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155W

155W; Graetz, Altena (ID = 12427) Radio
155W; Graetz, Altena (ID = 1648116) Radio 155W; Graetz, Altena (ID = 60074) Radio
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155W; Graetz, Altena (ID = 1648116) Radio
Graetz, Altena: 155W [Radio] ID = 1648116 933x700
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For model 155W, Graetz, Altena (Westfalen)
 
Country:  Germany
Manufacturer / Brand:  Graetz, Altena (Westfalen)
Year: 1951/1952 Category: Broadcast Receiver - or past WW2 Tuner
Valves / Tubes 7: ECH42 EF43 EF42 EAF42 EM34 EB41 EL41 Tr.Gl.=Metal-rectif.
Main principle Super-Heterodyne (Super in general); ZF/IF 472/10700 kHz; 2 AF stage(s)
Tuned circuits 7 AM circuit(s)     8 FM circuit(s)
Wave bands Broadcast, Long Wave, Short Wave plus FM or UHF.
Details
Power type and voltage Alternating Current supply (AC) / 110; 127; 150; 220; 240 Volt
Loudspeaker Electro Magnetic Dynamic LS (moving-coil with field excitation coil) / Ø 22 cm = 8.7 inch
Power out 6 W (unknown quality)
from Radiomuseum.org Model: 155W - Graetz, Altena Westfalen
Material Wooden case
Shape Tablemodel, low profile (big size).
Dimensions (WHD) 600 x 371 x 295 mm / 23.6 x 14.6 x 11.6 inch
Notes Dieses Gerät existiert auch in Version mit moderner UKW-Baueinheit (Graetz Nr. 6911); Umbauanleitung nach Graetz – Werksempfehlung aus dem Jahr 1957 – siehe auch hier . AM: stetig regelbare Bandbreite (1. ZF-Filter) gekoppelt mit Klangfarbensteller; Kurzwellenlupe; Energie-Sparschaltung.
Net weight (2.2 lb = 1 kg) 14.3 kg / 31 lb 8 oz (31.498 lb)
Price in first year of sale 398.00 DM
Collectors' prices  
Source of data Kat.d.Rundf.GrossH.1951/52 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
Circuit diagram reference Lange Schaltungen der Funkindustrie, Buch 3
Picture reference Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.


All listed radios etc. from Graetz, Altena (Westfalen)
Here you find 750 models, 655 with images and 566 with schematics for wireless sets etc. In French: TSF for Télégraphie sans fil.



 


Forum contributions about this model
Graetz, Altena: 155W
Threads: 1 | Posts: 5
Hits: 1956     Replies: 4
graetz: 155W; gebrochene Lagerböcke !
Jens Dehne
03.May.05
  1

Hallo Radiofreunde,

aufgefallen ist mir, dass bei einigen Graetz- Geräten der 150er Serie die variable Bandbreitenregelung, welche mit dem Klangfarbensteller an der linken Gehäuseseite gekoppelt ist, schwergängig ist. Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass der Stellbereich "hakelt" und man spürt deutlich schwergängige Bereiche.

Die Ursache hierfür sind u.a. gebrochene Lagerböcke in den Bandfiltern, in denen der Koppelschwingkreis zur Bandbreitenregelung bewegt wird.

Dieser Schwingkreis ist mittig auf einem U-förmigen Kunststoff (PVC ? oder PS ?) - Träger montiert, welcher an den Enden in etwa 5mm breiten Lagerböcken aus gleichem Material gelagert sind. Am Chassisende wird über einen in dem beweglichen U-förmigen Kunststoff eingearbeiteten Messingwinkel und Seilzug die Drehbewegung erreicht.

 

Häufig sind die unteren Lagerböcke gebrochen, selten auch zusätzlich die oberen.



Andererseits arbeitet diese Mechanik an Geräten, welche ich aus "gutem Hause" erhielt, ohne Probleme.

Das Material, PVC ? oder PS ?, reagiert auf Lösungsmittel unterschiedlich. In der "Vergangenheit"  mancher Radiogeräte hatten Vorbesitzer versucht, dem Radio etwas Gutes zu tun, wenn alle beweglichen Teile gut "behandelt" werden.

An diese Bandfilter bzw. dessen mechanische Teile sollten aber keinerlei Lösungs- oder Reinigungsmittel gelangen! Manche Lösungsmittel dringen kapillar ein und "sprengen" das Material regelrecht auseinander!

Somit gibt es nach einer solchen Behandlung früher oder später Reparaturbedarf, um die volle Funktionalität wieder herzustellen!

Diese Aufgabe zur "Vergangenheitsbewältigung" steht nun auch bei einigen meiner Geräten an.

Die Ursache gebrochener Lagerböcke kann aber auch eine andere sein, der Effekt ist identisch!

Ich denke daran, diese Lagerböcke zu ersetzen. Ein Kleben gestaltet sich schwierig, da teilweise mehrere Bruchstellen vorhanden sind und das Material sich insgesamt schlecht bearbeiten lässt.

So könnte ich mir zweiteilige Lagerböcke aus Aluminium oder Messing vorstellen, wobei zwei Schrauben von hinten durch die Pertinax Montageplatte beide Lagerbockhälften zusammenbringen.

Hat sich schon mal jemand mit dieser Problematik befasst?

Ich freue mich über einen Erfahrungsaustausch!

 

Viele Grüße aus Erfurt

Jens Dehne

Georg Schön
03.May.05
  2 Hr. Dehne,
das Material ist ziemlich sicher Polystyrol.
PVC gibt es in "klar" nur mit Weichmacher,
dann ist es aber für diesen Zweck nicht brauchbar.
Hart-PVC ist bestenfalls durchscheinend in dünner Schicht,
ich kenne es nur rot oder grau eingefärbt.
Da PVC schlechten Verlustwinkel hat für HF, hätte man es
wohl auch nicht in so einem Bandfilter verwendet.
Und da kommt das Problem mit Ihren Plänen:
Aluminium- bzw Messingteile so nah bei Filterspulen?
Das wenigste was ich befürchte, wäre ein Neuabgleich,
evtl. andere Kondensatoren notwendig.
Ich würde aus Novotex nachbauen.

Ich hatte mal vor ca 30 Jahren ein Tübchen
Polystyrolkleber, der funktionierte gut.
Ich weiß den Hersteller nicht mehr, habe seitdem
so etwas auch nicht mehr gesehen.
Es war eine Lösung von PS in Toluol,
ich würde heute einfach einen Fetzen Styropor
in Nitroverdünnung lösen.
Grüße
Georg Schön

Jens Dehne
03.May.05
  3


Hallo Herr Schön,
Vielen Dank für die Info!

Bedenken, Metall im Filterbecher zu verwenden, habe ich auch.

Verlockend ist die für mich bessere Verarbeitungsmöglichkeit.

Das Kleben gestaltet sich besonders dann schwierig, wenn das Material an verschiedenen Stellen gebrochen bzw. brüchig ist. Das gebrochene Teil in der Abbildung ist noch relativ ideal zum Kleben.

Ich kann mich auch an Polystyrolkleber beim Flugzeugmodellbau in meiner Kindheit erinnern, teste aber gerne mal die Mixtur.

Was bitte ist NOVOTEX ?

 

Viele Grüße

Jens Dehne

Georg Schön
03.May.05
  4 Hallo Hr. Dehne,
Novotex ist Phenolharz verpresst mit Textileinlagen.
Es gibt es als Rundstangen und dicke Platten.
Die Eigenschaften sind ähnlich denen von Pertinax,
nur sind die mechanischen Eigenschaften isotroper.
Novotex ist ein Markenname, aber er ist Gattungsname
geworden wie Pertinax.
Anwendungsbeispiel:
Stirnräder in Vorschubgetrieben von Drehmaschinen
bestanden/bestehen abwechselnd aus Stahl und Novotex.
Das gibt geräuscharmen Lauf und wirkt schwingungsdämpfend.
Die spanabhebende Bearbeitung ist ein "Vergnügen",
nur schleifen sollte man nur mit guter Staubabsaugung.
(wie bei Pertinax) 
Grüße
Georg Schön
Martin Renz
03.May.05
  5 Hallo Herr Dehne,
Polystyrolkleber gibts in jedem Spielwarenladen in der Modelbausatzecke von Revell. Der Vorteil ist, dass das Fläschchen eine praktische Metallkanüle zum gezielten Aufbringen des Klebers besitzt. Ansonsten funktioniert die Mischung von Herrn Schön natürlich auch, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. (Ich habe damals Nitroverdünnung genommen, die Toluol-haltig war.) Achtung, das Polystyrol löst sich blitzartig an und wird sofort milchig an den Berührungsstellen des Klebers. Dies lässt sich nicht rückgängig machen. Ist zwar nur ein optisches Problem, sollte aber dennoch erwähnt werden.
viele Grüße
Martin Renz
 
Graetz, Altena: 155W
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