Fälschung, Fake, Heimfunk Fernempfänger

Faelschung, fake, falsi, fakes, Fälschung

  • Jahr
  • 1980 ??
  • Kategorie
  • Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
  • Radiomuseum.org ID
  • 218410

 Technische Daten

  • Anzahl Röhren
  • 1
  • Hauptprinzip
  • Geradeaus oder Audion mit Rückkopplung; 2 NF-Stufe(n)
  • Anzahl Kreise
  • 1 Kreis(e) AM
  • Wellenbereiche
  • Langwelle, Mittelwelle (LW+MW).
  • Betriebsart / Volt
  • Akku und/oder Batterie
  • Lautsprecher
  • - Dieses Modell benötigt externe(n) Lautsprecher.
  • Material
  • Holz, von aussen SICHTBARE RÖHREN.
  • von Radiomuseum.org
  • Modell: Fälschung, Fake, Heimfunk Fernempfänger - Faelschung, fake, falsi, fakes
  • Form
  • Tischgerät, Truhenform, meist mit Deckel (NICHT Schrägpult).
  • Bemerkung
  • Schön gefertigter Nachbau, der aber in vielen Details abweicht. Da mit dem Firmenschild ein Markenprodukt vorgetäuscht wird ohne durch einen Vermerk zu relativieren (z.B. Kopie, Nachbau o.ä.), erfüllt es (leider) den Tatbestand der Fälschung.

    Die Abweichungen von einem Originalgerät im einzelnen:
    - Koppler ist modern, kann noch heute erworben werden
    - nur 4 (moderne) geschraubte Buchsen anstatt 5 genieteter. Frontplatte beschriftet anstatt runder Schildchen unter genieteten Buchsen
    - Röhrenfassung aus geschraubten (modernen) Buchsen anstatt genieteter Buchsen
    - 8 Befestigungsschrauben für die Platte, über Eck, anstat nur 4 Schrauben, rechts auf einer Linie mit den Buchsen, links symmetrisch zu den rechten Schrauben.
    - Knopf "Heizung" sieht nach Monette aus.
    - Drehko hat keine Kreisplatten wie das Original und dessen Parallelmodelle von Brandt
    - Tfk-Kondensatoren?
    - Verdrahtung mit Rüsch anstatt blank
    - Batteriekabel in Netzkabelhülle anstatt aus verdrillten Einzeladern
    - Batteriekabel mit Schelle befestigt (zu ordentlich für damals), wobei einfach neben der Röhrenfassung durch die Frontplatte geschraubt wurde.

    FAZIT: schön und aufwendig gemachte Nachahmung, aber nicht echt. Allenfalls das Kästchen. Dazu müsste man die Oberkante sehen, ob "alte" Schraublöcher vorhanden sind an den Originalpositionen. In letzerem Fall wäre das (vermutlich echte) Firmenschild zugehörig.
    Das Original ist hier zu finden.

 Sammlungen | Museen | Literatur

 Forum