1N4007 und einen Siebelko von 47µF mit ausreichender Spannungsfestigkeit.

Denk an die hohen Spannungen und evt. geladenen Elkos!

Viel Spass beim Basteln.

Gruß, Hans-Thomas
 
Hits: 1682     Replies: 5
elektromes: RPG61 - Rimlock Adapter zeigt Elektrodenschluss?
Manfred Kröll † 2.9.2013
15.Nov.05
  1 Schönen guten Abend,

heute habe  ich eine interessante Entdeckung gemacht.

Beim Prüfen von Rimlockröhren im RPG 61 zeigte sich bei allen Röhren in Schalterstellung 2 (Heizung gegen Katode) ein Elektrodenschluss. Der Zeiger wandert in dieser Schalterstellung ca 50% nach links.

Nach der fünften Röhre wollte ich dem Gerät nicht mehr so ganz glauben, und habe herausgefunden dass der Elektrodenschluss auch ohne Röhre angezeigt wird, wenn der Adapter in der Fassung steckt und die Elektroden für eine Rimlockröhre beschaltet sind.

Ich habe in dem Adapter kupfernen Klingeldraht verlötet weil er ja recht stabil ist - kann es sein dass dieser zu dick ist?

Wo könnte der Fehler sonst noch liegen? Auch wenn meine Lötarbeiten noch eher bescheidener Natur sind, aber Kurzschluss habe ich in diesem Adapter garantiert keinen eingelötet...

Viele Grüsse,
fred


Hans-Thomas Schmidt
15.Nov.05
  2 Hallo Fred,

wird der Fehler auch angezeigt, wenn Du den Rimlockadapter nicht gesteckt hast?

Dann liegt das Problem in Deinem Röhrenprüfer. Andernfalls hast Du einen Isolationsfehler in dem Rimlockadapter. Am Drahtdurchmesser liegt es nicht, sondern an der Isolarion zwischen den Drähten oder den Stecker- und Fassungskontakten.

Normaler Klingeldraht kann zu dünn sein, weil auch mal ein kräftigere Strom fließen kann. 0,75 mm² Querschnittfläche dürfen es schon sein. Da die Fassungskontakte sich leicht bewegen können (und müssen) empfehle ich flexible Leitung zu verwenden und beim Löten an der Fassung eine (defekte) Rimlocklöhre zu stecken.

Gruß, Hans-Thomas
Manfred Kröll † 2.9.2013
15.Nov.05
  3

Hallo Hans Thomas,

danke für die schnelle Antwort!

der Adapter ist der Übeltäter, ohne diesen ist kein Zeigerausschlag zu verzeichnen. Das hatte ich gleich festgestellt, deshalb ist auch keine Panik ausgebrochen :-))

Die Fassungskontakte bewegen sich bei mir überhaupt nicht, die sind durch den starren Draht fixiert. Ich werde ihn bei Gelegenheit durch 0,75mm Litzen ersetzen - wie vorgeschlagen.

Vielen Dank für die Antwort!

viele Grüsse,
fred









Hans M. Knoll
15.Nov.05
  4 Hallo Herr Pertscheck,
jetzt muss ich halt auch noch meinen Rapport machen.
Falls Sie im Adapter Ferritperlen eingebaut haben, hatten Sie auch das hier beachtet und da den Post 12?

http://www.radiomuseum.org/forum/neuberger_uz360_zeigt_bei_messung_andere_werte_als_das_h.html


Gruss Knoll
Manfred Kröll † 2.9.2013
15.Nov.05
  5

Hallo
Herr Knoll,

die Ferritperlen kommen in das Hauptgerät - ich hab´s erst seit kurzem.

Soll ich trotzdem auch den Adapter bestücken?? Wenn ja, wäre das natürlich im Zuge der neuen Verlötung mitzumachen.

Viele Grüsse,
fred

Hans M. Knoll
15.Nov.05
  6 Herr Pertscheck,

Nein, ich dachte nur die machen dort einen Feinschluss.

Gruesse von Hans M.Knoll
 
Hits: 1499     Replies: 2
elektromes: Gitterkappe beim RPG61
Manfred Kröll † 2.9.2013
27.Oct.05
  1

Bitte - an welcher Buchse wird bei diesem Gerät die Gitterkappe angeschlossen?

Viele Grüsse und Dank schon im Voraus!
fred

Hans-Thomas Schmidt
27.Oct.05
  2 Hallo Fred,

Siehe in der Einstelltabelle nach, auf welchem "Pin" das Steuergitter liegt. Die richtige Buchse hat die gleiche Bezeichnung.

Es gibt Gitterkabel und Anodenkabel. Im Gegensatz zu Anodenkabeln haben Gitterkabel einen kleinen Widerstand in der Kappe um wildes Schwingen zu unterdrücken.

Die Buchsen haben noch eine weitere Funktion. Mit fliegender Verdrahtung lassen sich auch Röhren testen, deren Fassungen im Gerät nicht eingebaut sind.

Gruß, Hans-Thomas
Manfred Kröll † 2.9.2013
28.Oct.05
  3 Hallo Hans-Thomas,

danke vielmals! ich schau mir das gleich mal an! die Gitterkappe mit dem Widerstand habe ich mir schon organisiert - aus einem Schlachtgerät.

Viele Grüsse und bis bald hier im Wienerwald?
fred


 
Elektromess Dresden;: Röhrenprüfgerät RPG61
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