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VE301G

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VE301G; Gemeinschaftserzeugn (ID = 991657) Radio
Gemeinschaftserzeugn: VE301G [Radio] ID = 991657 400x532
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For model VE301G, Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Year: 1933–1938 perfect model Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 2: REN1821 RENS1823d
Main principle TRF with regeneration; 1 AF stage(s)
Tuned circuits 1 AM circuit(s)
Wave bands Broadcast (MW) and Long Wave.
Details
Power type and voltage Direct Current supply (DC) / 110; 150; 220 Volt
Loudspeaker Magnetic loudspeaker (reed) of high quality (free mooving - only possible past 1931).
Power out
from Radiomuseum.org Model: VE301G - Gemeinschaftserzeugnisse
Material Wooden case
Shape Tablemodel, high profile (upright - NOT Cathedral nor decorative).
Dimensions (WHD) 295 x 393 x 175 mm / 11.6 x 15.5 x 6.9 inch
Notes
Da nur Rückwand und meist das Typenschild den Hersteller zeigen, kann nicht immer nach diesem sortiert werden. Im übrigen sind die Produkte der verschiedenen Hersteller identisch.
Eine Auflistung aller deutschen Hersteller ist hier zu finden.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 5 kg / 11 lb 0.2 oz (11.013 lb)
Price in first year of sale 76.00 RM !
External source of data E. Erb 3-907007-36-0
Source of data Katalog Radio-Zentrale Prohaska 1932/33 / Radiokatalog Band 2, Ernst Erb
Circuit diagram reference Schenk-Regelien und FS-Bestückungstab.
Mentioned in Funk Bastler (Funkbastler 1933, Heft 34, Seite 531)


All listed radios etc. from Gemeinschaftserzeugnisse Vorkrieg
Here you find 58 models, 47 with images and 37 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Gemeinschaftserzeugn: VE301G
Threads: 1 | Posts: 10
Hits: 3689     Replies: 9
  VE301G
Bernd Steinbach † 24.1.16
12.Jul.14
  1

Mein VE301G brummt sehr stark. Ich habe schon alle Kondensatoren ausgetauscht, und die Röhren auch. Trotzdem überlagert das Brummen alles. Könnte es auch am Übertrager (1:4) liegen ? Der ist nicht mehr original. Ich betreibe den VE über einen Brückengleichrichter, der die Netzspannung auf 150V Gleichstrom umwandelt.

Dann habe ich noch einen VE301W, der brummt auch leicht, aber ich denke, das ist eventuell normal.Mit dem Entbrummer lässt sich das ja einigermaßen unterdrücken.

Vielleicht weiß jemand Rat.

Freundliche Grüße

Bernd Steinbach

Michael Schott
12.Jul.14
  2

Hallo Herr Steinbach,

Sie schreiben, Sie betreiben den VE über einen Gleichrichter. Haben Sie auch an eine gute Glättung der Gleichspannung, realisiert mit Elkos und Drossel, gedacht? Es darf kein Netzbrumm die Gleichspannung überlagern, sonst wird das nichts. Am besten wäre es, wenn Sie für Ihren VE ein richtiges Netzteil bauen, mit Trenntrafo, Gleichrichter und ordentlicher Siebung, dann sollte der VE auch schön spielen. An dem nicht originalen Übertrager könnte es evtl. auch liegen, sofern die Wickeldaten sehr vom Original abweichen; haben Sie an Punkt 1 des Übertragers/Anode der ersten Röhre mal die Spannung gemessen? Es ist nämlich auch möglich, daß durch Überlastung, verursacht durch einen Defekt, die Betriebsspannung so stark belastet wird, daß die Glättung nicht mehr ausreicht.

Mit freundlichem Gruß.

Michael Schott

Nikolaus Löwe
12.Jul.14
  3

Wenn Sie einen Brückengleichrichter benutzen, haben Sie hoffentlich an den Trenntrafo gedacht! Sonst liegt am Chassis eine pulsierende Gleichspannung mit über 300V Spitze nach Erde, de sich über die Kondensatoren in der Verbindung Masse - Erde auf den Antennenkreis einkoppelt!

Wenn Sie die Netztrennung, und auch eine ausreichende Siebung berücksichtigt haben, sollte es eigentlich schon klappen.

Sonst könnten Sie noch versuchen, parallel zu den vier Dioden im Brückengleichrichter je einen kleinen Kondensator (4,7nf, 500V) zu schalten. Eine schaltende Gleichrichterdiode ist nämlich wie ein Modulator, der die auf der Netzleitung hereinkommende HF mit 50Hz amplitudenmoduliert. Deshalb findet man in allen Netzteilen für AM-Empfänger diese Parallelkondensatoren, sonst ist der Empfang einfach immer verbrummt, auch wenn alle Betriebsspannungen sauber sind.

Viele Grüße,

Nikolaus Löwe

 

 

Bernd Steinbach † 24.1.16
12.Jul.14
  4

Vielen Dank,

ich werde mir nun erst mal ein richtiges Netzteil wie vorgeschlagen bauen, dann wird es wohl nicht mehr brummen.

freundliche Grüße

Bernd Steinbach

Dietmar Rudolph
13.Jul.14
  5

Wenn die Netzspannung gleichgerichtet wird und sich dann nur "150V Gleichstrom" ergeben, ist sofort erkennbar, daß mit großer Wahrscheinlichkeit keinerlei Glättung vorhanden ist. Ansonsten hätte sich ein wesentlich höherer Wert ergeben müssen.

Es hängt nun noch davon ab, mit welcher Art von Voltmeter die 150V gemessen wurden. Sehr viele Voltmeter messen den (arithmetischen) Mittelwert, während die Anzeigen den Effektivwert angeben. Diese Anzeige  stimmt aber nur dann, wenn die Kurvenform der (gemessenen) Wechselspannung  sinusförmig ist.

Für den Fall, daß es sich um eine gleichgerichtete Wechselspannung handelt, die aber ungeglättet ist, ergeben sich bei Messung der "Gleichspannung" mit einem Drehspulinstrument (Mittelwert bildendes Meßwerk) folgende Verhältnisse.

U0AV ist die mit einem solchen Multimeter gemesssene "Gleichspannung". Dieser Gleichspannung ist ein starker "Brumm" überlagert, wie aus den Grafiken erkennbar ist.

Die Gleichkomponente ergibt sich über eine Integration als flächengleiches Rechteck. Das nächste Bild zeigt das Ergebnis bezogen auf eine Cosinus-Kuppe.

Als Merkregel für die Fläche Acos unter einer Cosinus- (oder Sinus-)Kuppe gilt:

Acos = AП·2/π

Acos ist gleich 2/π ≈ 2/3  der Fläche des umbeschriebenen Rechtecks.

Bei Vollweggleichrichtung ist der Mittelwert der Spannung somit ca. 2/3 der Spitzenspannung, während er bei Halbweggleichrichtung nur ca. 1/3 der Spitzenspannung ist.


Da nicht bekannt ist mit welcher Art von Meßgerät die "150V Gleichstrom" gemessen wurden, begnügen wir uns mit diesen Ausführungen.

MfG DR

Bernd Steinbach † 24.1.16
14.Jul.14
  6

Die Spannung wurde mit einem Drehspuleninstrument gemessen.

Da ich kein Elektronikexperte bin, möchte ich nun mal fragen, ob unbedingt ein Netz-Trenntrafo verwendet werden muß, und soll ich  zu jeder Diode parallel einen Kondensator einbauen ?

freundliche Grüsse

Bernd Steinbach

Dietmar Rudolph
14.Jul.14
 
  7

Ein Drehspulinstrument ist ein Mittelwert bildendes Meßgerät.

Wenn Sie ein Netzgerät bauen wollen, das zum Betrieb von ehemaligen Gleichstrom-Radios dienen soll, dann halte ich einen Trenntrafo für unerläßlich. Ansonsten brauchen Sie dafür gar keinen Trafo. Da jedoch das Chassis eines Gleichstrom-Gerätes direkt mit einem Netzanschluß verbunden ist, liegt daran dann in jedem Fall eine Spannung gegen Erde, wenn kein Trenntrafo benutzt wird. Das kann gefährlich sein.

Wenn es aber nur darum geht, daß der VE301G funktionierend von Ihnen vorgeführt werden soll und sicher gestellt ist, daß keine Kinder unbeaufsichtigt damit spielen, gibt es eine relativ einfache und reversible Lösung zu der Problemstellung. (Prinzipiell hat das Ähnlichkeit mit der bei Röhrenfernsehern praktizierten Lösung der Stromversorgung.)

Benötigt werden dafür 2 Bauelemente: eine Diode 1N4007 und ein belastbarer Widerstand.

In der Schaltung sind die rot eigezeichneten Änderungen vorzunehmen, die reversibel auszuführen wären.

Der 4µF Kondensator Nr. 26 ist vom Punkt 26 abzutrennen und mit dem Punkt 22 zu verbinden.

Hinter der Netzsicherung Nr. 22 ist aufzutrennen und die Diode und der Vorwiderstand Rv einzufügen und mit Punkt 22  an der Drossel (a: Anfang der Drossel) zu verbinden. Falls die Diode Störimpulse produziert, ist sie mit ca. 4,7 nF/500V zu überbrücken.

Die Größe des Widerstandes Rv muß experimentell ermittelt werden. Am einfachsten nimmt man ein Draht-Potentiometer von ca. 1,5kΩ und stellt dieses so ein, daß am Punkt 22 (a: Drossel Anfang)  an der Drossel 220V Gleichspannung (Mittelwert, mit Drehspulinstrument gemessen) anliegen. Wenn der Wert des Widerstandes Rv ermittelt ist, sollte er durch einen (belastbaren) Vorwiderstand ersetzt werden. Hierfür kann dann der nächst größere Wert aus der Normreihe genommen werden.

Dann sollte noch der Netzstecker markiert werden und jedesmal so herum in die Steckdose gesteckt werden, daß die mit "-" bezeichnete Klemme (und damit das Chassis) auf Nullpotential liegt. Das ist wesentlich wegen der Berührungsgefahr und weil dann mit weniger Netzbrumm zu rechnen ist.

Daß die Röhren hierbei mit Wechselstrom geheizt werden, ist unproblematisch.

MfG DR

Konrad Birkner † 12.08.2014
17.Jul.14
  8

Von solchen "provisorischen" Llösungen rate ich ab! Man weiß nie was alles geschehen kann womit man nicht gerechnet hatte.

Diese  Methode, den Stecker so einzuführen, dass das Chassis am Nulleiter liegt ist allenfalls im Werkstatt- oder Laborbereich vertretbar, wenn sichergestellt ist, dass das Gerät  immer nur von einem verantwortungsbewussten Fachmann betrieben wird  und niemals unbeaufsichtigt mit dem Netz verbunden ist (egal ob ein-oder ausgeschaltet)

Da der 301G auch auf 150 V gestellt werden kann, gibt es eine einfache sichere Speisung (ohne einen Elektrischen Stuhl zu installieren):
ein Trenntrafo (kein Autotrafo!) 220 / 110 V, eine Gleichrichterbrücke (z.B. aus 4x 1N24007), und ein Ladeelko von 8µF oder mehr. Dazu einen Widerstand parallel von etwa 50 kOhm/ 1 Watt, um anch abschalten der Last(Radio) und darauffolgender Netztrennung diesen Kondensator sicher zu entladen.

Siehe auch den einschlägigen Beitrag hier .

Dietmar Rudolph
18.Jul.14
  9

Das eigentliche Problem bei der heutigen "Radiobastelei" besteht darin, daß auch Sammler ohne theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrung in ihren Geräten herumlöten, ohne sich der dabei bzw. dadurch entstehenden Gefahren bewußt zu sein.

Herr Birkner hat daher diesbezüglich nur allzu sehr Recht mit seiner Warnung: "Man weiß nie, was alles geschehen kann, womit man nicht gerechnet hatte!"

Das kann relativ harmlos sein, wie im aktuellen Falll, wo die mit einem Brückengleichrichter  gleichgerichtete (und ungeglättete) Netzspannung nur 150V Gleichkomponente ergibt und das Gerät nur wild brummt.

Gegenüber praktisch allen sonstigen Radio-Foren zeichnet sich das Radiomuseum.org dadurch aus, daß die Redakteure bemüht sind, Fragen konkret und fachmännisch zu beantworten. Dazu sollten die Fragen aber vom Modell aus gepostet werden - und nicht im "Talk" wo sich jedes Mitglied äußern kann, was nicht in jedem Fall fachmännisch ausfallen muß.

Die von mir vorgeschlagene "provisorische" Lösung ist de fakto ein (in diesem Fall sehr einfach auszuführender) Umbau eines Gleichstrom-Gerätes auf ein Allstrom-Gerät. Wenn dieser sorgfältig ausgeführt wird, besteht keinerlei Gefahr beim Betrieb des Gerätes. Voraussetzung dabei ist jedoch, daß die am Antenneneingang vorhandenen Trenn-Kondensatoren 0,1µF und 40nF (40000 cm) noch völlig in Ordnung sind. Andernfalls sind diese durch spannungsfeste neue Kondensatoren zu ersetzen. Weiterhin ist darauf zu achten, daß keine metallischen Teile des Gerätes (unbeabsichtigt) berührt werden können. Das gilt auch für die Schrauben, mit denen die Drehknöpfe auf ihren Achsen befestigt sind.

Wenn diese Punkte beachtet werden, ist der Betrieb des umgebauten Gerätes gefahrlos möglich.

Der Vorschlag, den Netztstecker zu kennzeichnen, bezieht sich speziell darauf, daß hierdurch das (restliche) Brummen geringer ausfallen kann, wenn das Chassis damit auf Masse liegt.

Bei Gleichstrom-Geräten, wie auch bei Allstrom-Geräten kann das Chassis (je nachdem, wie herum der Netz-Stecker eingesteckt ist) unter Spannung stehen. Daher sind sie von vorne herein so ausgelegt, daß für den Benutzer dadurch keine Gefahr besteht. (Jeder Röhren-Fernseher z.B. ist geau so ein Allstrom-Gerät.) Eine Gefahr für einen elektrischen Schlag entsteht daher nur bei unsachgemäßer Veränderung des Gerätes.

Über die früher vor allem in (größeren) Städten vorhandenen Gleichstrom-Netze, sowie über die für den Betrieb von Gleichstrom-Geräten erforderlichen Eigenschaften von Netzgeräten kann man sich im Post "Gleichstrom Empfänger betreiben" informieren.

Die Dimensionierung und der Bau eines Netzgerätes zur Versorgung von Gleichstromgeräten ist jedoch eine größere Entwicklungs-Aufgabe, die neben einigen Berechnungen auch sorgfältige Messungen erfordert, wenn das Netzgerät eine (belastungsunabhängige bis ca. 250mA) konstante Gleichspannung von 220V liefern soll. Wer sein Gleichstrom-Gerät betreiben, aber nicht modifizieren möchte, muß sich dieser Aufgabe stellen. Andererseits muß man sich die Frage stellen, ob jedes Gerät in einer Sammlung wirklich "dudeln" können muß.

Daß beim Arbeiten an einem Gleichstom- oder Allstrom-Gerät bzw. bei dessen Test, dieses über einen Trenn-Trafo (besser: Regel-Trenn-Trafo) zu betreiben ist, wurde schon an vielen Stellen im RM.org hingewiesen. Fachleute wissen das sowieso.

MfG DR

Dietmar Rudolph
28.Jul.14
  10

Herr Frosinn bat um Veröffentlichung des folgenden Vorschlags.

Sehr geehrter Herr Prof. Rudolph,
 
Im RM sind im Forum zu einer Frage den VE301G betreffend mehrere Antworten erfolgt. Dazu hätte ich etwas zu sagen, habe aber keine Schreibrechte. Daher meine herzliche Bitte, meinen Beitrag (Anhang) zu posten. Herzlichen Dank im Voraus
Otto Frosinn

Keine Angst vor dem Innenleben.
(Innenleben=Reparaturtechnik)


So heißt es auf Seite 363 in „Radios von gestern“, E. Erb, Aufl. 2009.
Nicht nur lesenswert, sondern auch beachtenswert!

Die modifizierte  Schaltung VE301G funktioniert einwandfrei. Die Blockkondensatoren halten offensichtlich die erhöhte Gleichspannung bis zum Aufheizen der Röhren aus. Um das Glück nicht überzustrapazieren schlage ich folgende Änderung vor:

 

  1.  Auftrennen 22/22 wie gehabt, ebenso Heizkreis von 4 µF (26) lösen und 26 mit 22 (Drossel) verbinden.
  2. Spannungswähler auf 220 V und die 1N4007 entweder mit 150 V oder 110 V und 22/26 (Drossel) verbinden. Nun kann die Spannung nicht größer als max. 225, bzw. 165 Volt werden.
  3. Ersatz des 0,1µF Blockkondensators durch einen geeigneten 4,7 nF / 630V~ Kondensator.

Mit diesen wenigen, rückbaubaren  Veränderungen kann die Funktion getestet werden.

Allerdings bleiben einige Probleme bestehen:

  • Der Empfänger brummt.
  • Der einpolige Netzschalter ist tückisch: Bleibt der Stecker im Netz und der Schalter wird in Stellung „aus“ gebracht, liegt die „Phase“ über den Heizwiderstand und die Röhrenfäden am Chassis. (Wenn man vorher „0“ am Chassis hatte).
  • Auch bei Verwendung eines Trenntrafos dürfen  Chassis und z.B. Heizwiderstand nicht gleichzeitig berührt werden!


Wird das Gitter (16) der Audionröhre mit Masse verbunden ist das Brummen weg. Ebenso, wenn der Heizkreis mit Gleichstrom betrieben wird. Das 50Hz-Brummen kommt somit über die RC-Kombination im Gitterkreis der  Audionröhre!
Erst der Einsatz einer aufwändig umgesockelten und beschalteten UF5 , RC-Kombination in der G1-Abschirmkappe, bringt völlige Brummfreiheit.

Netzschalter: Immer eingeschaltet lassen und  externen 2-Pol-Schalter verwenden!
Nun funktioniert das Radio zwar gut, ist aber kein Ve301G mehr! Also besser nach dem Funktionstest den Originalzustand wieder herstellen und ein separates Gleichstromnetzteil (110V= genügt) bauen oder erwerben.
Allerdings wird immer sehr viel des hergestellten Gleichstroms am Vorwiderstand „verbraten“, günstiger und für Dauerbetrieb besser geeignet ist folgende Lösung, wenn man nicht gerade die volle Leistung ausschöpfen will:

  • Heizwiderstand 22/26 überbrücken, ebenso die Drossel 22/21. Die Heizkreisbeschaltung mit 4µF kann unverändert bleiben. Über die Netzschnur werden  35 bis 40 Volt= zugeführt. Das reicht für Lautsprecherempfang DR [Deutschland Radio]. In den Nachtstunden sind mehrere Sender gut zu empfangen. Wenn man 22/22 mit einer 1N4007 verbindet, kann man über „-“ und 22(Drossel) mehr als 40 Volt Anodenspannung einspeisen, oder erdfrei über 22(Si) nach 22(DR) dazuschalten. (30 mA genügen)

Natürlich sind auch andere, umgesockelte Röhren verwendbar. Zwei RL12T2 bringen z.B. schon bei 24 Volt einen erstaunlichen Lautsprecheremfang. Zwei UF80 (um die teuren RE's zu schonen) dürften bei 38 Volt prima funktionieren.

Alles ist einfach rückbaubar und der VE301G bleibt erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Otto Frosinn


Manchmal hilft es, die R-C Gitterkombination der Audionröhre abzuschirmen, um das Brummen zu reduzieren, das an diesem hochohmigen Punkt gerne eingestreut wird.

MfG DR

 
Gemeinschaftserzeugn: VE301G
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